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Immensen, 31.12.2013
Glückliches und gesundes 2014, Samy!
Betroffene Familie sammelt für herzkranke Kinder

Der kleine Samy, gerade ein halbes Jahr alt, ist der Stolz seiner ganzen Familie. Doch der Strampelhosenträger mit den großen Augen hätte beinahe die ersten Lebenstage nicht überlebt. Samy wurde mit einem schweren Herzfehler geboren, und nur die schnelle Reaktion der Ärzte im Krankenhaus Hildesheim, vor allem aber das Können der Kinderherz-Spezialisten an der Medizinischen Hochschule Hannover haben ihn vorerst gerettet. Auch Tanja Bühring aus Immensen bei Lehrte, die Tante des Kleinen, hat die Zeit der Verzweiflung und Sorge mit erlebt. Und sie hat erfahren, wie wichtig es war, dass ihre Schwester in der Klinik neben Samy schlafen konnte, dass es qualifizierte psychologische und soziale Betreuung gibt. Mehr noch: Samys Vater ist Ägypter; in solchen Fällen hat die Kinderherzklinik der MHH Zugriff auf Fachdolmetscher, um die betroffenen Eltern umfassend informieren zu können. Allerdings: vom Psychologen über die Sozialbetreuerin bis zum Übersetzer, von Eltern-Kind-Zimmern über eine neue Stationsküche bis zu Eltern-Ruheräumen - solche Projekte müssen von gemeinnützigen Vereinen finanziert werden. In diesem Fall von „Kleine Herzen Hannover e.V.“, einer äußerst munteren privaten Gemeinschaft, die sich für die Betreuung von jungen Menschen mit angeborenem Herzfehler an der MHH einsetzen.

Tanja Bühring: „Unsere Familie hat von diesem Engagement profitiert.“ – Und sie wollte einen eigenen Beitrag leisten. Silvester 2013/14 schien der richtige Anlass dafür zu sein. Schon seit zehn Jahren bauen ihr Mann Karsten und einige Freunde gemeinsam mit dem Förderverein der Ortsfeuerwehr zum Jahreswechsel eine Glühweinbude vor der Kirche von Immensen auf. Jeder ist herzlich willkommen. „Statt eigener Feier lieber eine Party mit vielen Gästen und die Einnahmen für einen guten Zweck.“ - Das ist Karsten und Tanja Bühring wichtig. Und so kamen aus den Nachbarorten - und sogar aus Hannover - viele Besucher. Neben Glühwein gab es Kakao und heiße Würstchen. Jeweils gegen eine Spende nach eigenem Gutdünken, diesmal eben zugunsten der „Kleinen Herzen“. Siehe da: Es kamen mehr Menschen als jemals zuvor. Und Samy, in seiner Tragetasche warm eingemummelt, strahlte mit den Silvesterraketen um die Wette.

Es wurde eine lange fröhliche Nacht in Immensen vor der St. Antonius-Kirche. Und eine Erfolgreiche: Am Ende standen 1.222 Euro als Spende für die „Kleinen Herzen“. Zugunsten herzkranker Kinder, für die 2014 hoffentlich auch ein schönes Jahr wird.

:: Pressespiegel



Feiern und Gutes tun: Uwe Mügge (v. li.), Rainer Fricke, Sabine Frank, Karsten Bühring,
Tanja Bühring und Jürgen Heuger freuen sich über das dichte Gedränge am Glühweinstand
in der Silvesternacht vor der St. Antonius-Kirche in Immensen. In diesem Jahr kommt
der Erlös den „Kleinen Herzen Hannover“ zugute.



Feiern und Gutes tun: Dichtes Gedränge am Glühweinstand in der Silvesternacht
vor der St. Antonius-Kirche in Immensen. In diesem Jahr kommt der Erlös den
„Kleinen Herzen Hannover“ zugute.

:: Pressespiegel


Hannover, 17.12.2013
Alle Jahre wieder…
Gronauer Ergotherapeut begründet eigene Weihnachtstradition

Schon vor einem Jahr hatte Lothar Grote einen Entschluss gefasst: Das Geld, das er sonst vor Weihnachten für Geschenke an Geschäftsfreunde ausgegeben hatte, sollte dem Verein „Kleine Herzen“ zugute kommen, der sich um die Betreuung von herzkranken Kindern in der Medizinischen Hochschule Hannover kümmert. Das ist auch 2013 nicht anders: 750 Euro gingen aufs Spendenkonto. Die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, Ira Thorsting, nutzte die Gelegenheit, um Lothar Grote vor Ort über verschiedene Projekte zu informieren. Alter Zustand gegen Neu: 2014 soll eine zweite Station der Kinderherzklinik Familien-freundlich umgebaut werden; Zimmer, in denen bisher vier Kinder untergebracht waren, sollen dann nur noch zwei junge Patienten – jeweils mit einer Begleitperson – beherbergen. Ein Raum für Herzecho-Untersuchungen wird zur Zeit umgestaltet. Die Stationsküche ist schon fertig und bietet auch Patienten Platz zum Essen und Klönen. Ein neues Spielzimmer ist in Planung. Besonders angetan war Lothar Grote von der Idee eines Eltern-Ruheraums, in den sich erschöpfte Väter und Mütter der herzkranken Kinder zwischendurch zurückziehen können: „So einen Snoozle-Raum plante ich auch neben den Behandlungszimmern in meiner Praxis für Ergotherapie und ambulante Rehabilitation in Gronau. Gelegenheit zum Abschalten und Entspannen gehört zu jeder guten Therapie, auch wenn es ´nur´ die Angehörigen der Patienten betrifft.“

Ein Stück seelischer Unterstützung, so zu sagen. Welche Bedeutung angenehme Farben und geschickt eingesetztes Licht auf die Psyche haben, konnte Lothar Grote auf der gerade renovierten Intensivstation sehen. Deren Leiter, Dr. Michael Sasse, führte den fachkundigen Gast persönlich durch seine Abteilung. Ein „Highlight“ im wahrsten Sinne: Weil auf der Intensivstation 24 Stunden Betrieb herrscht, wurden auf dem Flur aus Spendengeldern spezielle Lampen installiert, die einen Tag-und-Nacht-Rhythmus simulieren und so vor allem die Mitarbeiter fit halten. Das kommt dann wieder den Patienten zugute. Auch ein Projekt der „Kleinen Herzen“, die dafür gesorgt haben, dass die herzkranken Kinder, aber auch ihre Angehörigen, die Ärzte und Pfleger psychologisch und sozial von eigens dafür angestellten Fachleuten betreut werden.

Lothar Grote (li.) unterstützt seit einigen Jahren „Kleine Herzen“. Auch in diesem Jahr
übergibt er der Vorsitzenden Ira Thorsting einen Scheck für die wichtigen Vereinsprojekte
in Höhe von 750 Euro.


Hannover, 7.12.2013
Jasmins Wochenende
Iris Marktl und Pferd & Jagd

Warten auf ein Spenderherz. Jasmin Ehrich braucht jede Ablenkung, die sie bekommen kann. Die 14-jährige setzt sich aktiv für den Verein „Kleine Herzen Hannover“ ein und wurde dafür gerade mit dem Hannoverschen Engagement-Preis „Leinestern“ ausgezeichnet. Und sie taucht gerne mit ihrer Mutter und mit Freunden bei Aktionen der „Kleinen Herzen“ auf. Wie an diesem Wochenende:

Samstag: In der Hannoverschen Nordstadt findet ein Hinterhof-Weihnachtsmarkt statt, und Jasmin wird von „Weihnachtsfee“ Iris Hanusa persönlich begrüßt.

Sonntag: „Pferd und Jagd“. Jasmin hat einige Freunde zum Stand der niedersächsischen Hufbeschlagschmiede mitgebracht, denn dort werden „Glückshufeisen“ zugunsten der „Kleinen Herzen“ angefertigt. Und wieder zeigt sich: Dieses Mädchen gibt nie auf! Ohne jede Hilfe nagelt sie IHR Hufeisen auf ein Brett.


Hannover, 7.12.2013
Der Bürgermeister, der Beatle und das Glück
Bernd Strauch eröffnet „Hannovers kleinsten Weihnachtsmarkt“

Ja! Weihnachtsmärkte müssen tatsächlich keine Kommerz-gesteuerten Advents-Rummelplätze sein! Das bewies wieder einmal „Iris` Weihnachtsmarktl“ in der Nordstadt. Nachbarschaftliches Miteinander, Fröhlichkeit und kuschelige Nähe waren angesagt auf dem winzigen Hinterhof in der Lilienstraße. Es gab in den weihnachtlich geschmückten Buden Kakao, Glühwein und Bratwurst, alkoholfreien Apfelpunsch für die Kleinen. Und viel Musik! Hannovers Rock´n´Roll-Pianist Andy Lee machte den Auftakt, das Spaß-Trio „DeisterJungens“ spielte bis in den Abend und bis die Gitarrenseiten rissen. Die Musiker aus Springe um den Komponisten Ralf Grabowski übergaben außerdem ein erkleckliches Sümmchen an den Verein „Kleine Herzen Hannover“, der sich für die Betreuung von herzkranken Kindern in der MHH einsetzt und zugunsten dessen der gesamte Weihnachtsmarkt stattfand. Die Organisatorin, Iris Hanusa, wirbelte als Weihnachtsfee zwischen den Gästen herum und wurde selbst herumgewirbelt, als die Tanzbeine nicht mehr ruhig bleiben konnten.

Auch eine veritable „Amtsperson“ aus Springe war gekommen: Gerhard Mestwerdt alias Ratsnachtwächter Heinerich trug eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte vor.

Und Hannovers Erster Bürgermeister Bernd Strauch verarbeitete in einer launigen kleinen Ansprache ein Zitat von John Lennon: „Als ich fünf war, hat meine Mutter immer gesagt, dass es das Wichtigste im Leben sei, glücklich zu sein. Als ich in die Schule kam, baten sie mich aufzuschreiben, was ich später einmal werden möchte. Ich schrieb auf: ,glücklich'. Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden, und ich antwortete ihnen, dass sie das Leben nicht richtig verstanden hätten".




Hannovers Bürgermeister Bernd Strauch (li.) eröffnete den Iris Marktl in der Nordstadt.
Weihnachtsfee Iris Hanusa freute sich auch über den Besuch aus Springe: Ratsnachtwächter
Heinerich (alias Gerhard Mestwerdt, re.) las den Kindern eine Weihnachtsgeschichte vor
und wartete gemeinsam mit ihnen auf den Nikolaus.



Deutschlands bekanntester Pianorocker Andy Lee sorgte gleich zu Beginn des
Weihnachtsmarktes in der Nordstadt für die richtige Betriebstemperatur.



Mit heißen Songs und ganz viel Herzenswärme sorgten die „DeisterJungens“ dafür,
dass die Winterkälte keine Chance hatte. Die Springer Musiker Frank Speckenheuer (li.),
Ralf Grabowski (2. V. re.) und Frank-Joachim Helm (re.) spendeten den Erlös aus dem
Verkauf ihrer CD „Kugelporsche“ an den Verein „Kleine Herzen Hannover“.



