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Hannover, 13. Juni 2017
Rot: Farbe des Herzens
Spender besuchen Kinderkardiologie der MHH

Am Anfang stand eine "Red Night" im Hotel Sheraton Pelikan. Organisatorin Mehtap Dumlu und ihr Bruder Hüseyin, beide vom Magazin Top Hannover, hatten die Gäste aufgefordert, ein rotes Kleidungsstück zu tragen und ihr Herz für kranke Kinder zu öffnen. 1.750 Euro kamen so zusammen, die Mehtap Dumlu (2. v. re.) jetzt an die Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Hannover", Ira Thorsting (2. v. li.), übergab. Sie kam allerdings nicht alleine: Sebastian Krebs (3. v. re.), General-Manager des Sheraton Hannover Pelikan, war dabei und Rolf Eisenmenger (li.), Geschäftsführer von Hannovers noblem Herrenausstatter Lo & Go. Er hatte für die Tombola der Red Night einen Herrenmaßanzug im Wert von 1.000 Euro gespendet. Ausgerechnet Mehtap und Hüseyin Dumlus Mutter, Leyla Dumlu, hatte dieses Los gezogen und ließ den tollen Preis gleich weiter versteigern - ebenfalls zugunsten der Kleinen Herzen Hannover.

Prof. Philipp Beerbaum (3. v. li.), Direktor der MHH-Klinik für Kinderkardiologie, staunte nicht schlecht über soviel Spendenbereitschaft. Er erklärte den Gästen, was die Kleinen Herzen mit ihren Projekten schon für die Betreuung von herzkranken jungen Menschen und ihren Angehörigen erreicht haben. Vieles davon war dann anschließend bei einem Rundgang über die Stationen zu sehen.

Auch Sukret Arslanovski (re.), leitender Mitarbeiter von HAZ und NP, hörte und schaute genau hin. Er war im Frühjahr an zwei Spendenaktionen in Hannovers Ernst-August-Galerie beteiligt, bei denen insgesamt 800 Euro für die Klinik und ihren Unterstützer-Verein gesammelt wurden.


Hannover, 1. Juni 2017
Eine starke Aktion
Design-Studenten unterstützen Eltern von herzkranken Kindern

Für junge Künstler am Beginn ihrer Karriere sind 1.090 Euro eine Menge Geld. Umso beachtlicher, dass diese Summe jetzt als Spende an den Verein "Kleine Herzen Hannover - Hilfe für herzkranke Kinder" geht, der sich um die Patienten der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover kümmert.

Eine besondere Summe als Ergebnis einer besonderen Aktion. Die Design-Studenten der Hochschule Hannover (HsH) sollten üben, eine Ausstellung zu organisieren, für sich zu werben, Käufer zu finden. Mit anderen Worten: Vermarktung. Das Hannoversche Möbelhaus SofaLoft stellte einen riesigen Saal für diese Benefizkunstauktion "Unentdecktes" zur Verfügung. Plakate wurden entworfen. Ein soziales Projekt sollte zusätzliches Interesse wecken; zum zweiten Mal arbeiteten die Studenten um Organisatorin Kim Maja Schröder (3. v. li.) dabei mit den "Kleinen Herzen" zusammen. Das weckte selbst im Rathaus Interesse. Der 1. Bürgermeister von Hannover, Thomas Hermann (Bildmitte), kam zur Ausstellungseröffnung und sprach ein sehr herzliches Grußwort. Er war auch heute an der Spendenübergabe in der MHH-Kinderklinik dabei. Ebenso wie Sylvia Sobbek (li.) vom SofaLoft, die 434 Euro oben drauf legte - das gesammelte Trinkgeld ihrer Kollegen von der Kaffee-Bar.

Die Vorsitzende der "Kleinen Herzen", Ira Thorsting (3. v. re.): "Diese großartigen
Spenden werden wir ganz passend verwenden. Unsere Kunsttherapeutin Anne Nissen
kümmert sich nicht nur um die Kinder und Jugendlichen, die es Wochen lang in der
Klinik aushalten müssen. Sie bringt - im wahrsten Sinne - auch Farbe ins Leben der
Patienteneltern, das oft so grau und düster erscheint. Am Wochenende, wenn in der
Klinik die große Langeweile herrscht, versammelt sie sogar die ganzen Familien zu
fröhlichen Malstunden."


Sehnde, 5. Mai 2017
"Ein neues Herz für Jasmin"
NDR, Freitag, 16. Juni 2017, 21:15 bis 21:45 Uhr
Ein Film von Michael Heuer

Weitere Informationen unter: http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Ein-Herz-fuer-Jasmin,sendung652860.html

Liebe Freunde und Unterstützer der "Kleinen Herzen Hannover"!

Dieser Programmhinweis liegt uns besonders am Herzen - und nicht nur, weil heute bundesweit der "Tag des herzkranken Kindes" ist. Wir haben Jasmin und ihre Mutter Melanie - persönlich und als Verein "Kleine Herzen Hannover" - in den Jahren des Wartens auf ein Spenderorgan begleitet. Wir haben ihre Entwicklung vom Mädchen zur jungen Frau miterlebt. Jasmin hat sich selbst für andere junge Menschen mit angeborenem Herzfehler engagiert, Spenden gesammelt, uns bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt; 2013 wurde sie dafür mit dem "Leinestern" des Freiwilligen-Zentrums Hannover ausgezeichnet.

Ein besonders glücklicher Umstand war unsere Freundschaft zu dem Filmemacher Michael Heuer, dem wir von Jasmin berichteten. Mit all der Behutsamkeit und journalistischen Ernsthaftigkeit, die wir an ihm schätzen, hat er nun den zweiten Film über Jasmin und ihren tapferen Kampf ums Leben fertiggestellt.

