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Isernhagen, 13. Dezember 2014
Und Justus tanzt
Pianorocker Andy Lee engagiert sich erneut für herzkranke Kinder und Jugendliche

Vorweihnachtszeit auf dem Isernhagenhof, einem Veranstaltungszentrum im Norden von Hannover. Ein Auftritt von „Andy Lee & his Rockin` Country Men“ ist inzwischen Tradition. Ein „Abend der Herzlichkeit, an dem es aber gehörig fetzt“, so drückt es Ira Thorsting aus, die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, die auf das Programm einstimmt. Andy Lee ist seit Jahren Ehrenmitglied des Vereins, der sich für die Betreuung von herzkranken jungen Menschen an der Medizinischen Hochschule Hannover engagiert. Und für deren Interessen wird auch am Rande dieses Konzerts geworben.

Also: Herzschlag-Rhythmen im doppelten Sinn! Jeder Song hat irgend etwas mit Weihnachten zu tun, aber die altbekannten Jingle Bells haben einen ganz anderen, treibenden Klang. Das Publikum hat sich entsprechend vorbereitet: Nikolausmützen und rote Nasen, einige Damen sind sogar im Pünktchenkleid mit Petticoat erschienen. Andy Lees Tochter Leni trägt sogar ein Gedicht vor, in dem es um einen Weihnachtsmarkt und um ein Lebkuchenherz und einen lieben Großvater geht! Autor: ungenannt – wahrscheinlich aus gutem Grund, denn der Inhalt ist … ziemlich frech! Und dann haut Papa wieder in die Tasten.

Am Rande ein ganz besonderes Bild: Der (knapp) 15-jährige Justus Kröger tanzt mit seiner Mutter Birgit, bis ihr die Puste ausgeht. Justus ist ein JEMAH, ein Jugendlicher Erwachsener mit angeborenem Herzfehler. Im Juli 2000 wurden in Bad Oeynhausen mehrere Löcher zwischen den Vor- und Hauptkammern seines Herzens operativ geschlossen. Chirurg war Dr. Thomas Breymann, der später jahrelang an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig war. Birgit Kröger und ihr Mann Rüdiger hören mit Interesse, was Ira Thorsting zu berichten hat: dass die MHH inzwischen als Zentrum für die Behandlung und Betreuung von herzkranken Jugendlichen und Erwachsenen zertifiziert ist.

Solche Informationen können auch die Konzertbesucher bekommen, die in der Pause zum Stand der „Kleinen Herzen“ im Foyer kommen. Viele interessieren sich für die Projekte des Vereins: Eltern-Kind-Zimmer, Ruheräume, psychologische und soziale Betreuung. Und sie spenden! Mehr als 600 Euro befinden sich im gläsernen Sammelherz, als Andy Lee mit den Zugaben beginnt.

Und Justus tanzt immer noch!



Justus Kröger (15 J.) tanzt mit seiner Mutter Birgit nach den fetzigen Rock’n’Roll-
Klängen von Pianorocker Andy Lee & his Rockin` Country Men. Vor 14 Jahren
wurde Justus in Bad Oeynhausen wegen eines angeborenen Herzfehlers operiert.



Sie rockten mit weihnachtlichen Songs den Isernhagenhof: Pianorocker Andy Lee
(re.) und „his Rockin` Country Men“.



Herzliche Weihnachten: Andy Lees Tochter Leni (8 J.) trägt sogar ein Gedicht vor,
in dem es um einen Weihnachtsmarkt und um ein Lebkuchenherz und einen lieben
Großvater geht.


Hannover, 10. Dezember 2014
Kleiner Raum mit großer Wirkung
Sparkasse Hannover stiftet 12.000 Euro für Eltern-Betreuung in der MHH-Kinderklinik

Eines war den Beteiligten von Anfang an klar: Die modernste Kinderintensivstation Deutschlands muss auch bei der Betreuung der Patientenfamilien neue Wege gehen. Bisher fehlte in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover einfach ein Platz, an den sich schwer traumatisierte Eltern zurückziehen konnten, wo sie „runterkamen“, wo aber auch sensible Gespräche mit den Ärzten stattfinden konnten. Das ist jetzt anders: Ein ehemaliges Labor wurde mit Hilfe privater Geldgeber und Unterstützer in einen Ruheraum umgewandelt. Eine Kaffeeküche, ein Bett, Fernseher und Wasserspender, bequeme Sitzmöbel, eine kleine Essecke und dazu gedämpftes Licht, ein Fußboden in Holzoptik und eine Tapete wie zu Hause im Wohnzimmer. Der Hannoversche Architekt Ralf Del Bianco hatte – wie vorher schon die Intensivstation – ganz ohne Bezahlung die Pläne gemacht: „Mir kam es darauf an, dass hier keine Klinikatmosphäre zu spüren ist.“

Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der Intensivstation, stimmt zu: „Wir arbeiten rund um die Uhr. Da kommen auch abends oder nachts Patienten, zum Beispiel nach einem schweren Unfall. Jetzt haben die Eltern die Möglichkeit, ganz nah beim Kind zu sein und sich doch auch mal zurückzuziehen. Das ist im Gesamtkonzept der Station das i-Tüpfelchen.“

Und Professor Dr. Hanns Carlo Kallfelz, ehemaliger Chef der MHH-Klinik für Kinderkardiologie: „Wir waren die ersten in Deutschland, die eine solche Intensivstation für Kinder hatten. So einen Elternruheraum hatten wir als Vision, aber wir haben es nicht ausgesprochen, weil wir erst einmal froh waren, dass überhaupt die Behandlung der kleinen Patienten an der MHH möglich war.“

Ein Ruheraum, wie es ihn in der MHH noch nicht gab. Zur offiziellen Übergabe kamen daher viele, allen voran Dr. Andreas Tecklenburg, Vizepräsident der Hochschule und zuständig für die Patientenversorgung. Sein Kommentar: „Dieser Raum ist wieder einmal ein Zeichen dafür, dass durch Eigeninitiative ganz viel geschaffen werden kann.“ – Eigeninitiative vor allem der Mitarbeiter auf der Intensivstation, aber auch des Vereins „Kleine Herzen Hannover“, der sich auf die Suche nach einem Geldgeber machte. Der war schnell gefunden: Die Sparkasse stellte aus Mitteln der Lotterie „Sparen und Gewinnen“ 12.000 Euro zur Verfügung. Ihr Vertreter bei der kleinen Feierstunde, Thomas Voß: „Für uns war ganz klar: Hier muss etwas getan werden. Es passt nicht in die heutige Zeit, wenn Eltern auf dem Flur sitzen und sich Sorgen machen.“

Bürgermeisterin Regine Kramarek hat sich in den letzten Tagen selbst auf der Intensivstation umgetan und bestätigt: „Die Eltern wollen dabei sein, aber sie wollen nicht stören. Und sie wollen wichtige Abläufe nicht unterbrechen. Dass es durch einen solchen Ruheraum möglich ist, sich in einer psychisch schweren Situation sanft zurückzuziehen, das finde ich wunderbar.“

Für Ira Thorsting, Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, die sich seit 2006 für die Betreuung herzkranker Kinder an der MHH und für die Intensivstation einsetzen, ist es nur ein Etappenerfolg: „Es gibt noch sehr viel zu tun in dieser Klinik. Bis Ende 2015 soll die zweite Station mit Eltern-Kind-Zimmern ausgestattet werden, und dann ist die Ambulanz dran. Ohne bürgerliches Engagement geht es nicht mehr im Gesundheitswesen. Wir machen weiter.“

12.000 Euro an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ für den Umbau eines Elternruheraums auf der Kinderintensivstation der Medizinischen Hochschule Hannover. Von links: Stefanie Rupprecht und Thomas Voß von der Sparkasse Hannover, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der Kinderintensivstation der MHH, Regine Kramarek, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Hannover, Ira Thorsting, Vorsitzende „Kleine Herzen Hannover“, und Dr. Andreas Tecklenburg, Vizepräsident der MHH. [Foto: MHH-Pressestelle; Fotografin Karin Kaiser]

:: Presseinformation
:: Bericht im MHH-Info 1/2015


Hannover, 27.11. – 24.12.2014
Ho ho ho! Wollt Ihr etwas Gutes tun?
Dann fahrt zu IKEA im EXPO-Park Hannover oder in Großburgwedel!
Dort werden Weihnachtsbäume verkauft, und für jeden bekommt der Verein „Kleine Herzen Hannover“ drei Euro! Wir können diese Spende gut gebrauchen, um die Stationen der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover für die Patienten und ihre Familien noch besser zu gestalten.
Man sieht: Selbst die Schweden wissen schon, wie wichtig dieses Kinderherzzentrum ist!

Auf diesen Webseiten finden Sie die Preislisten für die IKEA Weihnachtsbäume:
Expo-Park in Hannover: http://www.ikea.com/de/de/store/expopark_hannover/activities
Großburgwedel: http://www.ikea.com/de/de/store/grossburgwedel/activities


Pattensen, 14.11.2014
Preiswürdig
Postmitarbeiter unterstützen soziales Engagement

Keinen Pokal, aber „etwas für die Wand“ bekamen Roswitha Schönborn (li.) und Armin Hänsch von der Niederlassung der Deutsche Post AG in Pattensen. Das Unternehmen hatte ausgediente Computerdrucker gegen eine Spende für den Verein „Kleine Herzen Hannover“ an Mitarbeiter abgegeben. 250 Euro kamen zusammen, die für die Betreuung von herzkranken Kindern in der MHH verwendet werden sollen. Die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, Ira Thorsting (re.), bedankte sich mit einem Scherenschnitt des Vereinswappens.


Hannover, 07.11.2014
„Ich öffne dir mein Herz“
Lister Gastronom spendet für herzkranke Kinder

Abdullah Arslan, Betreiber des türkischen Grillrestaurants „Urfa Class“ auf der Lister Meile, hatte eine Idee: Am vergangenen Freitag sollte die Hälfte der Tageseinnahmen als Spende an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ gehen, der sich für die Betreuung von jungen Menschen mit angeborenen Herzfehlern in der Medizinischen Hochschule einsetzt. Gesagt, getan; 1.222 Euro kamen zusammen. Der Verein wiederum versprach, die Gäste mit einem bunten Programm einzustimmen und zugleich über seine Arbeit zu informieren. Die Vorsitzende, Ira Thorsting: „Wir finanzieren unter anderem einen Dolmetscherdienst in mehr als 50 Sprachen, damit auch ausländische Patienten erfahren, welche medizinischen Maßnahmen nötig sind. Und wir werben auch unter Türken für mehr Zustimmung zur Organspende. Da war es zum Thema Integration nicht weit. Besonders an diesem Ort!“

Wie passend: Den musikalischen Teil des Programms bestritt der Komponist Ralf Grabowski mit seinen „DeisterJungens“, und der hat nicht nur die Vereinshymne, den „Kleine Herzen Song“, geschrieben; in seinem Lied „Ich öffne dir mein Herz“ geht es um ein friedliches Miteinander der Menschen und Kulturen. Die thematischen Übergänge schuf Leinehertz-Moderator Gerald Kaiser. Der überzeugte Stadtkultur-Verfechter Erwin Schütterle las Passendes aus seinem neuen Buch „Natürlich Hannover“. Rockröhre Anca Graterol und Stadionsänger Osssy Pfeiffer, beide nicht in Deutschland geboren, beschrieben, wie wichtig es war, in dieser Stadt „anzukommen“. Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der international renommierten Kinder-Intensivstation der MHH, sprach über Verständnis und Verständigung. Und Bürgermeisterin Regine Kramarek lobte integrativen Bürgersinn jenseits der Verwaltungsstrukturen.

Integration? Da schmunzelt Abdullah Arslan: „Am Mittwoch bekomme ich meine Einbürgerungsurkunde!“ - Aus den Händen von Bürgermeisterin Regine Kramarek übrigens!

"Ich öffne dir mein Herz" - musikalische Spendenaktion zugunsten "Kleine Herzen".
Von links: Abdullah Arslan, Restaurantbesitzer "Urfa Class", Musiker Frank Speckenheuer
und Ralf Grabowski von den "DeisterJungens", Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek,
Musiker Frank-Joachim Helms, Leinehertz-Moderator Gerald Kaiser und Ira Thorsting,
Vorsitzende "Kleinen Herzen Hannover e.V.".

:: Video auf YouTube

:: Weitere Fotos auf Facebook

:: Pressespiegel

:: Video-Quelle: h1 Fernsehen Hannover


Hannover, 02. und 03.10.2014
Kleine Herzen beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit

25 Jahre Deutsche Einheit, und Hannover im Zentrum des öffentlichen Interesses. Fröhlichkeit, Weltoffenheit und bürgerliches Engagement - da durfte auch der Verein "Kleine Herzen Hannover" nicht fehlen, der sich um die Betreuung von herzkranken Kindern kümmert und unter anderem einen Dolmetscherdienst für ausländische Patienten finanziert. Viele Prominente kamen ins Zelt der Migranten-Organisationen: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Sozialministerin Cornelia Rundt, der Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann, die Integrations-Beauftragte Doris Schröder-Köpf und Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder, der türkische Generalkonsul Mehmet Günay, Celles Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende und Landesbischof Ralf Meister.

:: Video



Niedersachsens Integrations-Beauftragte Doris Schröder-Köpf informiert sich am
Stand der "Kleinen Herzen" über die Vereinsprojekte.



Ralf Meister, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers,
im Gespräch mit Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover".



Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (li.) zu Gast am Stand der
"Kleinen Herzen Hannover".


Hannover, 21.09.2014
Vierter Benefiz-Flohmarkt bei DAN SKAN zugunsten "Kleine Herzen"

Fotso: Volker Radke

Die „Kleinen Herzen“ überzeugen offensichtlich mit ihrem Engagement für die jungen Herzpatienten in der MHH. Nur so ist es zu erklären, dass viele Spender dem Verein von Anfang an die Treue halten, den Fortgang unserer Projekte auf diesen Internetseiten begleiten, freundliche Briefe schreiben und sogar eigene Spendenaktionen starten. So wie Gila Heybey, Chefin von DAN SKAN- im Norden Hannovers. Immer, wenn in Bothfeld Herbstmarkt ist, baut sie mit ihren Freundinnen große Tische vor ihrem Laden auf. Geschirr, Bücher, Nippes, auch manche kleine Pretiosen – alles, was auf einen Flohmarkt passt, wird dann zugunsten der „Kleinen Herzen“ verkauft. Und stets sind einige Mitglieder des Vereins dabei, die den Kauflustigen zusätzliche Informationen über den fortlaufenden Ausbau der Kinderherzstationen und die psycho-soziale Betreuung der Patientenfamilien mitgeben. Damit noch mehr Menschen die Homepage www.kleineherzen.de aufrufen und hier unter anderem erfahren, was in diesem Jahr beim Flohmarkt in Bothfeld zusammenkam: 1.500 Euro!

Danke, DAN SKAN und den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern!