Hannover, 5. – 8.12.2013
Glücksschmiede
Kleine Herzen auf der „Pferd & Jagd“

Es ist schon eine Tradition: Zum vierten Mal war der Verein „Kleine Herzen Hannover“ eingeladen, sich auf dem Messestand des Landesverbandes Metall zu präsentieren. Vier Tage voller Informationsgespräche, aber auch voller handfester Aktivität. Passend zu den Vorführungen der Hufbeschlagschmiede um Matthias Straßner und Niels Gehrt durften die Besucher sich ein Glückshufeisen anfertigen. Eine Holzplatte, das Hufeisen und ein paar Nägel – viele krempelten am großen Holzblock die Ärmel hoch und griffen zum Hammer. Als Belohnung gab es dann noch Herzkekse (was sonst?) und Keksförmchen. Letztere hatte die Landbäckerei Bosselmann gestiftet, die ebenfalls schon seit Jahren die „Kleinen Herzen“ unterstützt.

Da gab es viele, die gerne fünf Euro in die Spendendose steckten, obwohl sie selbst Pferde zu Hause stehen und wahrlich keinen Mangel an Hufeisen haben. Ira Thorsting, Vorsitzende der „Kleinen Herzen“: „Es ist immer wieder bestürzend für uns, wie viele Menschen selbst ein herzkrankes Kind in der Familie haben und sich noch gut an Zeiten erinnern, als es in der Klinik keine Eltern-Kind-Zimmer, keine psychologische und soziale Betreuung gab. Sie wollen von uns das Versprechen, dass wir weitermachen, um die Stationen bunt und freundlich zu machen. Und wir sagen: Da könnt ihr sicher sein.“

Auch die neuen Projekte des Vereins fanden viel Interesse: eine bessere Ausstattung des Echolabors, damit die kleinen Patienten während der Untersuchung abgelenkt und ruhig sind; Elternruheräume auf den Stationen, leicht verständliche Patienteninformationen im Internet, Mal- oder Sportangebot für Eltern, die oft Wochen an der Seite ihrer kranken Kinder in der Klinik ausharren.


Hannover, 26. Oktober 2013
Kinder…Kinder…Kindergarten
„Kleine Herzen“ profitieren von Basar-Aktion

Logisch: In einem Kindergarten ist das Durchschnittsalter ganz gering. An diesem Samstagnachmittag aber steigt es in der Tagesstätte Neunkirchener Platz in Hannover-Kirchrode ganz gewaltig: Eltern und Freunde haben in den Gruppenräumen einen Flohmarkt aufgebaut; über den Türen hängen Papierbögen mit selbst geschriebenen Hinweisen: Spielzeug, Bekleidung, Vermischtes. Die Organisatorin Paula Chaves: „Beim letzten Mal gab es ein riesiges Durcheinander. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass so viele Leute kommen würden, und keiner wusste, wo er eigentlich hinwollte.“

Gedränge blieb auch diesmal nicht aus, aber alle nahmen es mit Humor. Draußen war schönes Wetter, und mancher Vater blieb samt Kinderwagen vor der Tür, während seine Frau und die Kinder drinnen auf Schnäppchenjagd gingen. Viele Kindergarten-Eltern hatten einen liebevoll verzierten Kuchen mitgebracht, die Mitarbeiterinnen der Tagesstätte brachten immer neue Kannen mit frischem Kaffee an, und Ira Thorsting von „Kleine Herzen Hannover“ versorgte die Besucher zusätzlich noch mit Informations-Kost. Ihr Verein war der große Nutznießer dieses quirligen Nachmittags: Was als Standgebühr eingenommen wurde, dazu die Einnahmen vom Verkauf vieler liebevoll angefertigter Kindersachen und Spielzeuge – das wird nun helfen, die Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Angehörigen in der MHH zu verbessern.

Eine der Kindergarten-Mütter ist besonders gut im Thema: Dr. Nilgün Kimil arbeitet seit einem Jahr als Sozialbetreuerin auf der Kinderherzstation. – „Wenn ein angeborener Herzfehler festgestellt wurde, wenn ein Kind oft wochenlang in der Klinik liegt, wenn komplizierte Operationen durchgeführt werden, dann machen die Familien eine besonders schwere Zeit durch. Oft kommen dann noch drängende Fragen dazu, für die unsere Eltern verständlicherweise keinen Kopf frei haben: Kontakte zu Krankenkassen, Vorbereitungen für die REHA, die Suche nach einer Betreuung für Geschwisterkinder. Da helfe ich.“

Die Stelle für Dr. Kimil wird von den „Kleinen Herzen finanziert. Ira Thorsting: „Jeder weiß, wie wichtig eine soziale Betreuung ist, aber die Medizinische Hochschule Hannover hat kein Geld, um diese Hilfe auf allen Stationen der Kinderklinik zu garantieren, obwohl hier die schwersten Fälle in ganz Deutschland behandelt werden. Das deutsche Fallpauschalen-System ist schuld. Da müssen dann gemeinnützige Vereine einspringen.“

Aber Nilgün Kimil hat auch eine „praktische Ader“: Viele Abende hat sie zusammen mit Freundinnen dafür verwendet, lustige Mützen zu nähen, Eulenkissen und anderes für den Flohmarkt herzustellen. Selbstverständlich zugunsten der „Kleinen Herzen“. Alleine an ihrem Stand kamen über 500 Euro zusammen. Und eine von besagten Freundinnen, Nilüfer Bacaksiz, legte noch eins drauf: „Bei uns Moslems ist es üblich, am Ende des Ramadan für einen guten Zweck zu spenden. Meine Familie hat sich dieses Jahr für die Kleinen Herzen entschieden.“



Von links, hintere Reihe: Ira Thorsting, Vereinsvorsitzende „Kleine Herzen“, Nilüfer
Bacaksiz mit der Tochter Emel auf dem Arm, Dr. Nilgün Kimil, Derya Bulut, Erzieherinnen
Paula Chaves und Katrin Guttmann sowie Dr. Yüce Günay. Vorne die Kinder von links:
Deniz Kimil, Lale Bacaksiz, Nilüfer Kimil.



Vereinsvorsitzende Ira Thorsting (li.) freut sich über die Spende von Nilüfer Bacaksiz (re.):
„Bei uns Moslems ist es üblich, am Ende des Ramadan für einen guten Zweck zu spenden.
Meine Familie hat sich dieses Jahr für die Kleinen Herzen entschieden.“



Hannover, 21. September 2013
Wiederholungstäter!
Dritter Benefiz-Flohmarkt bei DAN SKAN

Die „Kleinen Herzen“ überzeugen offensichtlich mit ihrem Engagement für die jungen Herzpatienten in der MHH. Nur so ist es zu erklären, dass viele Spender dem Verein von Anfang an die Treue halten, den Fortgang unserer Projekte auf diesen Internetseiten begleiten, freundliche Briefe schreiben und sogar eigene Spendenaktionen starten. So wie Gila Heybey, Chefin von DAN SKAN- im Norden Hannovers. Immer, wenn in Bothfeld Herbstmarkt ist, baut sie mit ihren Freundinnen große Tische vor ihrem Laden auf. Geschirr, Bücher, Nippes, auch manche kleine Pretiosen – alles, was auf einen Flohmarkt passt, wird dann zugunsten der „Kleinen Herzen“ verkauft. Und stets sind einige Mitglieder des Vereins dabei, die den Kauflustigen zusätzliche Informationen über den fortlaufenden Ausbau der Kinderherzstationen und die psycho-soziale Betreuung der Patientenfamilien mitgeben. Damit noch mehr Menschen die Homepage www.kleineherzen.de aufrufen und hier unter anderem erfahren, was in diesem Jahr beim Flohmarkt in Bothfeld zusammenkam: 1.300 Euro!


Hannover, 26.9.2013
Der Tag der roten Wangen
Ronnenberger Grundschüler übergeben 4.000 Euro an den Verein „Kleine Herzen Hannover“

Lucas hat einen angeborenen Herzfehler und eine Menge darüber zu erzählen. Professor Dr. Philipp Beerbaum, Chef der Kinderkardiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, ist begeistert: „Da muss ich euch nicht alles alleine erklären!“ - Rings um den Viertklässler und den Arzt stehen elf weitere Schüler der Grundschule Ronnenberg und ihre Lehrer. Sie wollen hören, wie ein gesundes Herz aussieht und wie es funktioniert. Aber auch das erfahren sie: Jedes 100. Kind in Deutschland kommt mit einem Defekt am Herzen zur Welt, muss in hoch spezialisierten medizinischen Zentren wie der Klinik von Prof. Beerbaum operiert und behandelt werden.

Die besondere Biologiestunde in der MHH hatte allerdings damit zu tun, dass die Schüler aus Ronnenberg ihr Herz eindeutig auf dem rechten Fleck haben: Kurz vor den Sommerferien hatte ihre Grundschule einen Sponsorenlauf zugunsten des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ veranstaltet. Der wiederum engagiert sich für den familienfreundlichen Ausbau der Kinder-Herzstationen in der MHH, finanziert aber auch die Stelle einer Sozialbetreuerin und einen Psychologen.

4.000 Euro kamen bei der Ronnenberger Aktion zusammen, die in ein neues Spielzimmer, aber auch in die Einrichtung eines neuen Raumes für Herzecho-Untersuchungen gesteckt werden sollen. Zur Scheckübergabe versammelten sich die Schüler und Lehrer, die Vertreter der „Kleinen Herzen“ und Prof. Beerbaum im Innenhof der MHH-Kinderklinik. Auch dabei: Hannovers 1. Bürgermeister Bernd Strauch und Prof. Dr. Hans Carlo Kallfelz, einer der „Väter“ der Kinderkardiologie in Deutschland. Beide unterstützen die „Kleinen Herzen“ tatkräftig als Ehrenmitglieder.

Stichwort „tatkräftig“: Die Schüler durften auch selbst Hand anlegen! Der Chef der Intensivstation in der MHH-Kinderklinik, Dr. Michael Sasse, brachte ihnen anhand einer Puppe bei, dass ein Kind durchaus in der Lage ist, einen Menschen nach einem Zusammenbruch wieder zu beleben. Herzmassage, Beatmung, Pulskontrolle. Und vor allem: einen Rettungsdienst herbeirufen! Der Direktor der Ronnenberger Grundschule, Thomas Stark, nach einem aufregenden Vormittag: „Die Kinder waren alle voll dabei. Ihre Wangen sind ganz rot vor Eifer!“

Und Prof. Beerbaum drückte sogar eine Hoffnung aus: „Vielleicht hat ja heute einer von euch einen neuen Berufswunsch entdeckt: Kinderkardiologe!“

Dr. Michael Sasse (links), Leitender Oberarzt der Intensivstation der MHH-Kinderklinik
in Hannover, zeigt den Schülern der Grundschule Ronnenberg die Herz-Lungen-
Wiederbelebung an einer Puppe.