Zum "Tag des herzkranken Kindes" am 5. Mai schrieb er uns diesen Brief:

Melanie Ehrich-Wolter steht am Bett ihrer schlafenden Tochter auf der Intensivstation und streichelt ihre Stirn. Nur wenige Stunden zuvor wurde Jasmin in der Medizinischen Hochschule Hannover ein Spenderherz transplantiert. Auch ich stehe in diesem Raum und denke: Wie oft hat die Mutter wohl in den zurückliegenden 17 Lebensjahren Stirn, Wangen und Hände ihrer Tochter berührt und gehalten? Unzählige Male!

Jasmin kam mit einem angeborenen schweren Herzfehler auf die Welt. Drei 10-stündige Operationen in den ersten 18 Monaten. Danach Kontrolluntersuchungen, Komplikationen, Medikamente, Mut und Mutlosigkeit. Ein Hoffen und Bangen zwischen Leben und Tod: für all diejenigen, die Jasmin in ihr Herz geschlossen hatten. Alles lief darauf hinaus - die Transplantation. Wieder zehn Stunden.

Mein Filmteam und ich durften dieser ärztlichen Kunst beiwohnen. Und alles, was wir in den fast vier Jahren unserer Drehzeit erlebt hatten, war wieder gegenwärtig. Jasmins Geburtstage und die Konfirmation, die Erniedrigungen an der alten Schule und die Anerkennung an der neuen, ihr Weinen und Lachen, ihr Humor und der Flunsch, wenn ihr etwas nicht passte, ihr Spaß an der Musik und am Mitsingen und ihre Lust am Kochen und Essen, der erste Urlaub, die erste Disko, der erste richtige Freund. Aber über allem immer diese bohrende Ungewissheit! Ein Alltag auf der Warteliste! Die Sehnsucht, eines Tages doch noch ein Spenderherz zu erhalten. Ausgerechnet in Zeiten, in denen in der Bevölkerung in Deutschland die Bereitschaft zur Organspende dramatisch zurückgegangen ist.

Ich stehe neben Jasmins Mutter und frage mich im Stillen, in welchem Zustand sich ihr Kind wohl jetzt befindet, durch welchen Traum sie gerade wandert, und wie es sein wird, wenn sie daraus wieder erwacht. Und ich denke an jene verstorbene Person, der Jasmin ihr neues Herz verdankt. Über welche Brücken mussten diejenigen gehen, die sich irgendwo und irgendwann dafür entschieden haben, dass das so geliebte Herz nach dem Tod in einem anderen Menschen weiter schlagen solle! Dieser Mensch ist jetzt Jasmin!

Vier Jahre kenne ich Jasmin und ihre Angehörigen schon. In dieser Zeit hat dieses herzkranke Mädchen auch mein Leben begleitet und mit geprägt. Und darüber bin ich froh! Ist ihre Geschichte doch ein Beispiel für die Verbundenheit von Menschen. Ohne all die Mitmenschen, die in unser Leben treten und es lebenswert machen, sind wir ziemlich allein. Jasmin ist nicht allein! Und ich bin es auch nicht! Und so freue ich mich schon auf ihren 18. Geburtstag. Bis dahin viel Glück, Jasmin!

Michael Heuer

:: Presseinformation


Hannover, 19.3.2017
Der erste Moment zählt!
Empfangsgeschenke für Patienten der MHH-Kinderkardiologie

Foto: www.kleineherzen.de

Kinder mit angeborenem Herzfehler bringen eine Menge mit, wenn sie auf der Station 68 der MHH-Kinderkardiologie aufgenommen werden: Wäsche zum Wechseln, einen Schlafanzug und Puschen, ihren Kulturbeutel ... und viel Unsicherheit, viele Fragen! Wie werden sie mit den Abläufen der Klinik zurecht kommen? Welche Untersuchungen erwarten sie? Werden die Ärzte und Pflegekräfte nett sein? Wird es weh tun?

Keine Angst, da steht nicht gleich eine Schwester mit einer Spritze in der Hand! Statt dessen liegt auf dem Bett schon eine bunte Tüte bereit, daran ein Herz mit dem Vornamen des Patienten und dem Datum seiner Aufnahme. Ein Geschenk? Ja! Sofort weicht die Angst der Neugier. Und plötzlich sieht das Kind die fröhlich-bunte Umgebung dieser Station, die lustigen Gemälde an der Zimmerdecke, das freundliche Lächeln der Krankenschwester.

Eine Wundertüte im wahrsten Sinne! Woche für Woche, seit sechs Jahren, bestellt Ira Thorsting vom Verein "Kleine Herzen Hannover" die Empfangsgeschenke bei Nicole Voß, der Betreiberin der Kinderboutique "NICOLINA" in der hannoverschen Altstadt. Und Nicole sucht - individuell nach Alter und Geschlecht des Kindes oder Jugendlichen - ein hochwertiges Geschenk aus; etwas zum Anziehen, ein Spiel, ein Buch. Noch nie hat ein Patient zweimal das Gleiche bekommen, wenn er mehrmals auf der Station war! Das bedeutet eine Menge Aufwand für die Unternehmerin. Ira Thorsting: "Nicole Voß ist sozial außerordentlich engagiert. Ohne sie wäre eine solch wichtige Aktion überhaupt nicht möglich."