Langenhagen, 21.9.2014
Wenn man gute Freunde hat…
Tag der Landwirtschaft auf der Rennbahn in Langenhagen mit den „Kleinen Herzen“

Auf der einen Seite ein riesiger pechschwarzer Bulle mit breit ausladenden Hörnern, auf der anderen Seite ein mächtiges Pferd, das auf Kommando Baumstämme verrücken kann. Ebenfalls schwarz. Und in der Mitte leuchtendes Rot: der Pavillon des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ mit seinem Symbol, das längst auch im Umkreis von Hannover bekannt ist.

„Kommt mit zum Renntag, und informiert über eure Arbeit!“, hatten Nicole Voss und ihr Sohn Maxim gesagt. Die Besitzer der Hannoverschen Kinderboutique „NicoLina“ unterstützen die “Kleinen Herzen“ seit Jahren und stellen jede Woche die Geschenke zusammen, mit denen herzkranke Kinder und Jugendliche bei der Aufnahme in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover empfangen werden. Ira Thorsting: „Die jungen Patienten und ihre Eltern haben natürlich Angst vor den Untersuchungen und Diagnosen, vor eventuell nötigen Operationen und langen Krankenhausaufenthalten. Mit Hilfe von Nicole Voss können wir ihnen ein wenig Freude machen und ihnen das Gefühl geben, dass alles gut werden kann.“

NicoLina richtete an diesem Tag eine Kinder-Modenschau und die Wahl einer Dirndl-Königin aus und spendierte zauberhaft verpackte Gewinne. Das lockte gut situiertes Publikum an. Ira Thorsting und ihr Mann Jörns sprachen mit Vielen über die Projekte ihres Vereins: Eltern-Kind-Zimmer, aber auch professionelle „Sozialbetreuung mit Herz“, psychologische Unterstützung für Patienten, Eltern und Klinik-Mitarbeiter, den neuen Eltern-Ruheraum der Kinder-Intensivstation. Alles finanziert aus Spenden. Die kommen unter anderem durch die Unterstützung von Firmen wie dem Palmenhof in Ilten oder dem Naturkosmetik-Unternehmen LOGOCOS aus Salzhemmendorf zusammen. Beide präsentierten sich ebenfalls in Langenhagen und spendeten Tombola-Gewinne, und so wurden neben Palmen und Olivenbäumen auch Wundertüten mit wunderbar duftenden Cremes und Shampoos angeboten – mit dem garantiert natürlichen Zusatz: „Ein Teil des Erlöses geht an die Kleinen Herzen!“




Wunderschöne Palmen: Kimberly Buß (9 J., Bildmitte) vom Palmenhof Ilten und
ihre Freundin Lia Hörner überreichten auf dem Renntag der Landwirtschaft die
Tombola-Gewinne.



Das Naturkosmetikunternehmen LOGOCOS aus Salzhemmendorf spendete für die
Tombola auf dem Renntag der Landwirtschaft sogenannte Wundertüten mit vielen
Markenprodukten.



Maxim Voß von der Kinderboutique NicoLina in seinem Element: Schnell studiert
er noch kurz vor der Modenschau mit den zauberhaften kleinen und großen Models
einige Tanzschritte ein.



Die hübschen, jungen Frauen (darunter auch ganz rechts die "Miss Neue Presse
Hannover 2014") trugen flotte Dirndl auf dem Renntag der Landwirtschaft in
Langenhagen. Maxim Voss (Bildmitte) von der Kinderboutique NicoLina in
Hannover studierte kurz vor der Modenschau noch ein paar Tanzschritte mit
ihnen ein.



Ira Thorsting (re.), Vorsitzende der "Kleinen Herzen" (re.) freut sich über den
Besuch: Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe kennt die "Kleinen Herzen
Hannover" und die Vereinsprojekte. Inka Behnsen (2. v. re.) vom Naturkosmetik-
unternehmen LOGOCOS aus Salzhemmendorf.



Von links: Inka Behnsen vom Naturkosmetikunternehmen LOGOCOS aus Salz-
hemmendorf, Silke Buss und ihre Tochter Kimberly vom Palmenhof Ilten mit
Freundin Lia, Beatrix Glusa vom Life-Style-Magazin "Feine Adressen" und Ira
Thorsting vom Verein "Kleine Herzen" auf dem Renntag der Landwirtschaft in
Langenhagen.



Ein echter Hingucker auf dem Renntag der Landwirtschaft: Ein riesiger pech-
schwarzer Bulle mit breit ausladenden Hörnern.



Eingespieltes Team: Dr. Meier demonstrierte mit seinem Percheron Kaltblut "Médoc"
Holzrücken auf dem Renntag der Landwirtschaft in Langenhagen.



Sponsoren der "Kleinen Herzen": Inka Behnsen vom Naturkosmetikunternehmen
LOGOCOS und Harald Luther von der Landbäckerei Bosselmann auf dem Renntag
der Landwirtschaft in Langenhagen.



Renntag der Landwirtschaft in Langenhagen: Inka Behnsen (Bildmitte) auf einem
liebevoll restauriertem MAN-Oldtimertrecker.


Hannover, 17.9.2014
Besuch aus der Nachbarschaft
Chef der Wohnungsgenossenschaft Hannover-Kleefeld besichtigt Kinderherzklinik der MHH

Mit dem Bedarf an zeitgemäßem Wohnraum kennt sich die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz aus, und ihr Motto lautet: Wohnen heißt Leben. Seit über hundert Jahren verwaltet die Wohnungsgenossenschaft im grünen Stadtbereich Hannovers, ganz in der Nähe der Medizinischen Hochschule Hannover, ganze Häuserzeilen. Als es an die Planung des diesjährigen Sommerfests ging, beschloss das Unternehmen, auch etwas für die herzkranken Kinder zu tun, die dort betreut und behandelt werden. Den Spendenscheck über 1.200 Euro brachten Christian Petersohn, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz, gemeinsam mit seiner Marketingmitarbeiterin Gaby Helmbrecht persönlich in der Klinik für Kinderkardiologie und Intensivmedizin vorbei und übergaben ihn dort an die Vorsitzende des Vereins Kleine Herzen Hannover, Ira Thorsting. Oberarzt Dr. Stephan Schoof zeigte ihnen, was hier aus den Spendenmitteln wird: Eltern-Kind-Zimmer nach modernsten Standards, freundliche Untersuchungs-, Beratungs- und Ruheräume. Im Herzkatheter-Labor schließlich erfuhren die Gäste, was sich hinter dem Projekt „Wolken gegen Angst“ verbirgt: Junge Patienten, die im Vorraum auf den Eingriff vorbereitet werden, liegen unter einem virtuellen Himmel, träumen, werden ganz ruhig!



Christian Petersohn (re.), Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft
Kleefeld-Buchholz, überreicht Ira Thorsting von den "Kleinen Herzen Hannover"
und Oberarzt Dr. Stephan Schoof einen Spendenscheck über 1.200 Euro.


Hannover, 19.9.2014
Presseinformation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
MHH als überregionales Behandlungszentrum für Menschen mit angeborenen Herzfehlern zertifiziert

Umfassendes Know-how für eine spezielle Patientengruppe: EMAH-Zentrum bietet kontinuierliche multidisziplinäre Betreuung über alle Altersstufen hinweg

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. als überregionales Zentrum für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) zertifiziert. Die MHH ist das erste Zentrum dieser Art in Niedersachsen. EMAH-Zentren zeichnen sich durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Abteilungen, hohe technische Ausstattung und besondere Qualifikation des medizinischen Personals aus. Patientinnen und Patienten mit einem angeborenen Herzfehler wird hier eine kontinuierliche multidisziplinäre Betreuung über alle Altersstufen hinweg geboten. Sie werden von der Geburt bis ins Erwachsenenalter von demselben Expertenteam betreut. In der MHH besteht dieses Team aus Spezialisten der Klinik für Kardiologie und Angiologie, der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin sowie der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie.

Stetig wachsende Patientengruppe

Etwa eines von 100 Babys in Deutschland kommt mit einem Herzfehler zur Welt. „Wegen der großen Fortschritte in der Kinderchirurgie und der Kinderkardiologie haben Menschen mit angeborenen Herzfehlern heute exzellente Überlebenschancen. Mehr als 90 Prozent von ihnen erreichen das Erwachsenenalter“, sagt Professor Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Zurzeit leben rund 250.000 Erwachsene mit angeborenem Herzfehler in Deutschland. Diese Gruppe der EMAH-Patienten wird immer größer, Schätzungen zufolge kommen jährlich 5.000 Betroffene hinzu. Obwohl die meisten von ihnen bereits im Kindesalter operiert werden, sind die wenigsten als „geheilt“ zu betrachten. Häufig treten später Folgeerkrankungen oder alterstypische nichtkardiale Krankheiten auf, die zu Komplikationen führen. „Diese Patienten sollten daher von der Geburt bis ins Erwachsenenalter in spezialisierten EMAH-Zentren von demselben Team aus Kinderkardiologen, Kardiologen und Kinderherzchirurgen betreut werden“, erklärt Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie.

Das gesamte Spektrum der Therapiemöglichkeiten

Zertifizierte EMAH-Zentren zeichnen sich vor allem durch die sehr enge Kooperation der beteiligten Kliniken aus. „In wöchentlichen Fallkonferenzen mit allen beteiligten Disziplinen werden im EMAH-Zentrum der MHH alle Patienten und die weiteren Therapieschritte besprochen“, erläutert Privatdozent Dr. Harald Bertram, Kinderkardiologe und Leiter des EMAH-Zentrums der MHH. Jede einzelne Patientengeschichte wird fächerübergreifend nach festen Standards dokumentiert. Darüber hinaus zeichnet sich das Zentrum durch eine besondere Qualifikation der Ärzte und des Pflegepersonals, eine Transitionsambulanz für die spezielle Betreuung von jugendlichen Patienten sowie die Anbindung an verschiedene Spezialambulanzen wie beispielsweise die Kunstherzsprechstunde aus. EMAH-Patienten, die nicht mit einer primären Herzproblematik auf einer kardiologischen oder kardiochirurgischen Station liegen, sondern von anderen Fachdisziplinen behandelt werden, werden konsiliarisch von einem EMAH-zertifizierten Arzt mitbetreut. Ein Beispiel hierfür sind Schwangere mit einem angeborenen Herzfehler. Da die schwangerschaftsbedingte Kreislaufbelastung für sie zu einem Problem werden kann, erfolgen in Zusammenarbeit mit der Frauenklinik regelmäßige vorsorgende Kontrolluntersuchungen. „Die MHH ist in der gesamten Bandbreite der Herz-Kreislauf-Medizin hervorragend aufgestellt. Durch die enge Zusammenarbeit der Disziplinen können sämtliche Therapiemöglichkeiten jetzt noch besser eingesetzt werden. Den Patienten steht die geballte Kompetenz zur Verfügung“, sagt Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie.

Viele Patienten müssen mehrmals operiert werden

Im vergangenen Jahr wurden an der MHH 200 Kinder und 160 Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern operiert. „Einige Defekte, wie beispielsweise Herzscheidewanddefekte, können durch eine OP behoben werden. Komplexere Herzfehler, wie etwa eine Transposition der großen Arterien, beziehen meist die Herzklappen mit ein. Diese können zwar funktionell korrigiert werden, müssen später im Erwachsenenalter aber häufig nachoperiert werden“, erläutert Dr. Alexander Horke, Leiter der Chirurgie für angeborene Herzfehler der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie. So zählen Reoperationen an Herzklappen, meist in Kombination mit rhythmuschirurgischen Eingriffen bei EMAH-Patienten zu den häufigen Operationen im Erwachsenenalter. Weitere mögliche operative Eingriffe können der Einsatz von Schrittmachersystemen oder Kunstherzen bis hin zur Herztransplantation sein.

Einzigartiges Therapieangebot bei psychischen Problemen

Zusätzlich zu ihrer angeborenen Herzerkrankung können sich bei EMAH-Patienten im fortgeschrittenen Alter dieselben gesundheitlichen Probleme bemerkbar machen wie in der Allgemeinbevölkerung. „Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen sowie ungünstige Lebensgewohnheiten wie Rauchen und Bewegungsmangel sind Risikofaktoren kardiovaskulärer Krankheiten“, erklärt Professor Bauersachs. Als Komplikationen können Rhythmusstörungen, Herzschwäche, Schlaganfälle und Herzinfarkte auftreten. In der EMAH-Ambulanz in seiner Klinik werden pro Jahr rund 1.000 Patienten betreut. Die Ambulanz wird von der stellvertretenden Leiterin des EMAH-Zentrums Dr. Mechthild Westhoff-Bleck betreut. Die zertifizierte EMAH-Kardiologin hat sich in einer Studie mit psychischen Erkrankungen bei Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern beschäftigt. „In ihrer langen Krankheitsgeschichte durchleben diese Patienten Ängste und Schmerzen, die sich nachhaltig auf ihr Leben auswirken“, stellt Dr. Westhoff-Bleck fest. „Deshalb sind psychische Erkrankungen bei EMAH-Patienten überdurchschnittlich oft vertreten. Knapp 41 Prozent der Studienteilnehmer erhielten eine Therapie-Empfehlung.“ Durch die enge Zusammenarbeit mit der MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie kann den Patienten auch in dieser Hinsicht geholfen werden. Dieses Therapieangebot ist bislang einzigartig in deutschen EMAH-Zentren.

Seit 35 Jahren Patient an der MHH

Sami Ullrich (35) wird seit seiner Geburt an der MHH behandelt. Der Wolfenbütteler hat einen komplexen Herzdefekt. Nachdem er auf die Welt gekommen war, stellten die Ärzte fest, dass seine rechte Herzklappe fehlt und dass die Herzschlagader und die Lungenschlagader vertauscht sind. Er wurde dreimal operiert: Im Alter von neun Monaten, mit neun Jahren und mit 15 Jahren. Der komplexe Herzfehler konnte nicht vollständig korrigiert, sondern nur bestmöglich an die gegebenen körperlichen Verhältnisse angepasst werden. Sami Ullrich lebt mit nur einer funktionierenden Herzkammer. Weil sein Puls zu niedrig war, setzten ihm die Ärzte bei der dritten Operation zusätzlich einen Herzschrittmacher ein. „Meine körperliche Leistungsfähigkeit ist stark eingeschränkt und kleine Zipperlein, die andere Menschen gut wegstecken, machen mir schnell zu schaffen“, sagt Sami Ullrich. Dennoch kann er ein halbwegs „normales“ Leben führen. Sein Beruf hilft ihm dabei in Bewegung zu bleiben: „Ich habe eine Hundeschule. Die Tiere halten mich auf Trab.“ Alle sechs Monate kommt er zur Kontrolle in die EMAH-Ambulanz. Im Laufe seines Lebens hat er ambulante und stationäre Behandlungen in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, der Klinik für Kardiologie und Angiologie und in der Herzchirurgie mit dem Schwerpunkt angeborene Herzfehler sehr gut kennengelernt. Dabei hat er festgestellt, dass sich in den vergangenen Jahren in der Betreuung der EMAH-Patienten vieles deutlich verbessert hat. Ein Beispiel dafür sei der Wechsel von der Kinderkardiologie in die Erwachsenenkardiologie. „Der Übergang ist heute nicht mehr abrupt, sondern fließend. Das ist für die Patienten in dem Alter sehr wichtig“, erklärt Sami Ullrich. Außerdem seien die Pflegekräfte inzwischen viel besser auf die spezielle Patientengruppe vorbereitet. Als Qualitätsmerkmal bezeichnet er auch den guten Austausch der MHH-Spezialisten mit seinem Kardiologen in Braunschweig, von dem er ebenfalls betreut wird.

