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Hannover/Burgdorf/Schillerslage, Juli/Dezember 2011
Heiße Eisen – warme Herzen
Hufbeschlagschmiede aus Schillerslage setzen sich für herzkranke Kinder ein

Mathias Strassner aus Schillerslage ist ein Mann mit Herz, Hand und Verstand. Der Landesfachgruppenleiter aller Hufbeschlagschmiede in Niedersachsen und Bremen hatte auch gleich eine Idee, als es um die Planung einer Handwerks-Präsentation auf dem Burgdorfer Pferdemarkt im Juli 2011 ging: „Das machen wir zugunsten der Kleinen Herzen!“ – So genannte „Glücks-Hufeisen“ mit den Namen der Pferdemarkt-Gäste sollten verkauft werden.

Der Verein Kleine Herzen setzt sich für die Betreuung herzkranker Kinder an der Medizinischen Hochschule Hannover ein. Seit 2006 wurde eine ganze Station Eltern-Kind-tauglich umgebaut: Wo bisher vier Kinder untergebracht waren, sollen künftig nur noch zwei Patienten liegen. Für die Eltern gibt es Klappbetten. Außerdem wurden Duschen und Toiletten eingebaut, neue Tische, Stühle und Schränke angeschafft. An die Zimmerdecke – immer im Blick der bettlägerigen Kinder – kamen fröhliche Bilder der hannoverschen Künstlerin Karin Konrad. Auch an der technischen Ausstattung wurde einiges getan: moderne Untersuchungsleuchten und Fernsehmonitore an allen Betten.

Die Initiatorin der Kleinen Herzen, Ira Thorsting: „Es geht hier nicht um Luxus. Die herzkranken Kinder und ihre Familien sind oft traumatisiert. Die MHH mit ihren Spezialisten kann zwar in den meisten Fällen Leben retten, aber es bleiben viele Ängste. Da ist eine freundliche Umgebung sehr wichtig.“

Auf Initiative des Vereins kümmert sich inzwischen eine Psychologin um die Familien. Ein Beratungszimmer wurde eingerichtet, die Stationsküche und der Stationsflur werden in den nächsten Monaten fröhlich-bunt und doch zweckmäßig hergerichtet. Und vor allem geht es an den Umbau der zweiten Herzkind-Station!

Die Unterstützung der Hufbeschlagschmiede ist also sehr willkommen. Und auch der Verein „Burgdorfer Pferdeland“ machte mit: „Wir legen 100 Euro drauf!“, versprach der 1. Vorsitzende Barthold Plaß. So geschah es. Bei einer kleinen Feier für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Burgdorfer Pferdelands in Schillerslage überreichte Mathias Straßners 13-jähriger Sohn Fokko 600 Euro an Ira Thorsting. Die „Eisenmänner“ möchten auch im neuen Jahr wieder die „Kleinen Herzen“ mit besonderen Aktionen unterstützen.

Und über eine besondere Ehrung freuen sich die „Kleinen Herzen“: Am 12. Dezember 2011 haben sie in der Orangerie der Herrenhäuser Gärten auf einer Galaveranstaltung für ihr Dolmetscher-Projekt den Sonderpreis des Integrationspreises 2011 vom Deutsch-Türkischen Netzwerk (DTN) erhalten.

Der Verein „Kleine Herzen Hannover – Hilfe für kranke Kinderherzen“ besitzt einen eigenen Begleitsong, den der Springer Liedermacher Ralf Grabowski extra für die gleichnamige Initiative im Jahr 2007 komponiert hat.



“Sie haben wieder einmal Herz gezeigt“, so Ira Thorsting vom Verein „Kleine Herzen“.
Denn: Mathias Straßner (3. v. li.), seine Familie und sein Hufbeschlagsteam haben auf
dem Burgdorfer Pferdemarkt im letzten Juli zugunsten „Kleine Herzen“ Glückshufeisen
hergestellt. Fast 500 Euro konnten für den weiteren Umbau von Eltern-Kind-Zimmern
auf der Kinderherzstation der Medizinischen Hochschule Hannover gesammelt werden.

:: Pressespiegel


Hannover, 22.12.2011
„Es gibt ein Licht…“
Tanzhaus Hannover spendet Eintrittsgelder zugunsten „Kleine Herzen“

Vertrauen, Nähe, Liebe – das braucht jedes Kind. Darum ging es auch im Weihnachtsmusical, das die renommierte Tanzschule der Familie Bothe 2011 aufführte. „Nightmare before Christmas“ ist der etwas gruselige Titel. Da tauchen alle möglichen Gespenster auf, der Weihnachtsmann wird sogar entführt! Aber keine Angst: Alles geht natürlich gut aus, das große Lichterfest kann am Ende stattfinden! Die kleinen Darsteller machten begeistert mit, und die stolzen Eltern und Großeltern drängten sich als Zuschauer im Tanzhaus an der Podbielskistraße.

Dass Kinderängste aber auch einen ganz realen Hintergrund haben können, wurde nicht vergessen. Juniorchef Yorck-Oliver Bothe: „Eine Bekannte machte uns auf die Kleinen Herzen und ihr Engagement für Familienzimmer in der Kinderherz-Klinik der MHH aufmerksam. Also beschlossen wir, den Reinerlös unserer Vorstellung diesem Verein zukommen zu lassen, damit die Kleinen im Krankenhaus nicht alleine bleiben.“

700 Euro kamen zusammen. Wahrlich ein Happy End!

Kleine Darsteller des Weihnachtsmusicals „Nightmare before Christmas“ im Tanzhaus
Hannover der Familie Bothe.

Scheckübergabe an den Verein „Kleine Herzen Hannover“: Hannelore Bothe (li.)
und Sohn York-Oliver sowie Christiane Alff vom Tanzhaus Hannover. Ira Thorsting
vom Verein „Kleine Herzen“ bedankte sich für das großartige Engagement der
renommierten Tanzschule der Familie Bothe.

:: Pressespiegel


Hannover, 19.12.2011
Ehrenmitglieder - aktiv!
Rock-Weihnacht mit Andy Lee in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover

Der Verein Kleine Herzen Hannover ist dynamisch und kreativ - ganz nach dem Grundsatz: „Wir wollen nicht nur Geld für die Projekte in der MHH sammeln, sondern eigene Ideen entwickeln, wie den herzkranken Kindern und ihren Familien geholfen werden kann!" - Natürlich immer in Absprache mit den Ärzten und Betreuern.

Auch unsere Ehrenmitglieder machen da mit: Bernd Strauch, Erster Bürgermeister von Hannover und Vorsitzender des Jazz Clubs, zeigte 2011 mehrmals sein Talent als Auktionator für unsere gute Sache. Zuletzt, als er eine Kinderorgel aus dem Besitz von „Tastenteufel" Andy Lee versteigerte. Und Andy Lee selbst machte den Vorschlag, mit den kleinen Patienten der MHH-Kinderklinik Weihnachtslieder zu singen. Begeisterung bei den Schwestern der Station 68b, Vorfreude bei den Eltern!

Fünf Tage vor Heiligabend war es soweit: Der Rock´n´Roller kam mit einem Batterie-betriebenen Mini-Flügel auf die Station, Ehefrau Nadin und Töchterchen Leni verteilten die Notenblätter, und dann ging es los! „Oh Tannenbaum", „Ihr Kinderlein, kommet", „Stille Nacht, heilige Nacht"...

Am lautesten sangen die „Engel in Lindgrün" mit: Stationschefin Swanette Zwafink und ihre Kinder-Krankenschwestern. Große Augen bei den kranken Kindern, die sich zusammen mit ihren Eltern auf dem Stationsflur versammelt hatten.

Dann ging es weiter zur MHH-Spieloase, wo Patienten aus allen Fachabteilungen der Kinderklinik betreut werden. Für eine Stunde waren alle Schmerzen, alle Angst vergessen! Andy Lee sang mit Jung und Alt aber nicht nur die bekannten deutschen Weihnachtslieder; auch manch Rockiges war dabei. Nur gut, dass die Kleinsten noch nicht jeden Text verstanden: „Santa looked a lot like Daddy!" - Da lachten besonders die Erwachsenen.

Für alle gab es dann nach den süßen Weihnachtsklängen auch noch richtiges Zuckerwerk: Die Landbäckerei Bosselmann hatte Stollen-Weihnachtsmänner gespendet.
Leuchtende Kindergesichter mit Krümel-Mündern - ein schönes Vor-Weihnachtsfest!


Der bekannte hannoversche Rock’ n ’Roll Musiker Andy Lee spielt kurz vor Weihnachten
in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover Weihnachtslieder. Kinder,
Eltern und das Betreuungsteam singen begeistert mit.

