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Hannover, 24.12.2016
Kugelsicher und HERZ-lich

REHA-Zentrum stellt Weihnachtsaktion in den Dienst herzkranker Kinder

Stefan Langhans und seine Kollegen von der REHA LISTER MEILE + PEINER STRASSE und vom Zentrum Hannover Vital wollten an allen Standorten des Unternehmens für weihnachtliche Stimmung sorgen - und sie wollten etwas für den Verein "Kleine Herzen Hannover - Hilfe für kranke Kinderherzen" tun. Also wurden Christbäume und die obligatorischen bunten Kugeln besorgt. Und es wurden Schilder aufgestellt: "Bäumlein, schmück dich!"

Die Patienten konnten für einen Beitrag von mindestens zwei Euro eine der Kugeln nach eigenem Geschmack gestalten. Viele machten mit, malten Schneeflocken, Tannenbäume und Sterne, schrieben aber auch Grüße an die herzkranken Kinder, die während der Festtage in der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt werden müssen, statt zu Hause bei ihren Familien zu sein.

Genau einen Monat dauerte die Aktion, und am Ende rundete Stefan Langhans die Spendensumme auf: 1.500 Euro!



Ira Thorsting (re.), Vorsitzende "Kleine Herzen Hannover", bedankt sich mit einem
Scherenschnitt vom Vereinslogo bei Stefan Langhans und seinem Team von dem
Unternehmen REHA Lister Meile + Peiner Straße und vom Zentrum Hannover Vital
für die zauberhafte Spendenaktion "Bäumlein, schmück dich!" in der Vorweihnachtszeit.
Foto: Wilfred Feege


Hannover, 21.12.2016
Siemens-Betriebskrankenkasse unterstützt Krisenintervention im Krankenhaus
Scheckübergabe in der Medizinischen Hochschule an "Kleine Herzen Hannover"

Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK unterstützt den Verein „Kleine Herzen Hannover“. Geschäftsstellenleiter Peer Langhammer übergab heute einen symbolischen Scheck in Höhe von 35.000 Euro an die Vorsitzende Ira Thorsting und an Dr. Michael Sasse, den Leitenden Oberarzt der MHH-Kinderintensivmedizin. Langhammer zeigte sich begeistert von der Arbeit der Selbsthilfegruppe. „Die Angehörigen kranker Kinder sind selbst keine Patienten, aber auch sie brauchen Hilfe“, betonte der SBK-Vertreter.

Gesetzliche Krankenkassen wie die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK sind ein tragender Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens. Ihre Arbeit beruht auf dem Prinzip der Solidarität: Jeder Versicherte hat Anspruch auf alle notwendigen Behandlungen - unabhängig von Krankenkassenbeitrag und Einkommen. Dieses bewährte System kann aber nicht alle Eventualitäten abdecken.

Hier kommen Selbsthilfeorganisationen wie der Verein "Kleine Herzen Hannover" ins Spiel, der sich an der Medizinischen Hochschule Hannover für verbesserte Standards bei der Betreuung von herzkranken jungen Menschen und ihren Familien einsetzt. Sein neues Projekt "Krisenintervention im Krankenhaus" und das dazu gehörende Krisennetzwerk für schwerstkranke Kinder und ihre Familien wird von der SBK 2016 mit 35.000 Euro unterstützt. Diese Summe ist nötig, um vor allem Ärzte und Pflegekräfte der MHH-Kinderintensivmedizin und aus den Kliniken des Pädiatrischen Intensiv Netzwerks PIN in Norddeutschland im Sinne der Psycho-Sozialen Notfallversorgung als Kriseninterventionshelfer auszubilden. Die Teilnehmer sollen lernen, betroffenen Angehörigen in besonders schlimmen Situationen einfühlsam beizustehen, Konflikte zu vermeiden und sich selbst seelisch zu schützen. Bestandteil der Kurse ist auch der richtige Umgang mit Migranten und ausländischen Patientenfamilien.

Den symbolischen Scheck über 35.000 Euro übergab SBK- Geschäftsstellenleiter Peer Langhammer an die Vorsitzende von "Kleine Herzen Hannover", Ira Thorsting, und an Dr. Michael Sasse, den Leitenden Oberarzt der MHH-Kinderintensivmedizin. Langhammer: „Für die SBK ist die Arbeit von Selbsthilfegruppen ein wichtiger Bestandteil des Gesundheits- und Sozialsystems. Deshalb unterstützen wir im Rahmen unserer Selbsthilfeförderung sehr gerne das Projekt ´Krisenintervention im Krankenhaus´ des Kleine Herzen Hannover e. V.“. Und er fügte hinzu: „Die Angehörigen kranker Kinder sind selbst keine Patienten, aber auch sie brauchen Hilfe. Das Krisennetzwerk, das der Verein aufgebaut hat, bietet hier schnell kompetente Hilfe direkt vor Ort.“

Innerhalb von drei Jahren soll zunächst das Netzwerk zwischen der MHH und den PIN-Kliniken aufgebaut werden, damit betroffene Familien bei der Rückkehr an ihren Heimatort nicht in ein Betreuungsloch fallen. Dafür gibt es speziell ausgebildete Netzwerk-Koordinatoren und einen telefonischen Notfall-Beratungsdienst. Ira Thorsting: „Das Interesse ist groß, und wir denken schon an eine bundesweite Ausdehnung. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, weil wir hoffen, dass die Gesamtheit der Kostenträger im Gesundheitswesen von seiner Bedeutung überzeugt werden kann." Das Engagement der SBK sei also nicht nur in finanzieller Hinsicht ein wichtiger Meilenstein.

Foto von links: Peer Langhammer, SBK- Geschäftsstellenleiter Hannover-Braunschweig,
Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine Herzen Hannover", Volker Radke, Schatzmeister
"Kleine Herzen", Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der MHH-Kinderintensivmedizin.
Foto: Wilfred Feege

:: Presseinformation

:: Kooperation mit der Siemens-Betriebskrankenkasse


Hannover, 23.11.2016
Vor Weihnachten
Spendenaktion der VHV-Mitarbeiter zugunsten "Kleine Herzen"

Einen Monat noch, bis die Glocken läuten, aber bei der VHV-Versicherungsgruppe begann schon heute die alljährliche Spendenaktion. Klaus-Dieter Auge (li.) vom Betriebsrat und Ira Thorsting vom Verein “Kleine Herzen Hannover - Hilfe für kranke Kinderherzen“ informieren die Mitarbeiter über die Neugestaltung der MHH-Kinderherzklinik, die nur durch bürgerliches Engagement möglich ist. 2017 ist die kinderkardiologische Ambulanz dran, und VHV-Mitarbeiter wie Frank Speckenheuer (re.) werden wieder sagen können: “Wir haben kräftig dazu beigetragen!“



Hannover, 22.11.2016
apogen generös
10.000 Euro für „Kleine Herzen Hannover“

Da kommen zwei Jubiläen zusammen: Die Apotheker-Genossenschaft “apogen“ blickt ebenso wie “Kleine Herzen Hannover“ auf zehnjähriges Bestehen zurück. Auch die hohe Spendensumme passt: 10.000 Euro. Den Scheck übergaben der geschäftsführende Vorstand Hartmut Frank und die Aufsichtsratsvorsitzende Iris Teichmann - stellvertretend für alle 21 apogen-Mitglieder - an Ira Thorsting von den Kleinen Herzen. Professor Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der MHH-Kinderherzklinik, freute sich mit. Seine Ambulanz wird Anfang 2017 mit Unterstützung der Kleinen Herzen neu gestaltet und soll dann auch endlich solche modernen Untersuchungsliegen bekommen. Das ist mit dieser Spende sichergestellt.



Hartmut Frank (v. li.) und Iris Teichmann von apogen übergaben Ira Thorsting den
Scheck, zur Freude von Prof. Beerbaum. Foto: Wilfred Feege


Hannover, 15.11.2016
999.317 RestCents für „Kleine Herzen Hannover e.V. - Hilfe für kranke Kinderherzen“
enercity-Mitarbeiter spenden für „Kleine Herzen Hannover“

Bei der RestCent-Aktion spenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von enercity von ihrem Gehalt ein Jahr lang die Netto-Cent-Beträge hinter dem Komma für einen guten Zweck - also monatliche Beträge zwischen 1 und 99 Cents. Aufgestockt wurde der Spendentopf auch durch Mitarbeiter-Sonderaktionen im Unternehmen oder durch Jubilare, die einen Teil ihrer Geschenke der Aktion spendeten. Einmal im Jahr entschieden die enercity-Mitarbeitenden, wem der Erlös zugutekommen soll.

Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ unterstützt ehrenamtlich die Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover. Ziel ist es, eine professionelle Betreuung dort zu ermöglichen, wo staatliche Stellen und Krankenkassen nicht in der Pflicht sind. Darunter fallen Punkte wie:

- Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmer, Elternruheräumen und einem Spielzimmer,
- besonders gestaltete Untersuchungszimmer, in denen die Kinder ihre Angst verlieren,
- psychologische und soziale Beratung und Betreuung für die Familien der jungen Patienten,
- Kunsttherapie, um den Eltern seelische Kraft zu geben,
- Dolmetscherdienst für ausländische Patienten,
- psychologische Betreuung auch für die schwer belasteten Ärzte und Krankenschwestern.

Darüber hinaus hat der Verein ein neues Projekt ins Leben gerufen, in dem Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten der Kinderintensivstation als Krisenbegleiter ausgebildet werden, um in traumatischen Situationen richtig reagieren zu können.

„Wir freuen uns sehr über die Spende der RestCent-Aktion und danken allen enercity-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die daran teilgenommen haben, ganz herzlich. Die großzügige Spendensumme lässt unsere Herzen höher schlagen, denn sie unterstützt unsere Arbeit enorm. Das Geld brauchen wir für die Neugestaltung der kinderkardiologischen Ambulanz. Auch dort geht es darum, den jungen Patienten und ihren Eltern das Gefühl zu vermitteln, dass sie gut und kompetent betreut werden", so Ira Thorsting anlässlich der Spendenübergabe.

"Wir begrüßen das erneut tolle Ergebnis der Spendenaktion unserer Mitarbeitenden", lobt Jochen Westerholz das Projekt. Mit ihren Restcents können alle Mitwirkenden gemeinsam mit einem deutlichen Beitrag gesellschaftliche Verantwortung vor Ort übernehmen. Die Spende unterstützt jährlich gemeinnützige, soziale und wohltätige Organisationen und Projekte in Hannover und der Region (Einzelpersonen jedoch nicht). Alle im Unternehmen können Spendenziel-Ideen beim RestCent-Team einreichen. Einmal im Jahr wählt das Gremium drei Organisationen aus. Die enercity-Mitarbeitenden haben dann durch eine Abstimmung die Möglichkeit zu entscheiden, wem der Erlös zugutekommt. Im September 2010 startete die von fünf Mitarbeitenden initiierte RestCent-Aktion erstmals. Jährlich sollen weiterhin RestCent-Spenden an soziale Projekte übermittelt werden.

[Text- und Foto-Quelle:
https://www.enercity.de/presse/pressemeldungen/2016/2016-11-15-Restcent/index.html
]


Von links: enercity-Arbeitsdirektor Jochen Westerholz, Vereinsvorsitzende Ira
Thorsting sowie die enercity-Mitarbeitenden Jens Gerlach (Ideengeber) und
Stefanie Bendorf.