Kontakt zum EMAH-Zentrum der MHH können Patienten aufnehmen über die EMAH-Ambulanz in der Klinik für Kardiologie und Angiologie, Telefon (0511) 532-25 32, die Transitionsambulanz in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, Telefon (0511) 532-32 44 und das Sekretariat der Chirurgie für angeborene Herzfehler, Telefon (0511) 532-98 29. Es gibt auch eine Selbsthilfeorganisation für EMAH-Patienten. Nähere Informationen dazu finden Interessierte im Internet unter www.jemah.de. Ansprechpartner der Regionalgruppe Niedersachsen ist Sami Ullrich, Telefon (0 53 31) 93 29 32, niedersachsen@jemah.de.



PD Dr. Bertram (rechts) im neuen Herzkatheterlabor der Kinderkardiologie, wie er
Dr. Horke, Dr. Westhoff-Bleck, Professor Beerbaum und Patient Sami Ullrich (links)
eine 3D-Aufnahme erklärt.
Foto: MHH/Kaiser

:: Presseinformation


Hannover, 5.9.2014
Auf der Suche nach politischer Unterstützung
Verein "Kleine Herzen Hannover" informiert über Leuchtturm-Projekte bei der Betreuung herzkranker Kinder

Dr. Silke Lesemann ist wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD im Niedersächsischen Landtag. Die richtige Ansprechpartnerin also, um die Situation der MHH-Kinderklinik an die politischen "Entscheider" zu bringen: ein trister 70er-Jahre-Bau, der kaum Platz bietet für moderne Diagnoseverfahren, für angemessene Betreuung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher. Ein Bau, in dem trotz aller Widrigkeiten Medizin von Weltniveau praktiziert wird. Wie es Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der angeschlossenen Klinik für Kinderkardiologie, beim Besuch der Parlamentarierin ausdrückte: "Wenn sich kranke Kinder und ihre Eltern hier gut aufgenommen fühlen, trägt das zur Genesung bei - und zur Glaubwürdigkeit aller, die sich hier für die Patienten einsetzen."

Die logische Folgerung: Eine neue Kinderklinik muss her! Das machte auch der Kinderchirurg Prof. Benno Ure, stellvertretend für das MHH-Präsidium, deutlich. Aber bis es soweit ist, werden noch Jahre vergehen. Nur mit Unterstützung durch gemeinnützige Vereine können in der Zwischenzeit zukunftsträchtige Standards in der Betreuung gesetzt werden: Eltern-Kind-Zimmer mit eigenen Duschen und Toiletten, Ruheräume für gestresste, oft auch traumatisierte Angehörige, Beratungs- und Untersuchungszimmer mit Wohlfühl-Atmosphäre. Silke Lesemann war sichtlich beeindruckt von den ersten Fortschritten. In wenigen Wochen soll der Umbau der zweiten Station der Kinderkardiologie beginnen. Die Intensivstation ist schon fertig, und ein ehemaliges Labor wurde zum gemütlichen Eltern-Wartezimmer mit Pantry, Sitz- und Essecke, aber auch mit einem Klapp-Doppelbett ausgestattet. Alles mit Unterstützung des Vereins "Kleine Herzen Hannover", der schon mehrere hunderttausend Euro seit 2006 an Spenden gesammelt und investiert hat. Seine Vorsitzende, Ira Thorsting, hatte Silke Lesemann zu dem Besuch eingeladen, der dann fast drei Stunden dauerte.

Und das Resümee der Abgeordneten? - "Die Kinderklinik der MHH ist für die Kinderheilkunde ein Leuchtturm mit deutschlandweiter und internationaler Wirkung. Für Ihre Gesundung benötigen die jungen Patienten, die oft von ihren Eltern begleitet werden, aber auch eine angenehm und zeitgemäß gestaltete Umgebung. Hiervon profitiert natürlich ebenso das medizinische Personal."

Silke Lesemann will schon bald wieder in die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule zurückkommen - in Begleitung einer ganzen Gruppe von Abgeordneten-Kollegen.



Eine stete Erinnerung, die herzkranken Kinder in der Medizinischen Hochschule
Hannover nicht zu vergessen, wird in Zukunft im Büro von Silke Lesemann (2. v. re.)
hängen: das Symbol der "Kleinen Herzen".


Hannover, 2.9.2014
Ruhe finden im Skulpturengarten der MHH-Kinderklinik

Tatsächlich: Dieses Foto entstand in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover! Nur ein paar Schritte von der kinderkardiologischen Ambulanz entfernt ist diese kleine Oase: Die Kunsttherapeuten der MHH stellen hier die „Werke“ junger Patienten aus. Und der Verein „Kleine Herzen“ stiftete zwei bequeme Bänke, damit Besucher und Mitarbeiter der Klinik inmitten all der Hektik ein wenig Ruhe finden.

:: Weitere Informationen

:: Video

:: Info-PDF (Seite 46)


Hannover, 29.8.2014
Ein feierlicher Moment
Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ beteiligt sich am Umbau der zweiten Kinderherzstation in der MHH


Was lange währt…. – Voraussichtlich im Oktober 2014 sollen die Umbaumaßnahmen auf der Station 68 a beginnen, und in einem Dreivierteljahr soll die Unterbringung der kleinen und groß werdenden Patienten endlich modernen Anforderungen entsprechen. Weitere freundliche Eltern-Kind-Zimmer, in denen keine qualvolle Enge mehr herrscht; eigene Bereiche für Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH); ein Elternruheraum, in den sich gestresste Mamas und Papas zurückziehen können, ohne den Kontakt zu ihrem kranken Kind zu verlieren; ein neues Spielzimmer; ein angenehmes Umfeld in Untersuchungsräumen und Beratungszimmern. Professor Dr. Philipp Beerbaum, Chef der Kinderkardiologie, mit einem Augenzwinkern: „Geplant war dies seit 2006!“

Am Verein „Kleine Herzen Hannover“ und seinem Partnerverein „Kinderherz“ lag es nicht, dass es so lange gedauert hat. Beide stellen jeweils 150.000 Euro zur Verfügung. Die Summe soll ausschließlich für eine bessere Unterbringung der Patienten und ihrer Angehörigen verwendet werden. So steht es in der Vereinbarung, die am 29.8.2014 unterzeichnet wurde: „Die Beteiligten sind sich einig, dass der finanzielle Beitrag der Vereine nicht für allgemeine Bau- oder Sanierungsmaßnahmen verwendet werden darf.“



Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung für den Ausbau der Kinder-Herzstationen
der Medizinischen Hochschule Hannover - von links: Volker Radke und Ira Thorsting
(„Kleine Herzen Hannover“), Rainer Schadow (MHH-Bauverwaltung), Prof. Dr. Philipp
Beerbaum (Direktor der MHH-Klinik für Kinderkardiologie), Hanns Werner Staude
und Jörg Rosenbaum ("Kinderherz Hannover"). Foto: www.kleineherzen.de

:: Presseinformation


Hannover, 22.8.2014
Herz-lichst – ein Vater
Eine Aktion der Dankbarkeit

Abayomi Oluyombo Bankole kennt die Kinderherzklinik der MHH aus eigener Erfahrung: Seine Tochter wurde dort wegen eines Herzfehlers behandelt, der im Zusammenhang mit einer Lungenentzündung auftrat. Kein angeborener Defekt also, aber Bankole weiß, wie wichtig eine freundliche Umgebung für die Genesung ist. Und weil er unter anderem Vorsitzender vom Afrikanischen Dachverband Norddeutschland ist, setzte er sich dafür ein, dass das große Sommer- und Familienfest der Integration, „Kicken gegen Vorurteile“, 2014 zugunsten des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ ausgerichtet werden sollte. Der engagiert sich nämlich für die Unterbringung von jungen Herzkranken in der Medizinischen Hochschule, beteiligt sich an der teuren Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern, Beratungs- und Behandlungsräumen, finanziert Kunst- und Sporttherapie, sorgt für psychologische und soziale Fachbetreuung.

„Kicken gegen Vorurteile“ bedeutete nicht nur, dass gemischte Mannschaften aus Polizei, Stadtverwaltung und verschiedenen Migrantengruppen auf dem Fußballplatz miteinander antraten – es gab Musik und Tanz und orientalische Speisen; Dr. Michael Sasse, Chef der Kinder-Intensivstation in der MHH, demonstrierte zusammen mit der Feuerwehr Hannover, dass sogar Kinder mit Atemspende und Herzmassage umgehen und so Leben retten können. Von Oberbürgermeister Stefan Schostok und Polizeipräsident Volker Kluwe ganz zu schweigen, die ebenfalls zu dem Fest gekommen waren.

Die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, Ira Thorsting, dankte Abayomi Bankole und dem großen Organisationsteam herzlich für den Einsatz. Bei der Übergabe des Spendenschecks informierte sie Bankole und den Pressebeauftragten des Afrikanischen Dachverbandes in Hannover, Hans Lönneker, auch über Neuestes aus der MHH: Die Kinderherzklinik ist jetzt für die Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern besonders zertifiziert.

:: Video über „Kicken gegen Vorurteile“


Hannover, 11.8.2014
Zukunft für herzkranke Kinder
Leiter der MHH-Kinderherzklinik spricht sich für Zusammenarbeit der medizinischen Fachbereiche aus

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 7.000 Kinder geboren, deren Herz nicht in Ordnung ist. Löcher in den Wänden zwischen den Herzkammern, defekte Klappen, vertauschte Blutgefäße. Manche der Kleinen haben sogar nur ein halbes Herz. Diagnosen, die bei den betroffenen jungen Familien Unsicherheit und Verzweiflung auslösen. Sie wissen noch nicht, was vor ihnen liegt: Jahre des Bangens, immer neue Krankenhausaufenthalte, mehrere Operationen. Aber den meisten Kindern kann geholfen werden. Vorausgesetzt, die Eltern finden das richtige Kinderherzzentrum, die richtigen Spezialisten.

So wie die Klinik für Pädiatrische Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover und ihren Leiter, Professor Dr. Philipp Beerbaum. Doch der Begriff „Kinderherzzentrum“ ist nicht geschützt. Zu viele Krankenhäuser schmücken sich damit. Beerbaum rät deshalb, auf bestimmte Voraussetzungen zu achten: „Es gibt den gemeinsamen Bundesausschuss, der ganz konkrete Vorgaben formuliert hat, wie ein solches Kinderherzzentrum aussehen soll: dass es mehrere unabhängige Herzchirurgen-Teams geben sollte, dass 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr praktisch jede Notfallmedizin angeboten werden muss für diese Patienten, dass Herzkatheter-Labore vorgehalten werden müssen, dass die entsprechenden – auch kardiologisch ausgebildeten – Intensiv-Kapazitäten da sind und vieles mehr. Dadurch ist schon strukturell ganz gut definiert, was man haben sollte, wenn man seriös und in wirklich guter Qualität und mit guten Ergebnissen diese sehr schwierige Medizin anbieten möchte.“

Voraussetzungen, wie sie an der MHH vorhanden sind. Vor allem aber, so Beerbaum im Interview mit dem Verein „Kleine Herzen Hannover“: „Wir meinen an der Medizinischen Hochschule, dass es ein wichtiger Schritt ist, Herzzentren innerhalb eines Universitäts-Klinikums anzubieten, sodass man über die reine Herzfunktion und Herzmedizin hinaus die gesamte Bandbreite der Probleme abdecken kann. Das wird in Zukunft immer wichtiger werden – ganz besonders dadurch, dass immer mehr Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAHs) spezifische Nachbehandlungen brauchen. Die bringen aber vielfach auch andere Probleme mit, und da muss es Antworten geben. Hier müssen Abteilungs-übergreifende Kooperationen geschlossen werden. Und das ist es, was man versucht, wenn man sich als überregionales Zentrum für solche Patienten zertifizieren lässt. So genannte EMAH-Zentren. Wir sind froh, eine solche Zertifizierung vorweisen zu können.“

Prof. Beerbaum selbst ist Spezialist für so genannte „Bildgebungsverfahren“ in der Diagnose. Dahinter steht eine Entwicklung, die es ermöglicht, die Defekte besser und früher zu erkennen, genauer zu lokalisieren und exakter zu behandeln: „In der Vergangenheit ist die Bildgebung in der Kardiologie angeborener Herzfehler überwiegend die Echokardiographie gewesen und die Herzkatheter-Diagnostik. Das hat sich in den letzten zehn, fünfzehn Jahren zunehmend geändert. Man setzt die Echokardiographie zwar immer noch als erstes Verfahren ein, aber insofern es darum geht, Herz-ferne Strukturen darzustellen, aber auch Herzfunktionen zu erfassen, sind andere Verfahren mittlerweile ins Zentrum gerückt. Dazu gehört die Magnetresonanztomographie, dazu gehören aber auch die CT-Diagnostik und viele andere Verfahren, die dazu geeignet sind, auf nicht invasivem Wege genauere Informationen über den Patienten zu erhalten.“

Und die Zukunft? Beerbaum lächelt: „Das, was man dann letztendlich am Patienten tut – über den Herzkatheter oder über die Operation oder auch über kombinierte Verfahren, dass man im OP kathetert oder im Katheter-Labor operiert -, das wird sich immer mehr entwickeln. Es wird immer mehr Abteilungs-übergreifende Problemlösungen geben. Das werden die Patienten auch brauchen, und in der Forschung ist es sicherlich, dass man ganz andere Wege gehen wird, um Herzfunktionen durch eigenes Gewebe zu regenerieren. Das ist ein ganz aufregender Bereich, der hier in der Medizinischen Hochschule Hannover mit besonderer Intensität verfolgt wird.“


Das vollständige Interview mit Prof. Beerbaum als Video: Bitte hier klicken!

Presseinformation als PDF: Bitte hier klicken!


Fotohinweis zum Porträtfoto von Prof. Dr. Philipp Beerbaum: "Foto: MHH-PR, Karin Kaiser".
Fotohinweis zum Motiv im Innenhof der MHH-Kinderklinik: "Foto: www.kleineherzen.de".


Springe, 27.7.2014
Die Runde ins Eckige
Round Table „bespielte“ den Marktplatz in Springe für einen guten Zweck

Ein Betrieb wie vor einem Fußballspiel: Hunderte von Aktiven und Neugierigen strömten am Samstag, 26. Juli, ins Zentrum der Deisterstadt. Der Serviceclub Round Table 111 hatte zum großen Familien-Flohmarkt vor den großen Ferien eingeladen; eine gute Gelegenheit für viele Kinder, ihr Taschengeld aufzubessern und zugleich Einiges an Spielsachen und Bilderbüchern los zu werden, was nach eigenem Empfinden nicht mehr altersgemäß war. Eine Decke auf dem Boden reichte, um das Revier gegenüber dem Standnachbarn zu markieren. Und auch die Erwachsenen hatten zu Hause die Schränke und den Keller ausgeräumt: getragene Kleidungsstücke, ausgelesene Krimis, gerade erst entstaubter Nippes und manche Küchenmaschine längst vergessener Provenienz wurden auf Tapeziertischen ausgebreitet. Sogar ein richtiger „Bouquiniste“ war gekommen und bot Hunderte von alten Büchern an.