Leckere Stollenweihnachtsmänner spendet die Landbäckerei Bosselmann passend zum Weihnachtsliedersingen in der MHH-Kinderklinik mit dem Musiker Andy Lee.

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Hannover, 12. Dezember 2011
„Wir sind hier, um Mut zu machen!“
„Kleine Herzen Hannover“ werden für Dolmetscher-Projekt an der MHH ausgezeichnet

Die Kinderkardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover steht für Hochleistungsmedizin und hat damit weltweites Renommee erworben. Herzkranke Kinder aus vielen Ländern werden hier operiert und behandelt. Ihre Eltern setzen ihre ganze Hoffnung auf die Ärzte und Pfleger, und auch sie wollen umfassend darüber informiert werden, wie schlimm der Herzfehler des Nachwuchses ist, welche Therapie nötig ist, wie groß das Risiko der anstehenden Operationen. Und nach dem Eingriff wollen sie wissen, wie es gelaufen ist. Dolmetscher sind also nötig, die auch über das nötige medizinische Vokabular verfügen.
Ein Projekt für die „Kleine Herzen“, denen die psychologische Betreuung der herzkranken Kinder und ihrer Angehörigen besonders wichtig ist. Einen kompetenten Partner fand der Verein im Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover, das sich besonders dafür engagiert, Migranten und Ausländer bei Begegnungen mit dem deutschen Gesundheitssystem zu unterstützen. Das „Ethno“ wird vorerst Dolmetscherdienste in zehn Sprachen anbieten, die von den Ärzten und Schwestern der MHH-Kinderkardiologie kurzfristig abgerufen werden können.
Eine wichtige Initiative, meint auch das „Deutsch-Türkische Netzwerk“ (DTN), das in Hannover wieder mehrere Gruppen für ihren Beitrag zur Integration von Migranten und Ausländern auszeichnete. „Kleine Herzen Hannover“ erhielt den Sonderpreis aus der Hand von Rolf Hentschel, Rechtsanwalt und Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Aus seiner Laudatio: „Wir denken, dass das ein Zukunftsprojekt ist, das man ausbauen sollte, und ein ganz wesentlicher Schritt.“
In der Tat: Die „Kleinen Herzen“ haben schon konkrete Pläne, wie es weitergehen kann. Eine Sozialarbeiterin soll sich in Zusammenarbeit mit der schon tätigen Psychologin um die Patientenfamilien kümmern; auch dies in mehreren Sprachen. Die Kosten übernimmt der Verein.

:

Rolf Hentschel, Rechtsanwalt und Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ernst & Young, hält als Pate für das Dolmetscherprojekt der „Kleinen Herzen“
die Preisrede.

Rolf Hentschel (2. v. li.), Rechtsanwalt und Vertreter der Wirtschaftsprüfunggesellschaft
Ernst & Young, überreichte Prof. Volker Lessing (2. v. re.) und Ira Thorsting vom Verein
„Kleine Herzen Hannover“ den Sonderpreis des DTN-Integrationspreis 2011. Verbunden
mit dieser Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.

Ira Thorsting von den „Kleinen Herzen“ bedankte sich mit einem Glückshufeisen bei
Ahmet Yildirim, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Netzwerks (DTN). Das Glücksgeschenk
wurde extra für den besonderen Anlass von Mathias Straßner angefertigt. Die Aufschrift auf
dem Eisen „KÜCÜK KALPLER“ hat er in die heißen Eisen eingestanzt – das ist Türkisch und
bedeutet „Kleine Herzen“. Der Hufbeschlagsschmied Mathias Straßner aus Schillerslage bei
Hannover unterstützt mit seinem Team den Verein. „Auch seine Kollegen aus dem Landesverband
Metall haben uns in ihr großes Herz geschlossen“, freut sich Ira Thorsting.

:: Video auf YouTube

:: Pressespiegel


Hannover/Bissendorf, 9. Dezember 2011
Santa’s Spendensack

Weihnachten war auch 2011 wieder eine Zeit für gemeinsame Feiern in gemütlicher Atmosphäre, der Herzlichkeit, der positiven Gedanken. Der Geschenke! Auch die 27 Mitarbeiter der Zahnarzt-Praxis Klerx und Langhorst überlegten, was sie den „Chefs“ in den Gabenstiefel stecken sollten. Etwas Selbstgemachtes kommt ja immer gut an, und etwas Sinnvolles auch! Das Team der Praxis-Rezeption hatte die richtige Idee: ein Gedicht Marke Eigenbau und eine Spende an die „Kleinen Herzen“. Der Verein setzt sich für eine bessere Betreuung von herzkranken Kindern in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover ein. Bei der Betriebs-Weihnachtsfeier von Klerx und Langhorst wurde deshalb ein Scheck über 200 Euro übergeben. Und die gereimte Begründung dazu:

Gesundheit, Glück und Segen
können wir nicht unter den Weihnachtsbaum legen.
Deshalb haben wir uns gedacht:
Wird halt denen, die Hilfe brauchen, eine Freude gemacht.

Glückliche Beschenkte: Prof. Dr. Volker Lessing (li.) freut sich über den symbolischen
Spendenscheck, den ihm die Zahnärzte Inga Neumann und Rainer Klerx für die
„Kleinen Herzen“ überreichen. Es ist ein Geschenk von ihrem Praxisteam von der
Zahnpraxis Klerx und Langhorst aus Hannover zum Weihnachtsfest.


Hannover, 1. – 4.12.2011
Große, heiße Herzen!
Hufbeschlagsschmiede engagieren sich auf der diesjährigen Pferd & Jagd wieder für „Kleine Herzen“

Ein Herzensteam: Die Hufbeschlagsschmiede auf der Pferd & Jagd in Hannover.
Ira Thorsting (re.) vom Verein „Kleine Herzen“ freut sich über das große Engagement
der Eisenmänner.

Ein Herz für Kinderherzen: Vereinsgründungsmitglied Klaus Nagel hilft den Kindern
auf der Pferd & Jagd bei der Glückshufeisenaktion.

Eine Holzplatte, Hufeisen, Nägel. – „Das reicht nicht!“, sagt Antoni Krukowski, Kunstschmied aus Lingen. Und darum greift er sich ein Stück Metall und formt innerhalb weniger Minuten ein Brandeisen in Herzform, mit dem die Holzplatten zusätzlich geschmückt werden können.

Dann aber sind die Kinder dran: Mit Hilfe von Mitgliedern des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ fertigen sie ihr persönliches Glückshufeisen. Die Erwachsenen bekommen Informationen über die Projekte der „Kleinen Herzen“: Eltern-Kind-Zimmer für die Kinder-Herzstationen der Medizinischen Hochschule Hannover, Dolmetscher für ausländische Patienten, psychologische Betreuung der Familien, eine Sozialarbeiterin.

Das Resümee nach vier Tagen auf der „Pferd & Jagd“: „Die Hufbeschlagschmiede haben durch ihre Unterstützung wieder einmal ein großes Herz bewiesen. Die Aktion war ein voller Erfolg – was den Erlös betrifft, aber auch das öffentliche Interesse“, so Ira Thorsting von den „Kleinen Herzen“.

:: Pressespiegel

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Hannover, 1. April 2011
Viele Sprachen – ein Ansprechpartner


Hannover, 29.11.2011
„Ein großer Schritt…“ für herzkranke Kinder
„Kleine Herzen“ und „Kinderherz“ übergeben sechs Eltern-Kind-Zimmer auf der MHH-Kinderherzstation

Fragende Kinderaugen empfingen die Besucher am 29. November 2011 auf der Kinderherzstation der Medizinischen Hochschule Hannover. An diesem Tag feierten die beiden Vereine „Kleine Herzen Hannover“ und „Kinderherz Hannover“ die Fertigstellung von sechs umgebauten Eltern-Kind-Zimmern. Es wurde noch einmal richtig eng in dem Patientenzimmer, das künftig viel Raum bieten soll: Wo jetzt noch vier Betten stehen, sollen künftig in der Regel nur zwei Kinder untergebracht werden. Und eine Mutter oder ein Vater. Ein bequemes Bett für sie lässt sich aus einem Schrank klappen. Überall helles Holz, eine komplett neue Einrichtung, frische Farben. An der Zimmerdecke ein buntes, fröhliches Gemälde. Über den Betten moderne Untersuchungsleuchten. Etwa 200.000 Euro haben die beiden Vereine „Kleine Herzen Hannover“ und „Kinderherz Hannover“ beigesteuert, um die kinderkardiologische Station der MHH umzugestalten.