Fotos: MHH/Matthias

:: Presseinformation

:: Pressespiegel

:: aus MHH-Info 6/2013

Videos: http://youtu.be/fzanL9rikr4 und http://youtu.be/seybmZ7YQ-o


Hannover, 31. August 2013
Jasmins großer Abend
14-Jährige erhält Preis für Bürgerliches Engagement

Im gleichen Takt für Organspende. Von rechts: Jasmin Ehrich (14 J.), Hannovers
Bürgermeister Bernd Strauch und Ira Thorsting von den Kleinen Herzen mit dem
Leinestern-Preis. Bernd Strauch ist Ehrenmitglied der „Kleinen Herzen“ und unterstützt
seit vielen Jahren die Arbeit des Vereins.

Sie hatte nur ein paar Stunden frei bekommen von der MHH-Kinderherzklinik, aber das wollte sie sich nicht entgehen lassen: Jasmin Ehrich, die seit über einem Jahr auf eine Herztransplantation wartet, war für den "Leinestern" nominiert, einen Ehrenpreis, den das Freiwilligenzentrum Hannover alle zwei Jahre für besonderes gesellschaftliches Engagement vergibt. Jasmin hat bei Nachbarn und Bekannten Spenden für den Verein "Kleine Herzen Hannover" gesammelt, der sich um die Betreuung herzkranker Kinder und ihrer Angehörigen in der Medizinischen Hochschule Hannover kümmert. Jasmin hat Kekse gebacken und in ihrer Schule verkauft. Und sie engagiert sich zusammen mit Ira Thorsting von den Kleinen Herzen, um die Bereitschaft zur Organspende in der Öffentlichkeit zu erhöhen.

Das erkannten auch die Bürger Hannovers an, die per Telefon abstimmen sollten: Jasmin ist die bisher jüngste Trägerin des "Leinestern".

Die „Kleinen Herzen“ hatten Jasmin für die renommierte Auszeichnung vorgeschlagen, um so erneut das Interesse der Öffentlichkeit auf das Thema Organspende zu lenken. Ira Thorsting: „Die jüngste Debatte über Manipulationen bei der Vergabe der Organe hat die Allgemeinheit sehr verunsichert. Wir brauchen aber eine breite Unterstützung, denn nur, wer selbst einen Spenderausweis hat, wird ansprechbar sein, wenn sein eigenes Kind durch einen Unfall stirbt und es darum geht, ein Organ in einem anderen Kind weiter leben zu lassen.“

:: Weitere Informationen über Jasmin Ehrich, über angeborene Herzfehler und über das Thema Organspende finden Sie unter http://youtu.be/QvClA7YQ_sw.

:: Pressemeldung

:: City-Funk-Beitrag von Agnes Beckmann und Bettina Kühling - Leinesternverleihung 2013

:: Video auf YouTube



Deilmissen, 3. August 2013
Grotes großartiges Grillfest
Erlöse der Tombola mit Hannover96-Tickets zugunsten „Kleine Herzen“

Lothar Grote ist seit 40 Jahren mit seiner Heidi verheiratet. Das musste gefeiert werden! Also wurden im Garten des schmucken Familienheimes in Deilmissen bei Gronau Zelte, Tische und Bänke aufgestellt, ein Caterer rückte mit viel leckerem Grillgut an, ein üppiges Salatbüffet und eine wohlbestückte Bar waren aufgebaut. Und es gab ordentlich etwas auf die Ohren: Andy Lee, der Piano-Rocker aus Hannover, war mit seinem neuen Bassisten Marc Baltrusch angerückt.

Beste Zutaten für ein gelungenes Fest also! Lothar Grote wollte aber nicht nur seinen Gästen Gutes tun. Als niedergelassener Physiotherapeut in Gronau unterstützt er schon länger den Verein „Kleine Herzen Hannover“, und zu dessen Gunsten sollte es nun eine Tombola geben. Verschiedene Unternehmen aus der Umgebung hatten Preise gestiftet, auch Mitglieder der „Blue Knights“, eines Motorradclubs von Polizisten, hatten gespendet, und der Gastgeber stellte als Hauptpreis drei Karten für das Fußballspiel Hannover96 – VfL Wolfsburg zur Verfügung.

Und wer gewann diesen Hauptpreis? Ausgerechnet Ira Thorsting, Vorsitzende der „Kleinen Herzen“ und bekennende Fußball-Nicht-Liebhaberin! Ein erstaunlicher Zufall, denn mit Fußballkarten hatte die Geschichte des Vereins 2006 angefangen! Ganz klar: Wie damals wurden die Eintrittskarten auch diesmal zugunsten herzkranker Kinder versteigert! Insgesamt kamen an diesem Abend 549 Euro für den guten Zweck zusammen, die in ein durchaus sportliches Projekt gesteckt werden. Aber davon ein anderes Mal mehr!



Der Hauptgewinn mit der Nummer 96 waren 3 Eintrittskarten für ein Hannover96-Spiel.



Eine stimmungsvolle Feier mit dem Pianorocker Andy Lee (4. v. li.) beim Ehepaar
Hannelore und Lothar Grote (2. v. li.) in Deilmissen. Eine große Tombola sorgte für
Spannung: Die Erlöse gingen an „Kleine Herzen“, und die Vereinsvorsitzende Ira
Thorsting (re.) freute sich über eine stolze Summe.



Liebevoll wurde jeder Gewinn beschriftet und mit einem „Kleine Herzen“-Logo versehen.



Pianorocker Andy Lee sorgte mit seinem Bassisten Marc Baltrusch für beste Tanzmusik.
Auch der Musiker unterstützt seit vielen Jahren die „Kleinen Herzen“.



Den Hauptgewinn mit der Nummer 96 zog die Vereinsvorsitzende der „Kleinen Herzen“
Ira Thorsting (re.). „Ich bin immer noch kein Fußballfan“, erklärte sie, auch wenn
die Vereinsgeschichte im Fußball-WM-Jahr 2006 mit dem Gewinn von zwei VIP-Endspielkarten
begann. So wurden die drei Eintrittskarten aus der Tombola an diesem Abend in
Deilmissen versteigert.


Hannover, 10.7.2013
Neuer MHH-Präsident informiert sich über die Vereinsprojekte von „Kleine Herzen“

Erster Gedankenaustausch mit dem neuen Präsidenten der Medizinischen Hochschule Hannover: Prof. Dr. Christopher Baum (li.) ließ sich von der Vorsitzenden von „Kleine Herzen Hannover“, Ira Thorsting, und Schatzmeister Volker Radke ausführlich über laufende und künftige Projekte des Vereins informieren. Ein Schwerpunkt des einstündigen Gesprächs war die Schaffung von Eltern-Ruheräumen in der Kinder-Herzklinik und die psychologische und soziale Betreuung – zwei Themen, die den „Kleinen Herzen“ besonders wichtig sind.



Sehnde/Isernhagen, 2.7.2013
Ein großer Tag für Jasmin
Glücksmomente auf dem Reiterhof in Isernhagen

Ihre Tage bestehen vor allem aus Warten. Warten auf den Anruf aus der Medizinischen Hochschule: Ein neues, gesundes Herz wurde gefunden! Die 13-jährige Jasmin Ehrich steht seit über einem Jahr auf der Empfängerliste für ein Spenderorgan. Daran denkt sie im Schulunterricht, beim Spielen mit ihrem kleinen Hund, beim Ausruhen in ihrem Zimmer, auf Schritt und Tritt. Eine Ferienreise ist schon seit Jahren nicht möglich. Das Telefon könnte ja klingeln, und dann muss alles ganz schnell gehen!

Aber Jasmin hat auch Träume! - Einmal auf einem Pferd sitzen, zum Beispiel!

Da kommt der Verein „Glücksmomente“ in Isernhagen bei Hannover ins Spiel. Er hat sich die „Förderung pferdegestützter Therapie und Pädagogik“ zum Ziel gesetzt. Seine Initiatorin Andrea Meyer, selbst Medizinische Fachangestellte mit entsprechenden Zusatzqualifikationen und jahrelanger Berufserfahrung im Bereich des therapeutischen Reitens, hatte sich an die „Kleinen Herzen Hannover“ gewendet, die sich ganz der Betreuung von herzkranken Kindern an der MHH widmen. Die Vorsitzende, Ira Thorsting: „Natürlich ist bei vielen unserer jungen Patienten gar nicht daran zu denken, sie auf ein Pferd zu setzen. Aber es kann ja schon ein Erlebnis sein, ein Tier zu berühren, bei der Pflege zu helfen, es aus der Hand zu füttern. Und wir denken auch an die Geschwister der Herzkinder, die auf so vieles verzichten müssen.“ Anmeldungen für das kostenlose Angebot sind über die Sozialbetreuerin der MHH-Kinderkardiologie möglich, deren Stelle von den „Kleinen Herzen“ finanziert wird. Die Kinder werden sogar nach Verabredung abgeholt und zurückgebracht.

Aber erst müssen die Ärzte befragt werden. Ja, sagten sie, Jasmin darf zu den Pferden, wenn die körperliche Belastung nicht zu groß wird. Und so kam es zur ersten Annäherung: Zunächst noch ein wenig ängstlich, reichte Jasmin dem großen „Dicki“ einen Apfel, kämmte und streichelte den Wallach, führte ihn am Halfter im Kreis, und schließlich durfte sie sogar auf seinen Rücken. Immer unter dem Schutz von Lisa Meyer, der Tochter der Besitzerin. Andrea Meyer: „Unsere Pferde sind an den Umgang mit Kindern gewöhnt. Sie wurden extra für die Therapie ausgesucht und ausgebildet.“

Für Jasmin war es ein tolles Erlebnis: „Ich hatte ganz viel Spaß und habe gar nicht mehr an meine Krankheit gedacht oder daran, dass das Telefon klingeln könnte.“

Das war ja auch der Sinn der Sache. Jasmin will gleich nächste Woche wieder hin. Falls nicht inzwischen der Anruf kommt…

:: Presseinformation
:: Video „Ein Herz für Jasmin“
:: Pressespiegel


Sehnde, 23.6.2013
Die Palmen von Sehnde
„Kleine Herzen“ zu Gast auf dem Stadtfest in Sehnde

Die kleine Stadt im Südosten Hannovers feierte ein Straßenfest unter dem Motto „Germany meets Spain“, und das DruckWerk Sehnde, zusammen mit dem Fachgeschäft „Schuhpiraten“ und dem Palmenhof Ilten (Palmen-Hof.de), dachte sich etwas aus: Zur Unterstützung der „Kleinen Herzen“ wurden Palmen-Schösslinge verkauft. 2,50 Euro pro Stück; davon gingen 1,50 Euro an den Verein, der sich um die Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Familien in der Medizinischen Hochschule Hannover kümmert.

Auch Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke nahm sich viel Zeit, um mit den Vertretern der „Kleinen Herzen“, über die Projekte des Vereins zu sprechen. Und er zeigte sich sehr erfreut über das schöne Fest, das die Bürger seiner Stadt auf die (Tanz-)Beine gestellt hatten.