Und die „Tabler“, wie sich die jungen Männer vom Round Table nennen? Sie hatten eigene Stände aufgebaut, in denen sie Bratwurst, Pommes und Kaffee, vor allem aber riesige Mengen von selbst gebackenen und gespendeten Kuchen anboten. Und natürlich ein großes Glücksrad mit vielen schönen Gewinnen lockten die Besucher. Der Erlös war vor allem für den Verein „Kleine Herzen“ bestimmt, der die Unterbringung und Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Eltern in der Medizinischen Hochschule Hannover unterstützt und gerade eine große Summe für den Umbau einer zweiten Station mit Eltern-Kind-Zimmern, Beratungs- und Ruheräumen bereit gestellt hat. Die neue Spende aus Springe soll verwendet werden, um anschließend auch den umlaufenden Balkon der Station neu zu gestalten.

Die „Kleinen Herzen“ hatten aber nicht nur Informationsmaterial zu ihren vielen Projekten mitgebracht – sie ließen auch Duftmarken setzen! Das Naturkosmetik-Unternehmen LOGOCOS aus Salzhemmendorf verkaufte inhaltsschwere Wundertüten mit seinen Produkten, und auch davon ging ein erklecklicher Anteil an den Verein. Am Stand konnten sich junge Besucher mit Naturfarben als Tiger oder Schmetterling schminken lassen, während Mama auf Duft-Safari war.

Vier Springer sorgten schließlich für den künstlerischen Part. Der Maler und Bildhauer Heiko Prodlik-Olbrich hatte den „Kleinen Herzen“ ein besonderes Geschicklichkeitsspiel angefertigt, das auf das Wappen des Vereins Bezug nimmt: Zwei schützende Hände müssen ein kleines Herz sicher zwischen Hindernissen und Fallen ins Ziel bringen. Musiker Ralf Grabowski komponierte 2007 die Hymne: „Wenn große Herzen für kleine Herzen schlagen, dann kann man was verändern. Man muss Tränen nicht ertragen." Heute wird das Lied von den drei "DeisterJungens" Frank Speckenheuer, Frank-Joachim Helms und Ralf Grabowski, gespielt.

Nachdenkliche Töne, die der Fröhlichkeit dieses Tages allerdings keinen Abbruch taten. Zum Schluss war es keineswegs klar, ob die Teilnehmer wegen der heißen Rhythmen oder der Sommerhitze ins Schwitzen gerieten. Die Sonne spielte nämlich auch mit!

Das Round Table-Team Springe mit Stephan Seedorff (2. v. re.), Tim Welliehausen,
Michel Jänsch, Tobias Mattern, Melanie Niels, Claas Gieske, Michael Horeis, Colin Schönfelder
(letzte Reihe, Bildmitte), Kay Waibel und Philipp Alder (re.) organisierten den traditionellen
Familienflohmarkt auf dem Springer Marktplatz. Mit dabei waren die "DeisterJungens" mit
Ralf Grabowski (3. v. re., neben ihm seine Frau Kirsten), Frank-Joachim Helms (4. v. re.)
und Frank Speckenheuer. Inka Behnsen (vorne, Bildmitte) vom Naturkosmetikunternehmen
LOGOCOS aus Salzhemmendorf war ebenso dabei wie Vereinsmitglieder der
"Kleinen Herzen Hannover".


Burgdorf, 19.7.2014
Heiß, heiß, glühend heiß
206. Burgdorfer Pferdemarkt im Zeichen des Vereins „Kleine Herzen“

Es war ein fast tropischer Tag, dieser 19. Juli in Burgdorf. Gegen elf Uhr, eine Stunde vor Schluss des traditionellen Pferdemarktes, musste der Amtstierarzt schon den weiteren Verkauf lebender Tiere verbieten; Schluss auch mit den Vorführungen von Pferden und Gespannen. Aber es waren ein paar Menschen, die am meisten unter der schwülen Hitze litten: „Ratsnachtwächter Heinerich“ aus Springe schritt mit Stiefeln, Lodenmantel und Hellebarde über den Markt, um möglichst viele Schaulustige zu einer besonderen Aktion zu locken: Gemeinsam warben das Hotel Sheraton Pelikan aus Hannover und die Hufschmiede um Mathias Strassner aus dem nahen Schillerslage für den Verein „Kleine Herzen Hannover“. Der wiederum setzt sich für die familienfreundliche Unterbringung und Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Eltern in der MHH ein.

Wolfgang Selinger, der Direktor des Nobelhotels im Pelikan-Viertel, hatte sieben Kolleginnen mitgebracht. Sie alle machten ehrenamtlich mit, schenkten selbst gemachte Frucht-Cocktails aus, verkauften ebenso selbst gebackene Schokokekse (natürlich in Herzform) und Waffeln, schminkten die Kinder der Besucher. Ein Engagement, bei dem man an diesem Tag durchaus ins Schwitzen kommen konnte!

Gleich nebenan aber ging es erst richtig heiß zu: Mathias Strassner, sein Sohn Vokko und etliche Kollegen fertigten aus alten rostigen Hufbeschlägen golden glänzende Glücks-Hufeisen. Wer wollte, konnte sich seine Initialen, einen Namen oder sogar einen ganzen Spruch einpunzen lassen.

Da konnte auch Professor Philipp Beerbaum, der Chef der MHH-Kinderherzklinik nicht widerstehen. Er war natürlich gekommen, um die „Kleinen Herzen“ und ihr Engagement zu unterstützen. Zusammen mit seiner Frau und Sohn Daniel. Aber ein Rundgang durch die bunten Marktgassen war natürlich auch drin. Bei dem tollen Sommerwetter!




Glanz für Glückshufeisen: Vokko Straßner reibt mit einer Messingbürste die heißen
Eisen bis sie golden glänzen. Er unterstützt gemeinsam mit seinem Vater Mathias
und dem Team der Hufschmiede Straßner & Heldt aus Schillerslage seit vielen Jahren
den Verein "Kleine Herzen Hannover".



Sie sollen Glück bringen, und mit dem Kauf unterstützten die Besucher des 206.
Burgdorfer Pferdemarktes herzkranke Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover.



Wolfgang Selinger, Direktor des Hotels Sheraton Pelikan aus Hannover, bot auf dem
Pferdemarkt mit seinem fleißigen Team kühlende Fruchtgetränke, Schokoherzkekse
und leckere Waffeln an. Alles für einen guten Zweck: zugunsten "Kleine Herzen Hannover".



Gerhard Mestwerdt als Ratsnachtwächter Heinerich aus Springe: Er rührte auf dem 206.
Burgdorfer Pferdemarkt die Werbetrommel für die "Kleinen Herzen". Auch Prof. Dr. Philipp
Beerbaum, Direktor der MHH-Kinderherzklinik, ließ sich gegen eine Spendensumme
beim Hufschmied für seine Frau und seinen Sohn Glückshufeisen anfertigen.


Hannover, 28.6.2014
Wenn`s Wetter und der Präsident mitspielen…
Sommerfest der MHH-Kinderklinik

Darüber waren sich hinterher alle einig: So viel gute Stimmung, so viel Betrieb, so wenig Regen war selten auf dem großen Innenhof von Gebäude K 10 der Medizinischen Hochschule Hannover. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spieloase hatten einiges zu tun, um alle interessierten Gruppen mit ihren Ständen zwischen Schiffswracks und tropischen Hütten unterzubringen. Passend zum „Piratenland“ verkaufte der Palmenhof Ilten junge Pflanzen, deren Erlös für die „Kleinen Herzen“ bestimmt war.

Schräg gegenüber inszenierte der Verein selbst eine wahre „Kunstpause“ im allgemeinen Gewühl: Die Verlegerin Aylin Keller stellte ihre kunstvoll bebilderten mehrsprachigen Kinderbücher vor, und Kunsttherapeutin Anne Nissen kümmerte sich um die Kinder. Leinwände und Farben standen bereit. Rund um einen großen Tisch wurde begeistert und konzentriert gemalt. Die Erwachsenen konnten sich unterdessen über die Arbeit der „Kleinen Herzen“ informieren. Einmal pro Woche versammelt Anne Nissen im Auftrag des Vereins auch die Mütter kranker Kinder, die in der MHH-Kinderklinik behandelt werden, zum Malen – für alle eine wichtige Gelegenheit, kleine Erfolge zu erleben, Ängste und Sorgen zu verarbeiten und sich selbst abzulenken.

Auch diesmal machte ein Erwachsener voller Eifer mit: Professor Dr. Christopher Baum, der Präsident der MHH, malte einen kleinen Jungen, der zwei Herz-Luftballons in den Händen trägt. Das signierte Bild soll zugunsten der „Kleinen Herzen“ versteigert werden. Angebote willkommen! Anschließend informierte sich Baum auch über die Arbeit der Sozialbetreuerin Nilgün Kimil und über den Dolmetscherdienst, den die „Kleinen Herzen“ zusammen mit dem „Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover“ für die bessere Kommunikation zwischen Ärzten und ausländischen Patienten aufgebaut haben.

Die große Überraschung: Prof. Baum spricht selbst etwas Türkisch! Da lag es nahe, dass er zusagte, bald bei der mehrsprachigen Lesung eines Kinderbuches mitzumachen. Da strahlte nicht nur die Sonne über diesem Kinderfest!




Bunte Bilder für einen guten Zweck: Prof. Dr. Christopher Baum, Präsident der
Medizinischen Hochschule Hannover, inmitten von Kindern auf dem Sommerfest der
MHH-Kinderklinik. Die Kunsttherapeutin Anne Nissen (re.) begleitete die Malaktion im
Auftrag der "Kleinen Herzen". Seit über einem Jahr bietet sie auch den Eltern
herzkranker Kinder in der Kinderklinik einmal in der Woche eine Malstunde an.



Prof. Dr. Christopher Baum (li.), Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover,
informiert sich bei Verlegerin Aylin Keller (re.) über das interessante mehrsprachige
Kinderbücherangebot aus dem TALISA-Verlag. Für den Herbst ist eine Lesung geplant,
die der MHH-Präsident unterstützen möchte. Dr. Nilgün Kimil (2.v.re.), Sozialbetreuerin
der MHH-Kinderherzstation, informierte auf dem Sommerfest der Kinderklinik über das
Projekt "Sozialbetreuung mit Herz", das der Verein "Kleine Herzen" vor drei Jahren ins
Leben gerufen hat.



Aylin Keller bietet auf dem Sommerfest der MHH-Kinderklinik am Stand der "Kleinen
Herzen" ihre mehrsprachigen Kinderbücher an. " Den TALISA Kinderbuch-Verlag
gründete sie im Jahr 2005 und veröffentlicht seitdem Bücher für Kinder verschiedener
Altersklassen, vornehmlich bilinguale Kinderbücher. "Mein Hauptanliegen ist es,
insbesondere Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund beim Sprach- und
Leseerwerb zu unterstützen - eine Stärkung und Weiterentwicklung sowohl der
Familien- als auch Umgebungssprache herbeizuführen. Die Idee, TALISA zu gründen,
ist aus meinem eigenen Bedarf als gebürtige Türkin meine Kinder zweisprachig
erziehen zu wollen, entstanden. Ich habe Bildende Kunst sowie Lehramt in der
Türkei studiert und eine weitere Fortbildung zur pädagogischen Mitarbeiterin für
Grundschulen in Deutschland haben mir den Schritt ermöglicht, ins Verlagswesen
zu gehen," betont Verlegerin Aylin Keller.

:: Pressespiegel


Hannover, 20.6.2014
Wo sich Storch und Walross treffen…

Ja, wo wohl? Die Antwort: Wenn es mit dem Ausbau der Kinderherzstationen in der Medizinischen Hochschule Hannover zügig weitergeht, werden die lustigen Kuschelfiguren bald im neu ausgestatteten Spielzimmer einziehen. Vorläufig bewachen die Beiden einen ganzen Stapel von Taschen voller Kinderbücher und Spiele. Eine höchst willkommene Spende der Buchhandlung Hugendubel. Als sie ihre Filiale in der Hannoverschen Ernst-August-Galerie schloss, erinnerte sich Regionalleiterin Tina Timpe an die Eindrücke, die sie 2008 bei einem Besuch in der Klinik gewonnen hatte. Auch damals war sie mit vielen Büchern und Spielsachen erschienen, um sie an Kinder zu verteilen, die unter angeborenen Herzfehlern leiden. Und deshalb jetzt ein erneuter Anruf bei Ira Thorsting, der Vorsitzenden des Vereins „Kleine Herzen Hannover“. Er finanziert – zusammen mit Partnern – die Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern und engagiert sich besonders für die psychologische und soziale Betreuung der jungen Patienten und ihrer Familien.

Ein neues Spielzimmer – das ist nur eines von vielen Projekten. Im Herbst soll mit dem Umbau einer zweiten Station begonnen werden. Dann wird auch ein Eltern-Ruheraum entstehen, und während die genesenden Kleinen mit Storch und Walross schmusen, können Mama oder Papa ganz in der Nähe und doch räumlich getrennt ein wenig Erholung tanken.

Ein ähnlicher Rückzugsraum wird zurzeit für die Intensivstation eingerichtet. Und überhaupt: „Wenn Frau Timpe, wie wir es verabredet haben, bald mal wieder zu einer Besichtigung in die MHH kommt, werden wir ihr viel Neues zeigen können“, sagt Ira Thorsting.


Tina Timpe (li.), Regionalleiterin von H. HUGENDUBEL GmbH & Co. KG in Hannover,
überreicht Ira Thorsting vom Verein "Kleine Herzen Hannover" viele Bücher, Spiele
und Plüschtiere für die Kinderherzstation der Medizinischen Hochschule Hannover.


Hannover, 5.6.2014
WiederholungsWohlTäter
Hilfsfonds Rest Cent der E.ON-Mitarbeiter in Deutschland unterstützt zum zweiten Mal den Verein „Kleine Herzen Hannover“

Am 17. November 2011 waren Vertreter des E.ON Energie-Konzerns und des Gesamtbetriebsrates zum ersten Mal mit einem Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro in der Kinderherz-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover. Die Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen Hannover“, Ira Thorsting, versprach damals, dass jeder Cent für den Umbau der Stationen und die Betreuung der jungen Herzpatienten und ihrer Eltern verwendet werde.

Jeder Cent – das war und ist ein wichtiges Stichwort! Ein Großteil der E.ON-Mitarbeiter in Deutschland verzichtet am Monatsende auf die Auszahlung ihrer Netto-Cent-Beträge – freiwillig und für einen guten Zweck. Jede Spende aus dem Hilfsfonds wird vom Unternehmen verdoppelt.

