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Presseinformationen

Sehnde, 5. Mai 2017
Presseinformation zum "Tag des herzkranken Kindes"

"Ein neues Herz für Jasmin"
NDR, Freitag, 16. Juni 2017, 21:15 bis 21:45 Uhr
Ein Film von Michael Heuer

Weitere Informationen unter: http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Ein-Herz-fuer-Jasmin,sendung652860.html

Liebe Freunde und Unterstützer der "Kleinen Herzen Hannover"!

Dieser Programmhinweis liegt uns besonders am Herzen - und nicht nur, weil heute bundesweit der "Tag des herzkranken Kindes" ist. Wir haben Jasmin und ihre Mutter Melanie - persönlich und als Verein "Kleine Herzen Hannover" - in den Jahren des Wartens auf ein Spenderorgan begleitet. Wir haben ihre Entwicklung vom Mädchen zur jungen Frau miterlebt. Jasmin hat sich selbst für andere junge Menschen mit angeborenem Herzfehler engagiert, Spenden gesammelt, uns bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt; 2013 wurde sie dafür mit dem "Leinestern" des Freiwilligen-Zentrums Hannover ausgezeichnet.

Ein besonders glücklicher Umstand war unsere Freundschaft zu dem Filmemacher Michael Heuer, dem wir von Jasmin berichteten. Mit all der Behutsamkeit und journalistischen Ernsthaftigkeit, die wir an ihm schätzen, hat er nun den zweiten Film über Jasmin und ihren tapferen Kampf ums Leben fertiggestellt.

Zum "Tag des herzkranken Kindes" am 5. Mai schrieb er uns diesen Brief:

Melanie Ehrich-Wolter steht am Bett ihrer schlafenden Tochter auf der Intensivstation und streichelt ihre Stirn. Nur wenige Stunden zuvor wurde Jasmin in der Medizinischen Hochschule Hannover ein Spenderherz transplantiert. Auch ich stehe in diesem Raum und denke: Wie oft hat die Mutter wohl in den zurückliegenden 17 Lebensjahren Stirn, Wangen und Hände ihrer Tochter berührt und gehalten? Unzählige Male!

Jasmin kam mit einem angeborenen schweren Herzfehler auf die Welt. Drei 10-stündige Operationen in den ersten 18 Monaten. Danach Kontrolluntersuchungen, Komplikationen, Medikamente, Mut und Mutlosigkeit. Ein Hoffen und Bangen zwischen Leben und Tod: für all diejenigen, die Jasmin in ihr Herz geschlossen hatten. Alles lief darauf hinaus - die Transplantation. Wieder zehn Stunden.

Mein Filmteam und ich durften dieser ärztlichen Kunst beiwohnen. Und alles, was wir in den fast vier Jahren unserer Drehzeit erlebt hatten, war wieder gegenwärtig. Jasmins Geburtstage und die Konfirmation, die Erniedrigungen an der alten Schule und die Anerkennung an der neuen, ihr Weinen und Lachen, ihr Humor und der Flunsch, wenn ihr etwas nicht passte, ihr Spaß an der Musik und am Mitsingen und ihre Lust am Kochen und Essen, der erste Urlaub, die erste Disko, der erste richtige Freund. Aber über allem immer diese bohrende Ungewissheit! Ein Alltag auf der Warteliste! Die Sehnsucht, eines Tages doch noch ein Spenderherz zu erhalten. Ausgerechnet in Zeiten, in denen in der Bevölkerung in Deutschland die Bereitschaft zur Organspende dramatisch zurückgegangen ist.

Ich stehe neben Jasmins Mutter und frage mich im Stillen, in welchem Zustand sich ihr Kind wohl jetzt befindet, durch welchen Traum sie gerade wandert, und wie es sein wird, wenn sie daraus wieder erwacht. Und ich denke an jene verstorbene Person, der Jasmin ihr neues Herz verdankt. Über welche Brücken mussten diejenigen gehen, die sich irgendwo und irgendwann dafür entschieden haben, dass das so geliebte Herz nach dem Tod in einem anderen Menschen weiter schlagen solle! Dieser Mensch ist jetzt Jasmin!

Vier Jahre kenne ich Jasmin und ihre Angehörigen schon. In dieser Zeit hat dieses herzkranke Mädchen auch mein Leben begleitet und mit geprägt. Und darüber bin ich froh! Ist ihre Geschichte doch ein Beispiel für die Verbundenheit von Menschen. Ohne all die Mitmenschen, die in unser Leben treten und es lebenswert machen, sind wir ziemlich allein. Jasmin ist nicht allein! Und ich bin es auch nicht! Und so freue ich mich schon auf ihren 18. Geburtstag. Bis dahin viel Glück, Jasmin!

Michael Heuer

:: Presseinformation PDF


Hannover, 14.4.2017
Neuer Flyer "Sozialbetreuung mit Herz" in sieben Sprachen

Dr. Nilgün Kimil ist Wirtschaftswissenschaftlerin und hat sich in den letzten Jahren im Umgang mit Krankenkassen und Behörden weiter gebildet. Sie kennt sich aus, wenn es um Familienorientierte Reha oder Anträge für einen Behindertenausweis geht, kann bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für die gesunden Geschwister helfen, während die Eltern in der MHH am Bett eines herzkranken Kindes ausharren, besorgt Dolmetscher für ausländische Patientenfamilien. Und wenn es ganz schlimm kommt: Nilgün Kimil ist auch ausgebildete Kriseninterventionshelferin. Der "Verein Kleine Herzen Hannover" hat diesen wichtigen Betreuungs-Service 2012 in der Kinderkardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover eingerichtet und finanziert die Stelle aus Spendenmitteln - ebenso wie den Dolmetscherdienst und viele andere Projekte.

Näheres über unser Projekt "Sozialbetreuung mit Herz" in der Medizinischen Hochschule Hannover unter https://www.mh-hannover.de/34456.html#c135199 und weitere Informationen auch in der Gesundheitszeitung (GZ): http://www.die-gz.de/hannover/lokales/lokales_15_02_04.html

:: Flyer "Sozialbetreuung mit Herz"


Sehnde, 1.2.2017
Natürlich für die kranken Kinder
Naturkosmetik-Unternehmen LOGOCOS unterstützt "Kleine Herzen Hannover"

Was haben Handcremes, Körperlotionen und Deos mit herzkranken jungen Menschen zu tun? Inka Behnsen vom Naturkosmetik-Hersteller LOGOCOS lacht: "In beiden Fällen geht es um Gesundheit, aber auch um Engagement und Glaubwürdigkeit. Da treffen wir uns mit dem Verein Kleine Herzen Hannover. Er macht sich für die Betreuung von jungen Menschen stark, die mit einem schweren Herzfehler zur Welt kamen und in der Medizinischen Hochschule behandelt werden."

Seit 2011 unterstützt LOGOCOS diese ehrenamtliche Arbeit mit dem Verkauf von Wundertüten: In jeder befinden sich mindestens zehn Produkte. Inhaltlich erste Wahl, aber äußerlich mit kleinen Fehlern. Da ist ein Text auf der Tube etwas verrutscht, oder die Druckfarbe stimmt nicht. So etwas kommt dem renommierten Unternehmen aus dem niedersächsischen Salzhemmendorf nicht in den regulären Handel. Aber in den Wundertüten sind die Sachen heiß begehrt. 10 Euro kostet der geheimnisvolle Beutel, und 3 Euro davon gehen an die "Kleinen Herzen". Insgesamt kamen so bisher mehr als 35.000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Ira Thorsting und ihre Mitstreiter im Verein unterstützen mit den Spenden genau definierte Projekte in der Medizinischen Hochschule Hannover. Die dortige Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin gehört zu den wichtigsten Kinderherzzentren in Deutschland. In den letzten Jahren wurden zwei Normalstationen mit Eltern-Kind-Zimmern, Eltern-Ruheraum, einer Patientenküche, einem neuen Spielzimmer und "stressfreien" Untersuchungsräumen ausgestattet. Die "Kleinen Herzen" finanzieren aber auch mehrere Psychologen, eine Sozialbetreuerin und eine Kunsttherapeutin, die sich um die Patientenfamilien, aber auch um die Mitarbeiter der Klinik kümmern.

2017 wird nun auch die kinderkardiologische Ambulanz modernisiert. Und daneben läuft ein besonderes Projekt, das sogar von der Bundesregierung ausgezeichnet wurde: Ärzte und Pflegekräfte der Intensivstation werden als Kriseninterventionshelfer ausgebildet, um den betroffenen Familien auch in den schlimmsten Situationen einfühlsam zur Seite stehen zu können.

So zu sagen Seelenhautpflege.

:: Weitere Informationen
:: Presseinformation vom 1.2.2017


Siemens-Betriebskrankenkasse unterstützt Krisenintervention im Krankenhaus
Scheckübergabe in der Medizinischen Hochschule an "Kleine Herzen Hannover"

Hannover, 21.12.2016. – Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK unterstützt den Verein „Kleine Herzen Hannover“. Geschäftsstellenleiter Peer Langhammer übergab heute einen symbolischen Scheck in Höhe von 35.000 Euro an die Vorsitzende Ira Thorsting und an Dr. Michael Sasse, den Leitenden Oberarzt der MHH-Kinderintensivmedizin. Langhammer zeigte sich begeistert von der Arbeit der Selbsthilfegruppe. „Die Angehörigen kranker Kinder sind selbst keine Patienten, aber auch sie brauchen Hilfe“, betonte der SBK-Vertreter.