Vereinsvorsitzende Ira Thorsting (3. v. li.) und Schatzmeister Volker Radke nahmen
die Spende von den enercity-Mitarbeitern Stefanie Bendorf (2. v. re.), Tim Bennecke,
Florian Saft, Markus Lenz, Jens Gerlach (dem Ideengeber, re.) sowie von enercity-
Arbeitsdirektor Jochen Westerholz (li.) entgegen.


Hannover, 6.11.2016
Nennen wir es geistige Nahrung!

Bei Hugendubel in der Bahnhofstraße riecht es im Allgemeinen nach bedrucktem Papier, Druckerschwärze, Leinen und Ledereinbänden. Aber diesmal ist da auch der Duft nach Zimt, Mandeln und Marzipan. Ungewöhnlich für eine Buchhandlung. Aber ein verkaufsoffener Samstag ist halt nicht ein Tag wie jeder andere. Da darf es schon mal eine besondere Aktion sein, besonders, wenn es zugleich um ein soziales Anliegen geht. 17 Mitarbeiter haben gebacken und tun damit am verkaufsoffenen Sonntag nicht nur den Mägen ihrer Kunden etwas Gutes: Apfelkuchen, Buttermilch-Streusel-Muffins, Käse-Sahne und Buttercreme werden gegen eine Spende für den Verein “Kleine Herzen Hannover“ abgegeben. Damit wird die Betreuung von herzkranken Kindern und deren Familien in der Medizinischen Hochschule Hannover unterstützt. Grund genug für die Vereinsvorsitzende, Ira Thorsting, Sigrun Richter (2. v. li.) von der Filialleitung und – stellvertretend für alle, die mitgemacht haben - ihren Kolleginnen Andrea Lippe und Sonja Plinke danke zu sagen. Ira Thorsting (re.): „Wir sind immer wieder erstaunt über den Einfallsreichtum unserer Unterstützer. Das passt zu einem Verein, der sich selbst gerne als Ideenfabrik sieht und immer neue Projekte anschiebt. Die freundliche Hugendubel-Crew muss unbedingt in die Klinik kommen, um sich anzusehen, was wir mit ihrer Spende anfangen.“ Mehr als 300 Euro klimperten und raschelten am Ende in der Sammelbox.

Himmlische Unterstützung oder Kuchenhunger? Auch Nicole Voß von der Kinderboutique NicoLina in der Knochenhauerstraße und ihre “Engelchen“ schauten bei Hugendubel vorbei. Nicole stellt im Auftrag der “Kleinen Herzen“ jede Woche liebevoll kleine Geschenke zusammen, mit denen die Patienten der MHH-Kinderkardiologie auf der Station empfangen werden.

Fotos: Wilfred Feege


Göttingen, 20.10.2016
Große Bühne für bürgerliches Engagement
Göttinger Innovationspreis 2016 für "Kleine Herzen Hannover"

Bis zum Schluss wurde es geheim gehalten, für welche Initiativen sich die Jury entschieden hatte. 81 Startups, Firmen und Institute hatten sich beworben, größtenteils natürlich aus dem Landkreis Göttingen. Denn der wollte darstellen, wieviel Erfindergeist speziell in der Region Südniedersachsen steckt. Eigentlich also kaum eine Chance für den Verein "Kleine Herzen Hannover", der sich für beispielhafte Standards bei der Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Angehörigen in der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzt. Der 2. Vorsitzende, Jörns Thorsting, war trotzdem nach Göttingen gefahren, denn: "Für unser neues Projekt - Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus - brauchen wir jede Form von Öffentlichkeit. Schließlich ist es unser Ziel, diese besondere psychologische Unterstützung in den nächsten Jahren bundesweit einzuführen."

Würdiger Rahmen für die Preisverleihung: Das wunderschöne Deutsche Theater in Göttingen. Im eng besetzten Parkett hatten auch Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel, selbst Göttinger, und Landrat Bernhard Reuter, Vertreter der Wirtschaft und Wissenschaft Platz genommen. Ein buntes und interessantes Programm. Und fast am Ende die überraschende Ankündigung: Der Sonderpreis "Bildung und Soziales" der Sparkasse Göttingen geht mit 3.000 Euro an den Verein "Kleine Herzen Hannover"!

Kaum auf der Bühne, bekam Jörns Thorsting das Mikro in die Hand gedrückt und nutzte seine Chance: Vor den feierlich gestimmten Gästen berichtete er über die seelische Not, der Patientenfamilien ebenso wie Ärzte und Pflegekräfte der Kinderintensivstation oft ausgesetzt sind. Die Kleinen Herzen übernahmen deshalb das Prinzip der Krisenintervention, das seit Jahren bei schweren Unfällen und Naturkatastrophen zum Tragen kommt, und brachten es ins Krankenhaus. Darauf war vorher niemand gekommen. Der Verein ging sogar einen Schritt weiter: In die Kurse wurde ein zusätzliches Unterrichtsmodul eingefügt, in dem die Teilnehmer erfahren, welche kulturellen Unterschiede bei der Begegnung mit ausländischen Patienten und ihren Familien zu beachten sind, wie jene Verzweiflung, Angst und Trauer ausdrücken. Schon jetzt haben sich 43 Kliniken in Norddeutschland dieser von der MHH ausgehenden Initiative der Kleinen Herzen angeschlossen. Ein Netzwerk entsteht, das den Patientenfamilien auch am Heimatort helfen soll.

Die " Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA)" konstatierte anschließend: "Viel Beifall."

"Einfach querdenken" war das Motto des Göttinger Innovationspreises 2016. Der Verein "Kleine Herzen Hannover" ist ein gutes Beispiel dafür.

Weiterer Informationen unter:
http://www.hna.de/lokales/goettingen/innovationspreis-wuermer-burger-hightech-tolle-kinderhilfe-6870097.html,
http://wrg-goettingen.de/fileadmin/user_upload/Innovationspreis/IP_2016/fINNO_2016_Komplett_v30_WEB.pdf

Videos zu "Krisenbegleiter im Krankenhaus":
http://www.sat1regional.de/aktuell/article/online-voting-verein-kleine-herzen-moechte-publikumssieger-2016-werden-212972.html
https://www.youtube.com/watch?v=LFI7hTeBq38&feature=youtu.be


Hannover, 21.9.2016
Jeden Preis wert
"Kleine Herzen Hannover" von der Drogeriekette dm für Engagement geehrt

Zehn Jahre ehrenamtlicher Einsatz für die Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover und die dazu gehörende Kinderintensivstation, immer neue Ideen zur Verbesserung der Betreuung von jungen Patienten und ihren Angehörigen - da ist Lob durchaus willkommen! Besonders, wenn es mit öffentlicher Aufmerksamkeit für ein besonderes Projekt verbindet. Wenige Wochen, nachdem der Verein "Kleine Herzen Hannover" von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft den Ehrentitel "ausgezeichneter Ort im Land der Ideen" erhielt, kam nun ein weiterer hinzu: "HelferHerzen", verliehen von der Drogeriekette dm. 10.000 Initiativen in ganz Deutschland hatten sich beworben; allein in Hannover und Umgebung wurden 14 Vereine und Einzel-Aktive geehrt. " Kenneth Kitchen-Roscher, Gebietsverantwortlicher von dm: "Für viele Menschen ist es selbstverständlich, sich neben Job, Familie und Hobbys für andere einzusetzen, Hilfe anzubieten, wo es nötig ist, oder Zeit zu schenken. Mit unserer Initiative wollen wir diese Menschen auszeichnen und ihr ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft würdigen. Die eingegangenen Bewerbungen haben uns sehr beeindruckt."

Symbol der Ehrung ist eine Keramikskulptur der Karlsruher Künstlerin Hannelore Langhans, die das Motto "Gemeinsam kann man mehr erreichen" umsetzt. Außerdem bekam jeder Preisträger einen Scheck über 1.000 Euro. Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover": "Wir werden diese höchst willkommene Geldspritze zur Ausbildung von Kriseninterventionshelfern für die Klinik verwenden. Das ist unser neuestes Projekt, an dem sich neben der MHH schon jetzt 43 Kliniken in Norddeutschland beteiligen. Wir wollen erreichen, dass Ärzte und Pflegekräfte, Therapeuten und Betreuer auch in traumatischen Situationen besser auf betroffene Patienten und ihre Familien eingehen können und auch selbst seelisch unterstützt werden. Dafür ist der Austausch in einem Netzwerk sehr wichtig."



Kenneth Kitchen-Roscher (li.), dm-Gebietsverantwortlicher, Ira Thorsting, Vorsitzende
"Kleine Herzen Hannover", und Harald Härke, Kultur- und Personalreferent der Stadt
Hannover und Jury-Mitglied beim dm-Preis "HelferHerzen". Foto: Wilfred Feege


Pattensen, 31.8.2016
“Alt für jung“

Ira Thorsting (3. v. li.) von den "Kleinen Herzen" bedankt sich beim Team vom
Pflegewohnstift An der Schützenallee mit einem Scherenschnittbild vom Vereinslogo.
Von links: Julia Nolte, Franziska Müller, Sylvia Frahs, Veronika Hörmann, Annette Kröger,
Manuela Siegert (Einrichtungsleitung), Nicole Zebedies und Simon Rudolph.

Das "Pflegewohnstift An der Schützenallee“ feiert jedes Jahr ein Sommerfest für seine zur Zeit 106 Bewohner. Der Erlös der Tombola geht dann jedes Mal an eine humanitäre Initiative. Diesmal war der Verein “Kleine Herzen Hannover“ dran, der sich für die Betreuung von herzkranken Kindern und Jugendlichen in der Medizinischen Hochschule einsetzt. Mehr als 1.000 Euro kamen zusammen. Ira Thorsting, die Vorsitzende der “Kleinen Herzen“, bedankte sich bei Heimleiterin Manuela Siegert und ihrem Team mit einem Scherenschnitt des Vereinssymbols und lud sie zu einer Besichtigung der MHH-Kinderherzklinik ein.

:: Pressespiegel



Wahl des Publikumssiegers 2016: "Kleine Herzen Hannover" auf Stimmenfang

Gesucht: Der beliebteste „Ausgezeichnete Ort 2016“ / Jetzt online abstimmen und "Kleine Herzen Hannover" unterstützen

Sehnde, 6.9.2016. - Die 100 glücklichen „Ausgezeichneten Orte 2016“ sind bereits gefunden. Nun winkt allen prämierten Projekten eine weitere, ganz besondere Ehre: die Wahl zur Siegeridee der Herzen. Ganz Deutschland ist aufgerufen, sich am Publikumsvoting des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ zu beteiligen und für den favorisierten Preisträger online abzustimmen. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank.

Auf eine besonders rege Beteiligung hofft auch "Kleine Herzen Hannover". "Kleine Herzen" sorgt mit den bundesweit bisher einmaligen Zusatzqualifikationen "Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus" dafür, ein Krisennetzwerk für herzkranke und schwerstkranke Kinder und ihre Familien aufzubauen. Der Verein "Kleine Herzen Hannover" entwickelte die Idee, Ärzte und Pflegekräfte von Kinderintensivstationen psychologisch schulen zu lassen, um den Patienten und ihren Angehörigen in besonders traumatischen Situationen als Krisenbegleiter besser zur Seite stehen zu können. Ausgehend von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Pädiatrischen Intensiv Netzwerk PIN mit zur Zeit 43 Kliniken soll sichergestellt werden, dass Betroffene auch am Heimatort jederzeit einen qualifizierten Ansprechpartner finden. Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover": "Auch Hochleistungsmedizin mit einer Supra-Maximalversorgung, wie sie an der MHH praktiziert wird, stößt immer wieder an ihre Grenzen. Angehörige reagieren dann mit Verzweiflung, zuweilen mit Aggression. Die Ärzte und Pflegekräfte wollen helfen, aber sie zweifeln an sich selbst, wissen nicht, ob sie das richtige Wort finden. Durch die Zusatzausbildung zum Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus soll auf lange Sicht ein neuer bundesweiter Standard der Betreuung erreicht werden. Die Kurse werden vom renommierten Institut für Human Resources durchgeführt. Damit ist das neue Projekt der Kleinen Herzen auch an das bundesweite Netzwerk PSNV für psychosoziale Notfallversorgung angeschlossen."