Auch 2014 stehen 5.000 Euro auf dem Spendenscheck. Und dieser wurde in der MHH durch die Betriebsratskolleginnen Simone Werner und Heike Herrscheid sowie durch die Einreicherin des Spendenvorschlags Kornelia Winnicka an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ überreicht.

Professor Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover, führte die Besucherinnen persönlich durch seinen Wirkungsbereich und zeigte, was sich seit 2011 mit Hilfe der „Kleinen Herzen“ verändert hat: Das Echolabor auf der Normalstation wurde neu eingerichtet und strahlt jetzt in Weiß und frischem Hellgrün. Wichtigste Neuanschaffung ist eine variable Untersuchungsliege, auf der Babies ebenso sicher und bequem untergebracht werden können wie herzkranke Jugendliche.

Die Stationsküche wurde so umgebaut, dass die Eltern der Patienten künftig einen Platz zum Essen und Klönen haben.

Im Wartebereich des Katheter-Labors schweben jetzt „Wolken gegen Angst“: Wo die jungen Patienten auf Untersuchungen und Eingriffe vorbereitet werden, öffnet sich ein virtueller Himmel, über den auch bunte Luftballons ziehen.

Auch die „neue“ Intensivstation zeigt Farbe. An der Flurwänden „Willkommens“-Grüße in vielen Sprachen und poppige Graffiti, an der Decke spezielle Lampen, die im 24-Stunden-Betrieb der Station so etwas wie einen erholsamen Tag-Nacht-Rhythmus erzeugen. Und in unmittelbarer Nähe zur Intensivstation entsteht zurzeit ein Ruheraum, in dem die Eltern der Patienten sich ausruhen, ablenken, notfalls auch schlafen können.

Kein leichtes Besichtigungsprogramm, aber die drei E.ON-Vertreterinnen sahen genau hin und stellten viele Fragen. Entspannter ging es beim letzten Punkt zu: Auf einem bisher ungenutzten Innenhof soll eine Kunstoase entstehen. Kunsttherapeutin Anne Nissen hat zusammen mit Patienten der Kinderklinik bunte Skulpturen erstellt, und die „Kleinen Herzen“ finanzieren bequeme Bänke. Alles, um den jungen Herzkranken und ihren Eltern den oft wochenlangen Aufenthalt in der Klinik zu erleichtern und Ängste abzubauen.



Von links nach rechts: Kornelia Winnicka, Heike Herrscheid, Simone Werner, alle drei
sind E.ON-Mitarbeiterinnen, überreichen der Vereinsvorsitzenden von "Kleine Herzen"
Ira Thorsting (2. v. re.) einen Spendenscheck über 5.000 Euro.
[Foto: MHH-PR, Fotografin Karin Kaiser]


Hannover, 5.5.2014
Damenbesuch
Spende der Damen vom Lions Club Steinhude zugunsten herzkranker Kinder in der MHH

Soziales bürgerliches Engagement lässt sich oft an der Intensität von Fragen abmessen. Insofern haben die Damen vom Lions Club Steinhude jedes Kompliment verdient. Geduldig folgten sie Prof. Philipp Beerbaum auf seinem Rundgang durch die Stationen der MHH-Kinderkardiologie, ließen sich über Eltern-Kind-Zimmer, Echolabor und Intensivstation informieren … und fragten, fragten, fragten! Eigentlich wollten Kirsten Brockmann (re.), Birgit Holzförster (li.) und Margot Grewohl (2. v. li.) nur einen liebevoll gestalteten Spendenscheck an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ übergeben, der sich für die Unterbringung und professionelle Betreuung von jungen Menschen mit angeborenen Herzfehlern und ihren Verwandten in der MHH einsetzt. Aber der Vorsitzenden, Ira Thorsting, ist es besonders wichtig, dass Unterstützer auch sehen, wie ihre Spenden eingesetzt werden. Und zwar, ohne dass auch nur ein Cent für Verwaltung oder Spesen abgeht!

:: Artikel im Lions-Newsletter Juni 2014 auf Seite 8


Hannover, 24.4.2014
Prof. Dr. Christopher Baum (MHH) zum bürgerlichen Engagement

Prof. Dr. med. Christopher Baum ist seit April 2013 Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Interview mit dem Verein "Kleine Herzen Hannover" spricht er darüber, welche Bedeutung bürgerliches Engagement für die Betreuung der Patienten und ihrer Familien hat, dass Spenden allerdings nur für genau definierte Projekte eingesetzt und keinesfalls für die allgemeine Finanzierung der Hochschule verwendet werden. Zugleich fordert Baum ein stärkeres finanzielles Engagement des Staates und die Einführung eines sogenannten Systemzuschlags als Ausgleich für die erhöhte Belastung der Universitätskliniken.

:: Interview-Video



Ein Geschenk für den neuen Präsidenten der Medizinischen Hochschule Hannover:
Volker Radke (re.), Schatzmeister des Vereins "Kleine Herzen", und die Vereinsvor-
sitzende Ira Thorsting besuchten im Herbst 2013 den neuen Präsidenten der
Medizinischen Hochschule Hannover, Prof. Dr. Christopher Baum(li.) und übergaben
ihm ein Scherenschnittmotiv vom Vereinslogo.


Hannover, 8.4.2014
Fürs (Über)Leben lernen
Hamelner Abiturientinnen in der Kinder-Herzklinik der MHH

Sarah Otte, Lisa Reimann, Celine Dutschke, Isabelle Liebig und Vanessa Friedmann hatten etwas Gutes tun wollen: Für die Mit-Abiturienten des Victoria-Luise-Gymnasiums in Hameln organisierten sie die Benefiz-Gala "Tanz für ein Lächeln", und den Erlös sollte der Verein „Kleine Herzen Hannover“ bekommen, der sich für die Betreuung von herzkranken Kindern und Jugendlichen in der Medizinischen Hochschule einsetzt. 1.000 Euro kamen zusammen.

Ende der Geschichte? Nein! Die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, Ira Thorsting: „Wir freuen uns natürlich über jede Spende, aber wir legen auch Wert darauf, dass unsere Unterstützer sich ansehen, wohin das Geld fließt. Jeder Spender wird dadurch zum Multiplikator, der Anderen von unserer Arbeit berichtet.“

Also wurde ein Termin für einen Rundgang in der MHH verabredet. Professor Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, führte selbst über die Station. Die „Kleinen Herzen“ richten hier zusammen mit einem Partnerverein Eltern-Kind-Zimmer ein. Auch das Echolabor und die Stationsküche wurden aus Spendenmitteln neu gestaltet; Eltern-Ruheräume und Spielzimmer sind geplant; eine Sozialbetreuerin kümmert sich um die Probleme der Patientenfamilien; ein Psychologe wurde engagiert. Auch an der Neugestaltung der Intensivstation waren die „Kleinen Herzen“ beteiligt.

Viele Informationen für die Gymnasiastinnen. Auf der Intensivstation erwartete sie aber noch eine besondere Herausforderung: Oberarzt Dr. Michael Sasse animierte sie, an Puppen die Wiederbelebung eines Ohnmächtigen zu trainieren. Eine anstrengende Übung, aber: „Ihr müsst doch wissen, was zu tun ist, wenn auf der Abi-Feier jemand zusammenbricht!“

Alte Schulweisheit – neu interpretiert: Fürs (Über)Leben lernen wir!

Ortsbesichtigung in der MHH-Kinderherzklinik: Prof. Philipp Beerbaum (re.), Direktor
der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, und Ira Thorsting (li.),
Vorsitzende "Kleine Herzen", zeigten den Schülerinnen Lisa Reimann (2. v. li.),
Celine Dutschke, Isabelle Liebig, Vanessa Friedmann und ihrem Lehrer Siegfried
Hoffmann vom Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln, wo ihre Spende auf der Kinder-
herzstation in der Medizinischen Hochschule Hannover eingesetzt wird.

Übung fürs (Über)Leben: Herz-Lungen-Wiederbelebung mittels Übungspuppe.

Lisa Reimann, Celine Dutschke und Isabelle Liebig vom Viktoria-Luise-Gymnasium
Hameln übten auf der Pädiatrischen Intensivstation der Medizinischen Hochschule
Hannover eine Herz-Lungen-Wiederbelebungsaktion.

Lernen fürs (Über)Leben: Dr. Michael Sasse, Oberarzt der Pädiatrischen Intensivstation
der MHH, zeigte Vanessa Friedmann (li.), Isabelle Liebig, Lisa Reimann und Celine
Dutschke vom Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln anhand einer Puppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung.


Hannover, 27.3.2014
BVMed-Spende für "Kleine Herzen”

Der BVMed-Fachbereich Tracheostomie und Laryngektomie (FBTL) hat mit seiner Spendenaktion auf der Altenpflege-Messe Ende März 2014 in Hannover über 1.500 Euro zu Gunsten des "Kleine Herzen Hannover e. V. – Hilfe für kranke Kinderherzen" gesammelt. FBTL-Sprecherin Elke Nierle von Atos Medical sowie Daniela Piossek vom BVMed übergaben am Schlusstag der Messe den Scheck an den Verein, der herzkranken Kindern hilft. Der genaue Betrag: 1.538,60 Euro.

Die beteiligten BVMed-Unternehmen sammelten an ihren Ständen die Spenden und verteilten kostenlos die Broschüre "Empfehlung für die Versorgung von tracheotomierten Patienten". Die gesammelten Spenden wurden von den Unternehmen des FBTL am Ende der Aktion verdoppelt.

Folgende Firmen beteiligten sich neben dem BVMed an der Spendenaktion: Andreas Fahl Medizintechnik-Vertrieb GmbH, assist GmbH, Atos Medical GmbH, P.J. Dahlhausen & Co. GmbH, Fresenius Kabi Deutschland GmbH, GHD Gesundheits GmbH Deutschland, Heimomed Heinze GmbH & Co. KG, mamedis GmbH, medi1one medical GmbH, RSR Reha-Service-Ring GmbH, Smiths Medical Deutschland GmbH, Teleflex Medical GmbH, TRACOE medical GmbH.

[Quelle: http://www.bvmed.de/de/suche-tag/_86584-Pressemeldungen]



V.l.n.r.: Daniela Piossek, Leiterin Referat Krankenversicherung, BVMed; Elke Nierle,
Atos Medical GmbH, stellv. Sprecherin des FBTL; Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine
Herzen Hannover e. V." [Foto: BVMed]


Hannover, 10.4.2014
Pakete, Pakete!

Ira Thorsting (2. von rechts), Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen“, staunte nicht schlecht. Die Mitarbeiter der Unternehmungsberatungsfirma Vollmer & Scheffczyk hatten Tage damit zugebracht, 50 Geschenke für Patienten der MHH-Kinderklinik einzupacken. Blaues Papier für Jungens, rotes für Mädchen, und die Farben der Schleifen gaben Auskunft über das Alter der Kinder. Nicole Tietz (re.) hatte sich dieses Markierungssystem ausgedacht, damit auch jeder das Richtige bekam. Die Idee zu dieser Geschenkaktion war ihr gekommen, nachdem sie auf der Messe „Pferd und Jagd“ Ira Thorsting kennen gelernt hatte. Die informierte dort über die Projekte des Vereins, der sich für die Betreuung von jungen Menschen mit angeborenen Herzfehlern in der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzt, während gleich nebenan Glückshufeisen für den guten Zweck verkauft wurden.

Aber nicht nur die herzkranken Kinder wurden nun beschenkt! Auch in der Klinik für Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Neonatologie wurden Pakete abgegeben.


Hannover/Sehnde, 4.4.2014
Neues Projekt: „Eltern brauchen Kraft“
„Kleine Herzen“ kooperieren mit MHH-Institut für Sportmedizin

Tage, Wochen, Monate zwischen Angst und Hoffnung: Wenn ein Kind wegen eines angeborenen Herzfehlers in der Medizinischen Hochschule untersucht, operiert, behandelt wird, dann geht das natürlich auch an den Eltern nicht spurlos vorbei. Alles konzentriert sich auf den jungen Patienten; eigene Bedürfnisse und oft auch gesundheitliche Probleme werden verdrängt. Endlos drehen sich die Gedanken nur um ein Thema….

Alles verständlich, aber ein wichtiger Punkt bleibt unbeachtet: Gerade die herzkranken Kinder brauchen starke und „fitte“ Eltern! Mit Unterstützung des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ können die Angehörigen dieser stationären Patienten in der Sportmedizin der MHH Trainingsprogramme unter fachlicher Anleitung absolvieren. Von der Klinik für Kinderkardiologie in die Trainingseinrichtung der Sportmedizin sind es nur ein paar Gehminuten, ohne das Gebäude verlassen zu müssen. Die anfallenden Kosten übernimmt der Verein. Die Eltern müssen nur Sportsachen mitbringen.

Interessenten können sich bei der Sozialbetreuerin der Kinderherzklinik, Dr. Nilgün Kimil (Tel. 0177 5197276) melden. Dort bekommen sie zunächst einen kurzen Fragebogen, in dem es vor allem um sportliche und gesundheitliche Fragen geht. Alles Weitere übernehmen die Sportwissenschaftler des Instituts für Sportmedizin. Die Organisation übernimmt die Gesundheitsökonomin Janina Klawunn.

„Wir wollen nicht nur erreichen, dass die Eltern etwas für ihre physische Gesundheit tun. Sie müssen unbedingt auch wieder lernen abzuschalten. Dazu ist Ausdauertraining ideal. Nach einer Viertelstunde auf dem Laufband oder dem Ergometer stellt sich das ein, was Sportwissenschaftler den ´Flow´ nennen: Ängste und Sorgen treten in den Hintergrund, alles wird leichter“, betont Ira Thorsting, Vorsitzende des Vereins „Kleinen Herzen“.

Die Trainingszeiten für die Eltern werden persönlich abgesprochen.

Ihre Ansprechpartner in der Medizinischen Hochschule Hannover:
Janina Klawunn, Gesundheitsökonomin (Tel.0511 532 3955)
Dr. Nilgün Kimil, Sozialbetreuerin Station 68b (Tel.0177 5197276)

:: Download Flyer

:: Artikel in der Juni 2014-Ausgabe der GZ Hannover


Hannover, 25.3.2015
Freundeskreis Hannover
"Kleine Herzen" präsentieren sich am Rande der Mitgliederversammlung
im hannoverschen Pavillon



Großes Interesse für die Projekte der „Kleinen Herzen Hannover“: Ernst August Erbprinz
von Hannover, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, nahm sich viel Zeit, um Näheres
über die Vorhaben des Vereins in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule zu
erfahren. Sein Kommentar: „Es ist gut, dass es hier so viel ehrenamtliches Engagement gibt.“



Promi-Rundgang am Rande der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Hannover:
Oberbürgermeister Stefan Schostok und der ehemalige Chef der Deutschen Messe AG,
Prof. Klaus Goehrmann, machten auch am Stand des Vereins „Kleine Herzen Hannover“
halt. Die Vereinsvorsitzende Ira Thorsting informierte Prof. Goehrmann über die wichtigen
Projekte, die in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover umgesetzt
werden. Prof. Goehrmann interessierte sich auch sehr für die Betreuung von Erwachsenen
mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) in der Medizinischen Hochschule.