„Das ist ja etwas, das wir in Deutschland so nicht kennen: diese Kooperation zwischen privater Initiative und einer Institution. Das ist hier perfekt gelungen“, sagte MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg auf der Pressekonferenz. „Und jetzt müssen wir weitermachen!“ – Die nächsten Projektschritte stehen schon fest: 2012 soll mit dem Umbau der benachbarten Station begonnen werden, die dann zur Kinderkardiologie gehören wird; die Stationsküche wird in der Weihnachtszeit modernisiert; der Flur soll ebenfalls hell und freundlich werden; neben der schon privat finanzierten Psychologin soll sich auch eine Sozialarbeiterin um die Patientenfamilien kümmern. „Wir sehen uns nicht nur als Geldbeschaffer, sondern auch als Ideenschmiede“, betonte Ira Thorsting, Stellvertretende Vorsitzende der „Kleinen Herzen“.



Gemeinsam für herzkranke Kinder (v. links): Ira Thorsting („Kleine Herzen Hannover e.V.“),
Oberarzt Dr. Stephan Schoof, MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg, Bürgermeister
Bernd Strauch (Ehrenmitglied der „Kleinen Herzen“), Dr. Harald Bertram (Komm. Direktor
der Kinderkardiologie), Kinderherzchirurg Dr. Thomas Breymann, Hanns Werner Staude
(„Kinderherz Hannover e.V.“).

(Foto: Karin Kaiser | MHH-Pressestelle)


Gronau, 11. November 2011
Wohltätigkeit – eine gute Therapie!



Lothar Grote ist Unternehmer in Sachen Gesundheit. In Gronau und Schellerten leitet er zusammen mit seiner Tochter Daniela zwei gut gehende Praxen für Ergotherapie und ambulante Rehabilitation. Gerade in der Vorweihnachtszeit hatte er früher noch mehr zu tun als üblich: Viele, mit denen er geschäftlich in Verbindung steht, bekamen ein kleines Dankeschön zum Jahresende. Eine Flasche Wein hier, ein paar Pralinen dort. Doch in diesem Jahr hatte Grote eine bessere Idee: Was er bisher für Geschenke ausgab, wurde nun als Spende an die „Kleinen Herzen Hannover“ übergeben. 750 Euro kamen so zusammen. Grote: „In unserem Beruf sehen wir immer wieder, wie wichtig privates Engagement im Gesundheitswesen geworden ist. Das muss man unterstützen!“


Hannover, 17. November 2011
E.ON-Belegschaft sammelt für herzkranke Kinder

Eine beachtliche Summe: 5.000 Euro stehen auf dem Scheck, den die Betriebsratsvorsitzende des Energie-Unternehmens E.ON Kernkraft, Ines Tomkó, an den Verein „Kleine Herzen Hannover“ übergab. Damit soll die Ausstattung der Kinderherz-Stationen in der Medizinischen Hochschule Hannover verbessert werden: Eltern-Kind-Zimmer werden eingerichtet; ein Beratungsraum für die eigens angestellte Psychologin ist im Umbau; eine neue Stationsküche, ein Eltern-Ruheraum, die Neugestaltung des Stationsflurs sind in Planung. Alles, um den kleinen Herzpatienten und ihren Angehörigen eine freundlichere Umgebung zu bieten. Künftig soll sich auch eine Sozialarbeiterin um die betroffenen Familien kümmern. Und für ausländische Patienten oder Migranten wird ein Dolmetscherdienst finanziert.

Ines Tomkó informierte sich persönlich über den Stand der Projekte und warf auch einen Blick in ein gerade fertig gewordenes Patientenzimmer.

Im Januar 2003 gründete der Betriebsrat der E.ON Energie AG, gemeinsam mit dem Unternehmen, den Hilfsfonds Rest Cent. Seitdem verzichtet ein Großteil der 35.000 Mitarbeiter am Monatsende auf die Auszahlung der Netto-Cent-Beträge - freiwillig und für einen guten Zweck. Voraussichtlich Anfang 2012 wird so die 2 Millionen-Euro-Marke erreicht sein. Dabei wird jede Spende aus dem Hilfsfonds vom Unternehmen nochmals verdoppelt.



Eine gute Idee für einen guten Zweck: die Betriebsratsvorsitzende von E.ON Kernkraft,
Ines Tomkó (2. von links), überreichte einen Scheck über 5000 Euro für den Ausbau der
MHH-Kinderherz-Stationen. Im Bild wird sie umringt von den Kinderkardiologen Dr. Stephan
Schoof und Dr. Harald Bertram, Ira Thorsting und Volker Radke vom Verein
„Kleine Herzen Hannover“, der eng mit den Ärzten und Pflegern zusammenarbeitet.

:: Pressespiegel

:: Presseinformation


Isernhagen, 28. Oktober 2011
„25 Jahre sind doch kein Alter!“

Bild links:
Bernd Strauch, Hannovers Erster Bürgermeister, versteigerte das erste Musikinstrument
vom bekannten Rock´n´Roll-Musiker Andy Lee während des 25. Bühnenjubiläums für
eine gute Sache. Leni (6 J.), Tochter des Musikers, und Pascal (10 J.) halfen ihm dabei.
Für Bernd Strauch war es wieder einmal eine Herzenssache, denn er ist Ehrenmitglied
bei „Kleine Herzen“ und unterstützt den Verein seit 2006.

Bild rechts:
Jutta Laves ersteigerte die Bontempi-Kinderorgel für 450 Euro. Immerhin hat der bekannte
hannoversche Rock´n´Roll-Musiker Andy Lee vor mehr als 25 Jahren auf diesem Instrument
mit dem Musizieren angefangen.

Ewig junger Rock´n´Roll! Andy Lee, der “Tastenteufel von Hannover”, scherzt zwar gerne darüber, dass sein gelichtetes Haupthaar nicht mehr für eine Elvis-Tolle taugt. Aber sein persönliches Vorbild ist ja auch Jerry Lee Lewis, der „Killer“. In mörderischem Tempo bearbeitet der deutsche Nachkomme sein Piano. Seit 25 Jahren steht er nun auf der Bühne, und zum Jubiläumskonzert ist die Halle des Isernhagen-Hofes brechend voll. Musiker aus allen früheren Andy-Lee-Bands machen mit, und als besonderer Gast ist Ted Herold dabei, einst als „deutscher Elvis“ bekannt. Der geht schon stramm auf die 70 zu, betont aber immer noch gerne: „Ich bin ein Mann!“

Es gibt aber noch einen, der die Herzen des Publikums besonders rührt: Bernd Strauch, Erster Bürgermeister von Hannover und Präsident des Jazz Clubs, ist nach Isernhagen gekommen, um eine Bontempi-Orgel zu versteigern. 22 Plastiktasten, ein reichlich quäkiger Ton, aber immerhin: Auf diesem Kinder-Instrument hat Andy Lee einst zu spielen begonnen! Jetzt soll das gute Stück einem noch besseren Zweck dienen: Der Erlös geht an den Verein „Kleine Herzen Hannover“, der sich um die Betreuung von herzkranken Kindern und ihren Familien an der Medizinischen Hochschule kümmert.

Zaghaft die ersten Gebote. Aber Bernd Strauch lässt nicht locker. Und Andy Lee legt drauf: Wer die Orgel ersteigert, bekommt von ihm eine persönliche Klavierstunde! Jetzt geht es ganz schnell. Besonders zwei Damen im Publikum überbieten einander im Minutentakt. Zweihundert Euro, dreihundert, vierhundert! Den Zuschlag bekommt schließlich Jutta Laves aus Gehrden für 450 Euro! – „Das ist ein guter Zweck. Für die Kleinen Herzen setze ich mich gerne ein!“, sagt sie. Und der Verein bedankt sich mit dem inzwischen schon bekannten Scherenschnitt-Logo: zwei Hände, die ein Herz beschützen.

:: Weitere Fotos ::


Hannover, Oktober 2011
Ein neues Projekt!



Die Patientenzimmer auf der Station 68b sind Anfang November endlich fertig! Wer sie sich ansieht, erkennt, was ein stimmiges Konzept, gut durchdachte Möbel und schöne Deckenbilder ausmachen. Aber noch gibt es vor den Fenstern triste Betonflächen. Ein trauriger Anblick, gegen den wir etwas tun wollen! Der Künstler Philipp von Zitzewitz, bekannt durch mehrere großflächige Arbeiten in Hannover, hat erste Entwürfe für die Gestaltung der Balkon-Balustrade gemacht, die nun mit den kleinen Patienten und ihren Familien, aber auch mit Ärzten und Krankenschwestern abgestimmt werden sollen. Phantasievolle und freundliche Gestalten, die die Kinder fröhlich stimmen und dazu anregen sollen, sich eigene Geschichten auszudenken.