Die Abstimmung zum Publikumssieger erfolgt in zwei Phasen. Auf der Webseite https://www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/kleine-herzen-krisennetzwerk-f-r-schwerstkranke-kinder-und-ihre können Besucher ab sofort bis einschließlich 15. September 2016 täglich eine Stimme für ihr Lieblingsprojekt abgeben. Im Rahmen dieser ersten Runde werden so zunächst zehn Favoriten bestimmt. In der anschließenden zweiten Runde wählt die bundesweite Öffentlichkeitvom 27. September bis 6. Oktober auf der Website des Medienpartners „Die Welt“ aus den zehn Finalisten den Publikumssieger 2016. Die Ehrung des Gewinners erfolgt am 10.November 2016 auf einer feierlichen Veranstaltung in Frankfurt am Main. Jeden Tag werden unter den Teilnehmern 30 Welt Digital Komplett Jahresabonnements inklusive Spotify Premium sowie ePaper Die Welt Kompakt und Welt am Sonntag Kompakt verlost.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ zeichnen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank in diesem Jahr Ideen und Projekte aus, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und dadurch zur Bewältigung gegenwärtiger oder künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Seit 2006 wurden bereits mehr als 2.800 Projekte ausgezeichnet, die Vorbildcharakter im In- und Ausland haben.

Ira Thorsting: "Zu den 100 ausgezeichneten Orten im Land der Ideen zu gehören, war für uns schon eine große Ehre und eine wichtige Möglichkeit, unser Projekt bundesweit in die Öffentlichkeit zu tragen. Durch die Abstimmung zum Publikumssieger haben wir nun die Chance, noch viel weitere Kreise anzusprechen und davon zu überzeugen, dass sowohl Patienten und ihre Familien als auch die Mitarbeiter auf den Intensivstationen seelische Hilfe benötigen. Wir bitten daher alle, die uns bisher schon unterstützt haben und die wissen, welche erschütternden Szenen sich oft an den Klinikbetten schwerstkranker junger Menschen abspielen, uns jeden Tag aufs Neue ihre Stimme zu geben. Bitte, teilt diesen Aufruf in allen Netzwerken und animiert jeden, den ihr kennt, mitzumachen! Lasst uns ein Schneeballsystem der menschenfreundlichen Art starten!"

:: Presseinformation


Bennigsen, 6.8.2016
Unternehmer mit Engagement
Firma Lübben aus Bennigsen feiert Jubiläum mit Spendenaktion



Foto v. re.:
Ira Thorsting, Vorsitzende des Vereins "Kleine Herzen Hannover", bedankt sich
bei René und Karin Lübbben aus Bennigsen für die große Spende von ihrer Feier
zum 10. Firmenjubiläum.

Ein riesiges Firmengelände, eine große Halle, Baustoffe für den Pflaster- und Kanalbau in exakt ausgerichteten Containern. Neben der Einfahrt ein großer Findling mit dem Firmennamen. Man sieht auf den ersten Blick: Hier wurde etwas aufgebaut in den vergangenen zehn Jahren. René Lübben lacht: “Ja, 2006 war ein guter Jahrgang!”

Weil zehn Jahre ein guter Grund zum Feiern sind, und weil der Verein “Kleine Herzen Hannover” ebenso alt ist, beschlossen der Unternehmer und seine Frau Karin, ihre Gratulanten am 6. August um eine Spende zugunsten von jungen Menschen mit angeborenem Herzfehler zu bitten, die in der Medizinischen Hochschule behandelt und operiert werden. Für beide stand fest: “Blumen als Gastgeschenk verwelken. Wir wollen etwas Nachhaltiges.”

Eine noble Aktion mit 150 fröhlichen Gästen, bei der noble 2.000 Euro zusammenkamen. Ira Thorsting, Vorsitzende der “Kleinen Herzen”, lud Karin und René Lübben ein, sich in der MHH anzusehen, was mit Spendenmitteln schon alles erreicht worden ist: Der Verein beteiligte sich nicht nur am familienfreundlichen Umbau der Stationen, sondern finanziert seit Jahren die Stellen einer Sozialbetreuerin, einer Kunsttherapeutin und von Psychologen, die sich ebenso um die Patientenfamilien wie um die Mitarbeiter der Klinik kümmern. Wenn die Deutschkenntnisse der Kranken nicht reichen, stehen Dolmetscher zur Verfügung. Neuestes Projekt: Ärzte und Krankenschwestern der Kinderintensivstation werden psychologisch geschult, um in Krisensituationen einfühlsam auf traumatisierte Eltern eingehen zu können. 43 Kliniken in Norddeutschland sind als Netzwerk in diese besondere Betreuung eingebunden. Für diese Idee und die damit verbundene Finanzierung wurden die “Kleinen Herzen” gerade von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft prämiert - als “ausgezeichneter Ort im Lande der Ideen”.

Und mit solch schweren Themen wollen sich Karin und René Lübben bei einem Besuch vor Ort beschäftigen? Beide nicken. Sie sind halt Unternehmer mit sozialem Engagement!


Hannover, 25. Juli 2016.
Krisennetzwerk gegen Angst und Trauer
NachbarschafftInnovation: „Deutschland – Land der Ideen“ und Deutsche Bank prämieren „Kleine Herzen Hannover“ als ausgezeichnetes Beispiel für den Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns

„Kleine Herzen Hannover e.V. - Hilfe für kranke Kinderherzen" ist mit dem Projekt „Krisennetzwerk für herzkranke und schwerstkranke Kinder und ihre Familien“ Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016. Zum Thema „NachbarschafftInnovation - Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ liefert das Projekt in der Kategorie Gesellschaft eine Antwort auf die Frage, wie kleine Patienten und ihre Angehörigen in traumatischen Situationen unterstützt werden können.

Der 1. Bürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, Thomas Hermann, betonte in seinem Grußwort: "Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ ist eine regelrechte Ideenfabrik bei der Unterstützung von Familien mit herzkranken Kindern. Von der Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern in der Pädiatrischen Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover über Sozialbetreuer für die Patienten und ihre Familien bis hin zu medizinisch geschulten Dolmetschern, die bei Patientengesprächen vermitteln. Bei so viel Kreativität und Engagement ist dann die heutige Auszeichnung für dieses beispielhafte bürgerschaftliche Engagement nur folgerichtig."

Wird ein Kind auf einer Intensivstation eingeliefert, ist das Leben des kleinen Patienten meist in Gefahr. Für Eltern oder andere Angehörige ist die Situation mit Angst, Schmerz oder Trauer verbunden. Das Kriseninterventionsnetzwerk für herz- und schwerstkrankte Kinder und ihre Familien hilft allen Beteiligten, schwierige Situationen zu bewältigen und sensibilisiert für kulturelle Unterschiede, etwa beim Umgang mit Geflüchteten. Ärzte und Pflegekräfte auf Kinderintensivstationen werden ebenso wie Therapeuten und Betreuer nach den Grundsätzen der Psycho-Sozialen Notfall-Versorgung zu Krisenbegleitern ausgebildet, um besser auf traumatisierte Eltern eingehen zu können. In klinikübergreifenden Netzwerken tauschen sie Informationen auf Augenhöhe aus und unterstützen sich gegenseitig. Für die beste Hilfe im schlimmsten Fall.

Ira Thorsting, Vorsitzende der „Kleinen Herzen", kommentierte die Auszeichnung: „Gemeinschaftliches Handeln, das einen Schwerpunkt des diesjährigen Innovationswettbewerbs von „Deutschland - Land der Ideen" bildet, ist für die Arbeit in den Kliniken besonders wichtig. Deshalb sind wir besonders froh über diese Auszeichnung. Sie ist ein Signal. Ärzte und Pflegekräfte müssen und wollen auf gleicher Ebene mit den Patientenfamilien kommunizieren. Sie stützen sich gegenseitig in Situationen, die auch für sie schwer sind."

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016 Ideen und Projekte aus, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und dadurch zur Bewältigung gegenwärtiger oder künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. „Die Welt rückt – gefühlt und tatsächlich – immer enger zusammen. Das heißt gleichzeitig auch: Wir sind alle Nachbarn. Deshalb betrifft das diesjährige Wettbewerbsthema auch uns alle. Denn es geht um Engagement und damit um die Gemeinschaft als Erfolgsmodell“, begründete Sabrina Rausch von der Deutschen Bank das diesjährige Wettbewerbsthema.

Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte das Projekt „Kleine Herzen Hannover - Krisennetzwerk für schwerstkranke Kinder und ihre Familien“ gemeinsam mit einem sechsköpfigen Fachbeirat aus über 1.000 Bewerbungen aus. Sabine Rausch, Deutsche Bank, überreichte Ira Thorsting die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „‘Kleine Herzen Hannover‘ setzt bundesweit Standards. Und zwar, wenn es um die Betreuung von schwerstkranken Kindern und deren Familien geht. So bringt der Verein Krisenintervention in die Kliniken, macht Ärzte sowie Klinikpersonal zu Krisenbegleitern und sensibilisiert sie dabei vor allem auch für kulturelle Unterschiede.“

:: Presseinformation
:: Pressespiegel


Grund zur Freude: Auszeichnung als "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen":
Roswitha Lessing*, Inga und Eckhart Bartels*, Yan-Frederic Thorsting (Wiss. Evaluator),
Thomas Hermann (1. Bürgermeister Hannovers), Ira Thorsting*, Michael Steil (Leiter
Institut für Human Recources), Deleen Schütz (Pflegekraft Intensivmedizin),
Dr. Thomas Jack (Intensivmediziner), Henning Hofmann (Ortsbürgermeister
Hannover-Kleefeld), Dr. Kristin Kuscher (Intensivmedizinerin), Sabrina Rausch
(Deutsche Bank), Dr. Michael Sasse (Ltd. Oberarzt MHH-Kinderintensivmedizin),
Ellen Thießen "Deutschland - Land der Ideen", Prof. Dr. Philipp Beerbaum
(Direktor der MHH-Kinderkardiologie) und Prof. Dr. Volker Lessing*.
*Verein "Kleine Herzen Hannover"
Foto: Wilfred Feege



Hannover, 20.7.2016
"Kleine Herzen Hannover" vor wichtigem Publikum

Die LandesPresseKonferenz ist ein bedeutender "Marktplatz" für aktuelle Entwicklungen in Niedersachsen und weit darüber hinaus. Die Vertreter aller regionalen und überregionalen Medien versammeln sich zweimal pro Woche im Landtag von Hannover, um das Neueste zu erfahren und zum Beispiel den Pressesprechern der Landesregierung Fragen zu stellen.