Ilten, 14.3.2014
Nach dem Hagelschlag
Betreiber des Palmenhofes Ilten denken trotzdem weiter an herzkranke Kinder

Am 27. Juli 2013 zogen dichte Wolken über Sehnde. Tennisball-große Hagelbrocken richteten innerhalb weniger Minuten Millionenschäden an. Auch der Palmenhof Ilten war damals schwer betroffen. Dach und Wände kaputt, die Gewächshäuser zerstört, besonders traurig der Anblick vieler kostbarer und lange gehegter Pflanzen, von denen nur die Stämme übrig geblieben waren.

Doch: Wunder der Natur! Die stolzen Palmen treiben neue Blattwedel aus, auch bei Olivenbäumen und anderen Zöglingen grünt es wieder! „In ein paar Wochen wird man an den Pflanzen nichts mehr von den Schäden sehen“, sagt Dirk Buß, der Chef des Palmenhofs. Trotzdem: Zum alten Preis kann er sie nicht mehr verkaufen. Andererseits muss er Platz schaffen für neue exotische Gewächse.

Dirk Buß und seine Frau Silke hatten eine Idee: Die beschädigten Pflanzen werden zum Sonderpreis abgegeben, und die Käufer sind aufgefordert, selbst noch etwas drauf zu legen. Das geht dann an den Verein „Kleine Herzen Hannover“, der sich für die Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Eltern in der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzt.



Silke und Dirk Buß vom Palmenhof Ilten geben viele winterharte Palmen und andere exotische Pflanzen für einen Sonderpreis plus Spende zugunsten herzkranker Kinder in der MHH ab. Die Gewächse werden angeliefert, und die Transportkosten betragen 1 Euro pro Kilometer.

:: Pressemeldung


Ilten, 10.3.2014
Kleine Palmen für „Kleine Herzen“
Palmenhof Ilten engagiert sich für herzkranke Kinder in der MHH

Die kleine Stadt Sehnde im Südosten Hannovers feierte im letzten Jahr ein Straßenfest unter dem Motto „Germany meets Spain“, und der Palmenhof Ilten (Palmen-Hof.de) dachte sich etwas aus: Zur Unterstützung der „Kleinen Herzen“ wurden Palmen-Schösslinge verkauft. 2,50 Euro pro Stück; davon gingen 1,50 Euro an den Verein, der sich um die Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Familien in der Medizinischen Hochschule Hannover kümmert. Silke und Dirk Buß vom Palmenhof Ilten übergaben nun der Vorsitzenden von „Kleine Herzen“, Ira Thorsting, die Erlöse aus der Palmen-Spendenaktion. „Wir freuen uns sehr über die Spende von 200 Euro und weitere Aktionen sind schon in Planung“, betont die Vereinsvorsitzende.



Silke (Bildmitte) und Dirk Buß vom Palmenhof Ilten (Palmen-Hof.de) überreichen Ira Thorsting vom Verein „Kleine Herzen“ den aus Spendenerlös vom Straßenfest 2013 in Sehnde. Die Vorsitzende bedankt sich mit dem Vereinslogo als Scherenschnittbild für das herzliche Engagement. Auch für dieses Jahr hat der Palmenhof Ilten weitere Spendenaktion zugunsten herzkranker Kinder in der MHH geplant.


Hannover, 3.3.2014
Engagement und Herzlichkeit
Naturkosmetik-Unternehmen LOGOCOS spendet 6.000 Euro für „Kleine Herzen“

Die Spieloase der MHH-Kinderklinik war rappelvoll. Kinder in bunten Kostümen – passend zum Rosenmontag – tummelten sich rund um eine Maskenbildnerin, die kleinen Seeräubern, Hexen oder Prinzessinnen das passende Make-up verpasste. Alles mit besonders hautverträglichen Farben, denn die waren eine Spende des Naturkosmetik-Unternehmens LOGOCOS in Salzhemmendorf. Dessen Pressechef Thomas Mendes und seine Kollegin Inka Behnsen hatten aber noch mehr mitgebracht: einen Spendenscheck über 6.000 Euro, Erlös eines Werksverkaufs im November 2013. Damals wurden von den Mitarbeitern des Naturkosmetikherstellers Hunderte von „Wundertüten“ mit Naturprodukten zugunsten des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ gepackt, der sich für die Betreuung von jungen Menschen mit angeborenen Herzfehlern in der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzt.

Es war die zweite Aktion dieser Art. Aber nun sollten die „Naturfreunde“ aus Salzhemmendorf auch sehen, was aus ihren Spenden wird. Professor Philipp Beerbaum, Direktor der MHH-Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, übernahm die Führung und demonstrierte, wie sich triste Krankenhaus-Atmosphäre mit Hilfe privater Spender in ein fröhlich-buntes Umfeld für kranke Kinder und Jugendliche verwandelt. Zunächst die Intensivstation: nicht mehr Krankenzimmer 1, 2, 3, sondern das Rote, das Blaue, das Grüne; auf dem Flur lustige Graffiti; an der Decke elektronisch gesteuerte Lampen, die trotz 24-Stunden-Betrieb für einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus sorgen. Die „Kleinen Herzen“ finanzieren auch einen Psychologen, der den Mitarbeitern hilft, mit den Erlebnissen ihres harten Dienstes fertig zu werden. Auch das nutzt den jungen Patienten!

Dann die „Normal“-Stationen: Hier werden die herzkranken Kinder betreut, die nicht auf der Intensivstation liegen müssen. Der Unterschied zwischen „Alt“ und „Neu“ ist noch sichtbar, weil eine zweite Station erst jetzt dazukommt. Dort relativ kahle Zimmer, in denen früher auch schon mal sechs Kinder untergebracht waren; kein Platz für die Eltern, für mütterliche Betreuung. Davon nur durch eine Flurtür getrennt: eine andere Patientenwelt! Freundliche Einbett- und Zweierzimmer, in denen auch Platz für Mama oder Papa ist; moderne Möbel; an den Zimmerdecken fröhliche Bilderbuchfiguren, die das oft wochenlange Liegen im Bett erträglicher machen. Alles finanziert von den „Kleinen Herzen“ und einem Partner-Verein.

Besonders stolz ist Professor Beerbaum auf das neue Echolabor. In ruhigen Farben, mit einer verstellbaren hellgrünen Untersuchungsliege, wo es vorher nur eine harte Pritsche mit grauem Kunstlederpolster gab. Hier müssen es die Patienten bis zu einer Stunde lang aushalten, während die Ärzte mit modernster Technik ihr krankes Herz in 3D untersuchen. Beerbaum zu Thomas Mendes: „Da sehen Sie ganz konkret, wie wir die erste Spende von LOGOCOS verwendet haben.“

Das Resümee des Gastes: „Gerade Kinder brauchen zur Gesundung neben guten Ärzten und einer hochentwickelten Apparatemedizin vor allem die Geborgenheit und Wärme ihrer Eltern. Durch die Spendenarbeit der „Kleinen Herzen“ wurden zudem farblich gestaltete Räume möglich, die die Seelen der kleinen Patienten ansprechen und somit den Heilungsprozess unterstützen können. Dieses Projekt fasziniert uns, und wir hoffen, dass es neben LOGOCOS noch viele andere Unterstützer finden wird.“

:: Video auf YouTube

:: Pressespiegel




Passend zur Faschingszeit: Kinder verkleidet als Prinzessin, Pirat und Zauberer waren
Gäste in der Spieloase der Kinderklinik in der Medizinischen Hochschule Hannover.
Inka Behnsen (li.), logona & friends Vertriebsleitung, und ihr Kollege Thomas H. Mendes, Unternehmenssprecher LOGOCOS Naturkosmetik AG, übergaben der Vorsitzenden von
„Kleine Herzen Hannover e.V.“, Ira Thorsting (re.), und Professor Dr. Philipp Beerbaum,
Direktor der Klinik für Päd. Intensivmedizin und Kinderkardiologie der MHH, einen großen
symbolischen Spendenscheck in Höhe von 6.000 Euro.



Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und
Intensivmedizin der MHH, erklärt den Gästen vom Naturkosmetik-Unternehmen
LOGOCOS die vielen wichtigen Neuerungen auf der Intensivstation in der Kinderklinik.



Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und
Intensivmedizin der MHH, mit Inka Behnsen (li.), logona & friends Vertriebsleitung,
und der Vorsitzenden des Vereins „Kleine Herzen“ im neu umgebauten Herz-Echo-Labor
auf der Kinderherz-Station.


Hannover, 27.2.2014
Bundeswehr: Einsatz mit Herz

Diesmal ging es nicht um Afghanistan oder Mali, diesmal führte der „Truppentransport“ in die Medizinische Hochschule Hannover. Die Inspektionsfeldwebel und „Spieße“ der Bundeswehr-Schule für Feldjäger und Stabsdienste waren zusammen mit ihrem Kommandeur, Oberst Eckart Keller, gekommen, um einen Spendenscheck an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ zu übergeben. Der Hintergrund: Auch 2013 haben die Soldaten einen Weihnachtsmarkt organisiert, dessen Erlös traditionell an gemeinnützige Organisationen gehen sollte. Doch bei einer Scheckübergabe sollte es diesmal nicht bleiben. Die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, Ira Thorsting, hatte die Herren in Feldgrau eingeladen, sich persönlich anzusehen, was mit ihrem Geld passiert. Und Professor Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Kinderkardiologie, übernahm selbst die Führung. Besonders beeindruckend für die Gäste: der Vergleich zwischen den „alten“ und den „neuen“ Patientenzimmern, die so eingerichtet wurden, dass die Eltern ihre kranken Kinder begleiten und selbst betreuen können. Eine Station ist schon fertig und präsentiert sich wohnlich, in fröhlichen Farben, mit Duschen und Beistellbetten. Die zweite Station wird 2014 umgebaut. Deutliche Unterschiede auch bei den beiden Räumen für Echo-Herzuntersuchungen: einmal spartanisch eingerichtet mit einer grauen Plastik-bezogenen Pritsche, einmal modern mit einer verstellbaren und bequemen Liege in Lindgrün. Professor Beerbaum: „Wir sind froh über eine Umgebung, in der die Kinder entspannt und angstfrei sind und abgelenkt sind, während wir sie untersuchen.“

Aber es geht nicht nur um bauliche Veränderungen: Die „Kleinen Herzen“ haben eine psychologische Unterstützung für die Eltern der herzkranken Kinder initiiert, sie finanzieren eine Sozialbetreuerin und seit einem halben Jahr auch einen Psychologen, der den Mitarbeitern der Intensivstation hilft, mit ihrem schweren Dienst fertig zu werden. Und sie sorgen dafür, dass die Patienteneltern ab und zu „raus kommen“ – durch Maltherapie oder Ausdauertraining im nahen MHH-Institut für Sportmedizin.

Eine Klinik neuen Stils! Das erlebten die Soldaten auch auf der Intensivstation, der größten für Kinder in Europa. Auch hier keine typische Krankenhaus-Atmosphäre, sondern bunte Graffiti, eine ganze Wand voller „Willkommen“-Grüße in vielen Sprachen. Oberärztin Susanne Wolters hatte für die Bundeswehr-Delegation eine besondere Überraschung: In zwei Betten lagen Puppen, an denen die Gäste beweisen mussten, was sie beim obligaten dienstlichen Wiederbelebungstraining gelernt haben.

Auch das kam zur Sprache: In Zeiten knapper öffentlicher Mittel geht es nicht ohne bürgerliches Engagement. Oberst Keller zum Abschluss an die Mitarbeiter der Klinik und an die „Kleinen Herzen: „Was wir in erster Linie mitnehmen, ist das enorme Engagement zur Verbesserung der Rahmenbedingungen hier über das hinaus, was an finanziellen Mitteln zur Verfügung steht, um für die Kinder und auch für die Eltern die Zustände so angenehm wie möglich zu gestalten.“

:: Interview mit Oberst Eckhart Keller, Kommandeur der „Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr“ auf YouTube



Ira Thorsting von den „Kleinen Herzen“ trifft sich mit den Vertretern der „Schule für
Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr“ vor der Kinderklinik der Medizinischen
Hochschule Hannover zur Besichtigung.



Der ehemalige Echo-Raum war spartanisch eingerichtet mit einer grauen Plastik-
bezogenen Pritsche.



Heute ist der Echo-Raum auf der Kinderherzstation in fröhlichen Farben umgestaltet
und modern ausgestattet mit einer verstellbaren und bequemen Liege in Lindgrün.



Spendenscheck von der „Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr“
zugunsten herzkranker Kinder in der MHH: Oberst Eckart Keller (2. v. re.), Kommandeur
der Bundeswehrschule, überreicht der Vorsitzenden von „Kleine Herzen“ Ira Thorsting
und Professor Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Kinderkardiologie, einen Spendenscheck
in Höhe von 500 Euro. Mit dabei v. li.: StFw André Weiß, HptFw André Scholz, HptFw Matthias
Brandt, HptFw Danny Barysch, StFw Kay Symizek, StFw Michael Dümig, StFw Olaf Höltgen und
KapitänLt Rolf Hoppe (re.).



Licht und fröhliche Farben für schwerstkranke Kinder: Oberärztin Dr. Susanne Wolters
zeigt den Gästen die neu umgestaltete Kinderintensivstation der Medizinischen
Hochschule Hannover.



Reanimationsübung auf der Kinderintensivstation mit Oberärztin Dr. Susanne Wolters.

:: Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr


Hannover, 21.2.2014
Kinder-Herzchirurg Ziemer: zu viele "Herzzentren" in Deutschland

Prof. Dr. med. Gerhard Ziemer, weltweit anerkannter Spezialist für die Korrektur von angeborenen Herzfehlern, lehrt und operiert am Medical Center der University of Chicago. Im Gespräch mit dem Verein "Kleine Herzen Hannover" trat er dafür ein, auch in Deutschland die Zahl der Herzzentren zu begrenzen. Nicht überall gebe es zum Beispiel eine spezialisierte Kinderherz-Anästhesie. Sie sei aber ebenso wichtig wie Kinderkardiologie, Kinder-Herzchirurgie und Kinder-Intensivmedizin. Wichtige Kriterien für Eltern bei der Auswahl einer Klinik. Auch die Routine der Ärzte sei ein entscheidender Faktor. Ziemer: "In Deutschland können alle Herzfehler jeglichen Schwierigkeitsgrades und jeden Alters verlässlich operiert werden, aber vielleicht nicht an jeder Stelle."

:: Interview auf YouTube

Prof. Dr. Gerhard Ziemer lehrt und operiert am Medical Center der University of Chicago.