Silke und Dirk Buß vom Palmenhof hatten zum Beispiel auch große Pflanzen mitgebracht. Die säumten die Fußgängerzone und schufen das angemessen südliche Flair, zusammen mit einem riesigen Sandkasten und einer Cocktail-Bar. DJ Volker Pietsch sorgte für Musik mit „Olé“-Faktor. Die aus Spanien bekannten „Straßenhändler“ waren hier allerdings Kinder, die für kleines Geld Spielzeug anboten, dem sie selbst entwachsen sind. Vor allem die elfjährige Sarah bewies, dass deutsche Geschäftstüchtigkeit durchaus mit mediterranem Temperament gepaart sein kann!

Sarahs stolze Mutter, Sandra Beier vom DruckWerk, hatte viele Freunde zur Mithilfe gewonnen. Und die „Schuhpiratin“ Sabine Nauendorf brachte mit ihren Mixgetränken karibisches Feuer ins Spiel.

Ein wenig Wärme konnte nämlich nicht schaden! Immer wieder gingen die Blicke zum Himmel, wo immer neue Wolken vorüberzogen. Aber der große Regen blieb aus. Auch Petrus hatte wohl seinen Spaß am großen Sehnder Straßenfest.

:: Pressespiegel



Ortsbürgermeisterin Regine Höft (li.) bekommt gegen eine Spende von 5 Euro
zugunsten „Kleine Herzen“ eine Palme von Silke Buß vom Palmenhof Ilten
(Palmen-Hof.de).



Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke nahm sich viel Zeit, um mit den Vertretern
der „Kleinen Herzen“, über die Projekte des Vereins zu sprechen. Und gegen eine
Spende erhielt er von Silke Buß vom Palmen-Hof Ilten (Palmen-Hof.de) eine kleine Palme.



DJ Volker Pietsch sorgte für Musik mit „Olé“-Faktor auf dem Sehnder Stadtfest am
Stand vom Palmen-Hof Ilten (Palmen-Hof.de).



Der Journalist Jörg-Peter Hellerling von den Sehnder-News informierte sich bei Silke
Buß vom Palmen-Hof Ilten (Palmen-Hof.de) über die Spendenaktion zugunsten
„Kleine Herzen“.



Der Verein „Kleine Herzen“ bedankt sich ganz herzlich bei Sandra Beier (DruckWerk)
und ihrer Tochter Sarah (11 J., re. im Bild neben Ira Thorsting), Sabine Naundorf
(Schuhpiraten), Silke und Dirk Buß und ihrem Team vom Palmenhof Ilten (Palmen-Hof.de),
DJ Volker Pietsch, Swen Hörner, Günter Jacoby, Fuhrbetrieb Horn, Björn Müller, Sascha
von Salzen, Anneliese Solf, Andrea und Thomas Hogrefe.



Ronnenberg, 22.6.2013
Gesunde Kinder laufen für herzkranke Kinder
Sponsorenlauf der Grundschüler Ronnenberg

Ein wunderschöner Tag: gutes Wetter, der idyllische Platz rings um die Michaeliskirche in Ronnenberg bei Hannover, ein motiviertes Lehrerkollegium, viele fröhliche Eltern – und 160 Schüler, für die es gar nicht oft genug rumgehen konnte beim Sponsorenlauf zugunsten der „Kleinen Herzen“ und damit der herzkranken Kinder, die in der Medizinischen Hochschule Hannover betreut werden! Der Schulchor gab die Devise aus: „Du schaffst alles, wenn du wirklich willst!“

Den Takt gab Rektor Thomas Stark vor. Er hatte zusammen mit seinen Kollegen nach einem karitativen Projekt in der Region Hannover gesucht, das von dem Sponsorenlauf profitieren sollte. Und war auf die „Kleinen Herzen“ gekommen, bei denen jeder Spenden-Cent unter Garantie in genau definierte Projekte fließt. Der „Direx“ hatte durchaus pädagogische Hintergedanken: „Der Zweck motiviert die Schüler, über sich hinaus zu wachsen.“

Mit den Jüngsten ging es los. Kein leichter Kurs auf hartem Backsteinpflaster, denn auf der einen Seite ging es leicht abwärts, auf der anderen dafür wieder bergan. Manche Eltern mussten ihre Sprösslinge sogar ein wenig bremsen. Oder sie liefen gleich als Schrittmacher mit. Auch die Erwachsenen trugen dann den bunten Zettel am Band um den Hals, der besagte: Jede Runde zählt! Ein weiterer Euro aufs Konto der Hilfe! Mit gezücktem Stift stellten sich die Rundenzähler den Läufern in den Weg, um immer weitere Kreuzchen auf den Zetteln zu machen.

Vor der Schule die Versorgungsstation: Säfte, buntes Obst, Gemüse … und viele schlaue Tipps vom Streckenpersonal. Weil es so schön warm war, ließ sich so mancher junge Athlet mit großer Geste ein nasses Tuch reichen. Und dann weiter! Selbst die Kleinsten hatten ein großes Ziel: möglichst 30 Runden schaffen! Das machte fast zehn Kilometer! Nach anderthalb Stunden mussten die rasenden Youngster regelrecht eingefangen werden, damit auch die größeren Schüler auf die Strecke gehen konnten.

Das Ergebnis wurde jeweils auf ein rotes Papierherz geschrieben und vor der Schule an eine Pinnwand gehängt. Den Rekord schaffte der neunjährige Yannick: 41 Runden! Mal dreihundert Meter – das macht mehr als zwölf Kilometer! Insgesamt, so schätzt Thomas Stark, kamen etwa 2.000 Euro zusammen.

Mit solch tollen Leistungen kann jedes Schuljahr zu Ende gehen!

Weitere Informationen auf der Website der Grundschule Ronnenberg:
:: http://www.grundschule-ronnenberg.de

Schuldirektor Thomas Stark plante mit dem Lehrerkollegium der Grundschule
Ronnenberg den Sponsorenlauf. Von links:
Herr Heiden, Frau Gloth, Jeanette Behnke-Schinke, Friederike Faßnacht,
Herr Sonntag, Herr Otremba vom Förderverein der Schule, Simone Pimm,
Martina Engel, Thomas Stark, Anne Janssen, Monika Gröffke von der Schülerzeitung,
Frau Ravens vom Förderverein. Anmerkung: Nicht alle Akteure sind auf diesem Bild.


Sehnde, 13.6.2013
Frei-Raum

Kreatives Malen für Eltern herzkranker Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover

Familien mit kranken Kindern stehen unter einer großen Belastung, insbesondere während eines Krankenhausaufenthaltes. Die Gedanken und Sorgen der Eltern drehen sich unentwegt um das Wohlbefinden des Kindes.

Um diesen Eltern eine Möglichkeit zu geben, sich von Ängsten und Spannungen zu befreien, Kraft zu schöpfen oder einfach Freude am kreativen Ausdruck zu entdecken, dient das Malen in einer kleinen Gruppe als „kreativer Frei-Raum“.

In entspannter Atmosphäre, unter fachkundiger Anleitung, können die Teilnehmer spielerisch mit Acrylfarbe oder anderen künstlerischen Techniken experimentieren. Die Bildende Künstlerin und Kunsttherapeutin Anne Nissen bietet den Eltern kranker Kinder im Auftrag des Vereins „Kleine Herzen“ Malstunden an: „Die Themen können vielfältig sein, von abstrakten Bildern bis zu Landschaften. Die Teilnehmer inspirieren sich meist gegenseitig. Als Ergebnis entsteht eine Malerei auf einer kleinformatigen Leinwand oder auf Papier, die von den Teilnehmern gegenseitig bestaunt wird.“

Ira Thorsting, Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen“: „Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen der Eltern und über die wunderschönen Arbeiten. Anne Nissen hat bereits vor ein paar Wochen mit herzkranken Kindern ein Kunstprojekt in der MHH-Kinderklinik umgesetzt. Auch im Auftrag unseres Vereins, der sich um herzkranke Kinder und ihren Angehörigen in der MHH-Kinderklinik kümmert.“



Die Bildende Künstlerin und Kunsttherapeutin Anne Nissen (li.) mit Melanie Baumann,
Mutter von Herzkind Jana Marie (2 J.). Melanie Baumanns erstes Bild im Eltern-Malkurs
nutzt der Verein „Kleine Herzen“ für Plakate und für Flyer, die in der MHH-Kinderklinik
verteilt werden.



Eltern herzkranker Kinder können in der MHH-Kinderklinik unter fachkundiger Anleitung
von Anne Nissen, Bildende Künstlerin und Kunsttherapeutin, ihr eigenes Kunstwerk schaffen.

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Hannover, 9.6.2013
Wer ist EMMA_H.art?
Im Einsatz für gute Laune
Neue Ärzte-Band begeisterte Gäste auf dem Lister Meile Fest 2013

Auf dem Transparent im Hintergrund bewegen sich Frauen in bekannter Bondgirl-Manier. Davor, auf der Bühne, sind sie zu Zweit, aber ihre „Waffen“ sind die Stimmbänder, und statt der Doppelnull tragen sie ein Dr. vor dem Namen: Trixi Eberlein und Katharina Ehrenberg sind Ärztinnen an der MHH-Kinderklinik. Dr. Alexander Horke, Chef der Chirurgie für angeborene Herzfehler der HTTG an der Medizinischen Hochschule Hannover, hatte die Idee, zusammen mit anderen jungen Kollegen eine Band zu gründen. In deren Namen EMMA_H.art klingt das Kürzel „MHH“ an. Die Kinderkardiologen Dr. Christoph Happel und Dr. Guntram Schwörer sowie der Pulmologe Dr. Nicolaus Schwerk und Andy Greiter, Lebensgefährte einer Ärztin, sind das musikalische Rückrat der Gruppe.

Ihren ersten Einsatz hatten die heftigen Sieben auf dem Hannoverschen Lister-Meile-Fest. Mit chirurgischer Fingerfertigkeit wurden Saiten angeschlagen, das Schlagzeug machte Alarm. Und diese Stimmen! Katharina Ehrenberg ist mehr für die weichen, jazzigen Töne zuständig, Trixi Eberlein fürs Rockige. Und Alexander Horke lässt den Punk raus. Rau und fröhlich. Musik als Ausgleichssport für gestresste Mediziner.

Weil sie ihr humanitäres Engagement aber nicht im Gitarrenkoffer eingeschlossen haben, machte die Band auf der Lister Meile auch Werbung für den Verein „Kleine Herzen“, der sich für die Betreuung herzkranker Kinder und ihrer Angehörigen an der MHH einsetzt.

Mission accomplished, EMMA_H.art!




Die neue Ärzte- Band „EMMA_H.art“ auf dem Lister Meile Fest 2013. Von links: Guntram
Schwörer, Andy Greiter, Christoph Happel, Trixi Eberlein, Alexander Horke, Katharina
Ehrenberg und Nico Schwerk.



Die neue Ärzte-Band „EMMA_H.art“ begeistert auf dem Lister Meile Fest 2013 große
und kleine Zuhörer.



Es ist ihr erster öffentlicher Auftritt: Die Ärzte-Band EMMA_H.art rockte das
Lister Meile Fest 2013.



Stimmgewaltig überzeugt Kinderherzchirurg Dr. Alexander Horke auf dem
Lister Meile Fest 2013.