Gesetzliche Krankenkassen wie die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK sind ein tragender Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens. Ihre Arbeit beruht auf dem Prinzip der Solidarität: Jeder Versicherte hat Anspruch auf alle notwendigen Behandlungen - unabhängig von Krankenkassenbeitrag und Einkommen. Dieses bewährte System kann aber nicht alle Eventualitäten abdecken.

Hier kommen Selbsthilfeorganisationen wie der Verein "Kleine Herzen Hannover" ins Spiel, der sich an der Medizinischen Hochschule Hannover für verbesserte Standards bei der Betreuung von herzkranken jungen Menschen und ihren Familien einsetzt. Sein neues Projekt "Krisenintervention im Krankenhaus" und das dazu gehörende Krisennetzwerk für schwerstkranke Kinder und ihre Familien wird von der SBK 2016 mit 35.000 Euro unterstützt. Diese Summe ist nötig, um vor allem Ärzte und Pflegekräfte der MHH-Kinderintensivmedizin und aus den Kliniken des Pädiatrischen Intensiv Netzwerks PIN in Norddeutschland im Sinne der Psycho-Sozialen Notfallversorgung als Kriseninterventionshelfer auszubilden. Die Teilnehmer sollen lernen, betroffenen Angehörigen in besonders schlimmen Situationen einfühlsam beizustehen, Konflikte zu vermeiden und sich selbst seelisch zu schützen. Bestandteil der Kurse ist auch der richtige Umgang mit Migranten und ausländischen Patientenfamilien.

Den symbolischen Scheck über 35.000 Euro übergab SBK- Geschäftsstellenleiter Peer Langhammer an die Vorsitzende von "Kleine Herzen Hannover", Ira Thorsting, und an Dr. Michael Sasse, den Leitenden Oberarzt der MHH-Kinderintensivmedizin. Langhammer: „Für die SBK ist die Arbeit von Selbsthilfegruppen ein wichtiger Bestandteil des Gesundheits- und Sozialsystems. Deshalb unterstützen wir im Rahmen unserer Selbsthilfeförderung sehr gerne das Projekt ´Krisenintervention im Krankenhaus´ des Kleine Herzen Hannover e. V.“. Und er fügte hinzu: „Die Angehörigen kranker Kinder sind selbst keine Patienten, aber auch sie brauchen Hilfe. Das Krisennetzwerk, das der Verein aufgebaut hat, bietet hier schnell kompetente Hilfe direkt vor Ort.“

Innerhalb von drei Jahren soll zunächst das Netzwerk zwischen der MHH und den PIN-Kliniken aufgebaut werden, damit betroffene Familien bei der Rückkehr an ihren Heimatort nicht in ein Betreuungsloch fallen. Dafür gibt es speziell ausgebildete Netzwerk-Koordinatoren und einen telefonischen Notfall-Beratungsdienst. Ira Thorsting: „Das Interesse ist groß, und wir denken schon an eine bundesweite Ausdehnung. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, weil wir hoffen, dass die Gesamtheit der Kostenträger im Gesundheitswesen von seiner Bedeutung überzeugt werden kann." Das Engagement der SBK sei also nicht nur in finanzieller Hinsicht ein wichtiger Meilenstein.

Foto von links: Peer Langhammer, SBK- Geschäftsstellenleiter Hannover-Braunschweig,
Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine Herzen Hannover", Volker Radke, Schatzmeister
"Kleine Herzen", Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der MHH-Kinderintensivmedizin.
Foto: Wilfred Feege

Über die SBK:
Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK ist eine der größten Betriebskrankenkassen Deutschlands und gehört zu den 20 größten gesetzlichen Krankenkassen. Als geöffnete, bundesweit tätige Krankenkasse versichert sie mehr als 1 Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit mehr als 1.500 Mitarbeitern in rund 100 Geschäftsstellen.

Seit über 100 Jahren steht für die SBK der Mensch im Mittelpunkt. Sie unterstützt ihre Kunden bei allen Fragen rund um die Themen Versicherung, Gesund bleiben und Gesund werden. Dies bestätigen auch die Kunden. So hat die SBK beim Kundenmonitor Deutschland 2016 Platz eins erreicht und belegt seit zehn Jahren Spitzenplätze. Sie wurde 2015 zum dritten Mal „Deutschlands beliebteste gesetzliche Krankenkasse“ und war 2016 unter den TOP 3 Preisträgern in der Kategorie „Kundenurteil Dienstleistung“ des Deutschen Servicepreises zu finden. Für ihre Zuverlässigkeit, Transparenz und das Preis-Leistungs-Verhältnis erhielt die SBK den Deutschen Fairness-Preis 2016.

:: Presseinformation


Wahl des Publikumssiegers 2016: "Kleine Herzen Hannover" auf Stimmenfang

Gesucht: Der beliebteste „Ausgezeichnete Ort 2016“ / Jetzt online abstimmen und "Kleine Herzen Hannover" unterstützen

Sehnde, 6.9.2016. - Die 100 glücklichen „Ausgezeichneten Orte 2016“ sind bereits gefunden. Nun winkt allen prämierten Projekten eine weitere, ganz besondere Ehre: die Wahl zur Siegeridee der Herzen. Ganz Deutschland ist aufgerufen, sich am Publikumsvoting des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ zu beteiligen und für den favorisierten Preisträger online abzustimmen. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank.

Auf eine besonders rege Beteiligung hofft auch "Kleine Herzen Hannover". "Kleine Herzen" sorgt mit den bundesweit bisher einmaligen Zusatzqualifikationen "Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus" dafür, ein Krisennetzwerk für herzkranke und schwerstkranke Kinder und ihre Familien aufzubauen. Der Verein "Kleine Herzen Hannover" entwickelte die Idee, Ärzte und Pflegekräfte von Kinderintensivstationen psychologisch schulen zu lassen, um den Patienten und ihren Angehörigen in besonders traumatischen Situationen als Krisenbegleiter besser zur Seite stehen zu können. Ausgehend von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Pädiatrischen Intensiv Netzwerk PIN mit zur Zeit 43 Kliniken soll sichergestellt werden, dass Betroffene auch am Heimatort jederzeit einen qualifizierten Ansprechpartner finden. Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover": "Auch Hochleistungsmedizin mit einer Supra-Maximalversorgung, wie sie an der MHH praktiziert wird, stößt immer wieder an ihre Grenzen. Angehörige reagieren dann mit Verzweiflung, zuweilen mit Aggression. Die Ärzte und Pflegekräfte wollen helfen, aber sie zweifeln an sich selbst, wissen nicht, ob sie das richtige Wort finden. Durch die Zusatzausbildung zum Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus soll auf lange Sicht ein neuer bundesweiter Standard der Betreuung erreicht werden. Die Kurse werden vom renommierten Institut für Human Resources durchgeführt. Damit ist das neue Projekt der Kleinen Herzen auch an das bundesweite Netzwerk PSNV für psychosoziale Notfallversorgung angeschlossen."

Die Abstimmung zum Publikumssieger erfolgt in zwei Phasen. Auf der Webseite https://www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/kleine-herzen-krisennetzwerk-f-r-schwerstkranke-kinder-und-ihre können Besucher ab sofort bis einschließlich 15. September 2016 täglich eine Stimme für ihr Lieblingsprojekt abgeben. Im Rahmen dieser ersten Runde werden so zunächst zehn Favoriten bestimmt. In der anschließenden zweiten Runde wählt die bundesweite Öffentlichkeitvom 27. September bis 6. Oktober auf der Website des Medienpartners „Die Welt“ aus den zehn Finalisten den Publikumssieger 2016. Die Ehrung des Gewinners erfolgt am 10.November 2016 auf einer feierlichen Veranstaltung in Frankfurt am Main. Jeden Tag werden unter den Teilnehmern 30 Welt Digital Komplett Jahresabonnements inklusive Spotify Premium sowie ePaper Die Welt Kompakt und Welt am Sonntag Kompakt verlost.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ zeichnen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank in diesem Jahr Ideen und Projekte aus, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und dadurch zur Bewältigung gegenwärtiger oder künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Seit 2006 wurden bereits mehr als 2.800 Projekte ausgezeichnet, die Vorbildcharakter im In- und Ausland haben.

Ira Thorsting: "Zu den 100 ausgezeichneten Orten im Land der Ideen zu gehören, war für uns schon eine große Ehre und eine wichtige Möglichkeit, unser Projekt bundesweit in die Öffentlichkeit zu tragen. Durch die Abstimmung zum Publikumssieger haben wir nun die Chance, noch viel weitere Kreise anzusprechen und davon zu überzeugen, dass sowohl Patienten und ihre Familien als auch die Mitarbeiter auf den Intensivstationen seelische Hilfe benötigen. Wir bitten daher alle, die uns bisher schon unterstützt haben und die wissen, welche erschütternden Szenen sich oft an den Klinikbetten schwerstkranker junger Menschen abspielen, uns jeden Tag aufs Neue ihre Stimme zu geben. Bitte, teilt diesen Aufruf in allen Netzwerken und animiert jeden, den ihr kennt, mitzumachen! Lasst uns ein Schneeballsystem der menschenfreundlichen Art starten!"