Doch diesmal ging es nicht nur um Asylpolitik und die Sommerreisen der Minister. "Kleine Herzen Hannover" durfte sein richtungweisendes Projekt "Krisenbegleiter im Krankenhaus" vorstellen. Neben Ira und Jörns Thorsting als Vereinsvorsitzenden saßen Prof. Dr. Philipp Beerbaum als Direktor der MHH-Kinderkardiologie, Dr. Michael Sasse (Leitender Oberarzt der Kinderintensivmedizin in der Medizinischen Hochschule) und Ramazan Salman vom Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover auf dem Podium. Es ging um Eltern, die nach einer schlimmen Diagnose für ihr krankes Kind zusammenbrechen, es ging aber auch um die hohe Belastung, der Ärzte und Pflegekräfte als Überbringer der schlechten Nachricht ausgesetzt sind. Es ging vor allem um die Idee der "Kleinen Herzen", eben jene Mitarbeiter der Kliniken zu Krisenbegleitern weiterbilden zu lassen. Die Kurse bieten psychologisches Handwerkszeug auf hohem Niveau und sollen die Teilnehmer unter anderem auch auf die Begegnung mit fremden Kulturen vorbereiten: Wie reagieren Migranten und Flüchtlinge auf die Behinderung eines Kindes oder seinen Tod?

Die Journalisten stellten viele Fragen. Auch, warum ein so wichtiges Projekt nur durch bürgerliches Engagement auf den Weg gebracht werden konnte. Und alle nahmen die Einladung zum 25.7.2016 mit, wenn "Kleine Herzen Hannover" offiziell von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet wird.



Gesprächspartner in der LPK am 20. Juli 2016, von links: Ramazan Salman,
Geschäftsführer des Ethno-Medizinischen-Zentrums Hannover, Joe Thorsting,
Pressesprecher der "Kleinen Herzen Hannover", Suana Boeck, RTL Nord und im
Vorstand der LPK Niedersachsen, Ira Thorsting, Vorsitzende Kleine Herzen
Hannover e.V. - Hilfe für kranke Kinderherzen, Prof. Dr. Philipp Beerbaum,
Direktor der Klinik f. Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin Medizinische
Hochschule Hannover, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der Kinderintensivmedizin
Medizinische Hochschule Hannover. Foto: Wilfred Feege


:: Einladung: Urkunde von "Deutschland - Land der Ideen" an "Kleine Herzen Hannover"

:: Projektbeschreibung "Krisenbegleiter im Krankenhaus"


Hannover, 12. Juli 2016
Vereint im Engagement
LOGOCOS Naturkosmetik unterstützt seit Jahren herzkranke Kinder

Man kennt sich: Inka Behnsen (li.) vom Naturkosmetik-Unternehmen LOGOCOS in Salzhemmendorf, Ira Thorsting vom Verein "Kleine Herzen Hannover" und Prof. Dr. med. Philipp Beerbaum, Direktor der Kinder-Herzklinik an der Medizinischen Hochschule Hannover. Um eine erneute Spende von genau 5.967 Euro zusammen zu bekommen, brauchten die Mitarbeiter von LOGOCOS gerade mal drei Monate. Inka Behnsen: "Wir verkaufen Wundertüten für den guten Zweck. Darin sind verschiedene hochwertige Produkte, die nur einen kleinen Fehler haben; der Aufdruck auf den Verpackungen sitzt zum Beispiel schief. Kein Grund, die ansonsten erstklassige Ware wegzuwerfen. Wir haben uns deshalb überlegt, sie bei Sonderaktionen zu verkaufen und einen Teil des Erlöses den Kleinen Herzen zukommen zu lassen, weil wir deren Engagement und die vielen richtungweisenden Projekte schon seit Jahren kennen."


Hannover, 26. Juni .2016
Ein Tag wie gemalt
"Kleine Herzen Hannover" auf dem 775 Jahre-Fest

Die Wettervorhersage verhieß eigentlich nichts Gutes, aber dann strahlte die Sonne doch, als wäre sie eine waschechte Hannoverönerin. Direkt am Maschseeteich hinter dem Neuen Rathaus hatte der Verein "Kleine Herzen" seinen roten Pavillon aufgebaut. Mehrere Tische waren dicht von Kindern und ihren Eltern umlagert. Kunsttherapeutin Anne Nissen, die sonst in der Medizinischen Hochschule Hannover regelmäßig Buntheit in den Krankenhausalltag bringt, hatte viele kleine Näpfe mit Farben vor die jungen Künstler gestellt. Gemalt wurde aber nicht auf schnödem Papier, sondern auf Leinwänden in Herzform, die Ira Thorsting, die Vorsitzende der "Kleinen Herzen" besorgt hatte.

Ein ganz besonders großes Leinwandherz hatten in den letzten Wochen kranke Kinder in der MHH gestaltet. Auf dem Rand verewigten sich Mitarbeiter der Kinderherzklinik vom Professor bis zur Krankenschwester und daneben die Mitglieder und etliche Unterstützer der "Kleinen Herzen". Ira Thorsting: "Das ist unser Geburtstagsgeschenk an die Stadt Hannover, die nicht nur mit ihrer langen Geschichte, sondern mit einem der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland Werbung machen kann."

Und weil Stefan Schostok, der Oberbürgermeister der Stadt, auch Schirmherr der "Kleinen Herzen" ist und aktiv im CURAtorium des jüngsten Vereins-Projekts "Krisenbegleiter im Krankenhaus" mitwirkt, nahm er das Geschenk persönlich entgegen - nicht, ohne mit Befriedigung darauf hinzuweisen, dass die "Kleinen Herzen" und mit ihnen die MHH und die ganze Stadt gerade die Auszeichnung als "Ort der Ideen" in Deutschland bekommen hat.



Von links: Volker Radke, Schatzmeister der "Kleinen Herzen", Kunsttherapeutin
Anne Nissen, Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok, Ute Radke, Eckhart
und Inga Bartels, Ira Thorsting (Vereinsvorsitzende) und Roswitha Lessing vom Verein
"Kleine Herzen Hannover". Foto: Wilfred Feege


Nettlingen, 25. Juni 2016
Nettlingen - Hannover
Gerald und Anja Evans wollen helfen

Ein langer Name: Global Engineering Construction Consulting Implementation. Kurz GECCI. Das Unternehmen für Bauplanung und Baumanagement arbeitet weltweit, aber die Zentrale befindet sich seit einem Jahr in dem Dorf Nettlingen bei Hildesheim. Zeit also für ein wenig Standortpflege, sagten sich Anja und Gerald Evans, die Gründer und Geschäftsführer. Und so versammelten sich die Vertreter von sechs lokalen Vereinen, von der Freiwilligen Feuerwehr über den Kindergarten bis zum selbst verwalteten Freibad, um eine erkleckliche Spende entgegen zu nehmen. Bedacht wurde aber auch eine Organisation, die normalerweise nichts mit Nettlingen zu tun hat, wie schon der Name sagt: "Kleine Herzen Hannover - Hilfe für kranke Kinderherzen". Der Verein mit seiner Vorsitzenden Ira Thorsting setzt sich seit zehn Jahren für eine vorbildliche Betreuung von jungen Menschen mit angeborenem Herzfehler und ihren Angehörigen an der Medizinischen Hochschule Hannover ein. Gerald Evans, während er einen Spendenscheck über 3.000 Euro ausstellte: "Es ist uns besonders wichtig, dieses Engagement zu unterstützen, weil unsere Familie selbst betroffen ist."

Söhnchen Paul kam vor knapp zwei Jahren mit einem besonders seltenen Herzfehler zur Welt. Die Lungen- und die Körperschlagader hatten sich nicht getrennt. Anja Evans: "Die große Korrektur fand im November 2014 statt. Später bildete sich eine Verengung an der Narbe, die beseitigt werden musste, und gerade haben wir erfahren, dass sich wieder eine Stenose entwickelt hat."

Das übliche Schicksal von Familien mit einem Herzkind also: immer neue Aufenthalte im Kinderherzzentrum der MHH, immer wieder Eingriffe, immer wieder Angst. Jedes Jahr werden alleine in Deutschland etwa 7.000 Kinder mit einem Herzfehler geboren. In Hannover haben die "Kleinen Herzen" nicht nur für die Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern und Ruheräumen gesorgt. Sie finanzieren auch eine Sozialbetreuerin, eine Psychologin und eine Kunsttherapeutin, die sich um die oft traumatisierten Eltern kümmern; für ausländische Patienten gibt es einen Dolmetscherdienst; ein weiterer Psychologe ist dafür zuständig, dass die hoch spezialisierten Ärzte und Pflegekräfte seelisch fit bleiben. Das jüngste Projekt, für das die "Kleinen Herzen" gerade unter dem Motto "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet wurden: Alle, die den Patientenfamilien auch in besonders schlimmen Situationen zur Seite stehen, werden selbst als Krisenbegleiter geschult.

Anja und Gerald Evans haben es angekündigt: Künftig soll es jedes Jahr einen "GECCI Charity Day" geben. Mit Spenden an verschiedene Vereine. Aber die "Kleinen Herzen" sollen immer dabei sein.



Anja und Gerald Evans mit Söhnchen Paul spenden 3.000 Euro an den Verein
"Kleine Herzen Hannover". Ira Thorsting (re.), Vorsitzende "Kleine Herzen",
bedankt sich für die großartige Spende mit einem Scherenschnittbild vom
Vereinslogo.


Hannover, 8. Juni 2016
Nobelnobel
Autohaus Kamps in Hannover und TOP Magazin Hannover spenden für herzkranke junge Menschen in der MHH

Sonst geht es um PS-Zahlen und elegante Lederausstattung. Aber hier steht die Marketing Managerin des Autohauses Kamps, Mareike Meyer, zusammen mit Mehtap und Hüseyin Dumlu vom TOP Magazin Hannover auf der Kinder-Herzstation der Medizinischen Hochschule Hannover und lauscht den Beschreibungen von Prof. Dr. Philipp Beerbaum. Der Direktor der MHH-Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin spricht von besonders traumatischen Krankheitsfällen, von der Verzweiflung der betroffenen Eltern, von der hohen Belastung seiner Mitarbeiter. Zusammen mit Ira Thorsting, der Vorsitzenden des Vereins „Kleine Herzen Hannover“, zeigt er aber auch, was inzwischen mit Spendenmitteln für die Patienten und ihre Angehörigen erreicht wurde: freundliche Ein- und Zweibettzimmer, in denen Kinder und Eltern gemeinsam untergebracht werden; alle mit Dusche und Toilette. Elternruheraum, Patientenküche und Spielzimmer. Reaktion von Hüseyin Dumlu: „Das hat ja Hotelstandard!“

Besonders wichtig für die „Kleinen Herzen“ sind auch andere Projekte: die Sozialbetreuerin und die Psychologin, die sich allein um die traumatisierten Eltern kümmert, ebenso wie die Kunsttherapeutin; der Dolmetscherdienst für ausländische Patienten; ein zweiter Psychologe, der Ärzte und Pflegekräfte zum Wohle der Patienten seelisch fit hält. Und seit Neuestem: Krisenbegleiter-Kurse für alle Mitarbeiter der Klinik, die den Angehörigen auch in schlimmsten Situationen einfühlsam zur Seite stehen sollen. In dieses Projekt werden – zum Teil – auch die 5.000 Euro fließen, die das Autohaus Kamps und das TOP Magazin gespendet haben. Es ist der Erlös eines „Top Lounge“-Events unter dem Motto "Grand Opening", den Mehtap und Hüseyin Dumlu vom Top Magazin mit Markus Kahler, Niederlassungsleiter von Autohaus Kamps Hannover, zur Wiedereröffnung des umgestalteten Showrooms der Marken Bentley und Maserati veranstaltet hatten. Bei einer Tombola für 350 Gäste waren exklusive Preise von der Breitling-Uhr bis zu Produkten des Naturkosmetik-Unternehmens LOGOCOS verlost worden. Und die herzkranken Kinder in der MHH profitieren!