Hannover, 24. September 2011
1000 „Flöhe“ auf dem Herbstmarkt
Sonnenschein. Überall Musik, Bierstände, Kuchentheken. Die Bürger von Hannover-Bothfeld und viele Besucher strömten durch das Viertel rund um die Kurze-Kamp-Straße. Eher am Rande des Trubels das große Geschäft von DAN SKAN, einem traditionsreichen Händler von Kaminen und Zubehör. Die Geschäftsführerin, Gila Heybey, hatte die Idee zu einem Flohmarkt mit Benefiz-Charakter. Porzellan, Bücher, Nippes, Modezubehör und anderes hatte sie zusammen mit einigen Freundinnen auf dem Bürgersteig aufgebaut. Und die Passanten kauften! Zum Schluss raschelten und klimperten 1.000 Euro in der Kasse, die Frau Heybey voller Freude an den Vorsitzenden des Vereins „Kleine Herzen Hannover“, Professor Volker Lessing, weitergab.



Gila Heybey (Foto unten, 3. v. li.), Geschäftsführerin von DAN SKAN, und ihre
Freundinnen Monika Hintz, Hannelore Hilbig und Karola Rohmeyer, sowie die
Vereinskollegen von „Kleine Herzen Hannover e.V.“ Roswitha Lessing (3. v. re.)
und Prof. Volker Lessing sowie Ira Thorsting freuten sich über den Sonnenschein
und die vielen interessierten und kauffreudigen Besucher auf dem Herbstflohmarkt
in Bothfeld.



Hannover, 16. September 2011
Fröhlich feiern und fördern!



Ira Thorsting (li.) vom Verein "Kleine Herzen Hannover" bedankte sich für die
Spende in Höhe von 2.265 Euro bei den Mitgliedern der Vodafone Regionalleitung
Nord mit einem Scherenschnitt vom Vereinslogo: Birgit Pothmann (2. v. li.),
Thomas Heser und Sven Geißler.

Die Mitarbeiter der Vodafone Niederlassung Nord sind in Langenhagen, Bremen und Hamburg stationiert, und einmal im Jahr treffen sie sich zu einem Sommerfest. Trotz aller Ausgelassenheit, trotz Musik und gutem Essen: Dabei schwingt und swingt auch soziales Engagement mit! Die Eintrittsgelder werden jedes Mal ohne Abzug für einen guten Zweck gespendet. Dieses Mal erhöhte sich die Summe sogar noch durch eine zweite Aktion: Mitarbeiter hatten die Möglichkeit, ausrangierte Büromöbel gegen eine Spende zu erwerben.

Das Fazit der guten Tat: 2.265 Euro! Birgit Pothmann, Mitglied der Vodafone Regionalleitung Nord, überreichte die beachtliche Summe zu Beginn des Sommerfestes an Ira Thorsting, Ideengeberin und 2. Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen Hannover“, der sich für die bessere Ausstattung der Kinder-Herzstationen an der Medizinischen Hochschule Hannover und für die psychologische Betreuung der Patientenfamilien einsetzt.



Hannover/Laatzen, 2. September 2011
“Glücksbringer“ sammelten Spenden zugunsten „Kleine Herzen“



Prof. Dr. Volker Lessing und Ira Thorsting vom Verein „Kleine Herzen Hannover“
besuchten die Schornsteinfeger-Innung in Laatzen und bedankten sich bei den
Mitgliedern, denn diese sammelten Spenden für herzkranke Kinder in der MHH.



Sommerfest der Schornsteinfeger-Innung in Laatzen bei Hannover: Spendenübergabe
an „Kleine Herzen Hannover“ durch den Obermeister der Schornsteinfeger-Innung,
Herrn Dipl.-Ing. Gerhard Kahler (re.). Die Vereinsvorsitzenden Prof. Dr. Volker Lessing
(re.) und Ira Thorsting bedankten sich mit einem Scherenschnittbild vom Vereinslogo.



Prominenter Gast: Wolfgang Jüttner (re.), Landtagsabgeordneter und langjähriger
Vorsitzender der SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag, ließ sich auf dem
Sommerfest der Schornsteinfeger-Innung in Laatzen bei Hannover von Prof. Dr. Volker
Lessing (li.) und Ira Thorsting die Vereinsziele von „Kleine Herzen Hannover –
Hilfe für kranke Kinderherzen“ erklären. Seit 2006 unterstützt „Kleine Herzen“
die Kinderkardiologie in der Medizinischen Hochschule Hannover.


Hannover, 4. August 2011
Erfolgreiche Spendenaktion auf dem Maschseefest
Wenn Engel erscheinen…

…, schließt der Himmel hinter ihnen seine Pforten, und die Herzen der Menschen öffnen sich. So geschah es auch, als sieben „Herzensengelchen“ am letzten Mittwoch ihren großen Auftritt auf dem Maschseefest hatten. Sorgsam begleitet von Mitgliedern des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ sammelten sie für die Betreuung von herzkranken Kindern und deren Angehörigen in der Medizinischen Hochschule und verteilten Informationsmaterial. Kaum einer der Feiernden konnte sich dem Charme der geflügelten Himmelsboten in ihren langen weißen Kleidern entziehen. 600 Euro kamen innerhalb weniger Minuten zusammen!

„Das ist ein tolles Ergebnis, aber viel wichtiger ist, dass wir auch in dieser Umgebung viele Menschen für die Probleme von Familien mit herzkranken Kindern interessieren konnten“, so die Stellvertretende Vorsitzende der „Kleinen Herzen Hannover“, Ira Thorsting. Die Spenden werden unter anderem in psychologische Betreuung und in den weiteren Ausbau der Herzkind-Stationen fließen.

Die Idee zu der „Herzensengel“-Aktion stammt von Nicole Voß, die in der Altstadt ein Geschäft für Kindermode betreibt und die „Kleinen Herzen“ tatkräftig unterstützt.

Und selbst ein (Tasten)teufel machte mit: Andy Lee, Rock´n´Roll-Pianist und Hannoversche Musiklegende, stellte seine Bühne zur Verfügung. Kein Wunder: Eines der Engelchen ist seine Tochter Leni!

Himmlische Zustände!

Der Musiker Andy Lee (re.) unterstützte die Spendenaktion zugunsten „Kleine Herzen“:
Die sieben Herzensengel eroberten die großen Herzen auf dem Maschseefest und sammelten
gemeinsam mit Maxim Voß (Bildmitte) 600 Euro für herzkranke Kinder in der Medizinischen
Hochschule Hannover. (Foto: Axel Herzig)

Leni (li., 6 J.), Tochter von Tastenteufel Andy Lee, sammelte auf dem Maschseefest
am letzten Mittwoch gemeinsam mit weiteren sechs „Herzensengeln“ Spenden für
herzkranke Kinder in der MHH. Maxim Voß (Mitte) engagiert sich gerne für soziale Projekte.
(Foto: Axel Herzig)

:: Pressespiegel


Hannover/Göttingen, 16. Juli 2011
Wir trauern um Prof. Dr. med. Armin Wessel, Direktor der Abteilung Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover



:: Nachruf


Hannover, 5. Mai 2011
Wenn ein Minister zum Hammer greift…
“Tag des herzkranken Kindes“ mit Benefiz-Kunsta(u)ktion „ART for HEART“ in der Medizinischen Hochschule Hannover | Schirmherr ist Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP)

Foto: MHH-Pressestelle, Fotografin Karin Kaiser

:: weitere Fotos

Philipp Rösler (FDP) ist ein freundlicher Mensch. Der Bundesgesundheitsminister reagierte denn auch gelassen auf all die Journalisten, Fotografen und Kameraleute, die ihn bei seinem jüngsten Besuch in der Medizinischen Hochschule Hannover erwarteten. Aber dann klopfte er doch energisch auf den Tisch. Allerdings zu einem guten Zweck!

Es war der „Tag des herzkranken Kindes“, und der Verein Kleine Herzen Hannover hatte zusammen mit dem Mainzer Künstler Thommy Ha zu einer Spenden-A(u)ktion unter dem Titel „ART for HEART“ eingeladen. 60 Gemälde aus aller Welt sollten versteigert werden, um mit dem Erlös Eltern-Kind-Zimmer auf den Kinder-Herzstationen der MHH einzurichten. Schirmherr: Philipp Rösler.

Bereitwillig übernahm es der Minister, die ersten Bilder selbst an den Meistbietenden zu bringen. Natürlich mit Erfolg. „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten!“ – Rösler schwang den Auktionshammer. Und die Kameras klickten…

In seiner kurzen Ansprache erinnerte der Minister daran, dass allein in Deutschland jedes Jahr 7.000 Kinder mit einem Herzfehler zur Welt kommen. „Bei Kindern und Jugendlichen hat man aber auch die Verwandten, die eine besondere Betreuung benötigen. Die Eltern, die sich Sorgen machen. Die Geschwister, die nicht verstehen oder sich vernachlässigt fühlen.“ Deshalb lobte Rösler das Engagement der Kleinen Herzen, die zusammen mit der Robert Enke Stiftung den Einsatz einer Psychologin finanzieren, die sich um die Angehörigen der kranken Kinder kümmert.