:: Presseinformation


Sehnde, 1. Juni 2016
Die Gemeinschaft macht’s: Kleine Herzen Hannover e.V. ist „Ausgezeichneter Ort“ im Land der Ideen
Pressemitteilung

Mit dem Projekt Krisennetzwerk für schwerstkranke Kinder und ihre Familien gehört Kleine Herzen Hannover e. V. zu den 100 glücklichen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016. Unter dem Motto „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ gibt das Projekt eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie gemeinschaftliches Handeln innovative Lösungen für Herausforderungen von morgen bieten kann. Mit dem Wettbewerb würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zukunftsweisende Ideen, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen.

Unter rund 1.000 Bewerbungen wurde das Krisennetzwerk für schwerstkranke Kinder und ihre Familien von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Der Verein "Kleine Herzen Hannover" entwickelte die Idee, Ärzte und Pflegekräfte von Kinderintensivstationen psychologisch schulen zu lassen, um den Patienten und ihren Angehörigen in besonders traumatischen Situationen als Krisenbegleiter besser zur Seite stehen zu können. Ausgehend von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Pädiatrischen Intensiv Netzwerk PIN mit zur Zeit 43 Kliniken soll sichergestellt werden, dass Betroffene auch am Heimatort jederzeit einen qualifizierten Ansprechpartner finden. Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover": "Auch Hochleistungsmedizin mit einer Supra-Maximalversorgung, wie sie an der MHH praktiziert wird, stößt immer wieder an ihre Grenzen. Angehörige reagieren dann mit Verzweiflung, zuweilen mit Aggression. Die Ärzte und Pflegekräfte wollen helfen, aber sie zweifeln an sich selbst, wissen nicht, ob sie das richtige Wort finden. Durch diese Zusatzausbildung zum Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus soll auf lange Sicht ein neuer bundesweiter Standard der Betreuung erreicht werden. Die Kurse werden vom Institut für Human Resources durchgeführt. Damit ist das neue Projekt der Kleinen Herzen auch an das bundesweite Netzwerk PSNV für psychosoziale Notfallversorgung angeschlossen."

„Die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbes haben gezeigt, dass in Gemeinschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit das Geheimnis von Erfolg liegt. Sie sind Vorbilder einer offenen, innovativen und starken Gesellschaft in Deutschland. Ihre ausgezeichneten Projekte machen Mut und sind ein Beleg für lebendige Nachbarschaft in all ihren Facetten“, gratuliert Jürgen Fitschen, Mitglied des Präsidiums des Deutschland - Land der Ideen e.V. Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und Vorsitzender des Deutschland – Land der Ideen e.V., ergänzt: „Angesichts komplexer Herausforderungen wie Globalisierung oder Migration müssen wir künftig in allen Feldern noch stärker auf Vernetzung und Kooperation setzen. Die ,Ausgezeichneten Orte‘ im Land der Ideen leisten einen wichtigen Beitrag, gemeinsam Wege für die Zukunft zu finden.“

Große Aufmerksamkeit für Preisträger

Für die „Ausgezeichneten Orte 2016“ startet das Wettbewerbsjahr am 7. Juni mit einem großen Netzwerktreffen in Berlin, bei dem sich alle Preisträger kennenlernen, vernetzen und über ihre Projekte austauschen können. Von Juni bis Dezember feiert jeder Preisträger eine individuelle Preisverleihung und erhält zu diesem Anlass seine von Bundespräsident Joachim Gauck unterzeichnete Urkunde. Im Oktober startet die deutschlandweite Wahl des Publikumssiegers. Der feierliche Preisträgerempfang in Frankfurt am Main im November, bei dem die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der sechs Bundessieger – ein herausragendes Projekt in jeder Kategorie – erfolgt, rundet das Wettbewerbsjahr ab.

Engagierte Partner: „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank

„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Pressekontakt:
Kleine Herzen Hannover e.V. - Hilfe für kranke Kinderherzen
Ira Thorsting, Vorsitzende
Tel.: 05138 6067150 | Mail: Ira.Thorsting@t-online.de

:: Presseinformation


Hannover, 15.3.2016
Neues Leuchtturmprojekt der "Kleinen Herzen Hannover"

Hilfe in seelischer Not – Ärzte und Pflegepersonal werden zu Kriseninterventionshelfern ausgebildet
Verein „Kleine Herzen“ initiiert einmaliges Projekt / Wissenschaftsministerin lobt Initiative zur besseren Betreuung von Angehörigen schwerstkranker Kinder auf Intensivstationen


Angst, Hilflosigkeit und Wut sind häufige Reaktionen verzweifelter Eltern, deren Kind wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung oder eines Unfalls auf der Intensivstation liegt. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), der Verein „Kleine Herzen Hannover“ und das Pädiatrische Intensiv Netzwerk (PIN) haben zur besseren Betreuung der Angehörigen von herzkranken, schwerstkranken und verletzen Kindern auf Intensivstationen das einmaliges Projekt „Kriseninterventionshelfer im klinischen Einsatz“ ins Leben gerufen. „Der Verein Kleine Herzen hat mit herausragendem ehrenamtlichen Engagement erreicht, dass Eltern und Angehörige herzkranker Kinder in dieser schweren Zeit verlässlich begleitet werden. Mit der Weiterbildung zum Krisenhelfer bekommen nun auch die enorm belasteten Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger die notwendige Unterstützung. Ich begrüße es sehr, dass dabei ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse von Familien mit Migrationshintergrund gerichtet wird“, erklärte Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

40 Prozent der Patienten und Angehörigen mit Migrationshintergrund

Das Ziel ist es, einen Teil der Ärzte, Pflegenden, Therapeuten, Psychologen, Absolventen der Pflegeschulen und Studierenden der MHH und der Kliniken des PIN zu Krisenbegleitern auszubilden, um der besonderen Belastungssituation von Angehörigen auf Kinderintensivstationen gerecht zu werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Patienten und ihren Angehörigen mit Migrationshintergrund – sie machen allein in der MHH etwa 40 Prozent aus. „Wir bemühen uns seit zehn Jahren, die psycho-soziale Betreuung von herzkranken jungen Menschen und ihren Angehörigen in der MHH zu verbessern. Das geht nur, weil dort jeder, vom Präsidium über den Professor bis zur Krankenschwester und den Therapeuten, unglaublich engagiert und offen für unsere neue Idee ist. Das Projekt Krisenintervention funktioniert nur im Team, und die Ärzte und Pflegekräfte sollen davon ebenso profitieren wie die Patientenfamilien“, betonte Ira Thorsting, Vereinsvorsitzende der „Kleinen Herzen Hannover“ und Initiatorin des Projektes.

Erste Pilot-Kurse sind abgeschlossen

Zwei Pilot-Kurse mit insgesamt 30 Teilnehmern haben schon stattgefunden. Sie belegen das große Interesse in den beteiligten Kliniken und den hohen Druck, unter dem vor allem Ärzte und Pflegekräfte stehen. Ein weiteres Ergebnis aus den Befragungen der Kursteilnehmer: Angesichts der gerade zur Zeit großen Zahl an Patienten aus Migranten- und Flüchtlingsfamilien sind multikulturelle Aspekte besonders wichtig; darum wird das renommierte Ethno-Medizinische Zentrum Hannover in das Kursangebot einbezogen. Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich begleitet.

MHH-Präsident lobt Initiative von Verein und Beschäftigten

„Aus- und Weiterbildung sind Kernaufgaben unserer medizinischen Hochschule. Das Projekt Kriseninterventionshelfer zeigt besonders deutlich, wie klug platzierte Programme berufsgruppenübergreifend wichtige Bedarfe decken, zum Nutzen aller Beteiligten und Betroffenen“, betonte MHH-Präsident Professor Dr. Christopher Baum. „Das Präsidium der MHH freut sich sehr, dass dieses wegweisende Projekt durch die Initiative unserer Mitarbeiter und der Stiftung Kleine Herzen entstanden ist und sich sehr erfolgreich weiterentwickelt."

Netzwerk in ganz Niedersachsen soll entstehen

Über die bereits vorhandenen Strukturen des PIN soll in einem weiteren Schritt ein nachhaltiges Netzwerk von Kriseninterventionshelfern entstehen, um betroffenen Familien auch am Heimatort helfen zu können. Für die ersten drei Jahre werden Kosten von 200.000 Euro erwartet, die zum Teil von den „Kleinen Herzen“ finanziert werden und für die noch dringend Geldgeber gesucht werden. Das PIN, dem inzwischen 43 norddeutsche Kliniken angehören, kümmert sich um eine bessere Kommunikation zwischen den Kliniken, gemeinsame Strategien in der Behandlung und der Aus- und Weiterbildung.

„Das pädiatrische Intensivnetzwerk ist ein weltweit einmaliges Projekt, das schwerstkranken Kindern in Norddeutschland die bestmögliche Behandlung ermöglichen soll. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen muss in vielen Fällen eine Krisenintervention für die Familien durchgeführt werden, da die psychologischen Belastungen für sie außerordentlich hoch sind“ sagte Dr. Michael Sasse, leitender Oberarzt der MHH-Kinderintensivstation und Initiator des PIN.