Kinderherzchirurg Dr. Alexander Horke sorgt als Sänger der neuen Ärzte-Band
EMMA_H.art auf dem Lister Meile Fest 2013 für Stimmung.



Kinderkardiologin Dr. Katharina Ehrenberg singt Lieder, die zu Herzen gehen.

:: Presseinformation


Bennigsen, 31.5.2013
Kunst und Medizin
Ausstellung „HerzStücke“ in Bennigsen endet mit Musik und Information

Passt das zusammen? Werke von Künstlern aus aller Welt, „untermalt“ von den fröhlich hintersinnigen Liedern der DeisterJungens um Ralf Grabowski, und dazwischen Informationen zu angeborenen Herzkrankheiten? Die Antwort: ein großes JA! Besonders, wenn medizinische Fakten so leicht verständlich und interessant geboten werden wie bei der Veranstaltung des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ im Sanitätshaus Am Deister in Bennigsen.

Dr. Michael Sasse, Leiter der Intensivstation in der Kinderklinik der MHH, kam ganz ohne die üblichen Projektionen und Statistiken aus. Er hatte sich „schnell mal im Stationslager umgesehen“ und einige Schläuche, ein paar alte Gummiringe und vier kleine Plastiktrichter mitgebracht. Mit denen demonstrierte er nun, wie sich ein menschliches Herz innerhalb weniger Wochen im Mutterleib entwickelt und welche komplizierten Defekte dabei entstehen können.

Dr. Sasse weiß, wovon er spricht: In keiner Kinderklinik in Deutschland werden so viele Schwerstfälle behandelt. Über das Pädiatrische Intensiv-Netzwerk werden außerdem Krankenhäuser im Umkreis von 200 Kilometern unterstützt. Ein großes Problem ergibt sich zurzeit durch die wieder aufgeflammte Diskussion um Organspenden. Allein in Hannover warten mehrere Kinder auf ein neues Herz.

„Kleine Herzen haben Angst in der Nacht“, sang Ralf Grabowski. Er hat das Lied 2007 für die „Kleinen Herzen“ geschrieben. Auch der Springer Schmiedekünstler Andreas Rimkus hat sich mit dem Thema beschäftigt. Aus unscheinbaren Metallstücken hat er zusammen mit Kindern ein bewegliches Objekt geschaffen: der Herzkreislauf, ganz wörtlich genommen.

Wie wichtig die Beschäftigung mit Malerei für die Gesundheit ist, demonstrierte die Kunsttherapeutin Anne Nissen. Im Auftrag des Vereins „Kleine Herzen“ beschäftigt sie sich mit den Eltern kranker Kinder in der MHH und sorgt so für Ablenkung und Entspannung im stressigen Klinik-Alltag.

Auch andere Künstler trugen zu der Ausstellung in Bennigsen bei: Die Bredenbeckerin Christiane Nievelstein-Bläsche und der Wennigser Horst Voigtmann hatten eigene Bilder gestiftet. Den Vogel aber schoss Magdalene Aujath aus Springe ab: Sie spendete ein eigenes Werk, nahm es aber anschließend gleich wieder mit … und überwies, was es ihrer Meinung nach wert ist!

Bei allen Unterstützern bedankt sich der Verein „Kleine Herzen“ – besonders beim Team vom Sanitätshaus Am Deister, das sich wochenlang liebevoll um die Benefiz-Bilderausstellung „HerzStücke“ gekümmert hat.



Dr. Michael Sasse, Leiter der Intensivstation der MHH-Kinderklinik, erklärt, wie
angeborene Herzfehler entstehen.



Kunsttherapeutin Anne Nissen berichtet über ihre Projekte für „Kleine Herzen“ in der
Medizinischen Hochschule Hannover.



Von links: Frank Speckenheuer, Ralf Grabowski und Frank-Joachim Helms, das sind
die DeisterJungens. Herzkind Jasmin (13 J.) aus Laatzen ist ein großer Fan der Springer
Band und hat auf der musikalischen Finissage eine Musik-CD gewonnen.



Magdalene Aujath aus Springe malt wunderschöne Bilder und spendete „Kleine Herzen“
eine schöne Summe.



Schmiedekünstler Andreas Rimkus aus Springe schuf aus unscheinbaren Metallstücken
ein bewegliches Objekt: den Herzkreislauf.



Der Zahnarzt Dr. Jens Riegelmann aus Bennigsen kaufte ein Bild aus der Serie
„Art for Heart“ von der italienischen Künstlerin Ilaria Pergolesi.

:: Video


Laatzen, 10. + 11.5.2013
Alles Liebe zum Muttertag
Leine-Center spendet den Erlös der Muttertags-Aktion an „Kleine Herzen“

Liebevoll hatten die Mitarbeiter im Leine-Center in Laatzen auf einer Aktionsfläche eine Zuckerbäcker-Kulisse aufgebaut. Mit einem alten Herd, schönen Regalen, kleinen Tischen und Stühlen. Drei reizende junge Damen Aylin Acikbas, Cornelia Deike und Janette Janowiesz kümmerten sich um all die Kinder, die ihrer Mutter ein Kuchenherz mit vielen bunten Liebesperlen dekorieren wollten. Besagte Mütter standen mit Stolz-geröteten Gesichtern und leuchtenden Augen außen herum und zahlten gerne zwei Euro für das, was sie am 12. Mai zum Muttertag „überraschen“ sollte.

Eine stolze Summe kam zusammen, und Edith Modrzejewski vom Center Management überreichte ein paar Tage später den Spendenscheck an Ira Thorsting, die Vorsitzende des Vereins, mit den Worten: „Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Projekt. Es ist eine ganz ganz tolle Sache, und es war bestimmt nicht unsere letzte Aktion für die Kleinen Herzen.“

Die „Kleinen Herzen“ profitierten doppelt: 1.000 Euro gingen aufs Spendenkonto. Sie helfen, die Stundenzahl der Sozialbetreuerin zu verdoppeln, die sich in der MHH-Kinderkardiologie um die Familien der kleinen Patienten kümmert. Und in jeder Tüte mit einem Kuchenherz steckte auch ein Handzettel, auf dem die Projekte beschrieben werden.




Cornelia Deike (li.) und Aylin Acikbas verpackten die süßen Muttertag-Herzkuchen
im Leine-Center.



Aylin Acikbas (li.) und Janette Janowiesz verpacken die leckeren Herzkuchen.



Auch viele Väter halfen ihren Kindern bei der süßen Muttertag-Aktion im Leine-Center.



Edith Modrzejewski vom Center Management übereichte den Spendenscheck an Ira
Thorsting, Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen“, mit den Worten: „Ich wünsche
Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Projekt. Es ist eine ganz ganz tolle Sache,
und es war bestimmt nicht unsere letzte Aktion für die Kleinen Herzen.“

 


Hannover, 26.4.2013
Viele viele bunte Bücher!
Handwerkskammer spendet den kleinen Patienten in der MHH-Kinderklinik Mitmach-Bücher. Verein „Kleine Herzen Hannover“ und MHH-Spieloase freuen sich über 25 Exemplare von „Das große Kinderbuch des Handwerks“

Handwerkskammer-Präsident Walter Heitmüller und Jans-Peter Ernsting, Hauptgeschäftsführer der HWK Hannover, kamen bei bestem Wetter. So gehört es sich auch, wenn Geschenke gebracht werden: Die Handwerkskammer hatte dem Verein „Kleine Herzen Hannover“ 25 großformatige Lern-Guck-Vorlese-Mitmach-Bücher übergeben, die nun von der Spieloase der Kinderklinik in der Medizinischen Hochschule Hannover an kleine Patienten verteilt werden sollen.

Im „großen Kinderbuch des Handwerks“ erfahren Kinder nicht nur eine Menge über handwerkliche Berufe; sie werden auch angeregt, sich selbst mit ihnen zu beschäftigen. Der Zeitbild-Verlag, der den Band herausgibt, hat nämlich zu einem Mal-Wettbewerb aufgerufen. Thema: natürlich die Handwerksberufe!

Ira Thorsting, deren Verein sich für die Betreuung von herzkranken Kindern an der MHH engagiert, hatte sofort eine Idee: Sie engagierte die Künstlerin Anne Nissen, die nun mit Karton und vielen Buntstiften durch die Kinderklinik zog und die Patienten zum Malen und Basteln animierte. Oft musste sie sich an ein Krankenbett setzen, weil die Kleinen zu schwach waren aufzustehen. Der vierjährige Aaron Luca, erst vor anderthalb Wochen am Herzen operiert, schaffte es in Begleitung seiner Oma sogar zur Malstunde in die Spieloase. Mit strahlendem Lächeln zeichnete er dort bunte Torten für einen Bäckerladen, die mit anderen Teilen zu einem riesigen Gesamtbild zusammengesetzt wurden. Eine Schreinerei, eine Malerwerkstatt und eine Schneiderei sind ebenfalls auf dem Poster zu sehen – ein aufklappbares Handwerkerhaus.

Auch Professor Beerbaum, Direktor der MHH-Klinik für Kinderkardiologie, war begeistert von der Aktion. Er nutzte die Gelegenheit zu einem Appell an die Herren von der Handwerkskammer: „Wir tun hier alles, um Kindern mit angeborenen Herzfehlern ein normales, aktives Leben zu ermöglichen. Es wäre schön, wenn Handwerksbetriebe junge Bewerber nicht automatisch abweisen würden, weil in ihrem Lebenslauf eine schwere Herzoperation auftaucht. Unsere Herzkinder sind sehr viel belastbarer, als oft angenommen wird.“

Jeder Malwettbewerb schreibt natürlich Preise für die gelungensten Bilder aus. Die Spieloase und die kleinen Künstler können sich aber jetzt schon als Sieger fühlen: Handwerkspräsident Walter Heitmüller versprach spontan 500 Euro, die für das Sommerfest der MHH-Kinderklinik am 15. Juni verwendet werden sollen.



Herzkind Aaron Luca (4 J.) macht es sichtlich Spaß mit der MHH-Kunsttherapeutin
Anne Nissen an dem Riesen-Plakat zu arbeiten. Seine wunderschön gemalten Torten
finden in der Etage „Bäckerei“ im Handwerker-Haus ihre Plätze.



Walter Heitmüller, (3. v. re.), Präsident der Handwerkskammer Hannover, übergibt
mit Jans-Peter Ernsting, Geschäftsführer der HWK, große Kinderbücher an Ira Thorsting
(3. v. li.), Vorsitzende „Kleine Herzen“, und an Annette Wiens, Erzieherin und Leiterin
der MHH-Spieloase, und an Annika Josewski, Auszubildende in der MHH-Spieloase.
Professor Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der MHH-Kinderkardiologie und Intensivmedizin,
freut sich über die Geschenke und über interessante Gespräche mit den Vertretern der
Handwerkskammer.