Der Minister weiß, wovon er spricht: Er hat selbst an der MHH studiert, und über Probleme in der Herzchirurgie promoviert.

Videos auf unserem YouTube-Channel:

http://youtu.be/FzKGN33G4oY
http://youtu.be/w6RObTQ0wBo
http://youtu.be/ZKxA-jXaaAM
http://youtu.be/n47Oh8Yct1c
http://youtu.be/feRUTbWPB6s
http://youtu.be/XIexUTLpQ4U


Hannover, Mainz, 5. Mai 2011
„ART for HEART“ – Kunst als Herzenssache

Am 5. Mai, dem bundesweiten „Tag des herzkranken Kindes“, wird die Kunst-A(u)ktion „ART for HEART“ in der MHH, Gebäude K6 (Bettenhaushalle, gegenüber der Kapelle) stattfinden. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat schon seine Beteiligung zugesagt. Er ist Schirmherr von „ART for HEART“ und eröffnet die Benefiz-Kunst-A(u)ktion um 10.30 Uhr.


Grußworte
ART for HEART am 5. Mai 2011

Dr. med. Andreas Tecklenburg
Vizepräsident / Vorstand Krankenversorgung der Medizinischen Hochschule Hannover

Die Herzkreislauferkrankungen sind bei den Erwachsenen die häufigste Todesursache. In der Medizinischen Hochschule Hannover haben wir insgesamt vier Abteilungen, die sich mit dem Herzen beschäftigen. Sowohl im Erwachsenen- als auch im Kinderbereich haben wir jeweils eine Abteilung Kardiologie und eine Abteilung Herzchirurgie, wobei die Kinderherzchirurgie fest zu der Abteilung für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie ( HTTG ) unter der Leitung von Herrn Prof. Haverich gehört.
In den letzten Jahren wurden im Schnitt 400 Kinder am Herzen operiert, beziehungsweise wurden über 650 Kinder durch die Abteilung Kinderkardiologie betreut. Kleine Kinder mit angeborenen Herzfehlern sind eine große Herausforderung für die Kardiologen, die Kinderchirurgen, Intensivmediziner, das Pflegepersonal, aber insbesondere auch für die Familien und die Angehörigen. Schwerstkranke Kinder müssen versorgt werden, und der Erfolg der Behandlung in den ersten Tagen bestimmt das weitere Leben.
Man kann gar nicht genug für diese Kinder tun, damit sie die Chance auf ein möglichst „normales“ Leben haben. Insofern danke ich stellvertretend für das ganze Präsidium der Medizinischen Hochschule Hannover für die Aktivitäten des Vereins „Kleine Herzen Hannover e.V.“


Dr. med. Philipp Rösler
Bundesminister für Gesundheit
Schirmherr „ART for HEART“

Kinder, deren kleines Herz in Not ist, müssen viel Zeit im Krankenhaus verbringen. Für sie bedeutet das, aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen zu werden, sie haben Angst vor den Schmerzen und vor dem Alleinsein.
Die außergewöhnliche Situation stellt deshalb für die betroffenen Familien eine große Belastung dar. Umso wichtiger ist es, die Eltern in der Betreuung ihrer herzkranken Kinder zu unterstützen. Daher verdient es Anerkennung und Dank, dass Sie sich mit Ihrem Verein „Kleine Herzen Hannover e.V. – Hilfe für kranke Kinderherzen“ für die psychologisch-seelsorgerische Betreuung herzkranker Kinder und deren Familien einsetzen und ihnen helfen, auch während eines Krankenhausaufenthalts ein Stück Hoffnung und Lebensmut in ihrer schweren Situation zu bewahren.
Ich habe sehr gerne die Schirmherrschaft über Ihr Benefiz-Kunst-Projekt „ART for HEART“ übernommen, dessen Erlös der Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern auf den kinderkardiologischen Stationen der Medizinischen Hochschule Hannover zugute kommt.
Mit Ihrer Initiative erleichtern Sie nicht nur den kleinen Herzpatienten in der Region den Klinikaufenthalt, sondern sensibilisieren darüber hinaus die Menschen vor Ort für die Probleme und Sorgen der betroffenen Familien. Den Künstlern, aber auch Ihnen als Organisatoren und den vielen Helfern, die sich hier mit ehrenamtlichem Engagement und Einfühlungsvermögen für herzkranke Kinder und deren Angehörige einsetzen, gilt mein besonderer Dank.
Den Besucherinnen und Besuchern der Kunstausstellung wünsche ich großen Bieter-Spass bei der im Rahmen des Aktionstages „Tag des herzkranken Kindes“ stattfindenden Versteigerung und allen Beteiligten eine großartige Veranstaltung zum Wohle derer, die besonders auf unsere Hilfe angewiesen sind: die herzkranken Kinder.


David McAllister
Niedersächsischer Ministerpräsident

Den Schmerz im Ellenbogen eines gestürzten Kindes kann man liebevoll wegpusten. Wenn das eigene Kind hingegen plötzlich schwer oder sogar lebensbedrohlich erkrankt – wie nichtig werden mit einem Mal viele Dinge. Wie wertvoll hingegen wird jetzt das Leben, die Gemeinsamkeit, der Augenblick. Als Vater von zwei kleinen Mädchen kann ich mir gut vorstellen, welche Ängste die Diagnose „Herzfehler“ bei Eltern auslösen kann.
Dank moderner Medizin werden die Heilungs- und Überlebenschancen bei Herzfehlern immer besser. Oftmals können die Kinder ein fast normales Leben führen. Das ist für Familien, die von heute auf morgen aus ihrem Alltag geworfen werden, ein kleiner Lichtblick am Horizont. Der Verein „Kleine Herzen Hannover e.V.“ ist ihnen in dieser schwierigen Phase ihres Lebens eine wichtige Stütze.
Der Auktion „ART for HEART“ wünsche ich viele Einnahmen im Sinne der guten Sache.
Hannover, im April 2011


Eske Nannen
Geschäftsführerin der Kunsthalle Emden
Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung Otto van de Loo

Nur zu gerne nutze ich jede Gelegenheit, das lebendige Treiben in der Malschule unserer Kunsthalle zu beobachten. Gesunde und fröhliche Kinder, die mit viel Fantasie malen, basteln und experimentieren. Sie lernen sich selbst, ihre Fähigkeiten und ihre Mitmenschen besser kennen. – Eine große Freude für jeden Zuschauer und Zuhörer!
Im Januar bin ich selbst zum ersten Mal Großmutter geworden und natürlich ist da wie bei allen Eltern und Großeltern unwillkürlich auch der sorgenvolle Gedanke an die Gesundheit des Neugeborenen sowie der Wunsch, auch dem eigenen Enkel einmal bei der kreativen Entdeckung der Welt zuschauen zu können.
Wie wunderbar, dass sich Menschen wie Ira und Jörns Thorsting, die ich seit Jahren kenne und schätze, aufgrund ihrer Lebenserfahrung mit vielen schönen Ideen für das Wohl kranker Kinder und ihrer Familien einsetzen.
Ein solches Engagement verdient jede Unterstützung, damit alle Kinder in ihrer Entwicklung zu selbst bestimmten Persönlichkeiten die größtmögliche Unterstützung erhalten. Ich wünsche der Aktion „Art for Heart“ allen erdenklichen Erfolg und danke auch dem Künstler Thommy Ha für seinen Einsatz.


Prof. Dr. Johanna Wanka
Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur

Etwa jedes 100. Kind leidet unter einer Fehlbildung des Herzens und/oder der herznahen Gefäße. Dank des medizinischen Fortschritts erreichen heute die meisten herzkranken Kinder das Erwachsenenalter. Bei unseren jungen Patientinnen und Patienten ist es aber nicht allein mit der medizinischen Versorgung getan. Gerade die Kleinsten in unserer Gesellschaft brauchen auch im Krankenhaus ihre gewohnten Bezugspersonen und eine besondere Betreuung. Der Verein „Kleine Herzen Hannover e.V. – Hilfe für kranke Kinder“ nimmt sich engagiert dieser Themen an und fördert die seelische Betreuung der kleinen Patientinnen und Patienten und ihrer Familien. Der „Tag des herzkranken Kindes“ am 5. Mai 2011 mit der Ausstellungseröffnung „ART for HEART“ in Anwesenheit des Bundesministers für Gesundheit, Dr. Philipp Rösler, ist ein besonderer Anlass, für die Ziele des Vereins zu werben. Ich wünsche den „Kleinen Herzen Hannover e.V.“ viel Erfolg bei der Versteigerung der von Thommy Ha weltweit gesammelten Gemälde und Collagen.
Für die Feierstunde am 5. Mai 2011 hätten sich die Verantwortlichen keinen besseren Ort als die Medizinische Hochschule Hannover aussuchen können. Die Medizinische Hochschule Hannover hat wie kaum eine andere Einrichtung dazu beigetragen, dass in den letzten 30 Jahren die Überlebenschancen betroffener Kinder immer weiter gestiegen sind.
Für jede Unterstützung dieser Arbeit, so zum Beispiel durch „Kleine Herzen Hannover“, bin ich sehr dankbar.