Spenden mit ganz viel Herz. Von links: Mareike Meyer, Marketing Managerin vom
Autohaus Kamps Hannover, Hüseyin Dumlu, Verleger des TOP Magazin Hannover,
Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Klinikdirektor der Päd. Kardiologie und Päd. Intensivmedizin
der Medizinischen Hochschule Hannover, Mehtap Dumlu, Herausgeberin des TOP Magazin
Hannover, und Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover". Foto: Wilfred Fege


Sehnde, 1. Juni 2016
Die Gemeinschaft macht’s: Kleine Herzen Hannover e.V. ist „Ausgezeichneter Ort“ im Land der Ideen
Pressemitteilung

Mit dem Projekt Krisennetzwerk für schwerstkranke Kinder und ihre Familien gehört Kleine Herzen Hannover e. V. zu den 100 glücklichen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016. Unter dem Motto „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ gibt das Projekt eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie gemeinschaftliches Handeln innovative Lösungen für Herausforderungen von morgen bieten kann. Mit dem Wettbewerb würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zukunftsweisende Ideen, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen.

Unter rund 1.000 Bewerbungen wurde das Krisennetzwerk für schwerstkranke Kinder und ihre Familien von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Der Verein "Kleine Herzen Hannover" entwickelte die Idee, Ärzte und Pflegekräfte von Kinderintensivstationen psychologisch schulen zu lassen, um den Patienten und ihren Angehörigen in besonders traumatischen Situationen als Krisenbegleiter besser zur Seite stehen zu können. Ausgehend von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Pädiatrischen Intensiv Netzwerk PIN mit zur Zeit 43 Kliniken soll sichergestellt werden, dass Betroffene auch am Heimatort jederzeit einen qualifizierten Ansprechpartner finden. Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover": "Auch Hochleistungsmedizin mit einer Supra-Maximalversorgung, wie sie an der MHH praktiziert wird, stößt immer wieder an ihre Grenzen. Angehörige reagieren dann mit Verzweiflung, zuweilen mit Aggression. Die Ärzte und Pflegekräfte wollen helfen, aber sie zweifeln an sich selbst, wissen nicht, ob sie das richtige Wort finden. Durch diese Zusatzausbildung zum Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus soll auf lange Sicht ein neuer bundesweiter Standard der Betreuung erreicht werden. Die Kurse werden vom Institut für Human Resources durchgeführt. Damit ist das neue Projekt der Kleinen Herzen auch an das bundesweite Netzwerk PSNV für psychosoziale Notfallversorgung angeschlossen."

„Die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbes haben gezeigt, dass in Gemeinschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit das Geheimnis von Erfolg liegt. Sie sind Vorbilder einer offenen, innovativen und starken Gesellschaft in Deutschland. Ihre ausgezeichneten Projekte machen Mut und sind ein Beleg für lebendige Nachbarschaft in all ihren Facetten“, gratuliert Jürgen Fitschen, Mitglied des Präsidiums des Deutschland - Land der Ideen e.V. Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und Vorsitzender des Deutschland – Land der Ideen e.V., ergänzt: „Angesichts komplexer Herausforderungen wie Globalisierung oder Migration müssen wir künftig in allen Feldern noch stärker auf Vernetzung und Kooperation setzen. Die ,Ausgezeichneten Orte‘ im Land der Ideen leisten einen wichtigen Beitrag, gemeinsam Wege für die Zukunft zu finden.“

Große Aufmerksamkeit für Preisträger

Für die „Ausgezeichneten Orte 2016“ startet das Wettbewerbsjahr am 7. Juni mit einem großen Netzwerktreffen in Berlin, bei dem sich alle Preisträger kennenlernen, vernetzen und über ihre Projekte austauschen können. Von Juni bis Dezember feiert jeder Preisträger eine individuelle Preisverleihung und erhält zu diesem Anlass seine von Bundespräsident Joachim Gauck unterzeichnete Urkunde. Im Oktober startet die deutschlandweite Wahl des Publikumssiegers. Der feierliche Preisträgerempfang in Frankfurt am Main im November, bei dem die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der sechs Bundessieger – ein herausragendes Projekt in jeder Kategorie – erfolgt, rundet das Wettbewerbsjahr ab.

Engagierte Partner: „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank

„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Pressekontakt:
Kleine Herzen Hannover e.V. - Hilfe für kranke Kinderherzen
Ira Thorsting, Vorsitzende
Tel.: 05138 6067150 | Mail: Ira.Thorsting@t-online.de

:: Presseinformation


Sehnde, 1. Juni 2016
Wir sind dabei!
Kleine Herzen für den Innovationspreis 2016 des Landkreises Göttingen nominiert

"einfach QUER denken" - so lautet der Titel für den 14. Innovationspreis, den die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Göttingen GmbH (WRG) initiiert. Gesucht wurden innovative Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Prozesse, Geschäftsideen oder einfach gute Ideen, die in diesem Wettbewerb eingebracht werden können. "Kleine Herzen Hannover" hat sich mit dem neuen Vereinsprojekt "Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus" auf diesen Preis beworben und wurde nominiert. Weitere Informationen unter www.innovationspreis-goettingen.de.


Hannover, 27. April 2016
Austausch unter Fachleuten
Archi-Med GmbH spendet 3.000 Euro an "Kleine Herzen Hannover"

Dass ein Rundgang über die Stationen der Klinik für Pädiatrische Kardiologie selbst bei Pflege-Profis Begeisterung auslösen kann, wurde beim Besuch von Dmitrij Sonkin (2. v. re.) und Marco Blaumeiser (2. v. li.) deutlich. Der Geschäftsführer und der Fachbereichsleiter Intensivpflege der Archi-Med GmbH waren eigentlich in die MHH gekommen, um eine Spende von 3.000 Euro an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ zu übergeben. Sonkins Frau studiert selbst an der Medizinischen Hochschule und erwartet ein Kind. Beim Geburtsvorbereitungs-Kurs hatte eine Hebamme von den Projekten der „Kleinen Herzen“ erzählt. Nun also konnten sich der werdende Vater und sein Kollege selbst überzeugen, was bürgerliches Engagement möglich macht: neu gestaltete Eltern-Kind-Zimmer, Ruheräume für die gestressten Mütter und Väter, psychologische und soziale Betreuung. Das neueste und schon jetzt bundesweit beachtete Projekt: Ärzte, Pflegekräfte, Betreuer und Therapeuten der Kinderintensivstation werden psychologisch geschult, um den Eltern auch in Krisensituationen einfühlsam begegnen zu können. "Die großartige Spende verwenden wir zum Teil für unser neues Projekt 'Kriseninterventionshelfer in der Klinik'", freut sich Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen"

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Oberarzt Dr. Thomas Jack (li.) zeigte sein Arbeitsfeld, und gleich gab es einen
munteren Austausch über Personalprobleme und Möglichkeiten der Intensiv-Pflege.
Dmitrij Sonkin will in den nächsten Jahren 20 Millionen Euro investieren, um unter
anderem ein Mehrgenerationenhaus für Familien mit behinderten Kindern zu bauen.
Die jungen Patienten sollen dort rund um die Uhr betreut werden können.


Hannover, 26. April 2016
Großer Bahnhof für die Lebensrettung
Verein „Kleine Herzen Hannover“ und Auszubildende der Deutschen Bank demonstrieren Erste Hilfe

Vor dem Hauptbahnhof – dort, wo an diesem Tag viele Messe-Besucher vorbei eilen – liegt ein Kind auf dem Boden. Eine Gruppe von jungen Leuten hat sich darum versammelt. Einer von ihnen kniet neben dem offenbar bewusstlosen Jungen, spricht ihn an, schüttelt ihn vorsichtig. Keine Reaktion!

„Ich brauche Hilfe. Bitte 112 anrufen und mir Bescheid sagen, wenn der Krankenwagen unterwegs ist!“ - Der junge Mann macht alles richtig – auch, als er jetzt daran geht, per Mund-zu-Mund-Beatmung Luft in die Lungen des Ohnmächtigen zu pressen; eine der Umstehenden übernimmt die Herzmassage: 30 Mal rhythmischer Druck auf den Brustkorb, dann wieder Atemspende. Immer im Wechsel, bis der Arzt kommt. Aber der steht eigentlich schon längst daneben und begutachtet das Geschehen: Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der Kinderintensivstation der MHH.

Na gut: Das Ganze ist nur eine Demonstration, und das bewusstlose Kind eine Puppe. Die Helfer und ihre Zuschauer haben gerade einen Tag zuvor in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule eine Einweisung in die Herz-Lungen-Wiederbelebung bekommen und geben ihr Wissen jetzt an die Passanten weiter. Sie sind Auszubildende der Deutschen Bank und absolvieren den traditionellen Sozialen Tag unter der Aegide des Vereins „Kleine Herzen Hannover“. Der engagiert sich für herzkranke Kinder und Jugendliche, die in der MHH operiert und behandelt werden. Die Vorsitzende, Ira Thorsting: „Jedes Jahr kommen in Deutschland 7000 Kinder mit einem Herzfehler zur Welt. In Hannover kann vielen von ihnen geholfen werden. Darauf wollen wir mit unserer Aktion vor dem Hauptbahnhof Hannover aufmerksam machen.“

Unterstützt wurden die „Kleinen Herzen“ dabei vom Einkaufsbahnhof und der Feuerwehr Hannover mit ihrem erfahrenen Ausbilder Günter Schirdewahn.

Auch der Direktor der Kinderherzklinik, Prof. Dr. Philipp Beerbaum, und Bürgermeister Klaus Dieter Scholz waren gekommen. Scholz interessierte sich besonders für den Einsatz von mobilen Defibrilatoren. Diese leicht zu bedienenden Rettungsgeräte hängen nämlich nicht nur im Rathaus, sondern in jeder Hannoverschen U-Bahn-Station.

Jeder kann Leben retten!


Die richtigen Schritte:

1.: Für die eigene Sicherheit und die des Ohnmächtigen sorgen,
2.: den Bewusstlosen ansprechen, ihn schütteln oder kneifen,
3.: dafür sorgen, dass ein Rettungsdienst benachrichtigt wird,
4.: Puls und Atmung kontrollieren,
5.: 5 x Mund-zu-Mund-Beatmung,
6.: den Oberkörper des Bewusstlosen freimachen,
7.: 30 x rhythmischen Druck auf den Brustkorb,
8.: 2 x beatmen.

Herzmassage und Beatmung fortsetzen, bis der Rettungsdienst übernimmt!



Hannover/Gifhorn, 21. April 2016
Wo Spenden sinnvoll eingesetzt werden
Patricia und Karsten Krökel übergeben in der MHH Spendenscheck an "Kleine Herzen Hannover"

Patricia und Karsten Krökel wissen nur zu genau, welche Belastung es bedeutet, wenn eine junge Familie mit dem angeborenen Herzfehler eines Kindes konfrontiert ist: der Schock durch die unerwartete Diagnose, die Angst vor der Operation, die bange Zeit im Krankenhaus. Immer wieder. Doch diesmal waren sie aus einem fröhlichen Anlass in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover; sie wollten einen Spendenscheck übergeben. 3.575 Euro!