Bei manchen Spendenaktionen der "Kleinen Herzen" taucht Nicole sogar mit ihrer "Engelsschar" auf. Kindern, die sich für andere Kinder einsetzen. Dann ist sie sogar ausnahmsweise mal bereit, ebenso wie ihr Sohn Maximilian, auf einem Gruppenfoto aufzutauchen.

Es gibt also viele Gründe, Nicole Voß zu danken. Es sind vor allem die Mütter der jungen Herzkranken, die immer wieder berichten, wie positiv ihr Kind auf den ersten Eindruck von der fremden Krankenhausumgebung reagiert haben. Aber in dieser Klinik gibt es auch erwachsene Patienten mit angeborenem Herzfehler, kurz EmaHs. Auch sie finden ein Geschenk, und auch für sie ist das Krankenhaus gleich viel freundlicher!



Nicole Voß (hinten, 3. v. re.) und ihr Sohn Maximilian (dahinter) bei einer Engels-Aktion
zugunsten "Kleine Herzen Hannover" in der Buchhandlung Hugendubel in Hannover.
(Foto: Wilfred Feege)


Hannover, 20.4.2017
Signale der Herzlichkeit
Spendenaktionen für MHH-Kinderkardiologie

Frühlingsstimmung in der Ernst-August-Galerie am Hannoverschen Hauptbahnhof. Während „draußen“ die ersten Blattknospen an den Bäumen erschienen, die Temperaturen langsam hoch gingen und Wagemutige schon mal die Winterjacke zu Hause ließen, bereitete man sich auch „drinnen“ auf den Wechsel der Jahreszeiten vor. Neue fröhliche Farben in den Schaufenstern der Boutiquen, leichtere Stoffe, Blumendüfte. Mitte März zog dann am Informationsschalter im Erdgeschoss ein Fahrrad die Blicke der Kunden auf sich. Ein besonderes Fortbewegungsmittel: fast ganz aus Holz! Sogar mit einem Gepäckträger über dem Vorderrad, um ein paar Einkäufe oder einen Picknickkorb zu transportieren. Genau richtig, um sich drauf zu schwingen und zum Frühlingsluftschnuppern an den Maschsee oder in die Eilenriede zu fahren.

Deniz Odabas vom Betten-Hersteller COCO-MAT hatte das gute Stück für eine Spendenaktion besorgt: Der Erlös sollte dem Verein „Kleine Herzen Hannover“ zugute kommen, der sich für die Betreuung von herzkranken Kindern und Jugendlichen in der Medizinischen Hochschule Hannover engagiert. Kunden der Ernst-August-Galerie konnten sich gegen einen Beitrag von mindestens einem Euro um das Rad bewerben, am Ende entschied eine Ziehung.

Doch damit nicht genug. Und das liegt an Hüseyin Dumlu, dem Geschäftsführer von top-hannover.com. Er hatte sich selbst in der MHH-Kinderklinik umgesehen und erlebt, was die „Kleinen Herzen“ dort schon alles erreicht haben: Zwei Stationen wurden mit Eltern-Kind-Zimmern und Eltern-Ruheräumen bunt und „angstfrei“ ausgestattet; der Verein finanziert eine Sozialbetreuerin, eine Kunsttherapeutin und einen bundesweit einmaligen Dolmetscherdienst für ausländische Patienten. Seit 2015 werden außerdem die Ärzte und Pflegekräfte der Kinderintensivmedizin als Krisenbegleiter psychologisch geschult, um betroffenen Familien auch in besonders schlimmen Situationen einfühlsam beistehen zu können.

All das erzählte Hüseyin Dumlu dem Center Manager der Ernst-August-Galerie, Ersan Yükyapan, und der wollte sofort helfen. Eine Idee für eine neue Aktion war schnell gefunden: Schließlich stand Ostern vor der Türe! So konnten Groß und Klein eine Woche lang, wieder gegen eine Spende von mindestens einem Euro, Deko-Eier anmalen. Das naheliegende Motto: „Ostern wird bunt“!

Am Ende stand das Ergebnis beider Aktionen auf einem großen Scheck, den Ersan Yükyapan (2. v. li.), umgeben von Hüseyin Dumlu (li.), Deniz Odabas (2. v. re.) und seiner Kollegin Inga Burgemeister (re.), symbolisch an die Vorsitzende von „Kleine Herzen Hannover“, Ira Thorsting (Bildmitte), übergab. Deren Reaktion: „Toll! Wir bereiten uns gerade darauf vor, die Ambulanz der Kinderkardiologie umzugestalten. Besonders wichtig ist uns ein Raum, in dem Ärzte den Patientenfamilien in beruhigender Atmosphäre erklären können, welche Therapie, welche Operationen nötig sind. Und wir haben noch viele andere Ideen, mit denen die Betreuung von herzkranken jungen Menschen verbessert werden kann.“

Von diesen Projekten wird sich auch Ersan Yükyapan vor Ort überzeugen. Ira Thorsting hat ihn zu einem Rundgang durch die Klinik eingeladen, und er hat einen baldigen Besuch zugesagt.


Hannover, 14.4.2017
Neuer Flyer "Sozialbetreuung mit Herz" in sieben Sprachen

Dr. Nilgün Kimil ist Wirtschaftswissenschaftlerin und hat sich in den letzten Jahren im Umgang mit Krankenkassen und Behörden weiter gebildet. Sie kennt sich aus, wenn es um Familienorientierte Reha oder Anträge für einen Behindertenausweis geht, kann bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für die gesunden Geschwister helfen, während die Eltern in der MHH am Bett eines herzkranken Kindes ausharren, besorgt Dolmetscher für ausländische Patientenfamilien. Und wenn es ganz schlimm kommt: Nilgün Kimil ist auch ausgebildete Kriseninterventionshelferin. Der "Verein Kleine Herzen Hannover" hat diesen wichtigen Betreuungs-Service 2012 in der Kinderkardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover eingerichtet und finanziert die Stelle aus Spendenmitteln - ebenso wie den Dolmetscherdienst und viele andere Projekte.