Bernd Strauch
Ratsvorsitzender und 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
Ehrenmitglied 2011 „Kleine Herzen Hannover e.V.“

Ich habe die Kleinen Herzen und ihre Aktivitäten seit ihren Anfängen 2006 beobachtet und immer gerne bei Aktionen mitgemacht. Zuletzt bei einem Konzert im Jazz Club Hannover.
Ira Thorsting, Volker Lessing und ihre Freunde zeigen mehr als bürgerliches Engagement, wenn sie nach allen Regeln der Kunst Öffentlichkeit für ihr Ziel schaffen: seelische Unterstützung für Familien, die durch die lebensbedrohende Krankheit eines Kindes schwer getroffen sind. Die Initiative „ART for HEART“ passt wunderbar zu diesem Anliegen!
Künstler, die ihre Bilder zur Verfügung stellen, um mit dem Erlös Eltern-Kind-Zimmer in der MHH zu finanzieren. Der Ideengeber, Thommy Ha, ist selbst herzkrank und versteht nur zu gut, was die „Kleinen Herzen“ wollen.
Ich danke ihm für sein Engagement.


Aygül Özkan
Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration

Der Start ins Leben ist für Neugeborene mit einem Herzfehler nicht leicht. Zwei von drei kleinen Patienten hätten ohne Behandlung keine Überlebenschance. Selten wird der medizinische Fortschritt der Medizin und Chirurgie so deutlich wie bei solchen lebensbedrohenden Fehlbildungen des Herzens oder der großen Blutgefäße. Viele Herz- und Gefäßfehler können heute so korrigiert werden, dass die Kinder ihren Lebensweg mit einigen, wenigen oder auch gar keinen Einschränkungen fortsetzen.
Für die betroffenen Familien ist das dennoch sehr belastend. Die Diagnose „Herzfehler“ für ein gerade geborenes Kind zählt sicherlich zu den schlimmsten Erlebnissen, denen man als Eltern begegnen kann. Denn das Herz ist wie kein anderes Organ sehr eng mit der Vorstellung von Leben und Gesundheit verknüpft.
Es macht Mut, dass dank großer Entwicklungen in der Kinderkardiologie, Herzchirurgie und Anästhesie heute sehr viele Kinder ein nahezu normales Lebensalter erreichen können.
Ich wünsche allen Beteiligten eine gelungene Auktion „ART for HEART“.


Prof. Dr. med. Armin Wessel
Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin

„Kunst für das Herz – Ein Herz für die Kunst“
Herz und Kunst rücken zusammen; Künstler unterstützen die Pädiatrische Kardiologie! Das mag ungewöhnlich sein, fällt aber nicht schwer, denn beide, Künstler wie Kardiologen, sind dem Bild verpflichtet: Der Künstler erfreut das Herz mit farbigen Bildern; Schwarz-weiß Bilder helfen dem Kinderkardiologen, Herzfehler zu heilen. So beflügelt die Seelenverwandtschaft zwischen Künstlern und Kinderkardiologen dieses schöne Projekt.
Thommy Ha gebührt Dank und große Anerkennung, dass es ihm gelungen ist, internationale Künstler so für das Herz zu begeistern, dass sie ihre Arbeiten herzkranken Kindern spendeten.
Die Veröffentlichung dieser eindrucksvollen Bilder verdanken wir dem Engagement der Selbsthilfegruppen „Kleine Herzen Hannover e.V.“ und „Herzkind e.V.“. Die ehrenamtlichen Mitglieder der beiden Gruppen habe keine Mühe gescheut, diese Aktion für den guten Zweck zu planen und zu realisieren.
Im Namen aller Mitarbeiter der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der MHH danke ich den Künstlern, allen voran Thommy Ha, und den Initiatoren für ihre großartige Unterstützung unserer Klinik.


Thommy Ha
Künstler – Kurator, Mainz

„ART for HEART“ heißt wörtlich übersetzt: „Kunst fürs Herz“. Diese drei kurzen Worte umschreiben sehr prägnant und kraftvoll meine Intension, als mir die Idee dieser Benefiz-Kunstausstellung das erste Mal durch den Kopf ging.
Lange Zeit war es für mich als Künstler die alleinige selbst gestellte Aufgabe, Kunst zu schaffen und diese später einem breiten Publikum näher zu bringen. Plötzlich aber sah ich meine Tätigkeit durch eine schwere Herzerkrankung jäh unterbrochen. Nur durch die heutigen großen Fortschritte der modernen Medizin konnte meine vorherige Lebensqualität teilweise wieder hergestellt werden. Dieser Umstand und meine tief greifenden Erlebnisse dieser sehr schweren Zeit lösten in mir ein komplettes Umdenken aus. Es wurde zu meinem großen Anliegen, durch Kunst mehr zu erreichen, als es mir vor meiner Krankheit wichtig war. Im Zusammenspiel von vereinten und gebündelten Kräften sollte ein gemeinsames großes Ziel erreicht werden: die Hilfe für herzkranke Menschen!

Die Idee von „ART for HEART“ war hiermit geboren. Ein Aufruf an befreundete Künstler weltweit, Kunstwerke für dieses Benefiz-Kunst-Projekt zu spenden, löste eine ungeahnte Welle der Spendenbereitschaft aus. Viele unterschiedliche Kunstwerke, teils von weltweit anerkannten, erfolgreichen und prämierten Künstlern, kamen zusammen. Diese sind nun in einer interessanten Ausstellung zu betrachten und für den guten Zweck zu erwerben.

Durch den Verkauf und die Versteigerung der Bilder wird die sehr wertvolle Arbeit des Vereins „Kleine Herzen Hannover e.V.“ unterstützt, der sich für die Belange von herzkranken Kindern einsetzt. Ein sehr großer Dank geht an alle teilnehmenden Künstler des „ART for HEART“-Projektes.

Ich wünsche der Veranstaltung einen guten Verlauf und für die herzkranken Kinder eine hohe Unterstützung durch den Verkauf der Kunstwerke.

Thommy Ha
Künstler - Kurator, Mainz

www.thommy-ha.cabanova.com
www.artforheart.cabanova.com

 

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:: Versteigerungsordnung

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:: Presseinformation

:: So finden Sie uns in der MHH



Tagesprogramm

10.30 Uhr bis 11.30 Uhr
Eröffnung „ART for HEART“ und Versteigerung der ersten Bilder durch Dr. med. Philipp Rösler
(Rundgang durch die Ausstellung & Fototermin)

11.30 Uhr bis 15.00 Uhr

Informationen zum Thema „Kinderherz“
- Päd. Herzkatheterlabor: PD Dr. med. Harald Bertram, Leitender Oberarzt der Abteilung Päd. Kardiologie und Intensivmedizin
- Päd. Herzchirurgie: Dr. med. Thomas Breymann, Bereichsleiter Kinderherzchirurgie
- Päd. Herzforschung: Prof. Dr. med. Talât Mesud Yelbuz, Leitender Oberarzt der Forschung & Leiter der Arbeitsgruppe „Embryologie und Molekularbiologie der Herzfehler“

15.30 Uhr
„Kleine Herzen: Was wird aus ihnen?“ Prof. Dr. med. Armin Wessel, Direktor der Abteilung Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin

ab 16.00 Uhr
Versteigerung der Bilder durch Bernd Strauch, Bürgermeister der Stadt Hannover

Musikalische Begleitung:
Lothar Krist, Ralf Grabowski & Die DeisterJungenz

Mit freundlicher Unterstützung:
Herzkind e.V. Braunschweig, Medizinische Hochschule Hannover, Atelier Verfürth Messe GmbH, Hehner Kommunikationsdesign, MHH Kunstforum, Landbäckerei Bosselmann.