Hamburg/Hannover, 19.4.2013
Verein „Kleine Herzen“ neu im Bundesverband Herzkranke Kinder

Am 19. April 2013 wurde der Verein „Kleine Herzen Hannover“ einstimmig in den Bundesverband Herzkranke Kinder aufgenommen. Ira Thorsting, Vorsitzende der Kleinen Herzen: „Wir engagieren uns ausschließlich für die Betreuung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern an der Medizinischen Hochschule Hannover. So soll es auch bleiben. Es ist jedoch gut und wichtig, ein bundesweites Netzwerk hinter sich zu haben und sich mit anderen Vereinen über Projekte, aber auch Probleme auszutauschen.“

So gab es am Rande der Jahreshauptversammlung des BVHK in Hamburg schon viele Gespräche. Projekte der Kleinen Herzen wie der Dolmetscherdienst für Patienten mit schlechten Deutschkenntnissen sind bundesweit noch einmalig und erregten entsprechendes Interesse.

Der Bundesverband Herzkranke Kinder mit Sitz in Aachen wurde 1993 gegründet und bildet das Dach für derzeit 22 Regionalvereine, Elterninitiativen und Elterngruppen. Ira Thorsting: „Der Verband gibt unter anderem viele Schriften und Broschüren zu wichtigen Themen heraus, die wir gerne auch den Patientenfamilien an der MHH zugänglich machen wollen.“



Kleine Herzen Hannover e.V. ist neues Mitglied im Bundesverband Herzkranke Kinder:
Ira Thorsting, Vereinsvorsitzende Kleine Herzen, bedankt sich bei Werner Bauz, Vor-
sitzender des Bundesverband Herzkranke Kinder, für die herzliche Aufnahme im BHVK.

Kurz über den „Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. – für Menschen mit angeborenen Herzfehlern in jedem Lebensalter: Der Vorstand des BVHK besteht überwiegend aus Eltern herzkranker Kinder, die ehrenamtlich arbeiten.

Die BVHK-Mitgliedsvereine leisten regional die Basisarbeit. In erster Linie geben sie den betroffenen Familien vor Ort Hilfestellung in ihrer neuen und problematischen, vielfach auch dauerhaft belastenden Situation. Wir bauen das dringend erforderliche Netzwerk für herzkranke Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien weiter aus. Der BVHK ist in Deutschland die Koordinationsstelle der Selbsthilfe für die herzkranken Betroffenen und ihre Familien - sowie alle, die mit ihnen leben. Unsere Arbeit und die unserer Mitgliedsvereine kostet Geld. Wir alle finanzieren unsere Projekte aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Autonomie: Die Mitgliedsvereine bewahren ihre rechtliche und geschäftliche Selbständigkeit. Auch der BVHK ist vollständig autonom.

Weitere Informationen:
www.bvhk.de
www.herzklick.de
www.facebook.com/herzkranke.kinder

:: Presseinformation


Hannover, 15.4.2013
Herztöne
Benefiz-Konzert von Bundeswehr und Polizei bringt 7.500 Euro
für die Kinder-Herzklinik der MHH

Soldaten und Polizeibeamte sind von Berufs wegen nicht leicht aus der Fassung zu bringen. Aber diesmal ist ihnen die Erschütterung deutlich anzusehen. Dr. Michael Sasse, leitender Oberarzt der Intensivstation in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover, hat sie in das sogenannte „Abschiedszimmer“ geführt. Jetzt drängen sich zwölf gestandene Männer in dem freundlich hellen Raum, in dem viel zu oft Eltern versuchen, den Tod eines Kindes zu begreifen. Dr. Sasse: „In Hannover behandeln wir mehr Schwerstfälle als auf jeder anderen Kinder-Intensivstation in Deutschland. Etwa 40 Prozent unserer Patienten haben einen angeborenen Herzfehler, aber es gibt ein weites Spektrum - von Krebskindern bis zu Unfallopfern.“ - Informationen zu einem wichtigen Thema.

Eigentlich waren die Gäste in Uniform am letzten Montag gekommen, um einen gemeinsamen Erfolg bekannt zu geben: Heeresmusikkorps I der Bundeswehr, Polizeiorchester Niedersachsen und Bundespolizeiorchester Hannover hatten am 28. Februar ein Benefiz-Konzert gegeben. „DIE GLORREICHEN DREI“ spielten bekannte Filmmelodien, und die Ränge im Großen NDR-Sendesaal waren voll: Knapp 1200 Zuhörer applaudierten begeistert. Der Reinerlös des Konzerts ging zu gleichen Teilen an den Verein „Lachen helfen“, der in Afghanistan Schulen und Krankenhäuser aufbaut, und an „Kleine Herzen Hannover e.V.“.

Wofür die Kleinen Herzen ihren Anteil von 7.500 Euro verwenden werden, konnten sich alle Beteiligten ansehen. Unter Führung von Professor Philipp Beerbaum, Direktor der MHH-Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, ging es auch auf die Kinder-Herzstation. Hier haben die Kleinen Herzen - zusammen mit einem Partner-Verein - Eltern-Kind-Zimmer eingerichtet, die Küche und das Stationszimmer umgebaut. Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden, eine zweite Station für Patienten mit angeborenem Herzfehler herzurichten; ein neues Spielzimmer und ein Eltern-Ruheraum sind geplant, im Raum für die Echo-Kardiographie werden die „Verschönerungsarbeiten“ so schnell wie möglich beginnen. Die Gäste sahen den Alt-Zustand: unpersönlich, trist. Prof. Beerbaum: „Uns geht es nicht um Luxus-Sanierung, aber darum, den kleinen Patienten Ängste zu nehmen, ihnen die Untersuchung so angenehm wie möglich zu machen. Wir wollen im Betreuungsumfeld das erreichen, was für uns auf medizinischem Gebiet selbstverständlich ist: Es sollen Qualitätsstandards gesetzt werden. Dabei helfen uns die Kleinen Herzen.“

Geld ist knapp - auch für die MHH. Das weiß auch die Vorsitzende der Kleinen Herzen, Ira Thorsting: „Es ist richtig, wenn die vorhandenen Mittel vor allem in die medizinische und technische Ausstattung gesteckt werden. Dass sie da gut eingesetzt sind, beweist der internationale Ruf der Klinik. Aber auch für die Unterbringung und die seelisch-soziale Betreuung der Patienten und ihrer Familien soll etwas geschehen. Da helfen wir gerne.“

Nicht alleine! Die Vertreter von Polizei und Bundeswehr sagten spontan zu: Es wird weitere Benefiz-Aktionen für die Kleinen Herzen geben! Oberst Michael Rondé, Stellvertretender Kommandeur des Landeskommandos Niedersachsen: „Man denkt immer, der Staat wird es schon richten. Wir haben heute gesehen, dass moderne Technik allein nicht reicht. Daher müssen wir Bürger beitragen, dass kleine Herzen nicht nur mit Verstand, sondern auch mit Herz behandelt werden.“



Scheckübergabe an die beiden Vereine „Kleine Herzen“ und „Lachen Helfen“ am letzten
Montag im Innenhof der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover. 1. Reihe
von links: Oberst Michael Rondé, Stellvertretender Kommandeur des Landeskommandos
Niedersachsen, Manfred Peters, Leiter des Heeresmusikkorps I der Bundeswehr,
Ira Thorsting, Vorsitzende „Kleine Herzen“, Winfried Grotthaus und Wilhelm Lilje vom
Verein „Lachen Helfen“. 2. Reihe von links: Dr. Michael Sasse, Kinderkardiologe und
Leitender Oberarzt der MHH-Intensivstation, Oberst Josef Jünemann, 1. Panzerdivision
Hannover, Oberstleutnant Ralph Marschner, Thomas Osterroth, Polizeipräsident der
Bundespolizeidirektion Hannover, Thomas Bogner, Dirigent des Polizeiorchesters
Hannover, Rolf Bader, Vizepräsident der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen,
Andreas Gehrke, Leiter des Bundespolizeiorchesters Hannover, Jens Viernow, Förderverein Familienbetreuungszentrum Hannover e.V., Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der
Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule
Hannover. Im Hintergrund: Oberstleutnant Jürgen Engelhardt, Leiter der Informationsarbeit
des Landeskommandos Niedersachsen.


Bennigsen, 22.3.2013
Sanitas ex artibus
Benefiz-Ausstellung zugunsten herzkranker Kinder in Bennigsen

So sehen Unterstützer aus: Bennigsens Bürgermeister Hartmut Rieck (li.),
die „DeisterJungens“ Ralf Grabowski (2.v.li.) und Frank Speckenheuer und
- im Hintergrund - Carsten Brüsing vom Sanitätshaus Am Deister. Ralf Grabowski
hatte 2007 das Lied „Kleine Herzen“ für Ira Thorsting (2.v.re.) und ihre Initiative
zugunsten herzkranker Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover geschrieben.

Gesundheit, die aus den Künsten kommt - eine Verbindung, über die Ärzte schon lange sprechen. Kunst als Therapie. Aber es geht auch anders. Und das wird zurzeit in Bennigsen bewiesen: Im Sanitätshaus Am Deister ist bis Ende Mai die Ausstellung „HerzStücke“ zu sehen, darunter Bilder von so bekannten Künstlern wie Kurt Passon oder Siegfried Neuenhausen, beide aus dem Privatbesitz von Ira Thorsting, der Vorsitzenden des Vereins „Kleine Herzen Hannover“. Wer das Engagement des Vereins bei der Betreuung herzkranker Kinder und ihrer Familien an der Medizinischen Hochschule Hannover mit einer namhaften Spende unterstützt, darf sich eines der Bilder mit nach Hause nehmen. Ira Thorsting: „Die meisten Arbeiten hat der Mainzer Künstler Thommy Ha gespendet. Er hat sie in der ganzen Welt gesammelt und 2011 zum „Tag des herzkranken Kindes“ an unseren Verein übergeben. Dr. Philipp Rösler, der damals noch Bundesgesundheitsminister war, hat selbst den Hammer geschwungen, um einige der Bilder zu versteigern.“

Eine Kunsta(u)ktion unter dem Titel „ART for HEART“, an die sich auch Thommy Ha offenbar noch gerne erinnert. Zur Ausstellung in Bennigsen schrieb er ein Grußwort: „Diese Unterstützung darf nie aufhören! Viel zu wichtig ist es, in einem gerade beginnenden Leben Zuversicht, Hoffnung und Gesundheit zu platzieren und ein sorgenfreies Heranwachsen zu ermöglichen.“

Das ist ganz im Sinne der „Kleinen Herzen“, die sich unter anderem an der Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmer auf den Kinderherzstationen der MHH beteiligen, sich für die psychologische Betreuung der betroffenen Familien einsetzen und einen Dolmetscherdienst finanzieren, damit auch die Eltern ausländischer Patienten über alle nötigen Behandlungsschritte informiert werden können. Seit einem halben Jahr läuft auch das Projekt „SomitH“ – Sozialbetreuung mit Herz: Eine Wirtschaftsberaterin hilft bei Problemen, zum Beispiel, wenn es darum geht, Anträge für die Reha zu stellen oder einen Krippenplatz für ein Geschwisterkind zu finden.

Hartmut Rieck, Ortsbürgermeister von Bennigsen, hält eine ergreifende Rede zur
Eröffnung der Ausstellung "HerzStücke" im Sanitätshaus Am Deister.