Die Krökels hatten den Gifhorner Silvesterlauf organisiert, an dem trotz schlechten Wetters mehr als 120 Unentwegte teilnahmen. Der Erlös sollte die Arbeit des Vereins "Kleine Herzen Hannover" unterstützen, der sich für die moderne Unterbringung und die Betreuung von jungen Herzkranken und ihren Angehörigen an der MHH engagiert. Ira Thorsting, die Vorsitzende, begrüßte Patricia und Karsten Krökel zusammen mit dem ärztlichen Direktor, Prof. Dr. Philipp Beerbaum, und Pflegeleiterin Swanette Zwafink und führte sie über die gerade erst neu gestaltete Stationsebene. Eltern-Kind-Zimmer, wo früher bis zu sechs Kranke in qualvoller Enge und doch so einsam untergebracht waren; jedes mit Dusche und Toilette; eine Patientenküche und ein Ruheraum für die gestressten Väter und Mütter. Alles mit privater Hilfe ermöglicht. Überall Licht und fröhliche Farben.

Wie die Spende aus Gifhorn verwendet wird, wurde ganz plastisch vorgeführt: Die Station braucht mehr Relax-Sessel, die von den größeren Patienten ebenso geliebt werden wie von ihren Eltern; Stillkissen, spezielle Flaschenwärmer und Babywaagen. Ira Thorsting: "Natürlich gehört das alles zur normalen Ausstattung einer Station, aber jedes zusätzliche Gerät erleichtert den Pflegekräften die Arbeit. Und das kommt wieder unseren jungen Herzpatienten zugute."

Spendengelder für Kinderherzstation in der Medizinischen Hochschule Hannover:
Relaxsessel, Flaschenwärmer, Stillkissen und Babywaagen. Von links: Karsten Krökel
und Patricia Krökel (sitzend) aus Gifhorn, Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine Herzen
Hannover", Swanette Zwafink, Pflegedienstleistung der MHH-Kinderherzstation, und
Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Kinderherzklinik in der Medizinischen
Hochschule Hannover.


Hannover, 18. April 2016
Die Trost-Spender

Finanzielle Unterstützung für das bundesweit einmalige Projekt "Krisenbegleiter im Krankenhaus"

Da trafen sich Vier, die ein gemeinsames Engagement zusammengeführt hat, vor dem Neuen Rathaus in Hannover: Abdullah Arslan, Betreiber des Restaurants Urfa Class auf der Lister Meile, hatte einen großen Spendenscheck mitgebracht, den er an die Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen“, Ira Thorsting, übergeben wollte. Zum zweiten Mal schon hatte er die Hälfte der Einnahmen eines Tages zur Verfügung gestellt, um die Betreuung von herzkranken jungen Menschen in der Medizinischen Hochschule Hannover zu unterstützen; 1.200 Euro standen in großen Zahlen auf dem Scheck. Das ist ein willkommener Beitrag für das neue Projekt der „Kleinen Herzen“: Ärzte und Pflegekräfte der MHH-Kinderintensivstation werden psychologisch geschult, um den Angehörigen der Patienten auch in schlimmen Situationen einfühlsam zur Seite stehen zu können.

Oberarzt Dr. Thomas Jack (ganz rechts) wird in dieser Woche an dem Kurs teilnehmen. Er weiß, wie wichtig diese Weiterbildung ist: „ Wir retten zwar fast alle Kinder, die zu uns kommen, aber jeder Aufenthalt auf unserer Station beginnt mit einer Krise.“

Oberbürgermeister Stefan Schostok ist nicht nur Schirmherr der „Kleinen Herzen“; er engagiert sich als Mitglied des CURAtoriums aktiv für das Projekt „Krisenbegleitung“. Dass er es damit ernst meint, hat er schon mehrfach bewiesen: „Ich kenne mich in den Projekten des Vereins sehr gut aus und kann jederzeit darüber referieren.“

:: Video


Hannover, 9. April 2016
Information und Fitness
Unterstützer der "Kleinen Herzen" sollen sehen, wie die Spenden verwendet werden

Doris Stolte hatte Geburtstag. Runde 80. Da kommen schon einige Gratulanten zusammen. Weil die junggebliebene Seniorin wollte, dass auch andere etwas von ihrem Ehrentag haben, bat sie ihre Gäste um Unterstützung für den Verein "Kleine Herzen". 800 Euro kamen zusammen, die nun als Spende zu übergeben waren. "Eine tolle Summe," sagte Ira Thorsting, die Vorsitzende der "Kleinen Herzen", "aber wir sehen es am liebsten, wenn unsere Freunde nicht nur den Geldumschlag, sondern auch ein bisschen Zeit mitbringen."

In der Kinder-Herzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover ist nämlich zu sehen, was bürgerliches Engagement bei der Unterbringung und Betreuung von jungen Menschen mit angeborenen Herzfehlern möglich gemacht hat: Projekte, die Standards setzen. So wurden zwei Stationen zusammengelegt und mit Eltern-Kind-Zimmern, Patientenküche, Spielzimmer und Eltern-Ruheraum völlig neu gestaltet. Selbst die Untersuchungs- und Behandlungsräume haben ihre oft Angst einflößende Klinik-Atmosphäre verloren. Eine Psychologin, eine Sozialbetreuerin und eine Kunsttherapeutin kümmern sich um die Patientenfamilien. Nach einer Operation werden die Kinder möglichst schnell mithilfe von Spielekonsolen und speziellen Sportprogrammen wieder auf die Beine gebracht.

Auch die Kinderintensivstation - immerhin die größte im deutschsprachigen Raum - gehört zur Klinik für Kinderkardiologie. Oberarzt Dr. Thomas Jack übernahm selbst die Führung von Doris Stolte, die zusammen mit ihrer Tochter Susanne und Schwiegersohn Gerd Bartels gekommen war. Auch hier: Hochleistungsmedizin im bunten und beruhigenden Gewand. Ärzte und Pflegekräfte werden seit neuestem sogar psychologisch geschult, um als Krisenbegleiter selbst dann erklären und trösten zu können, wenn es um einen Patienten besonders schlimm steht; auch das eine Idee der "Kleinen Herzen".

Insgesamt dauerte der Rundgang fast zwei Stunden. Eine ordentliche körperliche Leistung für eine 80-Jährige. Und eine Menge für den Kopf: So kann, so sollte die Behandlung von Kindern mit angeborenem Herzfehler heute aussehen!


Hannover, 8. April 2016
"Darf es ein bisschen mehr Hilfe sein?"
Fleischerei Bögeholz unterstützt "Kleine Herzen Hannover" seit fünf Jahren

Nicole Heuer hebt die Spendendose an, die auf der Verkaufstheke der Ricklinger Traditions-Fleischerei Bögeholz steht: "Schon wieder ganz schön schwer! Dabei wurde sie vor zwei Wochen erst geleert." - Volker Radke freut das. Er ist Schatzmeister des Vereins "Kleine Herzen Hannover", der sich für die Unterbringung und Betreuung von herzkranken Kindern und Jugendlichen in der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzt. Auch Radke ist Ricklinger und Stammkunde bei Bögeholz. Nicole Heuer: "Vor fünf Jahren hat er uns von seinem ehrenamtlichen Engagement erzählt, und wir waren sofort begeistert. Wir erleben es im eigenen Freundeskreis, wie durch die Krankheit eines Kindes die gesamte Familie leidet."

Genau dieses Thema beschäftigt auch die "Kleinen Herzen": Sie haben mit Anderen dafür gesorgt, dass zwei Kinderherzstationen der MHH familienfreundlich umgebaut wurden; sie beschäftigen Psychologen und eine Sozialarbeiterin; sie bieten Kunsttherapie und ein Fitnessangebot für die seelisch schwer belasteten Eltern. Das neueste, bisher bundesweit einmalige Projekt: Ärzte und Pflegekräfte werden psychologisch geschult, um in besonders schmerzlichen Situationen immer das richtige Wort zu finden. All das wird aus Spendenmitteln finanziert. Allein die Kunden der Fleischerei Bögeholz haben in den letzten Jahren 600 Euro beigetragen. Grund genug für die Vorsitzende der "Kleinen Herzen", Ira Thorsting, zusammen mit Volker Radke vorbeizuschauen und sich zu bedanken. Nicole Heuer und ihre Kolleginnen Karin Krämer und Christiane Krämer bekamen als Anerkennung eine Druckgrafik mit dem Symbol des Vereins: zwei Hände, die ein kleines Herz halten.



Volker Radke (li.) und Ira Thorsting (re.) vom Verein "Kleine Herzen Hannover"
bedanken sich beim Team von der Fleischerei Bögeholz mit einem Scherenschnittbild
des Vereinslogos: Karin Krämer 2. v. li., Nicole Heuer, Christiane Krämer.


Hannover, 15. März 2016
Neues Leuchtturmprojekt der "Kleinen Herzen Hannover"

Hilfe in seelischer Not – Ärzte und Pflegepersonal werden zu Kriseninterventionshelfern ausgebildet
Verein „Kleine Herzen“ initiiert einmaliges Projekt / Wissenschaftsministerin lobt Initiative zur besseren Betreuung von Angehörigen schwerstkranker Kinder auf Intensivstationen


Angst, Hilflosigkeit und Wut sind häufige Reaktionen verzweifelter Eltern, deren Kind wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung oder eines Unfalls auf der Intensivstation liegt. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), der Verein „Kleine Herzen Hannover“ und das Pädiatrische Intensiv Netzwerk (PIN) haben zur besseren Betreuung der Angehörigen von herzkranken, schwerstkranken und verletzen Kindern auf Intensivstationen das einmaliges Projekt „Kriseninterventionshelfer im klinischen Einsatz“ ins Leben gerufen. „Der Verein Kleine Herzen hat mit herausragendem ehrenamtlichen Engagement erreicht, dass Eltern und Angehörige herzkranker Kinder in dieser schweren Zeit verlässlich begleitet werden. Mit der Weiterbildung zum Krisenhelfer bekommen nun auch die enorm belasteten Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger die notwendige Unterstützung. Ich begrüße es sehr, dass dabei ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse von Familien mit Migrationshintergrund gerichtet wird“, erklärte Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

40 Prozent der Patienten und Angehörigen mit Migrationshintergrund

Das Ziel ist es, einen Teil der Ärzte, Pflegenden, Therapeuten, Psychologen, Absolventen der Pflegeschulen und Studierenden der MHH und der Kliniken des PIN zu Krisenbegleitern auszubilden, um der besonderen Belastungssituation von Angehörigen auf Kinderintensivstationen gerecht zu werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Patienten und ihren Angehörigen mit Migrationshintergrund – sie machen allein in der MHH etwa 40 Prozent aus. „Wir bemühen uns seit zehn Jahren, die psycho-soziale Betreuung von herzkranken jungen Menschen und ihren Angehörigen in der MHH zu verbessern. Das geht nur, weil dort jeder, vom Präsidium über den Professor bis zur Krankenschwester und den Therapeuten, unglaublich engagiert und offen für unsere neue Idee ist. Das Projekt Krisenintervention funktioniert nur im Team, und die Ärzte und Pflegekräfte sollen davon ebenso profitieren wie die Patientenfamilien“, betonte Ira Thorsting, Vereinsvorsitzende der „Kleinen Herzen Hannover“ und Initiatorin des Projektes.

Erste Pilot-Kurse sind abgeschlossen

Zwei Pilot-Kurse mit insgesamt 30 Teilnehmern haben schon stattgefunden. Sie belegen das große Interesse in den beteiligten Kliniken und den hohen Druck, unter dem vor allem Ärzte und Pflegekräfte stehen. Ein weiteres Ergebnis aus den Befragungen der Kursteilnehmer: Angesichts der gerade zur Zeit großen Zahl an Patienten aus Migranten- und Flüchtlingsfamilien sind multikulturelle Aspekte besonders wichtig; darum wird das renommierte Ethno-Medizinische Zentrum Hannover in das Kursangebot einbezogen. Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich begleitet.