„Ausweitung auf ganz Deutschland ist notwendig“

Unterstützung kommt auch vom Bundesverband Herzkranke Kinder. „Die Einführung dieses einzigartigen, innovativen Projektes ist in allen deutschen Kinderherzkliniken notwendig. Eine bundesweite interdisziplinäre Schulung garantiert Nachhaltigkeit und dient sowohl der ,Psychohygiene“, als auch der Vorbeugung von Überlastung von Ärzten und Pflegern“, erklärte die Geschäftsführerin Hermine Nock.

Die Kurse für Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Betreuer aus der MHH und aus 43 Kliniken des Pädiatrischen Intensiv Netzwerks P.I.N. in Norddeutschland werden vom renommierten Institut für Human Resources unter Leitung von Michael Steil durchgeführt. Damit ist das neue Projekt der "Kleinen Herzen" auch an das bundesweite Netzwerk PSNV für psychosoziale Notfallversorgung angeschlossen.

V.l.n.r.: Ramazan Salman, Gabriele Heinen-Kljajic, Prof. Dr. Christopher Baum,
Ira Thorsting, Hermine Nock, Dr. Michael Sasse, Prof. Dr. Hans-Carlo Kallfelz,
Prof. Dr. Philipp Beerbaum.

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:: Pressespiegel

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Hannover, Januar 2016
Keine Zeit zum Feiern?
„Kleine Herzen“ gibt es seit 10 Jahren

Eigentlich müsste der 28. Januar ganz dick im Veranstaltungskalender angestrichen sein. Denn dann feiert die Initiative „Kleine Herzen“ ihr zehnjähriges Bestehen. Längst hätte für diesen Tag ein Veranstaltungsort gefunden sein müssen, das Festtagsmenü müsste schon in Vorbereitung sein, die Eintrittskarten im Druck. Oberbürgermeister Stefan Schostock und sein Vor-Vorgänger Herbert Schmalstieg – beide Schirmherren des Vereins – würden an ihren Reden schreiben, ebenso wie das Ehrenmitglied, Prof. Dr. Hans-Carlo Kallfelz. Liedermacher Ralf Grabowski und Piano-Rocker Andy Lee – den „Kleinen Herzen“ ebenfalls eng verbunden - hätten nichts anderes im Kopf als ihr Bühnenprogramm. Und die vielen Spender und Sponsoren aus Nah und Fern wären bestimmt schon ganz aufgeregt ...

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Mittwoch, 30. September 2015,
MHH eröffnet modernisierte Eltern-Kind-Herzstation

Kleine Herzen Hannover und Kinderherz Hannover tragen 400.000 Euro der insgesamt 1,4 Millionen Euro Umbaukosten / Ministerin und Oberbürgermeister eröffnen Station am 30. September

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) eröffnet in ihrem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin eine modernisierte Eltern-Kind-Herzstation der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Die neue Station mit insgesamt 22 Betten wird von herzkranken Kindern und ihren Eltern vor oder nach operativen oder interventionellen Eingriffen oder bei allgemeinen Herzerkrankungen genutzt. Erstmals werden auch speziell gestaltete Zimmer für mittlerweile erwachsene Patienten mit angeborenen Herzfehlern angeboten. Von den Gesamtkosten der Modernisierung in Höhe von 1,4 Millionen Euro haben Elternvereine 400.000 Euro beigesteuert.

Die Station wird am Mittwoch, 30. September 2015, um 15 Uhr von Gabriele Heinen-Kljajic, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Professor Dr. Christopher Baum, MHH-Präsident, Professor Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin, Dr. Alexander Horke, Leiter der Chirurgie Angeborene Herzfehler der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie, Ira Thorsting, Vorsitzende des Vereins Kleine Herzen Hannover e.V., und Hanns Werner Staude, Vorsitzender des Vereins Kinderherz Hannover e.V., eröffnet.

Wir laden Medienvertreter ein, an der Eröffnung und dem anschließenden Rundgang teilzunehmen. Zuvor beginnt das Symposium "Herzkrank geboren -¬ ein lebenslanger Weg" um 13.15 Uhr im Gebäude K20 (Zahnklinik), Hörsaal P, an dem Journalisten ebenfalls teilnehmen können.

Hinweis für Medienvertreter: Sollten Sie an der Geschichte eines erkrankten Kindes interessiert sein, melden Sie sich bitte umgehend bei Professor Beerbaum, beerbaum.philipp@mh-hannover.de, Telefon (0511) 532-6751.

MHH Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stefan Zorn, Leiter

Telefon: 0511 532-6772, Fax: 0511 532-3852, pressestelle@mh-hannover.de, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover Weitere Informationen aus der MHH erhalten Sie unter www.mh-hannover.de

:: Presseinformation online
:: Presseinformation als PDF


Hannover, 13. Juni 2015
Tag der Bundeswehr
Zu ihrem 60. Geburtstag veranstaltet die Bundeswehr in 2015 einen "Tag der Bundeswehr". Der Verein "Kleine Herzen" ist mit einem Informationsstand dabei.

:: Presseinformation


Hannover, 5. Mai 2015
Tag des herzkranken Kindes
Schirmherr ist Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok | 25 Azubis der Deutschen Bank machen mit, wenn Feuerwehr und Medizinische Hochschule Hannover (MHH) Rettungsmaßnahmen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung demonstrieren. Teil des jährlichen "social day".

:: Presseinformation und -Einladung


Hannover, 10. Dezember 2014
Kleiner Raum mit großer Wirkung
Sparkasse Hannover stiftet 12.000 Euro für Eltern-Betreuung in der MHH-Kinderklinik

:: Presseinformation


Hannover, 27.11. bis 24.12.2014
IKEA Weihnachtsbäume helfen dem Verein "Kleine Herzen Hannover"
Für jeden verkauften Baum spendet IKEA drei Euro

:: Presseinformation


Salzhemmendorf, 01.11.2014
LOGOCOS unterstützt „Kleine Herzen Hannover“ mit einem Werksverkauf

:: Presseinformation


Hannover, 19.9.2014
Presseinformation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
MHH als überregionales Behandlungszentrum für Menschen mit angeborenen Herzfehlern zertifiziert

Umfassendes Know-how für eine spezielle Patientengruppe: EMAH-Zentrum bietet kontinuierliche multidisziplinäre Betreuung über alle Altersstufen hinweg

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. als überregionales Zentrum für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) zertifiziert. Die MHH ist das erste Zentrum dieser Art in Niedersachsen. EMAH-Zentren zeichnen sich durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Abteilungen, hohe technische Ausstattung und besondere Qualifikation des medizinischen Personals aus. Patientinnen und Patienten mit einem angeborenen Herzfehler wird hier eine kontinuierliche multidisziplinäre Betreuung über alle Altersstufen hinweg geboten. Sie werden von der Geburt bis ins Erwachsenenalter von demselben Expertenteam betreut. In der MHH besteht dieses Team aus Spezialisten der Klinik für Kardiologie und Angiologie, der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin sowie der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie.

Stetig wachsende Patientengruppe

Etwa eines von 100 Babys in Deutschland kommt mit einem Herzfehler zur Welt. „Wegen der großen Fortschritte in der Kinderchirurgie und der Kinderkardiologie haben Menschen mit angeborenen Herzfehlern heute exzellente Überlebenschancen. Mehr als 90 Prozent von ihnen erreichen das Erwachsenenalter“, sagt Professor Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Zurzeit leben rund 250.000 Erwachsene mit angeborenem Herzfehler in Deutschland. Diese Gruppe der EMAH-Patienten wird immer größer, Schätzungen zufolge kommen jährlich 5.000 Betroffene hinzu. Obwohl die meisten von ihnen bereits im Kindesalter operiert werden, sind die wenigsten als „geheilt“ zu betrachten. Häufig treten später Folgeerkrankungen oder alterstypische nichtkardiale Krankheiten auf, die zu Komplikationen führen. „Diese Patienten sollten daher von der Geburt bis ins Erwachsenenalter in spezialisierten EMAH-Zentren von demselben Team aus Kinderkardiologen, Kardiologen und Kinderherzchirurgen betreut werden“, erklärt Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie.

Das gesamte Spektrum der Therapiemöglichkeiten

Zertifizierte EMAH-Zentren zeichnen sich vor allem durch die sehr enge Kooperation der beteiligten Kliniken aus. „In wöchentlichen Fallkonferenzen mit allen beteiligten Disziplinen werden im EMAH-Zentrum der MHH alle Patienten und die weiteren Therapieschritte besprochen“, erläutert Privatdozent Dr. Harald Bertram, Kinderkardiologe und Leiter des EMAH-Zentrums der MHH. Jede einzelne Patientengeschichte wird fächerübergreifend nach festen Standards dokumentiert. Darüber hinaus zeichnet sich das Zentrum durch eine besondere Qualifikation der Ärzte und des Pflegepersonals, eine Transitionsambulanz für die spezielle Betreuung von jugendlichen Patienten sowie die Anbindung an verschiedene Spezialambulanzen wie beispielsweise die Kunstherzsprechstunde aus. EMAH-Patienten, die nicht mit einer primären Herzproblematik auf einer kardiologischen oder kardiochirurgischen Station liegen, sondern von anderen Fachdisziplinen behandelt werden, werden konsiliarisch von einem EMAH-zertifizierten Arzt mitbetreut. Ein Beispiel hierfür sind Schwangere mit einem angeborenen Herzfehler. Da die schwangerschaftsbedingte Kreislaufbelastung für sie zu einem Problem werden kann, erfolgen in Zusammenarbeit mit der Frauenklinik regelmäßige vorsorgende Kontrolluntersuchungen. „Die MHH ist in der gesamten Bandbreite der Herz-Kreislauf-Medizin hervorragend aufgestellt. Durch die enge Zusammenarbeit der Disziplinen können sämtliche Therapiemöglichkeiten jetzt noch besser eingesetzt werden. Den Patienten steht die geballte Kompetenz zur Verfügung“, sagt Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie.