:: Weitere Informationen zur Person


Isernhagen, 25.1.2014
Heart Beat Blues
Pianorocker Andy Lee setzt sich wieder für „Kleine Herzen“ ein

Dass bei seinen Auftritten die Herzen höher schlagen, ist selbstverständlich! Andy Lee aus Hannover ist ein Meister der treibenden Rhythmen. Das bewies er auch wieder bei seinem Neujahrskonzert in der ehemaligen Scheune des Isernhagenhofes. Während draußen der erste Schnee lag, ging es drinnen heiß her – nicht nur bei Klassikern wie „Great Balls of Fire“. Der Jubel des Publikums steigerte sich sogar noch, als ein Überraschungsgast die Bühne betrat: Gunter Gabriel hatte auf dem Weg von Hamburg nach Köln einen gar nicht kleinen Umweg gemacht, um an der Seite seines Freundes Andy Lee und dessen “ Rockin' Country Men“ heftig in die Gitarrensaiten zu greifen und seine bekannt knarzende Stimme hören zu lassen. Andy Lee anschließend, noch ganz unter dem Eindruck der gemeinsamen Einlage: „Gunter kenn ich schon seit circa zehn Jahren. Kennengelernt habe ich ihn damals im Nashville Country Club. Kurz darauf habe ich ihn das ein und andere Mal am Piano begleitet. Ich schätze Gunter sehr. Für mich ist er ein echter Typ, der sein Ding durchzieht - ohne Kompromiss. Ich hoffe, wir werden noch viele gemeinsame Auftritte haben.“

Die Szene-Postille „WESTERN MAIL“ fing die Begeisterung des Publikums ein: „Gunter hatte, so kennt man ihn, das Publikum sofort im Griff. Ihm und Andy und den Übrigen sah man die Freude bzw. die Überraschung an. Eigene sowie Songs von Elvis Presley und Johnny Cash erklangen und viele sangen ad hoc mit. So plötzlich, wie er gekommen war, ging er auch wieder. Eine tolle Geste, hier und heute bei seinem Freund und Kollegen quasi ‚hereinzuschneien‘.“

Die „WESTERN MAIL“ hatte an diesem Abend aber noch mehr zu berichten: „Andy Lee zeigt nicht nur auf der Bühne Herz, sondern unterstützt auch die Kinderherz-Stationen der MHH (Medizinische Hochschule Hannover) und bittet bei seinen Auftritten wie auch heute um Spenden für die KLEINEN HERZEN HANNOVER e.V. Dafür geht seine Frau Nadin auch schon mal mit der Sammeldose durchs Publikum. Vorbildlich!“

Dem haben die „Kleinen Herzen“ nichts hinzu zu fügen – ausgenommen die Spendensumme des Abends: 400 Euro!




Gunter im Duett mit Andy Lee beim Ray Charles-Klassiker „What'd I say“.



Andy getreu seinem Motto: Es muss schon rocken!



Hannover, 24.1.2014
Alles dreht sich um Samy
Betroffene Familie sammelt für herzkranke Kinder

Eine große Familie, die sich auf dem Flur der Station 68 b in der Kinder-Herzklinik der MHH versammelt hat: Großmutter, Großvater, Tante, Onkel. Und mittendrin der kleine Samy auf dem Arm seiner Mutter Melanie Springmann. Das Kind ist zwar erst ein Jahr alt, aber es kennt diese Umgebung schon. Sami wurde mit einem schweren Herzfehler geboren und schwebte schon am ersten Tag seines jungen Lebens in Lebensgefahr. In Hannover wurde er gerettet. Alle Verwandten bangten mit, und alle wollten etwas tun, um die Klinik zu unterstützen. Am Silvesterabend 2013/2014 bauten Melanie Springmanns Schwester Tanja und deren Mann Karsten Bühring vor ihrem Hof in Immensen einen Glühweinstand auf. Die beiden und einige Freunde hatten alle Hände voll zu tun, um Getränke und heiße Würstchen auszugeben. Das „Kassieren“ übernahmen die Gäste selbst, in dem sie immer wieder Geld in die Sammeldosen steckten. 1.300 Euro kamen so zusammen, die nun an den Verein „Kleine Herzen“ übergeben werden sollten. Dessen Vorsitzende, Ira Thorsting, lud zu einem Rundgang durch die Klinik ein – diesmal ganz angstfrei. Eine neuerdings fröhlich-bunte Intensivstation, ein neues Echolabor, die umgestaltete Stationsküche, Sozialbetreuung, Mal- und Sporttherapie für die Patienteneltern. Melanie hat in Wochen der Sorge um ihr Kind vor allem die psychologische Betreuung als hilfreich empfunden. Auch dieses Projekt ist von den „Kleinen Herzen“ ins Leben gerufen worden.


Spendenscheck über 1.300 Euro für herzkranke Kinder in der MHH. Vorne, von links:
Jürgen Heuger und Tanja Bühring aus Immensen, Dr. Michael Sasse, Oberarzt der
Kinderintensivstation der MHH, und Ira Thorsting vom Verein „Kleine Herzen“.
Hinten, von links: Hans-Peter Springmann, Karsten Bühring, Gudrun Springmann
mit Tochter Melanie und Enkelsohn Samy sowie Uwe Mügge.

Licht und fröhliche Farben: Dr. Michael Sasse, Chef der MHH-Kinder-Intensivstation,
zeigt den Besuchern die neu gestalteten Räume.

Bunte und fröhliche Figuren an den Wänden auf der Kinderintensivstation wirken auf
die kleinen Patienten, Eltern und auf das Pflegepersonal sehr beruhigend.


Hannover, Februar 2014
Der Besuch der flinken Füße
Rock´n´Roll-Club Schaumburg spendet für „Kleine Herzen Hannover“

Wie sollten herzkranke Kinder in einer Klinik von Weltruf untergebracht und betreut werden? Dr. Stephan Schlote und seine Tanzfreunde vom Schaumburger Rock´n´Roll-Club hatten schon viel über die Arbeit des Vereins „Kleine Herzen“ gehört, der sich eben dieser Aufgabe in der Kinder-Herzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover verschrieben hat. Da war unter anderem der enge Kontakt zu dem bekannten Pianorocker Andy Lee, der den Verein seit langem unterstützt. Auch die Schaumburger hatten gesammelt. Zwei Mal, zuletzt bei ihrer Silvesterfeier 2013/2014. Diesmal kamen 270 Euro zusammen, die nun an die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, Ira Thorsting, übergeben werden sollten. Deren Reaktion: „Wir freuen uns über diesen Beitrag zu unserer Arbeit, aber uns ist es auch wichtig, unseren Spendern zu zeigen, was wir mit ihrem Geld machen.“

Also wurde ein Besichtigungstermin in der MHH verabredet. Und die Gäste wurden überrascht: statt nüchterner Klinik-Atmosphäre fröhlich-bunte Flure und Krankenzimmer. „Willkommen“ in vielen Sprachen schon auf der Wand im Eingang der neu gestalteten Intensivstation. Die „Kleinen Herzen“ haben ein spezielles Beleuchtungssystem für den langen Stationsflur finanziert, das trotz 24-Stunden-Betrieb einen beruhigenden Tag-Nacht-Rhythmus unterstützt. Das ist wichtig für die Leistungsfähigkeit des Personals und kommt damit indirekt den Patienten zugute. Auch ein Psychologe, mit dem die Ärzte und Pflegekräfte über ihren schweren und oft belastenden Dienst sprechen können, wird aus Spendenmitteln bezahlt.

Weiter ging es auf die Normalstationen der Kinderkardiologie. Falls man hier von „Normalität“ überhaupt sprechen kann. Allein in Deutschland wird jedes 100. Kind mit einem Herzfehler geboren. Schwere Operationen, lange Klinikaufenthalte sind die Folge. Die „Kleinen Herzen“ – zusammen mit einem Partnerverein – haben 2007 begonnen, Eltern-Kind-Zimmer einzurichten, damit die jungen Patienten nicht mit ihrer Angst und ihrem Schmerz allein bleiben. Noch 2014 sollen neun weitere Zimmer umgebaut werden. Elternruhezimmer und Spielzimmer stehen auf dem Plan. Das Echolabor und der Wartebereich des Katheterlabors wurden schon neu gestaltet. Ebenso die Stationsküche, die auch ein beliebter Treffpunkt von Patienten ist, die das Bett verlassen dürfen.

Aber nicht nur im Bau wird diese Klinik verändert. Die „Kleinen Herzen“ übernehmen die Kosten für eine Sozialbetreuerin, die den Patientenfamilien unter anderem bei Anträgen für Krankenkassen und Behörden hilft. Für ausländische Patienten wurde in Kooperation mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover ein Dolmetscher-Dienst eingerichtet. Eine Kunsttherapeutin sorgt dafür, dass die Eltern der kranken Kinder ab und zu „den Kopf frei bekommen“. Das neueste Projekt: „Eltern brauchen Kraft“. Die können sich künftig im Fitness-Studio des nahen Instituts für Sportmedizin holen.

Es gab viele Themen an diesem Tag, und alle hinterließen Spuren bei den Besuchern. Dr. Stephan Schlote, der Rock´n´Roll-Tänzer aus dem Schaumburger Land, nach dem Rundgang: „Frau Thorsting vom Verein "Kleine Herzen Hannover e. V." referierte so spannend von den Bedürfnissen der kleinen Kinder mit angeborenem Herzfehler und den Möglichkeiten zu helfen, dass die Zeit verflog und noch überzeugtere Helfer hinterließ. Geldspenden sind wichtig - Organspenden sind für die kleinen Patienten überlebensnotwendig.“

Auch das musste gesagt werden!



Vor der Welcome-Wand: Oberärztin Susanne Wolters führt über die Intensivstation.



Mit Herz… und Kamera: Hier soll bald ein Aufenthaltsraum für die Eltern entstehen,
deren Kinder auf der Intensivstation liegen.


Hannover, 29.01.2014
Die Geschichte vom „Heiligen Herzen“
Hannover-Premiere des Films „Meine Schwestern“ um eine herzkranke Frau

Eine Schlüsselszene: Hoch über den Dächer von Paris, strahlend weiß im Scheinwerferlicht, wird Sacré Coeur sichtbar. Die „Kirche vom Heiligen Herzen“. Dorthin will Linda (Jördis Triebel), eine junge Deutsche auf der Flucht vor der eigenen Angst. Ihr steht eine schwere Operation bevor. Wieder einmal. Ursprüngliche Diagnose: Transposition der großen Arterien. Ein angeborener Defekt, bei dem Aorta und Lungenschlagader falsch am Herzen angeschlossen sind. Linda darf sich körperlich nicht anstrengen. Der Weg über viele steile Treppen, hoch zur Kirche, kann den Tod bedeuten, aber sie will ihn unbedingt schaffen.

Diese Reise nach Paris war an sich schon ein Risiko. Linda hat ihre beiden Schwestern dazu überredet, denn sie will nicht allein sein vor dem Eingriff, will noch etwas erleben. Jetzt zeigt sich: Nicht nur sie leidet unter dem Schicksal „angeborener Herzfehler“. Die ältere Katharina (Nina Kunzendorf) musste als Kind immer zurückstecken, weil die Krankheit ihrer Schwester das Familienleben beherrschte. Sie reagiert oft schroff, abweisend. Die Jüngste, Clara (Ina Hagmeister), weiß mit sich und ihrem Leben nichts anzufangen. Regisseur Lars Kraume gelang hier ganz nebenbei ein grandioser und in jedem Moment glaubwürdiger Einblick in die Probleme der sogenannten „Schattenkinder“.

Kraume hat selbst erlebt, wie ein angeborener Herzfehler das Leben einer Familie beeinflusst. Sein Neffe litt unter demselben Defekt wie die Filmfigur Linda, und wie er stirbt auch sie schließlich. Ein schwerer Stoff, aber dem Regisseur gelingt hier mit tollen Darstellern ein Plädoyer in Sachen Lebensmut. Nach der Premiere stellte er sich den Fragen der Zuschauer und berichtete, dass die Schauspieler intensiv an der Handlung mitgearbeitet haben. Jördis Triebel zum Beispiel sprach mit jungen Herzkranken, die ihr bereitwillig über ihr Leben und ihre Ängste Auskunft gaben.

An der Diskussion im Kino war auch der Verein „Kleine Herzen“ beteiligt, der sich für die Betreuung herzkranker junger Menschen und ihrer Familien in der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzt. Seine Vorsitzende Ira Thorsting: „Dies ist ein besonderer Film ohne jede Effekthascherei. Möglichst viele Menschen sollten ihn sich ansehen.“


Von links: Sybille Mollzahn, Theaterleiterin Kino am Raschplatz, Filmregisseur Lars
Kraume und Schauspielerin Jördis Triebel sowie Ira Thorsting vom Verein "Kleine Herzen Hannover".
„Kleine Herzen“ bedanken sich bei Lars Kraume und Jördis Triebel mit einem Scherenschnittbild
vom Vereinslogo für einen beeindruckenden Film um eine herzkranke Frau in „Meine Schwestern“,
der ab dem 6.2. bundesweit in den Kinos zu sehen ist.

Filmregisseur Lars Kraume und Schauspielerin Jördis Triebel unterschreiben Filmposter
von „Meine Schwestern“, die der Verein „Kleine Herzen Hannover“ zugunsten herzkranker
Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover versteigern möchte.


Hannover, 27.01.2014
MHH: Fröhliche Farben für schwerstkranke Kinder
Neugestaltung und Renovierung der Kinderintensivstation 67 der MHH

Ein neues Gesicht und vielfältigen Segen für Deutschlands größte Kinder-Intensivstation. Für schwerstkranke Kinder und verzweifelte Eltern ist Station 67 der Medizinischen Hochschule Hannover oft letzte Hoffnung. Aber: Muss hier alles nach Krankenhaus aussehen? Als die längst fällige Renovierung anstand, stellten der Leiter, Dr. Michael Sasse, und seine Kollegin Dr. Susanne Wolters einen eigenen Bedarfsplan auf. Bunt und hell sollte alles sein! Sie fanden private Unterstützer: Der hannoversche Architekt Ralf del Bianco entwickelte ein Farbkonzept für die Station und warb um Spenden für die Ausführung. Die Künstlergruppe KALA malte fröhlich-schrille Figuren auf die Flurwände, und dort sorgen jetzt auch besondere Lampen für einen entspannenden Tag-Nacht-Rhythmus. Die hat der Verein "Kleine Herzen" finanziert, der daneben ein technisches System beisteuerte, das die Lautstärke in den Patientenzimmern herab zu setzen hilft. Ungewöhnlich auch die Wiedereröffnung: Vertreter mehrerer großer Religionsgemeinschaften - ein katholischer und ein lutherischer Geistlicher, ein Rabbi, ein Moslem und ein tibetanischer Lama - segneten die "neuen" Intensivstation.

Video über die Segnung der MHH-Kinderintensivstation:
http://youtu.be/8IslYt2Fr40
und Interview mit Dr. Susanne Wolters zu Lichtkonzept auf MHH-Kinderintensivstation: http://youtu.be/xFkLNxRvRBw


Vertreter verschiedener Weltreligionen auf der MHH-Kinderintensivstation. Von links:
Khen Rinpoche Geshe Pema Samten, Tibet Zentrum Samten Dargye Ling e.V. Hannover;
Dr. Djavad Mohagheghi, Vorstandsvorsitzender des Islamischen Zentrums Hannover;
Dr. Susanne Wolters, Oberärztin der Kinderintensivstation; Jonah Sievers, Landesrabbiner
der Jüdischen Gemeinde Hannover; Dr. Andreas Tecklenburg, Präsidiumsmitglied für das
Ressort Krankenversorgung der MHH; Thomas Höflich, Superintendent des evangelisch-
lutherischen Stadtkirchenverbands; Propst Martin Tenge, Regionaldechant der Katholischen
Kirche Hannover; Dr. Michael Sasse, leitender Oberarzt der MHH-Kinderintensivstation.