MHH-Präsident lobt Initiative von Verein und Beschäftigten

„Aus- und Weiterbildung sind Kernaufgaben unserer medizinischen Hochschule. Das Projekt Kriseninterventionshelfer zeigt besonders deutlich, wie klug platzierte Programme berufsgruppenübergreifend wichtige Bedarfe decken, zum Nutzen aller Beteiligten und Betroffenen“, betonte MHH-Präsident Professor Dr. Christopher Baum. „Das Präsidium der MHH freut sich sehr, dass dieses wegweisende Projekt durch die Initiative unserer Mitarbeiter und der Stiftung Kleine Herzen entstanden ist und sich sehr erfolgreich weiterentwickelt."

Netzwerk in ganz Niedersachsen soll entstehen

Über die bereits vorhandenen Strukturen des PIN soll in einem weiteren Schritt ein nachhaltiges Netzwerk von Kriseninterventionshelfern entstehen, um betroffenen Familien auch am Heimatort helfen zu können. Für die ersten drei Jahre werden Kosten von 200.000 Euro erwartet, die zum Teil von den „Kleinen Herzen“ finanziert werden und für die noch dringend Geldgeber gesucht werden. Das PIN, dem inzwischen 43 norddeutsche Kliniken angehören, kümmert sich um eine bessere Kommunikation zwischen den Kliniken, gemeinsame Strategien in der Behandlung und der Aus- und Weiterbildung.

„Das pädiatrische Intensivnetzwerk ist ein weltweit einmaliges Projekt, das schwerstkranken Kindern in Norddeutschland die bestmögliche Behandlung ermöglichen soll. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen muss in vielen Fällen eine Krisenintervention für die Familien durchgeführt werden, da die psychologischen Belastungen für sie außerordentlich hoch sind“ sagte Dr. Michael Sasse, leitender Oberarzt der MHH-Kinderintensivstation und Initiator des PIN.

„Ausweitung auf ganz Deutschland ist notwendig“

Unterstützung kommt auch vom Bundesverband Herzkranke Kinder. „Die Einführung dieses einzigartigen, innovativen Projektes ist in allen deutschen Kinderherzkliniken notwendig. Eine bundesweite interdisziplinäre Schulung garantiert Nachhaltigkeit und dient sowohl der ,Psychohygiene“, als auch der Vorbeugung von Überlastung von Ärzten und Pflegern“, erklärte die Geschäftsführerin Hermine Nock.

Die Kurse für Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Betreuer aus der MHH und aus 43 Kliniken des Pädiatrischen Intensiv Netzwerks P.I.N. in Norddeutschland werden vom renommierten Institut für Human Resources unter Leitung von Michael Steil durchgeführt. Damit ist das neue Projekt der "Kleinen Herzen" auch an das bundesweite Netzwerk PSNV für psychosoziale Notfallversorgung angeschlossen.

V.l.n.r.: Ramazan Salman, Gabriele Heinen-Kljajic, Prof. Dr. Christopher Baum,
Ira Thorsting, Hermine Nock, Dr. Michael Sasse, Prof. Dr. Hans-Carlo Kallfelz,
Prof. Dr. Philipp Beerbaum.

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Hannover, 3. März 2016
Geburtstagsgrüße warm/kalt
Eislaufvergnügen zugunsten "Kleine Herzen"

Die „Kleinen Herzen“ sind zehn Jahre alt, und das ganze Jahr 2016 soll Geburtstag gefeiert werden. Zu den ersten Gratulanten gehörte Friederike Strauß vom Einkaufsbahnhof Hannover; sie hat den Verein, der sich für die Betreuung von herzkranken Kindern und Jugendlichen in der Medizinischen Hochschule engagiert, schon mehrfach unterstützt. Und auch jetzt hatte sie eine Idee: Fünf Wochen lang sollte vor dem Hauptbahnhof eine Eisbahn zu Sport und Unterhaltung locken. Glühwein, Gegrilltes und Gebackenes, Süßigkeiten und anderes sollte es geben. Vor allem: In einem der schmucken Holzhäuschen rund um den Schlittschuh-Parcour sollten heiße Getränke für einen guten Zweck verkauft werden. Ob die „Kleinen Herzen“ interessiert seien? Deren Vorsitzende Ira Thorsting war sofort begeistert: Wer einen Becher mit Heidelbeerpunsch oder Kakao in der Hand hält, ist meist auch zu Gesprächen bereit.

Und es gibt viel zu erzählen! Über den Umbau der Kinderherzstationen zum Beispiel. Zusammen mit einem zweiten Verein haben die „Kleinen Herzen“ dafür gesorgt, dass Eltern-Kind-Zimmer entstanden, jedes mit eigener Dusche und Toilette; die Eltern können sich aber auch in einen Ruheraum mit bequemen Sitzmöbeln zurückziehen und in einer eingebauten Pantry Kaffee oder Tee kochen; die Kinder – soweit sie das Bett verlassen dürfen – treffen sich in der Zwischenzeit in der Patientenküche zum Essen oder finden im neuen Spielzimmer Ablenkung vom Krankenhausalltag. Sogar die Untersuchungsräume wurden bunt und fröhlich gestaltet, damit Angst gar nicht erst aufkommt.

Es geht aber nicht nur um bauliche Veränderungen. Es geht um neue Standards der Betreuung von Patienten und Angehörigen und darum, dass die Medizinische Hochschule nicht alles aus Mitteln des Staates und der Krankenkassen finanzieren kann. Die betroffenen Eltern zum Beispiel sind selbst keine Patienten, aber sie brauchen dringend Hilfe! Speziell für sie finanzieren die „Kleinen Herzen“ deshalb eine Psychologin. Auch eine Sozialbetreuerin wird aus Spenden dafür bezahlt, bei der Suche nach einem Reha-Platz oder dem Antrag für einen Schwerbehinderten-Ausweis zu helfen. Wenn die Patienten nicht Deutsch sprechen? Kein Problem, denn Dolmetscher für mehr als 50 Sprachen stehen zur Verfügung – wichtig in einer Klinik, die weltweit konkurrenzfähig sein soll!

Ein weiterer Psychologe sorgt dafür, dass auch die Pflegekräfte und Ärzte seelisch fit bleiben, um den kranken Kindern und Jugendlichen helfen zu können. Und eine Kunsttherapeutin kümmert sich darum, dass die betroffenen Väter und Mütter zwischendurch „abschalten“.

Im fröhlichen Getümmel vor dem Hauptbahnhof wurde also über viele wichtige Themen gesprochen. Viermal pro Woche, von montags bis donnerstags, unterstützten Prominente die Wohltätigkeitsaktion. Manche von ihnen kennen den Verein schon seit Jahren wie Hannovers ehemaliger Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg: „Wir haben immer Menschen unterstützt, die sich ehrenamtlich engagieren. Hier ist Frau Thorsting zu nennen, die mit den Kleinen Herzen etwas Großartiges geleistet hat an der Medizinischen Hochschule.“

Andere prominente Helfer wie der neue Jazz-Star Diana Babalola, die umjubelten Artisten vom Duo Piti, „Terry Hoax“-Sänger Oliver Perau alias Juliano Rossi, Rock-Röhre Anca Graterol und Stadion-Anheizer Ossy Pfeiffer, Politiker wie Michael Höntsch von der SPD-Landtagsfraktion oder der neue Springer Bürgermeister Christian Springfeld hörten genau zu, wenn es um die Projekte des Vereins ging. Zauberkünstler Cody Stone entschloss sich sogar kurzerhand zu einem Besuch in der Kinderherzklinik und blieb mehr als zwei Stunden. Auch der „Mann mit dem Bart“, Bäckermeister Harald Luther, und Springes Ratsnachtwächter Gerd Mestwerdt waren schon da. Und die NDR-Hörfunkmoderatoren Anke Genius, Martina Gilica und Martin Jürgensmann, HAZ-Redakteur Jan Sedelies, Wochenblatt-Chefredakteurin Dr. Heike Schmidt und Hannover-Urgestein Erwin Schütterle haben sich angemeldet.

War da noch etwas? Ja! Ums Spendensammeln ging es ja auch! Fast 2.000 Euro kamen insgesamt zusammen. Ira Thorsting: „Das geht zum größten Teil in unser neues Projekt. Wir möchten, dass Ärzte und Pflegekräfte, Therapeuten und Betreuer in der Klinik die Möglichkeit haben, sich zu Krisenbegleitern weiterbilden zu lassen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Patientenfamilien auch in kritischen Situationen immer einen psychologisch geschulten Ansprechpartner finden.“

Der Dank der „Kleinen Herzen“ geht deshalb vor allen Dingen an Friederike Strauß vom Einkaufsbahnhof, an den Veranstalter Harald Müller von der Veranstaltungsgastronomie Hannover und Lutz Käsemann vom trend line eventhouse mit ihren Teams.

So viele Unterstützer! Wenn Stadtreporter Wilfred Feege sie nicht fünf Wochen lang alle im Einsatz fotografiert hätte, wäre gar nicht zu belegen, wie viele schon an dieser Ganzjahres-Geburtstagsfeier teilgenommen haben!



Spendenscheckübergabe an der Eislaufbahn vor dem Einkaufsbahnhof Hannover.
Von links: Lutz Käsemann von trend line eventhouse, Poetry Slammer Johannes Berger,
Michael Höntsch von der SPD-Landtagsfraktion, Ira Thorsting vom Verein "Kleine Herzen
Hannover", HAZ-Redakteur Jan Sedelies, Harald Müller von der Veranstaltungsgastronomie
Hannover, Sänger Wilfried Pahlke und Friederike Strauß vom Einkaufsbahnhof Hannover.