Viele Patienten müssen mehrmals operiert werden

Im vergangenen Jahr wurden an der MHH 200 Kinder und 160 Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern operiert. „Einige Defekte, wie beispielsweise Herzscheidewanddefekte, können durch eine OP behoben werden. Komplexere Herzfehler, wie etwa eine Transposition der großen Arterien, beziehen meist die Herzklappen mit ein. Diese können zwar funktionell korrigiert werden, müssen später im Erwachsenenalter aber häufig nachoperiert werden“, erläutert Dr. Alexander Horke, Leiter der Chirurgie für angeborene Herzfehler der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie. So zählen Reoperationen an Herzklappen, meist in Kombination mit rhythmuschirurgischen Eingriffen bei EMAH-Patienten zu den häufigen Operationen im Erwachsenenalter. Weitere mögliche operative Eingriffe können der Einsatz von Schrittmachersystemen oder Kunstherzen bis hin zur Herztransplantation sein.

Einzigartiges Therapieangebot bei psychischen Problemen

Zusätzlich zu ihrer angeborenen Herzerkrankung können sich bei EMAH-Patienten im fortgeschrittenen Alter dieselben gesundheitlichen Probleme bemerkbar machen wie in der Allgemeinbevölkerung. „Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen sowie ungünstige Lebensgewohnheiten wie Rauchen und Bewegungsmangel sind Risikofaktoren kardiovaskulärer Krankheiten“, erklärt Professor Bauersachs. Als Komplikationen können Rhythmusstörungen, Herzschwäche, Schlaganfälle und Herzinfarkte auftreten. In der EMAH-Ambulanz in seiner Klinik werden pro Jahr rund 1.000 Patienten betreut. Die Ambulanz wird von der stellvertretenden Leiterin des EMAH-Zentrums Dr. Mechthild Westhoff-Bleck betreut. Die zertifizierte EMAH-Kardiologin hat sich in einer Studie mit psychischen Erkrankungen bei Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern beschäftigt. „In ihrer langen Krankheitsgeschichte durchleben diese Patienten Ängste und Schmerzen, die sich nachhaltig auf ihr Leben auswirken“, stellt Dr. Westhoff-Bleck fest. „Deshalb sind psychische Erkrankungen bei EMAH-Patienten überdurchschnittlich oft vertreten. Knapp 41 Prozent der Studienteilnehmer erhielten eine Therapie-Empfehlung.“ Durch die enge Zusammenarbeit mit der MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie kann den Patienten auch in dieser Hinsicht geholfen werden. Dieses Therapieangebot ist bislang einzigartig in deutschen EMAH-Zentren.

Seit 35 Jahren Patient an der MHH

Sami Ullrich (35) wird seit seiner Geburt an der MHH behandelt. Der Wolfenbütteler hat einen komplexen Herzdefekt. Nachdem er auf die Welt gekommen war, stellten die Ärzte fest, dass seine rechte Herzklappe fehlt und dass die Herzschlagader und die Lungenschlagader vertauscht sind. Er wurde dreimal operiert: Im Alter von neun Monaten, mit neun Jahren und mit 15 Jahren. Der komplexe Herzfehler konnte nicht vollständig korrigiert, sondern nur bestmöglich an die gegebenen körperlichen Verhältnisse angepasst werden. Sami Ullrich lebt mit nur einer funktionierenden Herzkammer. Weil sein Puls zu niedrig war, setzten ihm die Ärzte bei der dritten Operation zusätzlich einen Herzschrittmacher ein. „Meine körperliche Leistungsfähigkeit ist stark eingeschränkt und kleine Zipperlein, die andere Menschen gut wegstecken, machen mir schnell zu schaffen“, sagt Sami Ullrich. Dennoch kann er ein halbwegs „normales“ Leben führen. Sein Beruf hilft ihm dabei in Bewegung zu bleiben: „Ich habe eine Hundeschule. Die Tiere halten mich auf Trab.“ Alle sechs Monate kommt er zur Kontrolle in die EMAH-Ambulanz. Im Laufe seines Lebens hat er ambulante und stationäre Behandlungen in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, der Klinik für Kardiologie und Angiologie und in der Herzchirurgie mit dem Schwerpunkt angeborene Herzfehler sehr gut kennengelernt. Dabei hat er festgestellt, dass sich in den vergangenen Jahren in der Betreuung der EMAH-Patienten vieles deutlich verbessert hat. Ein Beispiel dafür sei der Wechsel von der Kinderkardiologie in die Erwachsenenkardiologie. „Der Übergang ist heute nicht mehr abrupt, sondern fließend. Das ist für die Patienten in dem Alter sehr wichtig“, erklärt Sami Ullrich. Außerdem seien die Pflegekräfte inzwischen viel besser auf die spezielle Patientengruppe vorbereitet. Als Qualitätsmerkmal bezeichnet er auch den guten Austausch der MHH-Spezialisten mit seinem Kardiologen in Braunschweig, von dem er ebenfalls betreut wird.

Kontakt zum EMAH-Zentrum der MHH können Patienten aufnehmen über die EMAH-Ambulanz in der Klinik für Kardiologie und Angiologie, Telefon (0511) 532-25 32, die Transitionsambulanz in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, Telefon (0511) 532-32 44 und das Sekretariat der Chirurgie für angeborene Herzfehler, Telefon (0511) 532-98 29. Es gibt auch eine Selbsthilfeorganisation für EMAH-Patienten. Nähere Informationen dazu finden Interessierte im Internet unter www.jemah.de. Ansprechpartner der Regionalgruppe Niedersachsen ist Sami Ullrich, Telefon (0 53 31) 93 29 32, niedersachsen@jemah.de.



PD Dr. Bertram (rechts) im neuen Herzkatheterlabor der Kinderkardiologie, wie er
Dr. Horke, Dr. Westhoff-Bleck, Professor Beerbaum und Patient Sami Ullrich (links)
eine 3D-Aufnahme erklärt.
Foto: MHH/Kaiser

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Hannover, 29.8.2014
Ein feierlicher Moment
Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ beteiligt sich am Umbau der zweiten Kinderherzstation in der MHH


Was lange währt…. – Voraussichtlich im Oktober 2014 sollen die Umbaumaßnahmen auf der Station 68 a beginnen, und in einem Dreivierteljahr soll die Unterbringung der kleinen und groß werdenden Patienten endlich modernen Anforderungen entsprechen. Weitere freundliche Eltern-Kind-Zimmer, in denen keine qualvolle Enge mehr herrscht; eigene Bereiche für Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH); ein Elternruheraum, in den sich gestresste Mamas und Papas zurückziehen können, ohne den Kontakt zu ihrem kranken Kind zu verlieren; ein neues Spielzimmer; ein angenehmes Umfeld in Untersuchungsräumen und Beratungszimmern. Professor Dr. Philipp Beerbaum, Chef der Kinderkardiologie, mit einem Augenzwinkern: „Geplant war dies seit 2006!“

Am Verein „Kleine Herzen Hannover“ und seinem Partnerverein „Kinderherz“ lag es nicht, dass es so lange gedauert hat. Beide stellen jeweils 150.000 Euro zur Verfügung. Die Summe soll ausschließlich für eine bessere Unterbringung der Patienten und ihrer Angehörigen verwendet werden. So steht es in der Vereinbarung, die am 29.8.2014 unterzeichnet wurde: „Die Beteiligten sind sich einig, dass der finanzielle Beitrag der Vereine nicht für allgemeine Bau- oder Sanierungsmaßnahmen verwendet werden darf.“



Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung für den Ausbau der Kinder-Herzstationen
der Medizinischen Hochschule Hannover - von links: Volker Radke und Ira Thorsting
(„Kleine Herzen Hannover“), Rainer Schadow (MHH-Bauverwaltung), Prof. Dr. Philipp
Beerbaum (Direktor der MHH-Klinik für Kinderkardiologie), Hanns Werner Staude
und Jörg Rosenbaum ("Kinderherz Hannover"). Foto: www.kleineherzen.de


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Presseinformation
Hannover, 11.8.2014
Zukunft für herzkranke Kinder
Leiter der MHH-Kinderherzklinik spricht sich für Zusammenarbeit der medizinischen Fachbereiche aus

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 7.000 Kinder geboren, deren Herz nicht in Ordnung ist. Löcher in den Wänden zwischen den Herzkammern, defekte Klappen, vertauschte Blutgefäße. Manche der Kleinen haben sogar nur ein halbes Herz. Diagnosen, die bei den betroffenen jungen Familien Unsicherheit und Verzweiflung auslösen. Sie wissen noch nicht, was vor ihnen liegt: Jahre des Bangens, immer neue Krankenhausaufenthalte, mehrere Operationen. Aber den meisten Kindern kann geholfen werden. Vorausgesetzt, die Eltern finden das richtige Kinderherzzentrum, die richtigen Spezialisten.