Propst Martin Tenge, Regionaldechant der Katholischen Kirche Hannover, segnet die
neugestaltete MHH-Kinderintensivstation.

Dr. Andreas Tecklenburg, Präsidiumsmitglied für das Ressort Krankenversorgung in
der MHH, im Gespräch mit Dr. Djavad Mohagheghi, Vorstandsvorsitzender des
Islamischen Zentrums Hannover.

Dr. Michael Sasse (re.), leitender Oberarzt der MHH-Kinderintensivstation, erklärt den
Kirchenvertretern Propst Martin Tenge, Regionaldechant der Katholischen Kirche Hannover,
und Superintendent Thomas Höflich, evangelisch-lutherischer Stadtkirchenverband Hannover,
die Neuerungen auf seiner Station 67.

Khen Rinpoche Geshe Pema Samten, Tibet Zentrum Samten Dargye Ling e.V. Hannover,
ist ein persönlicher Freund des Dalai Lama.

Ein fröhliches Farbkonzept hat der hannoversche Architekt Ralf Del Bianco (re.) für
die MHH-Kinderintensivstation entworfen. Alles nach Wünschen des Teams von
Dr. Michael Sasse und Dr. Susanne Wolters der Station 67.

Das Team der MHH-Spieloase hat sich während der Neueröffnungsfeier auf der
MHH-Kinderintensivstation um kulinarische Köstlichkeiten gekümmert.


Pattensen, 22.1.2014
Herzlichst…
Calenberger Backstube spendet für herzkranke Kinder

Natürlich, eine Spende über 1000 Euro ist eine tolle Sache! So viel kam bei verschiedenen Aktionen der Calenberger Backstuben und ihres Chefs Kai Oppenborn zugunsten der „Kleinen Herzen“ zusammen. Zuletzt durch die Verteilung eines riesigen Berges von Berliner Pfannkuchen beim Neujahrsempfang der Stadt Pattensen (wir berichteten darüber). Die schöne Summe landete natürlich flugs auf dem Konto des Vereins. Aber selbst die offizielle Übergabe der Spende wurde zum Ereignis! Kai Oppenborn brachte keinen Scheck mit, sondern eine Torte in Herzform, auf die er den Betrag geschrieben hatte. Und die landete umgehend in der Stationsküche auf der Kinderherzstation der MHH – damit auch die Kinder und die Mitarbeiter der Kinder-Herzklinik etwas davon hatten. Das Pflegeteam kümmert sich nämlich rund um die Uhr mit viel Liebe, Engagement und beruflichem Können um die jungen Patienten und verdienen dafür viel Anerkennung und Dankbarkeit!

1.000 Euro für herzkranke Kinder in der MHH: „Kleine Herzen“ bedanken sich beim
Bäckermeister Kai Oppenborn mit einem Scherenschnitt vom Vereinslogo für die
„süße“ Spendenidee und für den schmackhaften, symbolischen Spendenscheck –
ein Kuchen in Herzform.

:: Pressespiegel
:: Video


Hannover, 20.01.2014
„Nicht nur zur Weihnachtszeit“
Weihnachtsdeko aus Vorjahr wechselt gegen Spende den Besitzer zugunsten „Kleine Herzen“

Heinrich Böll schrieb einst eine böse Satire über eine Familie, für die jeden Tag Weihnachten ist. Er kannte Anika und Enrico Vierke aus Dähre in Sachsen-Anhalt und ihr positives Beispiel nicht! Schon im Januar setzen sie Anzeigen in die lokale Presse: „Wer verschenkt Weihnachtsdeko für den guten Zweck?“ – Und dann geht es los! Anfragen beantworten, telefonieren, Kisten abholen, sichten, reparieren. Vom Kerzenhalter über Kunstgestecke bis zu Christbaumkugeln. Das ganze Jahr über. Ende November dann die ersten Veranstaltungen: Anika Vierke baut einen festlich geschmückten Tapeziertisch überall da auf, wo Menschen sich in ihrer Umgebung treffen. Bei der Krippenausstellung mit Turmblasen in der Diesdorfer Darre, beim Weihnachtsmarkt in Dähre und auch beim historischen Weihnachtsmarkt im Diesdorfer Freilichtmuseum! Was Andere im vorangegangenen Jahr nach den Festtagen aussortiert haben, findet dann wieder reißenden Absatz. Anika Vierke: „Teilweise kamen die Leute gezielt dahin, weil sie es noch aus dem letzten Jahr kannten und ein Schnäppchen machen wollten.“

Was die Weihnachtssachen ihm wert sind, bestimmt nämlich jeder “Käufer“ selbst: „Die meisten geben aber gern mehr, wenn ich ihnen erklärt habe, wofür ihre Spende eingesetzt wird.“ – Für die familienfreundliche Ausstattung der Kinder-Herzklinik in der Medizinischen Hochschule Hannover nämlich und für die psycho-soziale Betreuung der jungen Patienten und ihrer Angehörigen. Dafür engagiert sich der Verein „Kleine Herzen Hannover“, den die Vierkes nun zum zweiten Mal mit ihrer Aktion unterstützten. Eltern-Kind-Zimmer werden eingerichtet, Spielzimmer, Ruheräume; ein neues Echolabor entsteht; der Wartebereich des Katheterlabors und die Kinder-Intensivstation wurden schon umgestaltet; ein Beratungszimmer steht für eine Psychologin und eine Sozialbetreuerin zur Verfügung. Traumatisierte Eltern können beim Malen mit einer Kunsttherapeutin oder beim Ausdauertraining im MHH-Institut für Sportmedizin Kraft schöpfen.

Wie wichtig die Projekte der „Kleinen Herzen“ für die Patienten und ihre Familien sind, haben die Vierkes selbst erlebt: Ihre Tochter Skadi wurde 2010 mit einem schweren Herzfehler geboren und musste mehrfach in der MHH operiert werden. Jetzt schaut sie mit großen Augen zu den fröhlichen Bildern hoch, die an die Decken der Patientenzimmer gemalt wurden. Ihre Eltern machen mit Ira Thorsting, der Vorsitzenden der „Kleinen Herzen“ einen Rundgang über die Station, sehen, wo es vorangeht und wo noch die alte Krankenhaus-Tristesse herrscht, die spätestens 2015 endgültig der Vergangenheit angehören soll. An wichtigen Projekten wird es dem Verein auch in Zukunft nicht fehlen. Der Erlös von 570 Euro aus den Ganzjahres-Weihnachts-Aktivitäten der Familie Vierke wird helfen!

Anika (2. V. li.) und Enrico mit Töchterchen Skadi Vierke aus Dähre überreichen Ira Thorsting, Vorsitzende „Kleine Herzen Hannover“, und Dr. Michael Sasse (re.), Chef der Kinderintensivstation der MHH, eine prallgefüllte Spendendose. Dr. Sasse zeigte den Gästen aus Sachsen-Anhalt die wichtigen Umbauten und Neuerungen auf der Intensivstation, die Familie Vierke sehr beeindruckten. Auch in diesem Jahr möchten Vierkes wieder die MHH-Kinderherzstationen mit dieser interessanten Spendenaktion unterstützen.


Hannover, 13.01.2014
Feiern und Gutes tun
Conti-Mitarbeiter spenden Geld vom Sommerfest

Ein Betriebsfest soll das Wir-Gefühl unterstützen. So hat es sich auch Nikolai Setzer überlegt, als er vor einigen Jahren zum Leiter der Reifen-Division und Mitglied des Vorstandes der Continental AG ernannt wurde. Und weil die Erfahrung sagt, dass nur dann etwas wirklich geschätzt wird, wenn es den Einzelnen etwas kostet, sollte jeder Teilnehmer einen kleinen finanziellen Beitrag zur gemeinsamen Fete leisten. Zehn Euro. Nicht mehr. Nur wegen des Symbolwerts. Weil aber damit die wirklichen Kosten des Festes keineswegs abgedeckt werden konnten, sollte die eingehende Summe für gemeinnützige Zwecke in der Region verwendet werden. Ebenfalls ein gemeinsames Projekt also. Nikolai Setzer: „Unsere Mitarbeiter und deren Familien zeigen mit diesem sozialen Engagement ihre Bereitschaft, sich der Probleme von Kindern und Jugendlichen und damit den häufig in verschiedenster Weise benachteiligten Familien in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft anzunehmen und helfend zur Seite zu stehen“.

So geschah es auch 2013, immerhin schon zum fünften Mal. 3.500 erwachsene Teilnehmer zahlten ihren Beitrag, und das Unternehmen legte noch etwas oben drauf. So kamen 20.000 Euro zusammen, die auf drei karitative Organisationen verteilt wurden. Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ bekam 5.000 Euro, um damit die Betreuung von jungen Menschen mit angeborenen Herzfehlern an der Medizinischen Hochschule Hannover zu verbessern. Ein gutes Beispiel für das, was auch Nikolai Setzer wichtig ist: „Wir können unseren Leuten sagen: Jeder Cent, den wir spenden, geht auch dahin, wo er hin soll.“

Richtig! Denn die „Kleinen Herzen“ arbeiten rein ehrenamtlich. Verwaltungs-, Reise- und andere Kosten werden von den Mitgliedern und Unterstützern getragen. Die Spenden werden nur für die Projekte in der MHH verwendet.


Nikolai Setzer, Mitglied des Vorstandes der Continental AG und Leiter der Reifen-Division,
überreichte den „Kleinen Herzen Hannover“ einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro.
Die Spenden waren während des Familien-Sommerfestes 2013 des Reifenbereichs von
Continental am Standort Hannover eingesammelt worden.

:: Weitere Infos auf der Continental-Website


Pattensen, 12.01.2014
Multitasking-Bäcker mit Herz
Pattenser Unternehmer spendet für herzkranke Kinder

Von Zeit zu Zeit schaut Kai Oppenborn schnell mal nach, ob auf seinem Handy keine dringende Nachricht eingegangen ist. Es ist zwar Sonntag, aber auch dann kann in einer der 21 „Calenberger Backstuben“ etwas passieren, das sofortiges Eingreifen des Chefs erforderlich macht.

Es bleibt ruhig an der Brötchenfront. Oppenborn – ganz in schickem Schwarz mit der obligatorischen orangen Firmenkrawatte – kann sich anderen Aufgaben widmen. Er hat die Moderation beim Neujahrsempfang der Stadt Pattensen übernommen. Etwa 300 Gäste im Forum der Kooperativen Gesamtschule wollen unterhalten werden, wollen etwas über Zukunftsprojekte ihrer Kommune hören. Oppenborn übergibt das Mikro an den Gastredner, Professor Carl-Heinz Hauptmeyer von der Universität Hannover, er interviewt findige Schüler, und er vergisst auch nicht, auf ein eigenes soziales Projekt hinzuweisen: In einer Ecke des Forums türmt sich ein Berg von frisch gebackenen Krapfen. Die können sich die Besucher mitnehmen – gegen eine Spende für einen guten Zweck. Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ soll unterstützt werden. Kai Oppenborn bittet die Vorsitzende, Ira Thorsting, auf die Bühne. In wenigen Sätzen umreißt sie, wofür sich die „Kleinen Herzen“ einsetzen: Eltern-Kind-Zimmer in der Kinder-Herzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Umbau ganzer Stationen, psychologische und soziale Betreuung für die Patienten und ihre Familien.

Das überzeugt offenbar die Gäste des Neujahrsempfangs ebenso wie der leckere Duft der Krapfen: Innerhalb weniger Minuten ist nur noch ein wenig Puderzucker auf den Backblechen, und eine hohe Glasvase hat sich mit Scheinen gefüllt. Jeder Cent davon wird in die Projekte der „Kleinen Herzen“ gehen, ohne Abzug für Verwaltung oder Ähnliches.

Kai Oppenborn ist zufrieden. Und weil er auch als Rockmusiker unterwegs ist, gesellt sich der Pattenser Multitasking-Bäcker fröhlich zu den „DeisterJungens“, die eben noch das „Kleine Herzen-Lied“ ihres Frontmannes Ralf Grabowski gesungen haben. Eine kleine musikalische Session? Kein schlechter Abschluss für diesen Empfang!



500 Berliner für einen guten Zweck! Bäckermeister Kai Oppenborn (li.) spendete die
leckeren Krapfen auf dem Neujahrsempfang der Stadt Pattensen zugunsten herzkranker
Kinder in der MHH. Ira Thorsting (re.), Vorsitzende des Verein „Kleine Herzen“, freut
sich gemeinsam mit den Musikern von den „DeisterJungens“, Ralf Grabowski und
Frank Speckenheuer, über die süße Spendenidee.



… einfach lecker! – So lautet der Slogan der Calenberger-Backstube von Kai Oppenborn
(3. v. re.). Gemeinsam freut er sich mit seinem Team Bianca Schumacher (2. v. li.) und
Tabea Schröder, den Musikern Ralf Grabowski (2. v. re.) und Frank Speckenheuer von
den „DeisterJungens“ sowie mit der Vorsitzenden von „Kleine Herzen“ Ira Thorsting (li.)
über die leeren Backbleche. Innerhalb weniger Minuten waren 500 Berliner verkauft -
zugunsten herzkranker Kinder in der MHH.



Prominente Gäste in Pattensen: Kai Oppenborn moderierte den Neujahrsempfang
der Stadt und bat die Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth für eine Mitmachaktion
auf die Bühne.


Nur noch ein wenig Puderzucker blieb auf den Backblechen übrig: Auf dem Neujahrs-
empfang der Stadt Pattensen spendete Bäckermeister Kai Oppenborn von der Calen-
berger-Backstube 500 Berliner zugunsten herzkranker Kinder in der Medizinischen
Hochschule Hannover. Sehr zur Freude des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ waren
die süßen Leckerbissen schnell gegen Spende für den guten Zweck vergeben.


Hannover, 9.01.2014
Prof. Dr. Axel Haverich zu Organspende

Der weltweit renommierte Herz- und Transplantationsspezialist Axel Haverich, Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover, nennt die öffentliche Diskussion um Organspenden in Deutschland "katastrophal". Besondere Engpässe gebe es bei der Suche nach geeigneten Spenderherzen für Kinder und Jugendliche. Das Überleben eines herzkranken Kindes hänge dann vom (Unfall-)Tod eines anderen Kindes ab. Haverich: Es seien "die schwersten ärztlichen Gespräche, die man überhaupt führen kann", die Eltern in einer solchen Situation von der Freigabe eines Organes zu überzeugen.

Thema Organspende: Prof. Dr. Dr. Axel Haverich, Herz- und Transplantationsspezialist
an der Medizinischen Hochschule Hannover, im Interview mit dem Verein „Kleine Herzen Hannover“.

Weitere Informationen unter www.httg.de und über den Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. unter www.bvhk.de

:: Link zum Interview auf YouTube

:: Artikel aus der Neuen Presse vom 8.1.2014: „Das lange Warten auf ein neues Herz“