:: Eröffnungsrede als PDF

Bei der Ausstellungseröffnung in Bennigsen wurde also nicht nur über Kunst gesprochen, sondern auch über soziales bürgerliches Engagement. Ortsbürgermeister Hartmut Rieck: „Was ist mit den Eltern, die plötzlich vor der Tatsache stehen, dass das lebenswichtigste Organ ihres Kindes nicht richtig funktioniert? In solchen Fällen kommen wir mit der herkömmlichen Betreuung, die unsere Krankenhäuser bieten, nicht mehr aus - mag sie noch so gut sein.“

Wie groß die Belastung für die Familien ist, konnten die Gäste im Sanitätshaus Am Deister aus erster Hand erfahren: Melanie Ehrich-Wolter war mit ihrer Tochter Jasmin gekommen. Die zarte Dreizehnjährige wartet seit fast einem Jahr auf ein Spenderherz.

Die Ausstellung „HerzStücke“ ist noch bis zum 31. Mai 2013 im Sanitätshaus Am Deister in Bennigsen zu sehen und endet an diesem Nachmittag mit einer musikalischen Finissage.



„Ein kleines Herz, das einsam fast zerbricht“. Diesen Text schrieb Ralf Grabowski (re.)
2007, um Ira Thorsting (vorne li.) und ihre Bemühungen zugunsten herzkranker Kinder
in der MHH zu unterstützen. Zusammen mit Frank Speckenheuer von den „DeisterJungens“
sang er das Lied auch bei der Eröffnung der Benefiz-Ausstellung im Sanitätshaus Am Deister
in Bennigsen. Auch für Jasmin, die auf eine Herztransplantation wartet, gilt: „Wenn große
Herzen für kleine Herzen schlagen, dann kann man was verändern, man muss Tränen
nicht ertragen.“

Weitere Informationen über Jasmin unter Youtube: http://youtu.be/QvClA7YQ_sw


Hannover, 12. – 14.2.2013
Herzen für Herzen
Spendenaktion zum Valentinstag zugunsten „Kleine Herzen“

Harald Luther von der Landbäckerei Bosselmann ist – die Freunde des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ wissen es – ein Mannsbild von besonderer Qualität: groß, von ausladender Statur, mit beachtlichem Schnurrbart und noch breiterem Lachen. Wenn er „Lecker lecker! Muffins zum Valentinstag“ ruft, vergeht manchem Passanten der Gedanke an einen Blumenstrauß für die Liebste zu Hause. Auch wenn der Wind an der Treppe zum Bahnsteig 13 im Hannoverschen Hauptbahnhof alles tut, um eventuelle Frühlingsgefühle weg zu blasen – Harald Luther verkauft! Am ersten Tag 300 Schoko-Muffins, bestreut mit vielen bunten Zuckerherzen, am zweiten Tag schon 500 und am dritten sogar 900.

Apropos kalter Wind: Besonders die „Kleinen Herzen“ haben allen Grund, sich die klammen Hände zu reiben! Sie sind die Begünstigten dieser Aktion unter dem Motto „Herzen für Herzen“, veranstaltet von der Deutschen Bahn mithilfe von Bosselmann. Friederike Strauß von der Werbegemeinschaft Hannover Hauptbahnhof steckt einen Hunderter in das große Spendenherz: „Das ist von unseren Mitarbeitern. Wir wären sonst davon essen gegangen.“

Insgesamt kommen über 2.000 Euro für die Betreuung herzkranker Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen. Dank an die Beteiligten – und ein Hoch auf die Liebe!



„Herzensteam“ für die gute Sache: Nina Lichtner (li.), Auszubildende der Deutschen Bahn,
Ira Thorsting (2. v. li.) , Vorsitzende „Kleine Herzen Hannover e.V.“, Harald Luther,
Bäckermeister der Landbäckerei Bosselmann und Güler Geral (re.), Auszubildende
der Deutschen Bahn, mit der Muffin-Aktion „Herzen für Herzen“ zum Valentinstag
auf dem „Einkaufsbahnhof“ Hannover.



Harald Luther (li.), Bäckermeister der Landbäckerei Bosselmann, Nina Lichtner (2. v. li.)
und Güler Geral (re.), beide sind Auszubildende der Deutschen Bahn, werden von
Klaus Nagel, Verein "Kleine Herzen", bei der Muffin-Aktion „Herzen für Herzen“ zum
Valentinstag auf dem "Einkaufsbahnhof" Hannover unterstützt.



Gemeinsam für „Kleine Herzen“: Harald Luther, Bäckermeister der Landbäckerei
Bosselmann, Dr. Nigül Kimil (2. v. li.), Sozialbetreuerin der Kinderherzstation der
Medizinischen Hochschule Hannover, Güler Geral und Nina Lichtner (re.), beide
Auszubildende der Deutschen Bahn Auszubildende der Deutschen Bahn, während
der Muffin-Aktion „Herzen für Herzen“ zum Valentinstag auf dem „Einkaufsbahnhof“
Hannover.

Eine Herzenssache: Nadin Grundwald unterstützt seit Jahren den Verein „Kleine Herzen“
und hilft auf der Muffin-Aktion „Herzen für Herzen“ zum Valentinstag auf dem „Einkaufs-
bahnhof“ Hannover.



Dorothea Nagel informiert während der Muffin-Aktion zum Valentinstag auf dem
„Einkaufsbahnhof“ Hannover über den Verein „Kleine Herzen“ und sammelt Spenden
zugunsten herzkranker Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover.


Hannover, 22.2.2013
Schmusepuppen
Verein „Kleine Herzen“ erhält 26 Handpuppen von der Polizei Hannover für die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover

Die kleine Alina macht große Augen. So viele Menschen sind in die Spieloase der MHH-Kinderklinik gekommen! Was ein Polizeipräsident ist, weiß die Fünfjährige noch nicht. Und die Puppen – manche fast so groß wie Alina – sind natürlich auch viel interessanter. Wenn Anja Schiwek von der Präventionspuppenbühne der Polizei ihre Hand hineinsteckt, kann „Hanna“ sogar mit Alina schmusen.

Alina lebt seit anderthalb Jahren auf der Intensivstation der Kinderklinik. Ihr Herz ist zu schwach, und die Lungen sind auch geschädigt. Nur eine Transplantation beider Organe kann noch helfen. Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ setzt sich für die Betreuung herzkranker Kinder und ihrer Familien in der Medizinischen Hochschule Hannover ein. Angst nehmen, ein wenig Freude bringen – das gehört dazu. Und darum hat Hans-Joachim Homuth, der Leiter der Präventionsbühne, 26 Puppen mitgebracht, die ihn bisher bei seinen Auftritten in Kindergärten und Schulen begleitet haben. Die Präventionspuppenbühne ist seit 1989 eine feste Institution der Polizeidirektion Hannover. Seit der Gründung haben die Mitarbeiter in etwa 7.650 Präventionsvorstellungen zu verschiedenen Themen - wie Verkehrs- und Gewaltprävention, Zivilcourage und häusliche Gewalt - etwa 250.000 Kinder erreicht.

Die Handpuppen sind ein Geschenk für den Verein „Kleine Herzen“, der den kleinen Schatz an bunten, lustigen Figuren gleich weitergab an die Spieloase. Die Betreuerinnen sollen mit Hilfe der Puppen Kontakt zu Kindern aufnehmen, die durch das fremde Umfeld der Klinik eingeschüchtert sind; auch die Clinic-Clowns und die Sozialbetreuerin der Kinder-Herzstation, Frau Dr. Nilgün Kimil, werden sich der fröhlichen Stoffgesellen bedienen.

Und der Polizeipräsident? Axel Brockmann sorgte durch sein Kommen für das Medieninteresse, das die schwerstkranken Kinder so dringend benötigen – zum Beispiel, um im Sinne der Kleinen Alina für mehr Bereitschaft zur Organspende zu werben: „Uns ist es wichtig, den Blick auf diese tolle Idee „Kleine Herzen“ zu lenken. Sowohl für die Kinder selbst wie auch die Eltern, die ja in der Phase der Operation, der Behandlung und der Nachbehandlung in einer schwierigen psychischen Situation sind.“

Brockmann wies auch noch einmal auf das Benefiz-Konzert von Orchestern der Polizei und der Bundeswehr am 28. Februar hin, dessen Erlös zur Hälfte an die „Kleinen Herzen“ geht.



Schatzkiste voll mit Handpuppen für „Kleine Herzen“. Hans-Joachim Homuth (li.),
Leiter der Präventionsbühne, und seine Kollegin Anja Schiwek überbrachten gemeinsam
mit Polizeipräsident Axel Brockmann (3. v. li.) 26 Handpuppen an Ira Thorsting (2. v. li.),
Vorsitzende „Kleine Herzen“, und an Dr. Stephan Schoof, Oberarzt der MHH-Kinderkardiologie.



Als Dankeschön ein Scherenschnitt vom Vereinslogo der „Kleinen Herzen“ an die
Präventionspuppenbühne der Polizei Hannover. Von links: Prof. Dr. Philipp Beerbaum,
Chef der Kinderkardiologie und Intensivklinik der MHH, Polizeipräsident Axel Brockmann
und Ira Thorsting, Vorsitzende „Kleine Herzen“, sowie Hans-Joachim Homuth, Leiter der Präventionspuppenbühne.



Hans-Joachim Homuth, Leiter der Präventionspuppenbühne, zeigt Emily (6 J.) die
Handpuppen, die zukünftig in der Spieloase der MHH für kleine Patienten zur
Verfügung stehen.

:: Pressespiegel


Hannover, 12.2.2013
Ein Versicherungsfall
Mitarbeiter und Geschäftsführung der VHV Gruppe unterstützen „Kleine Herzen“ mit großzügiger Spende

Versicherungen sind ein ernstes Geschäft. Wie wichtig aber Spielen für die Entwicklung von Kindern ist, wissen die über 1.800 Mitarbeiter der VHV Gruppe in Hannover. Besonders, wenn es sich um Kinder mit einem angeborenen Herzfehler handelt, die in der Medizinischen Hochschule behandelt werden. Auf der Kinder-Herzstation 68b gibt es zwar ein eigenes Spielzimmer, aber dessen Einrichtung stammt aus den 80er Jahren, die meisten Spiele sind unvollständig. Da hilft auch ständiges Nachkaufen durch freundliche Spender nichts mehr. Ein neues Konzept muss her! Das hat der Verein „Kleine Herzen Hannover“, der sich seit Jahren für die Betreuung herzkranker Kinder und ihrer Familien an der MHH kümmert.

Klaus Heinrich, Betriebsratsvorsitzender der VHV, und sein Kollege Klaus-Dieter Auge sowie der stellvertretende Konzernsprecher Stefan Lutter ließen sich bei einem Rundgang über die Station das Projekt erklären: Eine kleine Stadt mit beweglichen Türen und Fenstern und vor allem mit fest installierten Lernspielen soll entstehen; die Eltern sollen nicht mehr auf Kinderstühlen hocken, sondern bekommen eine bequeme Sitzecke; in einer kleinen Pantry können sie sich einen Kaffee oder Tee zubereiten, und in einer Ecke soll es auch einen Computer mit Anschluss ins worldwide web geben – allerdings mit eingeschränktem Zugang. Der Kinder wegen.