Näheres über unser Projekt "Sozialbetreuung mit Herz" in der Medizinischen Hochschule Hannover unter https://www.mh-hannover.de/34456.html#c135199 und weitere Informationen auch in der Gesundheitszeitung (GZ): http://www.die-gz.de/hannover/lokales/lokales_15_02_04.html

:: Flyer "Sozialbetreuung mit Herz"


Bonn, 31.3.2017
MHH-Kinderkardiologie im Radio
„Antenne Niedersachsen“ erhält Journalistenpreis des Bundesverbandes Herzkranke Kinder

Wie bringt man die Nöte von jungen Familien, die erfahren haben, dass ihr Kind einen schweren angeborenen Herzfehler hat, einem Hörfunk-Publikum näher? Wie erzeugt man Hörbilder, um den Alltag in der MHH-Kinderkardiologie, in einem der bundesweit wichtigsten Kinderherzzentren zu beschreiben? Wie animiert man die Hörer einen ganzen Monat lang, die ehrenamtliche Arbeit eines Projekt-Vereines wie „Kleine Herzen Hannover“ mit großen und kleinen Spenden zu unterstützen?

Mit großem professionellem Ernst ging „Antenne Niedersachsen“ an die Sache heran. Keine Sensationshascherei, dafür ehrliches Engagement. Programmdirektor Carsten Hoyer und seine Stellvertreterin Wenke Weber kamen selbst in die Klinik für Kinderkardiologie und Kinderintensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover, sprachen mit deren Direktor, Prof. Dr. Philipp Beerbaum, besichtigten unter Führung von Ira Thorsting, der Vorsitzenden der „Kleinen Herzen“, die Stationen, trafen die Sozialbetreuerin ebenso wie betroffene Eltern. Was Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der Kinderintensivstation, aus seinem Alltag zu berichten hatte, war beklemmend. Viele Projekte, die nur mit Hilfe privater Spenden und bürgerlichen Engagements möglich werden. Zum Beispiel werden Ärzte, Pflegekräfte und Betreuer als Krisenbegleiter psychologisch geschult, um betroffenen Familien auch in schlimmsten Situationen zur Seite stehen zu können.

All das galt es über den Sender zu bringen. Da waren die beiden Moderatoren Sabrina Ege und Tom Meyer gefragt. Im Dezember 2016 berichteten sie immer wieder in kurzen Beiträgen aus der Klinik, warben, appellierten, sprachen mit Spendern, die sich per Telefon meldeten. Tom Meyer fuhr außerdem zu den Weihnachtsmärkten überall in Niedersachsen, sammelte und überzeugte. Ein Höhepunkt der Aktion: Vor der hannoverschen Oper fand ein großer Keksverkauf von Bahlsen statt, dessen Erlös zur Hälfte für die „Kleinen Herzen“ bestimmt war. Insgesamt kamen 100.000 Euro zusammen, die für den Umbau der kinderkardiologischen Ambulanz der MHH bestimmt sind.

Ein Riesenerfolg also für eine journalistische Initiative. Der Bundesverband Herzkranke Kinder honorierte das auf Vorschlag von Ira Thorsting mit seinem Journalisten-Sonderpreis. Zur Jury gehörte unter anderem Wolf von Lojewski, ehemals Leiter des ZDF-“heute journals“. Den Preis übergab Christoph Biemann („Sendung mit der Maus“) an Vanessa Casper von der Redaktion von „Antenne Niedersachsen“.



Preisverleihung in Bonn: Vanessa Casper von der Redaktion von „Antenne
Niedersachsen“ und Christoph Biemann („Sendung mit der Maus“) aus der Jury
des BVH-Journalistenpreises.

:: Video-Präsentation von "Antenne hilft" zur Preisverleihung


Hannover, 24.03.2017
Signal auf "Grün"
Unternehmen LOGOCOS Naturkosmetik AG mit Wundertüten-Aktionen für herzkranke Kinder

Wiederholungs-"Täter": Seit sechs Jahren packen Inka Behnsen und ihre Kollegen vom Naturkosmetik-Hersteller LOGOCOS in Salzhemmendorf hochwertige Produkte, deren Verpackung vielleicht einen kleinen Fehler im Aufdruck hat, in Wundertüten. Die werden dann bei vielen Gelegenheiten - zum Beispiel am 29.3.2017 ab 12 Uhr vor der Kantine des Neuen Rathauses - für 10 Euro verkauft. 3 Euro gehen jeweils an den Verein "Kleine Herzen Hannover - Hilfe für kranke Kinderherzen", der sich für die Kinderkardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover engagiert.

Heute war Inka Behnsen vom Unternehmen LOGOCOS deshalb wieder einmal in der MHH. Sie brachte einen Scheck mit, der auch den eigenen Unternehmens-Verkaufserfolg beweist: 11.787 Euro netto für die Betreuung von jungen Menschen mit angeborenem Herzfehler! Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen", weiß schon, wohin der größte Teil der Spende fließen wird: "Wir finanzieren unter anderem seit fünf Jahren die Stelle einer Sozialbetreuerin, die den Patientenfamilien in vielen schwierigen Fragen zur Seite steht. Von der Suche nach einem Betreuungsplatz für die gesunden Geschwister bis zu Verhandlungen mit den Krankenkassen oder dem Antrag für eine Familien-orientierte Reha. Dieses wichtige Projekt läuft unter dem Kürzel SOMITH: Sozialbetreuung mit Herz."