So wie die Klinik für Pädiatrische Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover und ihren Leiter, Professor Dr. Philipp Beerbaum. Doch der Begriff „Kinderherzzentrum“ ist nicht geschützt. Zu viele Krankenhäuser schmücken sich damit. Beerbaum rät deshalb, auf bestimmte Voraussetzungen zu achten: „Es gibt den gemeinsamen Bundesausschuss, der ganz konkrete Vorgaben formuliert hat, wie ein solches Kinderherzzentrum aussehen soll: dass es mehrere unabhängige Herzchirurgen-Teams geben sollte, dass 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr praktisch jede Notfallmedizin angeboten werden muss für diese Patienten, dass Herzkatheter-Labore vorgehalten werden müssen, dass die entsprechenden – auch kardiologisch ausgebildeten – Intensiv-Kapazitäten da sind und vieles mehr. Dadurch ist schon strukturell ganz gut definiert, was man haben sollte, wenn man seriös und in wirklich guter Qualität und mit guten Ergebnissen diese sehr schwierige Medizin anbieten möchte.“

Voraussetzungen, wie sie an der MHH vorhanden sind. Vor allem aber, so Beerbaum im Interview mit dem Verein „Kleine Herzen Hannover“: „Wir meinen an der Medizinischen Hochschule, dass es ein wichtiger Schritt ist, Herzzentren innerhalb eines Universitäts-Klinikums anzubieten, sodass man über die reine Herzfunktion und Herzmedizin hinaus die gesamte Bandbreite der Probleme abdecken kann. Das wird in Zukunft immer wichtiger werden – ganz besonders dadurch, dass immer mehr Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAHs) spezifische Nachbehandlungen brauchen. Die bringen aber vielfach auch andere Probleme mit, und da muss es Antworten geben. Hier müssen Abteilungs-übergreifende Kooperationen geschlossen werden. Und das ist es, was man versucht, wenn man sich als überregionales Zentrum für solche Patienten zertifizieren lässt. So genannte EMAH-Zentren. Wir sind froh, eine solche Zertifizierung vorweisen zu können.“

Prof. Beerbaum selbst ist Spezialist für so genannte „Bildgebungsverfahren“ in der Diagnose. Dahinter steht eine Entwicklung, die es ermöglicht, die Defekte besser und früher zu erkennen, genauer zu lokalisieren und exakter zu behandeln: „In der Vergangenheit ist die Bildgebung in der Kardiologie angeborener Herzfehler überwiegend die Echokardiographie gewesen und die Herzkatheter-Diagnostik. Das hat sich in den letzten zehn, fünfzehn Jahren zunehmend geändert. Man setzt die Echokardiographie zwar immer noch als erstes Verfahren ein, aber insofern es darum geht, Herz-ferne Strukturen darzustellen, aber auch Herzfunktionen zu erfassen, sind andere Verfahren mittlerweile ins Zentrum gerückt. Dazu gehört die Magnetresonanztomographie, dazu gehören aber auch die CT-Diagnostik und viele andere Verfahren, die dazu geeignet sind, auf nicht invasivem Wege genauere Informationen über den Patienten zu erhalten.“

Und die Zukunft? Beerbaum lächelt: „Das, was man dann letztendlich am Patienten tut – über den Herzkatheter oder über die Operation oder auch über kombinierte Verfahren, dass man im OP kathetert oder im Katheter-Labor operiert -, das wird sich immer mehr entwickeln. Es wird immer mehr Abteilungs-übergreifende Problemlösungen geben. Das werden die Patienten auch brauchen, und in der Forschung ist es sicherlich, dass man ganz andere Wege gehen wird, um Herzfunktionen durch eigenes Gewebe zu regenerieren. Das ist ein ganz aufregender Bereich, der hier in der Medizinischen Hochschule Hannover mit besonderer Intensität verfolgt wird.“


Das vollständige Interview mit Prof. Beerbaum als Video: Bitte hier klicken!

Presseinformation als PDF: Bitte hier klicken!


Fotohinweis zum Porträtfoto von Prof. Dr. Philipp Beerbaum: "Foto: MHH-PR, Karin Kaiser".
Fotohinweis zum Motiv im Innenhof der MHH-Kinderklinik: "Foto: www.kleineherzen.de".


Sehnde, 25.4.2014
Presse-Information

1.000 Euro für Kleine Herzen Hannover e.V. - Jede Stimme zählt!
Unterstützen Sie die "Kleinen Herzen". Mit Ihrer Stimme können Sie uns eine Spende in Höhe von 1.000 Euro sichern.

Ab sofort können Sie auf www.ing-diba.de/verein für Kleine Herzen Hannover e.V. im Rahmen der Aktion „DiBaDu und Dein Verein“ abstimmen. Bei dieser Aktion werden deutschlandweit insgesamt 1.000.000 Euro an 1.000 gemeinnützige Vereine gespendet. Dabei zählt jede Stimme, denn die 1.000 dort registrierten Vereine die bis 3. Juni 2014 die meisten Stimmen sammeln, erhalten eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

„Kleine Herzen Hannover“ ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Unterbringung und Betreuung von herzkranken Kindern in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzt. Er ist Mitglied im Bundesverband Herzkranke Kinder e.V..

Die 1.000 Euro möchte der Verein für den Umbau eines Spielzimmers auf der Kinderherzstation der Medizinischen Hochschule Hannover einsetzen.

Machen Sie mit und unterstützen Sie unsere lokale Vereinsarbeit. Alle Informationen zur Aktion finden Sie unter www.ing-diba.de/verein bzw. auf unserer Vereinsseite www.kleineherzen.de

Hintergrund zur Aktion „DiBaDu und Dein Verein“:
Mit der Aktion „DiBaDu und dein Verein“ unterstützt die ING-DiBa mit einer Gesamtsumme von 1.000.000 Euro bereits zum dritten Mal das Ehrenamt und die gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland. Die Bank engagiert sich mit dem Programm „FAIRantwortung“ seit 2005 in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.ing-diba.de/fairantwortung

"Kleine Herzen Hannover e.V." ist Mitglied im Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. und im Freundeskreis Hannover e.V., www.freundeskreis-hannover.de

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:: Flyer


Ilten, 14.3.2014
Nach dem Hagelschlag
Betreiber des Palmenhofes Ilten denken trotzdem weiter an herzkranke Kinder

:: Presseinformation


Hannover, 13.3. bis 8.4.2014
Spenden-Mäuse
Hannoverscher Optiker startet Frühjahrsaktion zugunsten herzkranker Kinder

:: Presseinformation


Hannover, 8.12.2013
Ganz klein … sooo groß!
Hannovers kleinster Weihnachtsmarkt lockt mit Prominenz und viel Musik

Iris Hanusa mag es bunt und schräg. In ihrem kleinen Atelier „Plunderwunder“ in der Lilienstraße 20 in Hannover entwirft und verkauft sie nach eigenen Angaben „alles, was das Herz erfreut“ – von „Feenflügeln“ bis zu verrückten Lampenschirmen. Einmal im Jahr aber erhellt sie die hannoversche Nordstadt mit einem ganz besonderen Licht: Am 7. Dezember verwandeln sich Laden und Hinterhof in Hannovers kleinsten Weihnachtsmarkt. Traditionell kommen manche Gäste sogar kostümiert – Iris Hanusa, die „Weihnachtsfee“ allen voran. Und weil Feen nun mal gerne Gutes tun, geht der Erlös dieses fröhlichen Tages wieder an den Verein „Kleine Herzen Hannover“, der sich für die Betreuung herzkranker Kinder und ihrer Familien an der Medizinischen Hochschule stark macht. Dafür greift ab 14 Uhr Deutschlands bekanntester Pianorocker Andy Lee in die Tasten. Hannovers Erster Bürgermeister Bernd Strauch eröffnet den Weihnachtsmarkt. Der Springer Ratsnachtwächter Heinerich (alias Gerhard Mestwerdt) liest eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte vor. Um 17 Uhr kommt der Nikolaus, und dann steigen die vielen Herzenswünsche mit einem roten Luftballon in den Himmel. Anschließend sorgen die DeisterJungens musikalisch dafür, dass die Winterkälte keine Chance hat. Ralf Grabowski, Gründer der Springer Band, wird den „Kleinen Herzen“ außerdem einen großen Spendenscheck mitbringen, denn auch der Erlös der letzten CD „Kugelporsche“ geht zum Teil in den Ausbau der MHH-Kinderherzklinik.

Weitere Informationen über die Weihnachtsfee Iris Hanusa und „Plunderwunder“ unter www.plunderwunder.de; ein Video über den Iris Marktl 2012 ist hier zu sehen: http://youtu.be/PLrX0NAJvic. Informationen über Andy Lee unter www.andylee.de, über die „DeisterJungens“ unter www.deisterjungens.de und über den Springer Ratsnachtwächter (alias Gerhard Mestwerdt) unter http://www.stadtmarketing-springe.de/tourismus/fuehrungen.html .

