
Kurs 45: 16.04. – 19.04.26 (Hotel Leonardo Medical Park)
Kurs 46: 10.06. – 13.06.26 (Hotel Leonardo Medical Park)
Kurs 47: 29.09. – 02.10.26 (Hotel Leonardo Medical Park)
Kurs 48: 25.11. – 28.11.26 (Hotel Leonardo Medical Park)
Fortbildung 45: 08.06. – 09.06.26 (Hotel Leonardo Medical Park)
Thema: Krisenbegleitung in Konfliktsituationen
Fortbildung 46: 19.06. – 20.06.26 (Hotel Leonardo Medical Park)
Thema: Krisenbegleitung im interkulturellen Kontext
Fortbildung 47: 06.10. – 07.10.26 (Hotel Leonardo Medical Park)
Thema: Krisenbegleitung in besonderen Familienkonstellationen
Fortbildung 48: 123.11. – 24.11.26 (Hotel Leonardo Medical Park)
Thema: Selbstschutz & Psychohygiene
Im beruflichen Alltag auf Kinderintensivstationen wird das Personal immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen sie mit akuten Krisensituationen wie dem plötzlichen Tod oder einer akuten schweren oder chronischen Erkrankung ihrer Patienten auseinandersetzen müssen.
Dies führt zu einer außerordentlichen psychischen Belastung sowohl bei den Eltern der betroffenen Kinder, als auch beim behandelnden Personal. Insbesondere durch die Arbeit des pädiatrischen Intensivnetzwerkes zeigt sich, welch hoher Bedarf an Unterstützung in diesen Situationen besteht. Durch den Mangel an Trauma-Psychologen oder weiteren beratenden Einrichtungen kann dieser aber nicht gedeckt werden.
Um Eltern und Familien schwer erkrankter, verletzter sowie verstorbener Kinder aber auch die behandelnden Teams in dieser schweren Situation sowie über den Zeitraum des Klinikaufenthaltes hinaus professionell psychologisch und sozial begleiten und unterstützen zu können, hat Ira Thorsting, Gründerin und Vorsitzende des von "Kleine Herzen Hannover e.V.", das Projekt "Krisenbegleiter im Krankenhaus" entwickelt und dieses wissenschaftlich begleiten und evaluieren lassen. Gemeinsam mit Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der Kinderintensivstation der Medizinischen Hochschule Hannover, wurde daraus die Aufgabe, ein Kriseninterventionsnetzwerk aufzubauen. Dabei soll sich im pädiatrischen Netzwerk PIN ein überregionales Netzwerk etablieren, dessen Basis professionell zum Krisenbegleiter ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte sind.
Die bisherigen Kurse wurden außerordentlich gut angenommen. Das Projekt finanziert "Kleine Herzen Hannover e.V." aus Spendenmitteln. Für diese Idee wurde der Verein mittlerweile bundesweit mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen pro Kurs begrenzt. Lerninhalte des Kurses werden psychische Stress- und Belastungsfaktoren betroffener Eltern, Trauer- und Belastungsreaktionen sowie -störungen, gesundheitsförderliche Bewältigungsstrategien, Salutogenese und Resilienz, Gesprächsführung sowie Selbstschutz und Psychohygiene sein.
Zielgruppe & Kursinhalte
Das Angebot richtet sich an sozial kompetente und psychisch belastbare Menschen mit psychologischer, seelsorgerlicher oder medizinischer Profession (Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und weitere) im Kontext der intensivmedizinischen, kardiologischen, onkologischen oder psychosomatischen Versorgung von Kindern.
Ausbildungsziel
Die Teilnehmenden werden durch den Kurs befähigt, Eltern und Angehörige schwerkranker, -verletzter oder verstorbener Kinder kompetent psychosozial begleiten zu können.
Ausbildungsinhalte
Psychische Stress- & Belastungsfaktoren betroffener Eltern
Trauer- & Belastungsreaktionen sowie -Störungen
Akute Belastungsreaktion & Posttraumatische Belastungsstörung
Anpassungsstörung, Depressive Störung
Trauerreaktionen, gesunde & pathologische Trauer
Gesprächsführung in Krisensituationen
Grundlagen gelingender Kommunikation
Handlungsprinzipien akuter und mittelfristiger Nachsorge
Kommunikation in Krisen
Interkulturelle Aspekte
Selbstschutz & Psychohygiene
Eigene Grenzen & Ressourcen
Förderung der eigenen Resilienz
Kollegiale Beratung & Supervision
Die Teilnahme ist für Mitarbeiter aus den PIN-Kliniken kostenfrei.
Ihr Ansprechpartner:
Martin Turowsk
Mail: info@akrz.de
Telefon: 0 45 41 - 885 86 50
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Anmerkung:
Ira Thorsting, Gründerin und Vorsitzende von „Kleine Herzen Hannover e.V. - Hilfe für kranke Kinderherzen“, hat dieses wichtige Projekt in 2012 gegründet, und seitdem finanziert der gemeinnützige Verein dieses Weiterbildungsprogramm aus Spendengeldern.
Spendenkonto:
Kleine Herzen Hannover e.V. – Hilfe für kranke Kinderherzen
Sparkasse Hannover
IBAN: DE 82 2505 0180 0900 4504 01
BIC: SPKHDE2HXXX
Stichwort: Kriseninterventionshelfer
Weitere Informationen auch hier:
https://www.mhh.de/presse-news-detailansicht/hilfe-fuer-kranke-kinderherzen