Inka Behnsen (2. v. li.) vom Unternehmen LOGOCOS Naturkosmetik AG übergab
den Spendenscheck an Ira Thorsting (li.) und Volker Radke (re.) vom Verein
"Kleine Herzen Hannover". Prof. Dr. Philipp Beerbaum (re.), Direktor der
MHH-Kinderherzklinik, freute sich ebenso über das Engagement des Unternehmens
zugunsten herzkranker Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover.


Hannover 28.2.2017
Unter Strom
TenneT hilft jungen Menschen mit angeborenem Herzfehler

Mit Energie kennen sich die Fachleute des Energieriesen TenneT aus: Über ihr Höchstspannungsnetz versorgen sie 41 Millionen Menschen mit Strom. Die Richtigen also, um zu beurteilen, mit wie viel "Power" sich der Verein "Kleine Herzen Hannover" für die Betreuung von herzkranken Kindern und jungen Erwachsenen in der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzt. Axel Schomberg, Standortleiter in Lehrte, Cornelia Junge aus der Unternehmens-Kommunikation und der Betriebsratsvorsitzende Michael Kunter waren in die Klinik gekommen, um einen Spendenscheck zu übergeben: 4.742 Euro. Schomberg: "TenneT stellt jedes Jahr 20.000 Euro für soziale Projekte bereit. Die Mitarbeiter können über die Verteilung abstimmen. 2016 gab es 35 Vorschläge, und die Kleinen Herzen standen ganz weit vorne."

Dass dies eine gute Entscheidung war, konnte das Trio beim Rundgang über die verschiedenen Stationen feststellen. Zweieinhalb Stunden lang gab es Informationen, Eindrücke, Einsichten. Die Kleinen Herzen sehen sich selbst nicht nur als Spendensammelverein, sondern als Ideenfabrik. So ist die Kinderkardiologie der MHH die einzige Klinik in Deutschland, die über einen Dolmetscher-Dienst für fremdsprachige Patienten und ihre Angehörigen verfügt. Eine Sozialbetreuerin hilft den Familien, wenn es um Probleme mit dem Arbeitgeber geht, um einen Behindertenausweis oder eine REHA. Eine Kunsttherapeutin sorgt für Stress-Abbau. Auf den Stationen gibt es nicht nur Eltern-Kind-Zimmer, sondern auch Ruheräume. Und die Ärzte und Pflegekräfte werden als Krisenbegleiter geschult.

Besonders beeindruckend die Kinderintensivstation, immerhin die größte im deutschsprachigen Raum. Sie verfügt sogar über einen Abschiedsraum, in dem die Familien die letzten Tage mit einem sterbenden Kind verbringen können. Dr. Guntram Schwörer, Oberarzt der Kinderintensivmedizin: "Wir haben es hier zwar oft mit den schlimmsten Fällen von Krankheit und Verletzung zu tun, aber die Sterblichkeit ist auf dieser Station so niedrig wie sonst nirgendwo."

Ira Thorsting, Vorsitzende der Kleinen Herzen, schaltet sich ein: "Das liegt auch an dem ungeheuren Engagement aller, die hier arbeiten. Uns ist es besonders wichtig, diese Ärzte und Pflegekräfte zu unterstützen, um zu verhindern, dass sie psychisch ausbrennen."

Deshalb finanziert der Verein seit vier Jahren die regelmäßige Supervision für die Mitarbeiter. Auch das ist eine psychologische Unterstützung, die es nur in wenigen Kliniken gibt.



Ira Thorsting (li.), Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Hannover", und
Vereinsschatzmeister Volker Radke (re.) freuen sich mit Dr. Guntram Schwörer
(2. v. re.) über den Spendenscheck, den Axel Schomberg (Bildmitte),
TenneT-Standortleiter in Lehrte, Cornelia Junge aus der Unternehmens-
Kommunikation und der Betriebsratsvorsitzende Michael Kunter in die
Medizinische Hochschule Hannover mitgebracht haben.


Hannover, 23.2.2017
Flache Vereinsstruktur, starke Ideen
"Kleine Herzen Hannover" kommen ohne Verwaltungskosten aus

Volker Radke weiß, was unter einem aktiven Rentnerleben zu verstehen ist. Er ist seit fast sieben Jahren Schatzmeister des Vereins "Kleine Herzen Hannover - Hilfe für kranke Kinderherzen" und hatte es in dieser Zeit mit beachtlichen Spendensummen zu tun, die für genau definierten Projekten zur Betreuung von herzkranken jungen Menschen und ihren Eltern in der Medizinischen Hochschule Hannover eingesetzt werden. Besonders bemerkenswert: Die "Kleinen Herzen" haben nur zwölf Mitglieder, weil so keine Verwaltungskosten anfallen. Statt dessen wurden Eltern-Kind-Zimmer auf den Normalstationen der MHH-Kinderkardiologie geschaffen, Eltern-Ruheräume eingerichtet, das Herzecho- und das Herzkatheter-Labor mit innovativen Ideen Patienten-freundlich ausgestattet. Eine Sozialbetreuerin und eine Kunsttherapeutin kümmern sich um die stark belasteten Patientenfamilien; eine Psychologin für traumatisierte Angehörige wird gesucht. Eine zweite Psychologin steht den Pflegekräften und Ärzten für regelmäßige Supervisionen zur Verfügung. Es gibt ein Dolmetschersystem für fremdsprachige Patienten - einmalig in Deutschland. Und das Neueste: Die Mitarbeiter der Kinderintensivstation (und aus 43 weiteren Kliniken in Norddeutschland) werden als Krisenbegleiter zusätzlich geschult, um auf besonders traurige Situationen vorbereitet zu sein.