Hannover, 1. April 2011
Viele Sprachen – ein Ansprechpartner



Das internationale Renommee der MHH-Kinderkardiologie bringt es mit sich, dass Patienten aus aller Welt kommen. Arabisch, Türkisch, Russisch, Albanisch, um nur ein paar Beispiele zu nennen – die Ärzte und Krankenschwestern haben es mit vielen Sprachen und Kulturen zu tun. Wie also Patientengespräche führen, Diagnosen erklären, über nötige Maßnahmen informieren? Hier hilft der Verein „Kleine Herzen Hannover“! In Zukunft wird das Ethno-Medizinische Zentrum mit seiner Sprachkompetenz die Kinderkardiologie der MHH unterstützen. Der Medizinsoziologe Ramazan Salman (2. von rechts), Geschäftsführer des EMZ, unterzeichnete zusammen mit Ira Thorsting und Professor Volker Lessing vom Verein „Kleine Herzen Hannover“ eine Übereinkunft. Prof. Armin Wessel (2. v. li.), Chef der Kinderkardiologie, setzte als „Nutznießer“ ebenfalls seinen Namen unter das Papier. Die „Kleinen Herzen“ finanzieren das Projekt mit zunächst 5.000 Euro.


Springe, 26. März 2011
Heart on the Rocks

Dieter Opitz und seine Kumpels von der Band „WOOP & Friends“ sind harte Typen. Whiskey, Guinness, Irish Folk Music vom Feinsten. Aber, wie es nun mal so ist: Unter einer rauen Schale findet man oft einen weichen Kern. Als die Fünf vom Verein „Kleine Herzen Hannover“ und seinem Einsatz für herzkranke Kinder hörten, wollten sie auch etwas Gutes tun. Bei ihrem Jubiläumskonzert in Springe ging nicht nur der Bierkrug rum, sondern auch ein Sparschwein. Und weil die Musik von „WOOP & Friends“ wirklich die Herzen rühren kann, kamen 300 Euro zusammen, die Dieter Opitz und Virgil Dragnea ein paar Tage später an Ira Thorsting und Ralf Grabowski von den „Kleinen Herzen“ übergaben. Go raibh maith agat, folks! Oder auf Deutsch: danke!


Springe, 26. März 2011
Live-Musik im Dionysos in Springe mit den DeisterJungenz und „The Sunny Beatles“

Die DeisterJungenz spielten zugunsten „Kleine Herzen“ am 26. März 2011 im Dionysos in Springe. Frank-Joachim (3. v. re.), Frank (2. v. re.) und Ralf Grabowski (4. v. re.) heizten mit ihren deutschen Evergreens dem Publikum ein. Zu den Gästen des Abends zählte auch Roger Hische (re.), Bürgermeister der Stadt Springe. Die Spendendose war anschließend gut gefüllt: Auch hier sagt der Verein „Kleine Herzen“ herzlichen Dank!


Hannover, 15. März 2011
Pünktlicher Umbaustart!
Es geht weiter mit den Eltern-Kind-Zimmern auf den Herzkind-Stationen der MHH.

Dr. Stephan Schoof, Oberarzt in der Kinderkardiologie der MHH, hat gut lachen – trotz Platzmangel und Baulärm. Bis Ende April soll die Station 68b zur Gänze „Eltern-Kind-tauglich“ sein. Und in einem Jahr wird die gesamte Ebene mit der Station 68a umgebaut sein. Ein wichtiger Erfolg für den Verein „Kleine Herzen Hannover“ und seine Stellvertretende Vorsitzende Ira Thorsting.

:: Video


Hannover, 19. Februar 2011
Jazz Club-Beben
Musiker spielten im ausverkauften Jazz Club zugunsten herzkranker Kinder

V.l.n.r.: Jan Hinkes, Leni, Wolf Struck, Lothar Krist, Ralf Grabowski,
Andy Lee, Zsolt File, Uwe Thedsen und Harald Luther, Bernd Strauch,
Pamela Pulido, Karlemann Römer.

Ein Konzertabend mit Jazz, Latin Pop und Rock'n'Roll: Hannovers Bürgermeister Bernd Strauch gab am Schlagzeug den Takt vor, der Rockin`Country Man Andy Lee ließ die Tasten glühen, NDR-Moderator Lothar Krist gab auf dem Saxophon Dampf. Der ungarische Pianist Gsolt File und Wolf Struck am Kontrabass rundeten ebenso das musikalische Bild ab, wie Ralf Grabowski, Jan Hinkes und Pamela Pulido. Als Band „Ayni“ auf immer mehr deutschen Bühnen präsent – steuerten sie südamerikanisches Flair bei. Und nicht zuletzt zwei Überraschungsgäste aus Springe, David Galloway am Piano und Sänger Karlemann Römer mit Sinatra-Songs. Viele Highlights, und der Jazz Club Hannover rockte!

Aber dann stahl ausgerechnet die Jüngste allen alten Hasen die Show! „Leni aus Hannover“ – von Lothar Krist augenzwinkernd als Alternative zu einer gewissen Lena angekündigt – trat ohne jede erkennbare Nervosität vor das Publikum im völlig ausgebuchten Jazz Club und spielte auf der Blockflöte … „Schlaf, Kindlein, schlaf“. Beifall wie für einen ausgewachsenen Showstar, aber Leni ist erst fünf Jahre alt; dem Mann, der ihr die Noten hielt, reicht sie gerade mal bis zur Hüfte; Andy Lee, der Rock'n'Roller – diesmal ganz in der Rolle des stolzen Vaters: „Sie steht genau so gerne auf der Bühne wie ich!“

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Hannover, 19. Februar 2011
Über die Sprach-Barriere!
„Kleine Herzen Hannover“ kooperieren mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover

Der bekannte Medizin-Soziologe Ramazan Salman (Mi.), Geschäftsführer des
Ethno-Medizinischen Zentrums e.V. (EMZ) Hannover, will bei der Überwindung
von Sprachbarrieren auf den Kinderherz-Stationen der MHH helfen.
Prof. Dr. Volker Lessing (li.) und seine Vorstandskollegin Ira Thorsting (re.)
vom Verein „Kleine Herzen Hannover e.V.“ kooperieren mit dem EMZ in Sachen
Dolmetscher-Dienst und sammeln dafür Spenden.

Die MHH besitzt weltweites Renommee. Das bedeutet
aber auch, dass Kranke aus vielen Ländern kommen, um in Hannover behandelt zu werden.
Beispiel Kinder-Herzchirurgie: Junge Patienten aus der Türkei und aus arabischen
Staaten werden hier ebenso operiert wie Kinder aus Russland oder Albanien. Oft werden
sie von ihren Eltern begleitet, und die wollen natürlich wissen, wie es um ihre Kleinen
steht. Patientengespräche sind nötig, Formulare müssen ausgefüllt werden. Vor allem aber:
Fragen, viele Fragen. Ängste, auf die angemessen reagiert muss! Nicht immer steht
ein Arzt oder eine Pflegekraft bereit, die Arabisch, Türkisch, Russisch oder eine andere
Sprache beherrschen.

Hier wird künftig das Ethno-Medizinische Zentrum (EMZ) Hannover helfen: Auf Initiative
des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ bieten der bekannte Medizin-Soziologe Ramazan
Salman und seine Mitstreiter einen Dolmetscher-Dienst in über 50 Sprachen an.
„Verstehen bedeutet Sicherheit. Mit den Problemen und Fragen allein gelassen werden,
bedeutet neue Sorgen, und die sind das Letzte, was die Eltern eines schwer kranken Kindes
brauchen“, betont Salman. Als Geschäftsführer des EMZ gründete er 1989 den ersten
medizinischen Dolmetscherdienst in Deutschland und bildet bundesweit Migranten zu medizinisch
versierten Dolmetschern für das Gesundheitswesen aus.

Der Dolmetscher-Dienst kommt aber nicht nur den ausländischen Patienten und ihren
Familien zugute: Der ganze Tagesablauf auf den Kinder-Herzstationen wird ruhiger. Ira
Thorsting, 2. Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen Hannover“: „Seit einem Dreivierteljahr
finanzieren wir zusammen mit der Robert-Enke-Stiftung die psychologische Betreuung
der Angehörigen von herzkranken Kinder. Die wollen wir jetzt auf die ausländischen
Familien ausdehnen.“

"Eine Abteilung, die kleine Patienten aus aller Herren Länder behandelt, muss im wahrsten
Sinne des Wortes Verständnis für die ihr anvertrauten Kinder aufbringen können. Das aber
setzt zunächst einmal das Verstehen ihrer Sprache voraus. Dabei unterstützen uns die
Initiative der Kleinen Herzen und das Ethno-Medizinische Zentrum in hervorragender Weise.
So leisten beide Institutionen nicht nur einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen
Verständnis, sondern auch zum Therapieerfolg“, betont Prof. Dr. Armin Wessel, Leiter der
Pädiatrischen Kardiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.