:: Presseinformation

:: Pressespiegel



Sehnde/Isernhagen, 2. Juli 2013
Ein großer Tag für Jasmin
Glücksmomente auf dem Reiterhof in Isernhagen

:: Presseinformation


Dolmetscher-Projekt

Pressemitteilung auf deutsch
Pressemitteilung auf türkisch

Sehnde, 30. Juni 2013
Gegen die Sprachlosigkeit
Zwei Jahre Dolmetscherdienst in der MHH-Kinderkardiologie

Muammar X. (Name geändert) ist in Deutschland aufgewachsen. Im Alltag hat er keine Verständigungsschwierigkeiten. Aber nun geht es um seine zehnjährige Tochter, die unter einem schweren angeborenen Herzfehler leidet. Bis ein Organspender gefunden ist, kann das Mädchen nur mit einem künstlichen Herzen überleben. Regelmäßige Kontrollen sind nötig, ständig neue Untersuchungen, neue Befunde. Jedes Wort, das die Ärzte in der MHH-Klinik für Pädiatrische Kardiologie über den Zustand des Kindes sagen, ist wichtig, denn Muammar X. will keinen Fehler machen. Und plötzlich ist er sich seiner deutschen Sprachkenntnisse gar nicht mehr so sicher! Kein Einzelfall!

Muammars Vorteil: Die Ärzte und Pfleger der MHH-Kinderkardiologie und die Kinderherzchirurgen können seit zwei Jahren auf einen Dolmetscherdienst zurückgreifen.

Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik: „Wir versorgen in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover Patienten aus der Region Hannover und aus aller Welt- und sogar herzkranke Kinder aus der Dritten Welt. Ohne Dolmetscher sind deshalb die überlebenswichtigen herzchirurgischen Eingriffe sowie die Informationen für die Nachsorge nicht möglich. Nur mit Hilfe der Dolmetscher können wir die Familien ins Boot holen, denn es geht um gefährliche Eingriffe, um lebensbedrohliche Maßnahmen. Es ist deshalb dringend notwendig, dass wir uns in dieser stürmischen See alle im Boot verstehen und gemeinsam einen Kurs besprechen können.“

Lückenlose Information über Sprachgrenzen hinweg – das kann entscheidend sein. Laila S. kommt aus Albanien. Sie wurde erfolgreich operiert. Jetzt soll es zurück gehen in die Heimat. Wie ihr weiteres Leben aussehen wird, hängt jedoch auch von der Nachsorge ab, von der Medikation, von der richtigen Ernährung. Gibt es vor Ort überhaupt qualifizierte Ärzte, die eine Weiterbehandlung übernehmen können? Wie sind die Lebensumstände der Familie? Lailas Mutter ist zur Operation nach Deutschland mitgekommen, hat wochenlang neben dem Bett ihres kranken Kindes ausgeharrt, sitzt jetzt dem Oberarzt gegenüber, hört die Fragen…. und versteht nichts! Prof. Beerbaum: „In solchen Fällen sind wir froh, wenn wir die Hilfe qualifizierter Dolmetscher in Anspruch nehmen können. Der Dolmetscher erklärt den Angehörigen ganz genau, welche Behandlung notwendig ist. So können die notwendigen medizinischen Maßnahmen Barriere-frei gestaltet werden. Dolmetscher können auch den Heilungsprozess begleiten und frühzeitig Probleme erkennen. Diese Kommunikation ist unbedingt notwendig für eine erfolgreiche Behandlung.

Ein bisherig noch einmaliges Projekt, auch für die Medizinische Hochschule Hannover: Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ richtete 2011 in Zusammenarbeit mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum den Übersetzer- und Dolmetscherdienst ein, finanziert aus Spendenmitteln. Ira Thorsting, Vorsitzende des Vereins, der sich für die Betreuung der herzkranken Kinder und ihrer Familien stark macht: „Wir wollen mit unseren Projekten Standards der Patientenversorgung schaffen. Immer nur zu klagen, was die Öffentliche Hand eigentlich leisten müsste, aber nicht schafft, hilft nichts.“

Das Engagement fällt auf fruchtbaren Boden. Dr. Andreas Tecklenburg, im MHH-Vorstand für die Patientenbetreuung zuständig: „Eine erfolgreiche medizinische Universität wie die Medizinische Hochschule Hannover hat viele internationale Patienten. Zu einer guten Betreuung gehört auch das Angebot eines Dolmetscherdienstes. Leider erlaubt es die jetzige finanzielle Lage im Deutschen Gesundheitssystem nicht, diesen Dienst aus Landesmitteln zu finanzieren. Wir sind also auf die Hilfe engagierter Bürger angewiesen.“

Den Flyer bekommen Patienten und ihre Familien schon bei der Aufnahme in die Kinderkardiologie: Tercüman? Phien dich? Interprète? – Ask a nurse or a doctor!

Ärzte, Krankenschwestern, aber auch die Psychologin und die Sozialbetreuerin der Kinderkardiologie haben die Telefonnummer des Dolmetscherdienstes. In den vergangenen zwei Jahren wurden Übersetzungen in Armenisch, Dari (ein persischer Dialekt, der auch in Afghanistan gesprochen wird), Griechisch, Kurdisch, Polnisch und Vietnamesisch benötigt. Außerdem wurde Informationsmaterial in mehreren Sprachen erstellt. Insgesamt stehen Fachleute in mehr als 50 Sprachen zur Verfügung. Verantwortlich für ihren Einsatz ist Ramazan Salman, der Chef des Ethno-Medizinischen Zentrums: „Ein Dolmetscher muss die medizinischen Begriffe sowie verschiedene Krankheitsbilder kennen und er muss mit dem kulturellen Umgang mit Patienten vertraut sein. Kulturelle Hintergründe spielen bei Erkrankungen und Heilungsprozessen eine große Rolle. Gerade bei der Diagnose ist kulturelle Sensibilität vonnöten.“

Der Dolmetscherdienst war ursprünglich als Anschub-Projekt gedacht, aber die „Kleinen Herzen“ haben auch die Mittel für die nächsten Jahre schon bereit gestellt. 2011 wurde der Verein vom Deutsch-Türkischen Netzwerk (DTN), einer Organisation von engagierten Politikern und Unternehmern, für diese Initiative mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

:: Download Pressemeldung „Dolmetscher-Projekt“ auf Deutsch
:: MHH-Info Juni 2013, Seite 33: http://www.mh-hannover.de/27163.html


Sehnde, 30 Haziran 2013
Dilsizlige karsi
Hannover Tip Fakültesi Çocuk Kardiyolojisi Servisinde iki yil süreli tercümanlik hizmeti

Muammar X. (ismi degistirilmistir) Almanya'da büyüdü. Günlük hayatinda iletisim sikintisi çekmiyor. Fakat simdi, ciddi bir dogumsal kalp rahatsizligi bulunan on yasindaki kizi söz konusu. Bir organ bagisçisi bulununcaya kadar kizi sadece yapay bir kalple hayatta kalabilir. Düzenli kontrollerin, sürekli yeni muayenelerin ve tetkiklerin yapilmasi gerekir. Muammar X. hata yapmak istemiyor. Bu yüzden Hannover Tip Fakültesi Çocuk Kardiyolojisi Servisindeki doktorlarin, çocugun durumuyla ilgili olarak söyledikleri her söz önemlidir. Ve Muammar birden Almanca bilgisi konusunda kendinden o kadar da emin olmamaya basliyor! Bu istisnai bir durum degildir!

Muammar'in avantaji: Hannover Tip Fakültesi Çocuk Kardiyolojisi Servisindeki doktor, bakici ve çocuk kalp cerrahlari iki yildir tercümanlik hizmetinden yararlanabilmektedir.

Bölüm Müdürü Prof. Dr. Philipp Beerbaum,: "Çocuk bölümünde bölgemizden, tüm dünyadan ve hatta üçüncü dünya ülkelerinden gelen kalp hastasi çocuklari tedavi ediyoruz. Bundan dolayi tercüman olmadan, hayati önem arz eden kalp ameliyatlarinin gerçeklestirilmesi ve ameliyat sonrasi bakima yönelik bilgilerin verilmesi mümkün degildir. Tehlikeli ameliyatlar ve hayati tehlike arz eden tedbirler söz konusu oldugundan dolayi, sadece tercümanlarin yardimiyla aileleri sürece dahil edebiliriz. Bundan dolayi bu dalgali denizde ayni teknede bulunan bizlerin birbiriyle anlasabilmesi ve birlikte bir rota belirleyebilmesi son derece gereklidir."