Die drei VHV-Vertreter waren begeistert. Und: Sie hatten auch gleich eine Spende mitgebracht! 5.000 Euro! Der größte Teil stammt von den Mitarbeitern am hannoverschen Stammsitz der VHV-Gruppe, der üppige Rest von der Geschäftsführung. Der Betriebsrat hatte die alljährliche Weihnachtsspendenaktion den herzkranken Kindern gewidmet. Klaus-Dieter Auge hatte die Idee. Seine Frau Dörte arbeitet in der Kinder-kardiologischen Ambulanz der MHH. Ende November 2012 hatte die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“ in der Konzernzentrale über die Projekte des Vereins informiert: Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern, Umbau von insgesamt zwei Stationen, Dolmetscherdienst für ausländische Patienten und Migranten, psychologische und soziale Betreuung für die betroffenen Familien.

Der Vorsitzende des Betriebsrats, Klaus Heinrich, nach dem Rundgang: „Wir haben jetzt gesehen, wie wichtig diese Arbeit ist. Unsere Spende landet da, wo es Sinn macht.“



5.000 Euro spendeten Mitarbeiter und die Geschäftsführung der VHV Gruppe dem
Verein „Kleine Herzen“ für den Umbau des Spielzimmers auf der Kinderherzstation in
der Medizinischen Hochschule Hannover. Als Dankeschön überreichen Ira Thorsting (re.),
Vorsitzende „Kleine Herzen“, und Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Chef der Kinderkardiologie
der und Intensivmedizin der MHH, ein Bild vom Vereinslogo an Klaus Heinrich (2. v. li.),
Betriebsratsvorsitzender der VHV Gruppe, an Klaus-Dieter Auge (3. v. re.), Betriebsrats-
mitglied der VHV Gruppe, und an Stefan Lutter, stellvertretender Konzernsprecher der
VHV Gruppe.

In der Vorweihnachtszeit stand das große Plexiglas-Spendenherz im Gebäude der
VHV Gruppe in Hannover. Ein großes Herz für „Kleine Herzen“ zeigten Mitarbeiter
und Konzernvorstand und spendeten dem Verein „Kleine Herzen“ 5.000 Euro.
Klaus-Dieter Auge (re.), Betriebsratsmitglied der VHV Gruppe, und Ira Thorsting,
Vorsitzende „Kleine Herzen“, freuten sich über das großartige Engagement und
über das sehr gut gefüllte Spendenherz.

:: Pressespiegel


Hannover, 7.2.2013
Engagement – natürlich mit Herz
Naturkosmetikhersteller LOGOCOS unterstützt den Verein „Kleine Herzen“

Ana Hansel (re.) und Svenja Eichenberg (2. v. re.) vom Naturkosmetikunternehmen
LOGOCOS aus Salzhemmendorf überreichten Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Chef der
MHH-Kinderkardiologie, und Ira Thorsting, Vorsitzende „Kleine Herzen“, einen
symbolischen Spendenscheck in Höhe von 4.500 Euro. [Foto: LOGOCOS]

Eine schöne Begegnung im Namen der Gesundheit: auf der einen Seite Vertreter des Unternehmens LOGOCOS aus Salzhemmendorf, mit seinen Marken LOGONA, SANTE, Heliotrop und FITNE, einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet zertifizierter Naturkosmetik in Deutschland – auf der anderen Seite Kinder mit angeborenen Herzfehlern, die in der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt werden. Svenja Eichenberg, Marketingleitung bei der LOGOCOS war vor Ort, um sich von der engagierten Arbeit des Vereins "Kleine Herzen Hannover" und des Patienten-freundlichen Umbaus der Kinderkardiologie zu überzeugen.

Die LOGOCOS Naturkosmetik AG unterstützt schwerpunktmäßig soziale Projekte im Bereich Kinder und Bildung. Das innovative Unternehmen unter der Leitung von Ulrich Grieshaber hat sich in den letzten Monaten vielseitig engagiert, um die Projekte des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ zu unterstützen: Neben einem Werksverkauf, der für den Verein organisiert wurde, und diversen sogenannten "LOGOCOS Wundertüten"-Aktionen, bei der Mitarbeiter Geschenktüten mit Produkten der LOGOCOS für einen guten Zweck kaufen können, verzichteten sogar viele Mitarbeiter auf Geburtstagsgeschenke der Firma. So kamen insgesamt rund 4.500 Euro zusammen, die nun – in Gegenwart von Prof. Philipp Beerbaum, Leiter der Klinik für pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin – an Ira Thorsting, Vorsitzende „Kleine Herzen“, übergeben wurden. Das Geld soll für die Gestaltung des Herzkatheter-Vorraums in der MHH-Kinderklinik verwendet werden. Bei einem Rundgang bekam Svenja Eichenberg unter anderem eines der neu eingerichteten Eltern-Kind-Zimmer und die Stationsküche zu sehen, aber auch das Spielzimmer, in dem eine neue Einrichtung dringend nötig ist. Alles nach dem Grundsatz der „Kleinen Herzen“, dass den schwer herzkranken Kindern und ihren Eltern der oft wochenlange und belastende Aufenthalt in der Klinik erleichtert werden soll.



Erzieherin Karola Bolldorf verzauberte Kindergesichter mit SANTE Kinderschminkfarben.
[Fotos: LOGOCOS]

Es gab aber auch fröhliche Momente bei diesem Besuch: LOGOCOS hatte auch die Erzieherin Karola Bolldorf nach Hannover geschickt. In der Spieloase der MHH-Kinderklinik schminkte sie mit den SANTE Kinderschminkfarben in Bio-Qualität kleine Patienten als Kätzchen, Hunde oder Schmetterlinge. Passend zur Karnevalszeit. Besonders freute sich darüber Jasmin Ehrich; die 13-Jährige wartet dringend auf ein Spenderherz, da ihr eigenes Organ immer schwächer wird. Svenja Eichenberg zu ihrem Besuch: "Es ist beeindruckend wie stark diese Kinder sind und es ist besonders schön zu sehen, dass unsere Hilfe direkt ankommt und Kleinigkeiten, wie zum Beispiel eine Schminkaktion, den Kindern trotz ihres schweren Schicksals ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern können."


Hannover, 30.1.2013
Helfen – trotz eigener Not

Jasmin ist aufgeregt. Zusammen mit ihrer Mutter Melanie Ehrich-Wolter ist sie in die Kinderklinik der MHH gekommen, um der Spieloase eine ganze Kiste voller Spiele zu übergeben. Jasmin hat sie von Schulkameraden bekommen, die um die Vorgeschichte des Mädchens wissen: Hypoplastisches Linksherz-Syndrom, ein relativ seltener, aber besonders schwerer angeborener Defekt. Die Dreizehnjährige hat drei schwere Operationen hinter sich, unzählige Untersuchungen, lange Klinikaufenthalte. Zuerst in Tübingen, dann in Hannover. Sie weiß, wie wichtig jede Ablenkung für die kleinen Patienten ist, aber: „Die meisten Spiele auf den Stationen sind nicht mehr vollständig. Die Kinder können gar nicht damit spielen.“

Also stand fest: Neue Spiele müssen her! Die werden jetzt von der Spieloase verwaltet. Aber damit nicht genug: Jasmin verkaufte in ihrer Schule Waffeln und Kuchen, ging in der Nachbarschaft von Tür zu Tür, und auch die Eltern sammelten am Arbeitsplatz für die herzkranken Kinder. Über 400 Euro kamen so zusammen, die Jasmin für den weiteren Ausbau der MHH-Kinderkardiologie an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ übergab.

Ein kleines energisches Fräulein, voller Pläne. Ein bedrohtes Leben. Seit Mai 2012 steht Jasmin auf der Empfängerliste für ein Spenderherz. - „Wenn es klappt, werde ich leben können wie andere. Normal alles machen, so viel Spaß haben wie alle, besser sein im Sport und in allem, was ich jetzt nicht kann. Dann würde ich auch Fußball spielen, aber bisher kann ich ja nicht.“ Leise fügt sie hinzu: „Darf ich ja nicht.“



Jasmin im Mittelpunkt. In der Spieloase der MHH-Kinderklinik übergab sie gemeinsam
mit ihrer Mutter Melanie (2. v. re.) einen ganzen Stapel Spiele an Dr. Michael Sasse,
Oberarzt der Intensivstation der MHH-Kinderklinik, und an Ira Thorsting, Vorsitzende
von „Kleine Herzen“.

:: Video http://youtu.be/QvClA7YQ_sw


Hannover, 24.1.2013
„Kleine Herzen“ und „Kinderherz“ unterstützen die MHH-Kinderherzstation



Stolz auf das bisher Erreichte: die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, Ira Thorsting, und Hanns Werner Staude von „Kinderherz“. Die Vereine finanzieren gemeinsam die Eltern-Kind-Zimmer der MHH-Kinderkardiologie und beteiligten sich auch am Umbau der Stationsküche.


Hannover, 23.1.2013
Sichtbare Dankbarkeit

Anika und Enrico Vierke aus Dähre/Sachsen-Anhalt wissen, auf welch hohem Standard herzkranke Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt werden: Ihr Töchterchen Skadi kam im Januar 2010 mit einem schweren Herzfehler zur Welt. Und sie haben erlebt, wie wichtig die baulichen Veränderungen der Stationen sind: Eltern-Kind-Zimmer, die neue gemütliche Küche, der helle Flur. Die Vierkes wollten Dank sagen, und der Weihnachtsmarkt in ihrem Heimatdorf sollte dabei helfen. Mutter Anika: „Wir haben Monate lang alles gesammelt, was ein paar Euro einbringen konnte. In manche Räume unserer Wohnung kamen wir kaum noch rein. Und die übrigen Bewohner von Dähre unterstützten uns. Sie wissen alle, wie es um unsere kleine Skadi stand.“

Den Erlös ihrer Aktion – eine schwere Spendendose - brachten die Vierkes selbst nach Hannover. Der Anlass: Skadi musste wieder einmal zur Routine-Untersuchung in die Kinder-kardiologische Ambulanz. Oberarzt Dr. Stefan Schoof konnte die Eltern beruhigen: Im Moment ist alles in Ordnung mit ihrer Tochter.

Schon jetzt sammeln Anika und Enriko Vierke für den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Dähre viele schöne und nützliche Dinge für den Verkauf. Auch diese Einnahmen möchten sie wiederum dem Verein „Kleine Herzen“ spenden.



Anika (2. v. re.) und Enrico (2. v. li.) Vierke aus Dähre waren zur Untersuchung
mit ihrem Töchterchen Skadi bei Dr. Stephan Schoof, Oberarzt der Kinderkardiologischen
Ambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover. Die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“,
Ira Thorsting (li.), bedankte sich bei der Familie Vierke für das große Engagement mit
einem Bild vom Vereinslogo. Immerhin sammelten die jungen Eltern in ihrem kleinen
Ort auf dem Weihnachtsmarkt Spenden zugunsten herzkranker Kinder in der MHH.