:: Pressemeldung


Deilmissen, 26. Januar 2011
Höchst ritterlich!
Spende eines Blue Knights zugunsten herzkranker Kinder

Ritter in blauer „Kutte“: Präsident Nobby Neck nimmt Gerd Bartels in
den Kreis der Blue Knights auf. [Foto: Klaus Rosenfeld | www.bkgermany20.de]

Die Blue Knights, ein Club Motorrad-begeisterter Polizisten, haben die ritterlichen Tugenden auf ihr Panier geschrieben. Und dazu gehört nun einmal die Mildtätigkeit. Das haben die "Kleinen Herzen" schon mehrfach in Form von Spenden erlebt. Der Verein kümmert sich um die Betreuung herzkranker Kinder und ihrer Familien in der Medizinischen Hochschule Hannover.

Nun kam mehreres zusammen: Das Chapter Niedersachsen, Germany XX, beging sein alljährliches Grünkohlessen; das Mitglied Gert Bartels wurde 50 und zu diesem Anlass feierlich zum Ritter geschlagen. Eigentlich ein Grund, der ganzen Versammlung "ordentlich einen auszugeben". Aber halt: Wir sind bei den Blue Knights! Also spendete Gerd Bartels eine erkleckliche Summe an die "Kleinen Herzen", und die Ritter der Landstraße ließen ihren neuen Member auf Vereinskosten hochleben. Ja, so sans, die oiden Rittersleut!

Der Verein freut sich über die ritterliche Spende und bedankt sich mit einer Einladung zum Benefizkonzert. Am 19. Februar 2011 spielen Musiker im Jazz Club Hannover für „Kleine Herzen Hannover e.V.“. Da setzt sich Hannovers 1. Bürgermeister Bernd Strauch ans Schlagzeug, NDR-Musikredakteur Lothar Krist zeigt, was sein Saxophon kann, und Rock´n´Roll-Legende Andy Lee haut gewaltig in die Tasten. Natürlich auch mit dabei: „Kleine-Herzen“-Songschreiber Ralf Grabowski mit seiner Band Ayni. Und schließlich Leni aus Hannover. Leni, nicht zu verwechseln mit Helsinki-Lena.


Hannover, 27. Januar 2011
Hart, aber herzlich
Spende zugunsten herzkranker Kinder von der „Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr“

Prof. Dr. Volker Lessing (2. v. re.) und Ira Thorsting (re.), die Vorsitzenden
von „Kleine Herzen Hannover“, freuten sich über den großen Spendenscheck,
den ihnen eine Delegation der Kompanie- und Inspektionsfeldwebel von der
„Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr“ zugunsten herzkranker
Kinder an der Medizinischen Hochschule Hannover überreicht hat. Der Verein
engagiert sich an der MHH auch für den Umbau von Eltern-Kind-Zimmern auf
den Kinderherz-Stationen. [Foto: SFJG/StDstBw / Döpke]

„Wir sind in unserem Dienst oft mit Leid konfrontiert – ob im ehemaligen Jugoslawien oder in Afghanistan. Darum ist es uns so wichtig, uns für die einzusetzen, die hilflos sind.“ – Oberst Hubert Katz leitet die „Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr“; im Juli 2009 wurde sie von Sonthofen in den Norden Deutschlands verlegt, und seitdem bemüht sich der Kommandeur mit der freundlichen Schwarzwälder Sprachfärbung, seine Einheit als ganz normalen Teil der Hannoverschen Gesellschaft darzustellen.

Soziales Engagement ist wichtig: Herz zeigen, um Herzen zu öffnen. Für die Jahresabschlussfeier 2010 bauten die verschiedenen Bereiche der Schule ein Lichter-funkelndes Weihnachtsdorf auf dem Gelände der Emmich-Cambrai-Kaserne auf. Es gab Steaks, Würstchen und Erbsensuppe, natürlich auch verschiedene heiße Getränke. Aber der wirkliche „Renner“ war das riesige Glücksrad; wer dran drehen wollte, musste einen kleinen Obolus entrichten. Und so zählten am Ende auch die „Kleinen Herzen“ zu den Gewinnern: eine Delegation der Kompanie- und Inspektionsfeldwebel übergab einen überdimensionalen Scheck an die beiden Vorsitzenden des Vereins. Darauf die stolze Summe: 1.000 Euro.

:: Pressespiegel


Hannover, 14. Januar 2011
Jazz Club unter Rock´n´Roll-Feuer



Premiere für Andy Lee und seine neue Band „Rockin‘ Country Men“:
Sie spielten zum ersten Mal im Jazz Club Hannover.

Auch ein eingefleischter Rock´n´Roller kennt Momente der Ehrfurcht. Liebevoll strich Andy Lee, der Tastenteufel aus Hannover, über die Klaviatur des schwarz-glänzenden Konzertflügels, den ihm das Jazz Club-Management in den Bühnenraum gerollt hatte. „Da darf ich wirklich nur mit den Händen spielen“, schmunzelte der Mann, der sonst gerne auch mal die Füße oder gar das Gesäß einsetzt.

Damit war aber keineswegs gesagt, dass es an diesem Abend nicht rockig-wild zugegangen wäre – im Gegenteil: Das Publikum ging bei jedem Stück mit, Andy Lee und seine neue Band brachten jeden Song volle Pulle, und der good old Rock´n´Roll entwickelte sein ganzes unsterbliches Temperament. Dazwischen ein paar lockere Anmerkungen zur Musik-Historie. Ein rundum gelungener Abend!

Das Publikum musste aber nicht nur die Ohren aufstellen; auch der Raum dazwischen war gefordert, um einen Namen für besagte neue Band zu finden. Demokratische Entscheidung: „Andy Lee and his Rockin´ Country Men“. Diese Formation galt es auch gleich richtig ins Bild zu setzen. Der bekannte hannoversche Fotograf Wolfgang Weihs, selbst erklärter Jazz Club-Freund, ließ die Musiker nicht zur Ruhe kommen, bevor nicht Hochglanz-fähige Bilder entstanden waren.

Und noch jemand muss erwähnt werden: In den Konzertpausen sammelte Andy Lees Töchterchen Leni für den Verein „Kleine Herzen“, der sich um herzkranke Kinder in der MHH kümmert. Wer konnte der süßen Kleinen schon widerstehen, nachdem der Rock-Papa die Herzen des Publikums so richtig zum Klopfen gebracht hatte?

Leni öffnet die Herzen und sammelte zugunsten „Kleine Herzen Hannover e.V.“.

Hochglanz-fähige Bilder von Andy Lee und seiner Band produzierte der bekannte
hannoversche Fotograf Wolfgang Weihs. Der Fotograf engagiert sich auch mit
seiner Kunst für die „Kleinen Herzen“.


Hannover, 11. Januar 2011
Bunte Vogelvillen bringen Fröhlichkeit in winterliche Gärten


“Es war ein Weihnachtsgeschenk für meine Tochter Elisa“, freut sich Uwe Grothaus (3. v. re.). Der NDR-Musiker war begeistert von den mehrstöckigen bunten Bauten, die seit dem letzten Oktober im Blumenladen von Hannelore Butzke-Neumann (2. v. re.) in der Leisewitzstraße 29 standen. Da Uwe Grothaus direkt neben dem Geschäft in Hannovers Zooviertel wohnt, hat er sie jeden Tag bewundern können. Gebaut und liebevoll bemalt wurden sie von Prof. Volker Lessing (li.), Vereinsvorsitzender von „Kleine Herzen Hannover“. „Wir freuen uns über eine schöne Spende von Herrn Grothaus zugunsten unseres Vereins“, betont der ehemalige Amtsgerichtspräsident. „Dafür hat er von der Inhaberin des Blumengeschäftes ein Vogelhaus geschenkt bekommen“, betont der Vereinsschatzmeister Volker Radke (re.).

Hannelore Butzke-Neumann hat sich „nur schwer von dem letzten Vogelhaus getrennt“ und gleich beim Erbauer Lessing dekorativen Nachschub für das Frühjahr geordert. Bald stehen wieder einige Kunstwerke in den Schaufenstern des Blumenladens im Zoo-Viertel und warten zunächst auf Spender – und dann auf Balkonen oder in Gärten auf das brütende Vogelvolk. „Alles zugunsten herzkranker Kinder auf den MHH-Kinderherz-Stationen“, so die Blumenhändlerin Hannelore Butzke-Neumann. Sie unterstützt engagiert „Kleine Herzen Hannover – Hilfe für kranke Kinderherzen“ – es ist der Nachfolgeverein der Initiative „Kleine Herzen“ von Ira Thorsting (2. v. li.), der im letzten Jahr gegründet wurde.