Dilsel sinirlarin ötesinde eksiksiz bilgi belirleyici olabilir. Laila S. Arnavutluk'tan geliyor. Basarili bir ameliyat geçirdi. Artik memleketine dönecek. Ancak bundan sonraki hayatinin nasil sekillenecegi, ameliyat sonrasi bakima, ilaç tedavisine ve dogru beslenmeye de bagli. Memleketinde tedavinin devamini üstlenebilecek olan, gerekli nitelikleri tasiyan doktorlar var mi? Ailesinin hayat sartlari ne durumda? Ameliyat için Laila ile birlikte Almanya'ya gelen annesi haftalarca hasta çocugunun yataginin yaninda bekledi. Simdi ise bashekimin karsisinda oturuyor, sorulari dinliyor.... ve hiç bir sey anlamiyor! Prof. Beerbaum: "Böyle durumlarda nitelikli tercümanlarin yardimindan yararlanabilmekten memnun oluyoruz. Tercüman, hasta yakinlarina, hangi tedaviye ihtiyaç duyuldugunu tüm ayrintilariyla izah ediyor. Gerekli tibbi tedbirler bu sayede herhangi bir engelle karsilasmadan biçimlendirilebilir. Tercümanlar iyilesme sürecine refakat edebilir ve sorunlari erkenden teshis edebilirler. Basarili bir tedavi için bu iletisim mutlaka gereklidir.

Hannover Tip Fakültesi için de simdiye kadar esi benzeri olmayan bir proje: Küçük Kalpler Hannover Dernegi („Kleine Herzen Hannover“) 2011 yilinda “Ethno-Medizinisches Zentrum” ile isbirlisi içinde, bagis yoluyla finanse edilen mütercim tercüman hizmetini hayata geçirmistir. Kalp hastasi çocuklarin ve ailelerin bakimiyla ilgilenilmesi için çabalayan dernegin baskani Ira Thorsting: "Projelerimiz ile hasta bakimi konusunda standart olusturmak istiyoruz. Sürekli olarak devletin aslinda neler yapmasi gerektiginden hayiflanmak bir fayda saglamaz".

Bu çabalar karsiliksiz kalmiyor. Hannover Tip Fakültesi Yönetim Kurulunda hasta bakimindan sorumlu olan Dr. Andreas Tecklenburg: "Hannover Tip Fakültesi gibi basarili bir tibbi üniversitenin çok sayida uluslararasi hastasi olur. Tercümanlik hizmetleri de, basarili bir bakim hizmetinin parçasidir. Alman saglik sisteminin mevcut hali, bu hizmetin eyalet kaynaklarindan karsilanmasina maalesef müsaade etmemektedir. Yani kendilerini bu ise adamis insanlarin yardimina muhtaciz."

Bu brosür hastalara ve ailelerine, daha çocuk kardiyolojisi servisine girislerinde veriliyor. Tercüman? Phien dich? Interprète? – Ask a nurse or a doctor!

Tercümanlik hizmetinin telefon numarasi Çocuk Kardiyolojisi Servisinin doktorlarinda, hemsirelerinde, psikologlarinda ve sosyal hizmet uzmanlarinda bulunmaktadir. Geçen iki yilda Ermenice, Darice (Afganistan'da da konusulan Farsça bir lehçe), Rumca, Kürtçe, Lehçe ve Vietnamca tercümeler yapildi. Ayrica birçok dilde bilgilendirici brosürler hazirlandi. Toplamda 50'yi askin dilde hizmet verebilecek tercümanlar mevcuttur. Tercümanlarin faaliyetlerinden, Etno-Tip Merkezi Müdürü Ramazan Salman sorumludur: "Bir tercüman tibbi terimleri ve çesitli hastalik belirtilerini bilmeli, hastalara kültürel farkliliklari dikkate alarak yaklasmak hususunda deneyimli olmalidir. Kültürel arka planlar hastaliklarda ve tedavi süreçlerinde büyük bir rol oynamaktadir. Özellikle de teshis asamasinda kültürel hassasiyet gösterilmesi gereklidir."

Tercümanlik hizmeti aslinda bir baslangiç projesi olarak planlanmisti. Fakat "Küçük Kalpler" önümüzdeki yillarin kaynaklarini da simdiden hazirlamistir. Dernek bu projesiyle, 2011 yilinda, aktif siyasetçi ve girisimcilerden olusan Türk-Alman Agi (DTN) Dernegi tarafindan özel ödüle layik görülmüstür.

:: Download Pressemeldung „Dolmetscher-Projekt“ auf Türkisch
:: MHH-Info Juni 2013, Seite 33: http://www.mh-hannover.de/27163.html


Sehnde, 27. Juni 2013
„Kleine Herzen Hannover e.V. – Hilfe für kranke Kinderherzen“
für Deutschen Engagementpreis 2013 nominiert

Der Verein „Kleine Herzen Hannover – Hilfe für kranke Kinderherzen“ ist für den Deutschen Engagementpreis 2013 nominiert. Der Einsatz für Menschen mit angeborenem schwerem Herzfehler erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung. Dies erfreut nicht nur die Vereinsvorsitzende Ira Thorsting und ihr engagiertes „Herzteam“, sondern zeigt auch, dass das Thema öffentlich wahrgenommen und als preiswürdig eingeschätzt wird. „Jedes Jahr kommen allein in Deutschland 7.000 Kinder mit einem Herzfehler zur Welt. Die häufigste Fehlbildung bei Neugeborenen überhaupt. Aber eine Lobby haben sie nicht. Die Nominierung für den Deutschen Engagementpreis hilft uns sehr“, sagt Ira Thorsting. Kleine Herzen Hannover dankt allen Unterstützern und freiwilligen Mitarbeitern!
Der Deutsche Engagementpreis macht freiwilliges Engagement in Deutschland sichtbarer und verhilft ihm zu mehr Anerkennung. Er wird verliehen vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, einem Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds.
Seit 2009 wird der Deutsche Engagementpreis jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik & Verwaltung ausgelobt. Mit der Schwerpunktkategorie „Gemeinsam wirken – mit Kooperationen Brücken bauen“ würdigt der Deutsche Engagementpreis in diesem Jahr insbesondere Kooperationen unterschiedlicher Initiativen, die gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen wollen.
Eine Experten-Jury wählt im September die Preisträger und die 15 Finalisten für den Publikumspreis. Den Gewinner des mit 10 000 Euro dotierten Publikumspreises wählen die Bürgerinnen und Bürger im Oktober unter www.deutscher-engagementpreis.de. Alle Preisträger des Deutschen Engagementpreises werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 5. Dezember 2013, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, in Berlin bekanntgegeben und ausgezeichnet.

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Sehnde, 13. Juni 2013
Frei-Raum
Kreatives Malen für Eltern kranker Kinder in der Medizinischen Hochschule Hannover

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Hannover, 9.6.2013
Wer ist EMMA_H.art?
Im Einsatz für gute Laune
Neue Ärzte-Band begeisterte Gäste auf dem Lister Meile Fest 2013

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Presseinformation
zum „Tag der Organspende“ am 1. Juni 2013
Herzen gesucht!
Alina und Jasmin. Zwei Kinder, ein ähnliches Schicksal!

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Bennigsen, 31.5.2013
HerzensSache
Musikalische Finissage der Ausstellung HerzStücke mit vielen Informationen

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Laatzen, 10.5.2013
Muttertagsaktion für einen wohltätigen Zweck

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Hannover, 26.4.2013
Handwerkskammer spendet den kleinen Patienten in der MHH-Kinderklinik Mitmach-Bücher

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Hamburg, 19.4.2013
Verein „Kleine Herzen“ neu im Bundesverband Herzkranke Kinder

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Hannover, 15.4.2013
Herztöne
Benefiz-Konzert von Bundeswehr und Polizei bringt 7.500 Euro
für die Kinder-Herzklinik der MHH

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Hannover, 08.4.2013
Benefizkonzert war großer Erfolg
„DIE GLORREICHEN DREI“ erspielten 15.000 Euro zugunsten notleidender und kranker Kinder
Einladung zur Scheckübergabe in die Medizinische Hochschule Hannover

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Bennigsen, 22.03.2013
Bilderausstellung HerzStücke
Benefiz-Ausstellung zugunsten herzkranker Kinder in Bennigsen

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Hannover, 22.2.2013
Schmusepuppen
Verein „Kleine Herzen“ erhält 26 Handpuppen von der Polizei Hannover für die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover

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Hannover, 12. – 14.2.2013
Herzen für Herzen
Spendenaktion zum Valentinstag zugunsten „Kleine Herzen“

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Hannover, 12.2.2013
Ein Versicherungsfall
Mitarbeiter und Geschäftsführung der VHV Gruppe unterstützen „Kleine Herzen“ mit großzügiger Spende

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Sehnde, 17.1.2013
Mit Pauken und Trompeten
„DIE GLORREICHEN DREI“ spielen zugunsten notleidender und kranker Kinder | Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps 1, dem Polizeiorchester Niedersachsen und dem Bundespolizeiorchester Hannover am 28. Februar zugunsten der Vereine „Lachen helfen“ und „Kleine Herzen“

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Sehnde, Januar 2013
SOMITH = Sozialbetreuung mit Herz
Verein „Kleine Herzen Hannover“ finanziert Stelle

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Hannover, 22.11.2012
HerzStücke
Hannovers Musiker zeigen Herz

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Kontakt:
Ira Thorsting
Kleine Herzen Hannover e.V. – Hilfe für kranke Kinderherzen
Wirringer Str. 21a
31319 Sehnde
Telefon: 05138 6067150
Fax: 05138 6067151
eMail: ira.thorsting@t-online.de
www.kleineherzen.de