Es gab also viel zu berichten, als Volker Radke nun mit einer ganzen Gruppe persönlicher Freunde zur Besichtigung in die MHH kam. Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, empfing die Gäste persönlich und erklärte, wie wichtig die enge Verknüpfung von staatlich finanzierter Hochleistungsmedizin und bürgerlichem Engagement ist. Der Rundgang mit der Vereins-Vorsitzenden Ira Thorsting über die Normal- und Intensivstationen, ins Katheterlabor und in die Spieloase brachte denn auch die Erkenntnis: hoch technisierte Spitzenmedizin kann durchaus ein menschliches Gesicht haben!

Dass die "Kleinen Herzen" nach so vielen erfolgreichen Projekten noch immer neue Betätigungsfelder und vor allem neue Ideen finden, wurde zum Schluss in der kinderkardiologischen Ambulanz deutlich: Sie soll in diesem Jahr neu gestaltet werden. Ira Thorsting: "Wir wollen auch hier neue Standards der Betreuung setzen. Die reinen Baumaßnahmen bleiben Sache der MHH, aber für die Ausstattung haben wir mit Hilfe von Antenne Niedersachsen und anderen Spendern weit über 100.000 Euro zusammen gebracht."

Viel Arbeit und also auch weiter für den Verein. Und für seinen Schatzmeister Volker Radke.


Langenhagen, 19.2.2017
Diese Skorpione stechen nicht - sie spenden!
Eishockey-Fans helfen herzkranken Kindern

Lokaltermin für Daniel Flüß von Antenne Niedersachsen und Jörns Thorsting vom Verein "Kleine Herzen Hannover - Hilfe für kranke Kinderherzen" im Eishockey-Revier der Hannover Scorpions. Die Halle tobt. Gegner ist der EC Hannover, die Indians - genau wie am 8. Januar. Damals planten die Scorpions eine Spendenaktion; den Fans beider Mannschaften sollten vor dem Spiel blinkende Herzen verkauft werden. Wie sie auf die "Kleinen Herzen" kamen? Steffen Wibe aus dem Leitungsteam der Scorpions lacht: "Unser Trainer hat etwas über die Projekte im Radio gehört."

Aha, die Weihnachtsaktion von Antenne Niedersachsen! Einen Monat lang hatte der Sender täglich über die Kleinen Herzen und ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Kinderkardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover berichtet, immer wieder zu Spenden aufgerufen. Das Ergebnis: 100.000 Euro! Jetzt kommen durch die "Herzlichkeit" der Scorpions- und Indians-Anhänger 1085 Euro dazu. Der sportliche Leiter des gastgebenden Vereins, Andrej Strakhov, überreicht den symbolischen Spendenscheck an Jörns Thorsting. Daniel Flüß holt sofort das Mikro hervor: "Was könnt ihr mit dieser Summe anfangen?" - Antwort Thorsting: "Es ist eine große Hilfe. 2017 soll die kinderkardiologische Ambulanz der MHH neu gestaltet werden, und außerdem haben wir schon viele neue Ideen, um die Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Angehörigen zu verbessern."

Übrigens: Die Scorpions siegten im heutigen Spiel mit 2:1. Aber eigentlich gibt es ja vor allem einen Gewinner: die jungen Herzpatienten in der MHH!



Von links: Daniel Flüß von Antenne Niedersachsen und Jörns Thorsting von den
"Kleinen Herzen Hannover".


Hannover, 7.2.2017
Power Connection
enercity-Mitarbeiter unterstützen Kinderkardiologie der MHH

Es war ein Gegenbesuch. Im vergangenen November hatte Ira Thorsting, Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Hannover", in der Konzernzentrale im Ihme-Zentrum einen Scheck über 9993 Euro in Empfang genommen. Das Ergebnis einer Restcent-Aktion der enercity-Mitarbeiter. Schon damals war verabredet worden, dass eine Delegation der Spender in die Medizinische Hochschule kommen würde, um zu sehen, was bürgerliches Engagement, verbunden mit Spitzenmedizin, für herzkranke junge Menschen und ihre Angehörigen erreichen können. Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, und Ira Thorsting begleiteten die Gäste bei einem Rundgang über die Stationen, die erst vor zwei Jahren völlig umgebaut worden sind. Stefanie Bendorf, Tim Bennecke und Markus Lenz bekamen aber auch Einblicke, die Außenstehenden sonst verwehrt bleiben: Im Katheterlabor werden minimalinvasive Eingriffe an Kindern mit angeborenen Herzfehlern vorgenommen; die "Kleinen Herzen" haben den Vorbereitungsraum mit einer Video-Installation ausgerüstet, die den Patienten die Angst nimmt. Und die Eltern, deren Kinder auf der Intensivstation liegen, haben einen eigenen Ruheraum. Entspannende Wohnzimmer-Atmosphäre, wo sonst die Medizintechnik im Vordergrund steht.

Auch für die Spende der enercity-Mitarbeiter gibt es schon einen guten Verwendungszweck: 2017 wird die Ambulanz der Kinderkardiologie neu gestaltet. Prof. Beerbaum und die "Kleinen Herzen" hängen schon über den Plänen. Der Ablauf der ärztlichen Untersuchungen soll gestrafft, das Umfeld zugleich Patienten-freundlicher gestaltet werden. Die betroffenen Familien sollen Vertrauen in die fremde Hochleistungsmedizin gewinnen und sich in die Entscheidungen einbezogen fühlen.