:: Weitere Fotos von Wilfred Feege

:: Presseinformation

Weitere Informationen unter Facebook: https://www.facebook.com/kleineherzenhannover/
und unter Youtube: https://youtu.be/IEcuhHrE_HQ


Hannover, 24. Februar 2016
Weihnachten – ganzjährig
Familie Vierke sammelt für „Kleine Herzen Hannover“

Die sechsjährige Skadi strahlt über das ganze Gesicht. Ein Prinzessinnenkleid! Vergessen ist, dass sie wieder einmal mit ihren Eltern zu einer Untersuchung in die Medizinische Hochschule Hannover musste. 90 Minuten Fahrt vom Wohnort Dähre in der Altmark. Aber das Empfangsgeschenk von „Kleine Herzen Hannover“ macht alles wett. Seit Jahren sorgt der Verein dafür, dass jeder Patient bei der Aufnahme in der Kinderherzklinik der MHH eine freundliche Gabe vorfindet. Damit er seine Angst vergisst, sich nicht mehr fremd fühlt.
Aber das ist es nicht alleine, warum sich auch Skadis Eltern, Anika und Enrico Vierke, für die „Kleinen Herzen“ einsetzen. Die Mutter: „Dieser Verein engagiert sich sehr. Für die Unterbringung der herzkranken Kinder und ihrer Eltern in der Klinik, aber auch für die Betreuung. Ich möchte ein wenig von dem, was uns Gutes getan wurde, zurückgeben.“
Darum hat sie sich ein ganz eigenes Projekt ausgedacht: Das ganze Jahr über sammelt sie zusammen mit Familie und Freunden alles, was sonst nach Weihnachten im Keller oder auf dem Müll landet: Christbaumkugeln und Engel, Weihnachtsmänner und Krippenfiguren. Was noch brauchbar ist, wird im nächsten Dezember auf den Adventsmärkten rings um Dähre weiter verkauft. Recycling im besten Sinne. Anika Vierke: „Manche Leute warten schon und decken sich nur an unserem Stand mit Dekorationsartikeln ein. Dieses Mal hatten wir ein paar Porzellanengel dabei, von denen wir dachten, wir würden drauf sitzen bleiben. Aber dann kam eine Dame, die sie alle zusammen gekauft hat.“
Zuweilen wissen die Vierkes gar nicht, woher ihre „Ware“ kommt; dann steht wieder einmal ein Karton mit Wohlerhaltenem vor ihrer Haustür. Ohne eine Information über den Vorbesitzer. Auch so ein kleines Weihnachtswunder! Das Ergebnis all des fleißigen Sammelns, Sichtens und Aufpolierens, der Erlös der anstrengenden Markttage wandert dann in die Spendendosen der „Kleinen Herzen“. 1.100 Euro waren es diesmal, die Familie Vierke nach dem Untersuchungstermin an die Vereinsvorsitzende Ira Thorsting übergab. Beim Rundgang über die Stationen konnten die Spender sich überzeugen, was auch mit ihrer Hilfe schon erreicht wurde: Eltern-Kind-Zimmer als Standard, ein Ruheraum mit kleiner Kaffeeküche, ein völlig neu gestaltetes Spielzimmer und eine Patientenküche, in der alle an einem Tisch sitzen können, die schon das Bett verlassen dürfen; eine mobile und eine stationäre Anlage für Bewegungsübungen mit Hilfe von Spielekonsolen. Was nicht zu sehen ist: Die „Kleinen Herzen“ finanzieren auch eine Sozialbetreuerin und mehrere Psychologen, die sich um die Familien der Patienten und um die ebenfalls oft stark belasteten Ärzte und Krankenschwestern kümmern. Das neueste Projekt: Eben diese Ärzte und Pflegekräfte werden selbst psychologisch geschult, um den Angehörigen der schwerstkranken Kinder und Jugendlichen besser zur Seite stehen zu können.
Anika und Enrico Vierke waren sichtlich beeindruckt. Ihr Entschluss steht fest: Auch sie machen weiter! Denn: Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – besonders im Örtchen Dähre, anderthalb Fahrstunden von der Medizinischen Hochschule Hannover gen Osten.



Fleißige Unterstützer: Skadi bringt gemeinsam mit ihren Eltern Anika (li.) und
Enrico Vierke prallgefüllte Spendendosen in die Kinderherzklinik der Medizinischen
Hochschule Hannover. Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen", freut sich:
"Bereits zum vierten Mal unterstützt uns die Familie Vierke aus Dähre mit ihrer
wunderbaren Weihnachtsaktion."



Hannover, Januar 2016
Keine Zeit zum Feiern?
„Kleine Herzen“ gibt es seit 10 Jahren

Eigentlich müsste der 28. Januar ganz dick im Veranstaltungskalender angestrichen sein. Denn dann feiert die Initiative „Kleine Herzen“ ihr zehnjähriges Bestehen. Längst hätte für diesen Tag ein Veranstaltungsort gefunden sein müssen, das Festtagsmenü müsste schon in Vorbereitung sein, die Eintrittskarten im Druck. Oberbürgermeister Stefan Schostock und sein Vor-Vorgänger Herbert Schmalstieg – beide Schirmherren des Vereins – würden an ihren Reden schreiben, ebenso wie das Ehrenmitglied, Prof. Dr. Hans-Carlo Kallfelz. Liedermacher Ralf Grabowski und Piano-Rocker Andy Lee – den „Kleinen Herzen“ ebenfalls eng verbunden - hätten nichts anderes im Kopf als ihr Bühnenprogramm. Und die vielen Spender und Sponsoren aus Nah und Fern wären bestimmt schon ganz aufgeregt ...

:: Presseinformation


Hannover, 28. Januar 2016
Starke Männer, große Herzen
Bundeswehr-“Spieße“ zu Besuch in der MHH

Das kleine Mädchen vor dem Spielzimmer der Station 68 schaut neugierig und kein bisschen ängstlich zu den Männern in grauer und blauer Uniform hoch: „Wer sind die denn?“ - Es sind Kompanie-Feldwebel der Bundeswehr-Schule für Feldjäger und Stabsdienst in Hannover unter Führung ihres Kommandeurs, Oberst Eckart Keller. Im Gepäck: ein Scheck über 1.280 Euro, die beim Weihnachtsmarkt 2015 in der Emmich-Cambrai-Kaserne zusammengekommen sind. Wie schon vier Male zuvor geht die Spende an den Verein „Kleine Herzen Hannover“, der sich um herzkranke junge Menschen und ihre Angehörigen in der Medizinischen Hochschule kümmert. Als Oberst Keller und seine „Spieße“ zuletzt vor zwei Jahren einen Rundgang mit dem Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Prof. Dr. Philipp Beerbaum, machten, erlebten sie die Stationen noch weitgehend im alten Zustand: Zimmer, in denen bis zu sechs Patienten untergebracht waren, eine einzige Toilette für Besucher, ein langer dunkler Flur.

Inzwischen hat sich eine Menge verändert: Eine zweite Station kam dazu. Es entstanden helle und freundliche Zimmer mit Dusche und WC, in denen jeweils ein oder zwei Kinder zusammen mit einem Elternteil untergebracht sind. Ein Eltern-Ruheraum. Eine fröhliche Patientenküche. Ein neues Spielzimmer. Sogar der Flur hat seine alte Düsternis verloren. Allein die „Kleinen Herzen“ haben in den Umbau weit über 200.000 Euro investiert.

Auch wenn damit schon viel erreicht ist – der Verein hat laufend neue Projekte, für die es weiter gilt, Spenden zu sammeln. Die Eingangshalle der Kinderklinik und die Kinder-kardiologische Ambulanz müssen dringend saniert werden. Eine Sozialbetreuerin, eine Kunsttherapeutin und Psychologen werden finanziert. Zur Zeit besonders wichtig: Die „Kleinen Herzen“ sorgen dafür, dass Ärzte und Pflegekräfte der Kinderintensivstation psychologisch geschult werden, um die Eltern von besonders schwer erkrankten Kindern einfühlsam betreuen zu können. Solche „Krisenbegleiter“ gab es bisher in keiner Klinik. Professor Beerbaum lobt denn auch die „visionären Projekte“ des Vereins und seiner Vorsitzenden Ira Thorsting. An deren Adresse sagt Oberst Keller beim Abschied: „Wir empfinden große Anerkennung für die Arbeit, die Sie zusammen mit der Klinik leisten. Wir werden Sie auch weiterhin unterstützen.“

Und das Wort von starken Männern mit großen Herzen zählt bekanntlich!

Kommandeur Oberst Eckart Keller (3. v. li.) überreichte symbolisch einen Scheck
an Prof. Dr. Philipp Beerbaum und Ira Thorsting von den "Kleinen Herzen".


Hannover, 25. Januar 2016
Wahres Theater-Engagement
Mitarbeiter des Niedersächsischen Staatstheaters spenden Restcent-Beträge

Theaterleute lieben bekanntlich Rituale. Eines davon ist, dass am Staatstheater Hannover zu Beginn jeder neuen Spielzeit gemeinsam entschieden wird, welche gemeinnützige Organisation in den kommenden Monaten unterstützt werden soll. Die Mitarbeiter verzichten freiwillig auf alle Beträge "hinter dem Komma", die sonst auf ihr Gehalts- oder Gagenkonto fließen würde. Das läppert sich!

Diesmal wurde unter anderem der Verein "Kleine Herzen Hannover" bedacht, der sich seit zehn Jahren für die Betreuung von herzkranken Kindern und Jugendlichen an der Medizinischen Hochschule Hannover engagiert. Vanessa Gerlach aus der Maske des Schauspiel Hannover und Ulrike Eberle von der Presseabteilung übergaben den Spendenscheck mit 803,30 Euro an die Vorsitzende der "Kleinen Herzen", Ira Thorsting. Und Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der MHH-Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin, begleitete die beiden Gäste auf einem Rundgang über die neu gestalteten Stationen. Eltern-Kind-Zimmer, Ruheräume für die gestressten Väter und Mütter, Patientenküche, Spielzimmer, freundlich-bunte Behandlungsräume - das ist nur ein Teil dessen, was hier durch Spenden möglich gemacht wurde. Die "Kleinen Herzen" finanzieren auch eine Sozialbetreuerin für die Patientenfamilien, Psychologen, die sich nicht nur um die Angehörigen, sondern ebenso um die Ärzte und Pflegekräfte kümmern, Sport- und Kunsttherapie und einen Dolmetscherdienst. Prof. Beerbaum: "Inzwischen wird bundesweit Vieles als Standard der Betreuung festgeschrieben, was wir in Hannover dank privaten Engagements schon seit langem bieten können."

Die Spende aus dem Niedersächsischen Staatstheater wird für das neueste Projekt der "Kleinen Herzen" verwendet: Ärzte, Krankenschwestern und Therapeuten werden selbst psychologisch geschult, um den Eltern besonders schwer kranker Kinder auch in traumatischen Situationen als Krisenbegleiter zur Seite stehen zu können.



Große Herzen für kleine Herzen: Professor Dr. med. Philipp Beerbaum, Direktor
der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin der
Medizinischen Hochschule Hannover, Vanessa Gerlach und Ulrike Eberle vom
Nds. Staatstheater Hannover und Ira Thorsting, Vorsitzende des Vereins Kleine
Herzen Hannover e. V..


Hannover, 21. Januar 2016
Gutes tun - schichtweise
VW-Mitarbeiter unterstützen "Kleine Herzen Hannover"

Colin McGregor (2. v. re.) und Silvia Lauer (2. v. li.) arbeiten bei Volkswagen in Wolfsburg an der Karosserie des Tiguan. Sie wollen aber nicht nur Autos bauen, sondern auch soziales Engagement zeigen. Zusammen mit ihren Schichtkollegen begründeten sie deshalb vor fünf Jahren eine ganz eigene Weihnachtsaktion, unabhängig von den Initiativen ihres Arbeitgebers. Sie wollten selbst bestimmen, wo ihre Spenden hin fließen. Dieses Mal nun beschlossen sie, den Verein "Kleine Herzen Hannover" zu unterstützen, der sich für die Betreuung von herzkranken jungen Menschen in der Medizinischen Hochschule einsetzt. 1.300 Euro kamen zusammen. Die Vorsitzende des Vereins, Ira Thorsting (re.) , und der stellvertretende Klinikleiter, Privatdozent Dr. Harald Bertram (li.), nahmen das Plastikherz mit der großen Spende darin in Empfang. Ein Teil des Geldes soll sofort in das neue Projekt der "Kleinen Herzen" fließen: Ärzte und Krankenschwestern der MHH-Kinderintensivstation werden psychologisch geschult, um den Angehörigen der Patienten in den schlimmsten Situationen als Krisenbegleiter zur Seite stehen zu können. Auch 43 Kliniken in Norddeutschland, die sich unter Führung der MHH zum Pädiatrischen Intensiv Netzwerk P.I.N. zusammengeschlossen haben, profitieren von dieser Ausbildung. Die VW-Arbeiter hörten es mit Interesse: Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten des Wolfsburger Klinikums sind ebenfalls dabei!