Von links: Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine Herzen Hannover", Dr. Nilgün Kimil, Sozial-
betreuerin der MHH-Kinderherzstation, Stefanie Bendorf und Tim Bennecke von
enercity, Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Päd. Kardiologie und
Päd. Intensivmedizin, und Markus Lenz und von enercity.


Sehnde, 1.02.2017
Natürlich für die kranken Kinder
Naturkosmetik-Unternehmen LOGOCOS unterstützt "Kleine Herzen Hannover"

Was haben Handcremes, Körperlotionen und Deos mit herzkranken jungen Menschen zu tun? Inka Behnsen vom Naturkosmetik-Hersteller LOGOCOS lacht: "In beiden Fällen geht es um Gesundheit, aber auch um Engagement und Glaubwürdigkeit. Da treffen wir uns mit dem Verein Kleine Herzen Hannover. Er macht sich für die Betreuung von jungen Menschen stark, die mit einem schweren Herzfehler zur Welt kamen und in der Medizinischen Hochschule behandelt werden."

Seit 2011 unterstützt LOGOCOS diese ehrenamtliche Arbeit mit dem Verkauf von Wundertüten: In jeder befinden sich mindestens zehn Produkte. Inhaltlich erste Wahl, aber äußerlich mit kleinen Fehlern. Da ist ein Text auf der Tube etwas verrutscht, oder die Druckfarbe stimmt nicht. So etwas kommt dem renommierten Unternehmen aus dem niedersächsischen Salzhemmendorf nicht in den regulären Handel. Aber in den Wundertüten sind die Sachen heiß begehrt. 10 Euro kostet der geheimnisvolle Beutel, und 3 Euro davon gehen an die "Kleinen Herzen". Insgesamt kamen so bisher mehr als 35.000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Ira Thorsting und ihre Mitstreiter im Verein unterstützen mit den Spenden genau definierte Projekte in der Medizinischen Hochschule Hannover. Die dortige Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin gehört zu den wichtigsten Kinderherzzentren in Deutschland. In den letzten Jahren wurden zwei Normalstationen mit Eltern-Kind-Zimmern, Eltern-Ruheraum, einer Patientenküche, einem neuen Spielzimmer und "stressfreien" Untersuchungsräumen ausgestattet. Die "Kleinen Herzen" finanzieren aber auch mehrere Psychologen, eine Sozialbetreuerin und eine Kunsttherapeutin, die sich um die Patientenfamilien, aber auch um die Mitarbeiter der Klinik kümmern.

2017 wird nun auch die kinderkardiologische Ambulanz modernisiert. Und daneben läuft ein besonderes Projekt, das sogar von der Bundesregierung ausgezeichnet wurde: Ärzte und Pflegekräfte der Intensivstation werden als Kriseninterventionshelfer ausgebildet, um den betroffenen Familien auch in den schlimmsten Situationen einfühlsam zur Seite stehen zu können.

So zu sagen Seelenhautpflege.

:: Weitere Informationen
:: Presseinformation vom 1.2.2017


Hannover/Pattensen, 27.01.2017
Unter Gleichgesinnten
Pattenser Seniorenresidenz solidarisch mit herzkranken Kindern

Manuela Siegert versteht sofort, was Ira Thorsting und dem Verein "Kleine Herzen Hannover" als nächstes Projekt wichtig ist: die Neugestaltung der kinderkardiologischen Ambulanz in der Medizinischen Hochschule Hannover. Die Leiterin des Pflegewohnstifts An der Schützenallee in Pattensen: "Auch bei uns ist der Eingangsbereich, die Anmeldung, der Ort der ersten Begegnung besonders wichtig. Hier entscheidet sich, ob ein Neuankömmling sich wirklich empfangen fühlt, ob er Vertrauen fasst."

Darum geht es auch in der MHH. Die bestehende Ambulanz soll in den nächsten Monaten so umgestaltet werden, dass herzkranken Kindern und ihren begleitenden Eltern Ängste genommen werden; die Räume werden mit einander verbunden, um die Abfolge der Untersuchungen zu erleichtern, unnötiges Warten zu verhindern und Stress zu vermeiden. Am Ende steht die partnerschaftliche Beratung mit den Kardiologen und Kinderherzchirurgen über nötige Behandlungen und Eingriffe.

Die "Kleinen Herzen" werden diese Neugestaltung mit einer hohen Summe unterstützen. Ira Thorsting: "Wir finanzieren nicht die reinen Baumaßnahmen. Das ist und bleibt Sache der MHH. Aber wir werden da aktiv, wo es um die Betreuung der jungen Patienten und ihrer Eltern geht. Da haben wir schon mehrere Standards gesetzt, die als Beispiel für andere Kliniken in Deutschland genutzt werden."

Manuela Siegert und ihr Team in Pattensen unterstützen dieses Engagement. 2016 hatte das Pflegewohnstift bei seinem Sommerfest 1.000 Euro für die "Kleinen Herzen" gesammelt. Diese Summe wird für die kinderkardiologische Ambulanz eingesetzt. Und schon jetzt steht fest: Die Seniorenresidenz und die "Kleinen Herzen" bleiben in Kontakt.



Munterer Austausch. Von links: Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine Herzen Hannover",
Lilia Bitjukow aus dem Pflegeteam des Wohnstifts An der Schützenallee in Pattensen,
Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Päd. Kardiologie und Päd. Intensiv-
medizin der MHH, Manuela Siegert, Leiterin des Pflegewohnstifts An der Schützenallee,
und ihre Kollegin Neele Zacharias sowie Thorsten Woite.

Foto: www.kleineherzen.de


Hannover, 18.01.2017
Militär-Beobachter
Bundeswehr-Schule unterstützt erneut Kinderherzklinik der MHH

Oberst Dirk Waldau ist ein Mann mit scharfem Sinn für das Wesentliche, aber auch für Traditionen. Seit Jahren hält die Schule für Feldjäger und Stabsdienst, deren Kommandeur er seit 2016 ist, freundschaftlichen Kontakt zum Verein "Kleine Herzen Hannover". Dessen Vorsitzende Ira Thorsting führte Waldau und mehrere seiner Inspektionsfeldwebel jetzt in der Medizinischen Hochschule über die Stationen der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin. Besonders wichtig ist den "Kleinen Herzen" gegenwärtig die geplante Neugestaltung der kinderkardiologischen Ambulanz. Da traf es sich gut, dass die uniformierten Gäste einen Scheck mitgebracht hatten: 1.111 Euro aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes 2016 in der Emmich-Cambrai-Kaserne, der von den Inspektionsfeldwebeln organisiert worden war. Diese Summe soll jetzt in die Einrichtung eines besonderen Raumes für sensible Patientengespräche investiert werden.

Oberst Waldau interessierte sich aber auch für andere Themen. Viele Fragen zum Beispiel zum "Abschiedszimmer" der Kinderintensivstation, in dem todkranke Kinder bis zuletzt zusammen mit ihren Angehörigen betreut werden können. Die "Kleinen Herzen" kamen auf die Idee, Ärzte, Pflegekräfte und andere als Kriseninterventionskräfte weiterbilden zu lassen, um auch in den traurigsten Situationen eine einfühlsame Betreuung zu gewährleisten. Auch der seelische Selbstschutz der Klinik-Mitarbeiter ist wichtig. Oberst Waldau: "Solche Krisen kennen wir natürlich auch in unserem Umfeld. Eine wichtige Initiative."

Militärisches Grau, Klinik-Blau und ein wenig Orange: Oberst Dirk Waldau (2. v. links)
zusammen mit Dr. Guntram Schwörer, Ira Thorsting von "Kleine Herzen Hannover,
PD Dr. Harald Bertram, Stellv. Chefarzt der MHH-Kinderkardiologie, und Dr. Michael Sasse,
Leitender Oberarzt der Kinderintensivmedizin. Foto: Wilfred Feege


Hannover, 16.01.2017
Eine Eins mit fünf Nullen
"Antenne Niedersachsen hilft e.V." sammelt für Kinderkardiologie der MHH

Große Spannung beim Treffen in der Redaktion von Antenne Niedersachsen: Wie viel ist bei der Dezember-Sammelaktion des Senders zugunsten "Kleine Herzen Hannover" zusammengekommen? Täglich war über die Betreuungsprojekte des Vereins in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin berichtet worden; Ärzte und Patienteneltern kamen zu Wort; Radiomoderator Tom Meyer fuhr zu den Weihnachtsmärkten überall in Niedersachsen, um Werbung für die gute Sache zu machen, und seine Kollegin Sabrina Ege hielt am Studiomikrofon und am Telefon Kontakt zu spendenfreudigen Hörern.

Am Ende stand eine Riesensumme auf dem symbolischen Scheck, den Antenne-Geschäftsführer und Programmdirektor Carsten Hoyer an die Vorsitzende der "Kleinen Herzen", Ira Thorsting, übergab: 100.000 Euro! Darin enthalten sind mehr als 15.000 Euro, die beim vor-weihnachtlichen Keks-Verkauf von Bahlsen vor der Hannoverschen Oper in die Spendenkasse kamen. Landesapothekerverband und Apothekerkammer haben 5.000 Euro beigesteuert. Auch ihre Vertreter waren bei der kleinen Feier im Medienzentrum Hannover dabei, ebenso wie Mitglieder der "Kleinen Herzen". Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der MHH-Kinderintensivmedizin, berichtete, was auf seiner Station schon mit Spendenmitteln des Vereins möglich wurde: Ein Ruheraum für die traumatisierten Eltern der schwerstkranken Kinder wurde eingerichtet; eine Psychologin kümmert sich als Supervisorin um die Ärzte und Pflegekräfte, die außerdem eine zusätzliche Schulung als Kriseninterventionshelfer bekommen.

Der neue große "Spendenbrocken" wird zum größten Teil in die dringend nötige Umgestaltung der kinderkardiologischen Ambulanz fließen. Ira Thorsting: "Dort kommen junge Menschen mit angeborenen Herzfehlern und ihre Eltern zum ersten Mal mit der Klinik und ihren Mitarbeitern in Kontakt. Das Ambiente entscheidet mit darüber, ob ein spontanes Vertrauen in die Qualität von Medizin und Pflege entsteht. Da wollen wir helfen. Aber wir haben auch schon wieder einige Ideen, wie wir zusammen mit der MHH die Betreuung der Patienten und ihrer Familien weiter verbessern können."

Von links: Tom Meyer, Antenne Niedersachsen-Moderator, Ina Bartels, stellvertretende
Vorsitzende des Landesapothekerverbandes Niedersachsen, Ira Thorsting, Vorsitzende
"Kleine Herzen Hannover", Carsten Hoyer, Geschäftsführer und Programmdirektor
Antenne Niedersachsen, Sabrina Ege, Moderatorin Antenne Niedersachsen, Christian
Bahlmann, Bahlsen Group, und Jens-Peter Kloppenburg, Vorstandsmitglied der
Apothekerkammer Niedersachsen. Foto: Wilfred Feege

:: Video zur Spendenscheckübergabe