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Organspende

Sehnde, 5. Mai 2017
Presseinformation zum "Tag des herzkranken Kindes"

"Ein neues Herz für Jasmin"
NDR, Freitag, 16. Juni 2017, 21:15 bis 21:45 Uhr
Ein Film von Michael Heuer

Weitere Informationen unter: http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Ein-Herz-fuer-Jasmin,sendung652860.html

Liebe Freunde und Unterstützer der "Kleinen Herzen Hannover"!

Dieser Programmhinweis liegt uns besonders am Herzen - und nicht nur, weil heute bundesweit der "Tag des herzkranken Kindes" ist. Wir haben Jasmin und ihre Mutter Melanie - persönlich und als Verein "Kleine Herzen Hannover" - in den Jahren des Wartens auf ein Spenderorgan begleitet. Wir haben ihre Entwicklung vom Mädchen zur jungen Frau miterlebt. Jasmin hat sich selbst für andere junge Menschen mit angeborenem Herzfehler engagiert, Spenden gesammelt, uns bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt; 2013 wurde sie dafür mit dem "Leinestern" des Freiwilligen-Zentrums Hannover ausgezeichnet.

Ein besonders glücklicher Umstand war unsere Freundschaft zu dem Filmemacher Michael Heuer, dem wir von Jasmin berichteten. Mit all der Behutsamkeit und journalistischen Ernsthaftigkeit, die wir an ihm schätzen, hat er nun den zweiten Film über Jasmin und ihren tapferen Kampf ums Leben fertiggestellt.

Zum "Tag des herzkranken Kindes" am 5. Mai schrieb er uns diesen Brief:

Melanie Ehrich-Wolter steht am Bett ihrer schlafenden Tochter auf der Intensivstation und streichelt ihre Stirn. Nur wenige Stunden zuvor wurde Jasmin in der Medizinischen Hochschule Hannover ein Spenderherz transplantiert. Auch ich stehe in diesem Raum und denke: Wie oft hat die Mutter wohl in den zurückliegenden 17 Lebensjahren Stirn, Wangen und Hände ihrer Tochter berührt und gehalten? Unzählige Male!

Jasmin kam mit einem angeborenen schweren Herzfehler auf die Welt. Drei 10-stündige Operationen in den ersten 18 Monaten. Danach Kontrolluntersuchungen, Komplikationen, Medikamente, Mut und Mutlosigkeit. Ein Hoffen und Bangen zwischen Leben und Tod: für all diejenigen, die Jasmin in ihr Herz geschlossen hatten. Alles lief darauf hinaus - die Transplantation. Wieder zehn Stunden.

Mein Filmteam und ich durften dieser ärztlichen Kunst beiwohnen. Und alles, was wir in den fast vier Jahren unserer Drehzeit erlebt hatten, war wieder gegenwärtig. Jasmins Geburtstage und die Konfirmation, die Erniedrigungen an der alten Schule und die Anerkennung an der neuen, ihr Weinen und Lachen, ihr Humor und der Flunsch, wenn ihr etwas nicht passte, ihr Spaß an der Musik und am Mitsingen und ihre Lust am Kochen und Essen, der erste Urlaub, die erste Disko, der erste richtige Freund. Aber über allem immer diese bohrende Ungewissheit! Ein Alltag auf der Warteliste! Die Sehnsucht, eines Tages doch noch ein Spenderherz zu erhalten. Ausgerechnet in Zeiten, in denen in der Bevölkerung in Deutschland die Bereitschaft zur Organspende dramatisch zurückgegangen ist.

Ich stehe neben Jasmins Mutter und frage mich im Stillen, in welchem Zustand sich ihr Kind wohl jetzt befindet, durch welchen Traum sie gerade wandert, und wie es sein wird, wenn sie daraus wieder erwacht. Und ich denke an jene verstorbene Person, der Jasmin ihr neues Herz verdankt. Über welche Brücken mussten diejenigen gehen, die sich irgendwo und irgendwann dafür entschieden haben, dass das so geliebte Herz nach dem Tod in einem anderen Menschen weiter schlagen solle! Dieser Mensch ist jetzt Jasmin!

Vier Jahre kenne ich Jasmin und ihre Angehörigen schon. In dieser Zeit hat dieses herzkranke Mädchen auch mein Leben begleitet und mit geprägt. Und darüber bin ich froh! Ist ihre Geschichte doch ein Beispiel für die Verbundenheit von Menschen. Ohne all die Mitmenschen, die in unser Leben treten und es lebenswert machen, sind wir ziemlich allein. Jasmin ist nicht allein! Und ich bin es auch nicht! Und so freue ich mich schon auf ihren 18. Geburtstag. Bis dahin viel Glück, Jasmin!

Michael Heuer

:: Presseinformation PDF


Hannover, 14.4.2017
Neuer Flyer "Sozialbetreuung mit Herz" in sieben Sprachen

Dr. Nilgün Kimil ist Wirtschaftswissenschaftlerin und hat sich in den letzten Jahren im Umgang mit Krankenkassen und Behörden weiter gebildet. Sie kennt sich aus, wenn es um Familienorientierte Reha oder Anträge für einen Behindertenausweis geht, kann bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für die gesunden Geschwister helfen, während die Eltern in der MHH am Bett eines herzkranken Kindes ausharren, besorgt Dolmetscher für ausländische Patientenfamilien. Und wenn es ganz schlimm kommt: Nilgün Kimil ist auch ausgebildete Kriseninterventionshelferin. Der "Verein Kleine Herzen Hannover" hat diesen wichtigen Betreuungs-Service 2012 in der Kinderkardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover eingerichtet und finanziert die Stelle aus Spendenmitteln - ebenso wie den Dolmetscherdienst und viele andere Projekte.

Näheres über unser Projekt "Sozialbetreuung mit Herz" in der Medizinischen Hochschule Hannover unter https://www.mh-hannover.de/34456.html#c135199 und weitere Informationen auch in der Gesundheitszeitung (GZ): http://www.die-gz.de/hannover/lokales/lokales_15_02_04.html

:: Flyer "Sozialbetreuung mit Herz"

Hannover, 9.1.2014
Prof. Dr. Axel Haverich zu Organspende

Der weltweit renommierte Herz- und Transplantationsspezialist Axel Haverich, Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover, nennt die öffentliche Diskussion um Organspenden in Deutschland "katastrophal". Besondere Engpässe gebe es bei der Suche nach geeigneten Spenderherzen für Kinder und Jugendliche. Das Überleben eines herzkranken Kindes hänge dann vom (Unfall-)Tod eines anderen Kindes ab. Haverich: Es seien "die schwersten ärztlichen Gespräche, die man überhaupt führen kann", die Eltern in einer solchen Situation von der Freigabe eines Organes zu überzeugen.

Thema Organspende: Prof. Dr. Dr. Axel Haverich, Herz- und Transplantationsspezialist
an der Medizinischen Hochschule Hannover, im Interview mit dem Verein „Kleine Herzen Hannover“.

Weitere Informationen unter www.httg.de und über den Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. unter www.bvhk.de

:: Link zum Interview auf YouTube

:: Artikel aus der Neuen Presse vom 8.1.2014: „Das lange Warten auf ein neues Herz“


Wichtiges Thema "Organspende"

Wir meinen: Die Bereitschaft zur Organspende muss allgemein erhöht werden. Nur, wer sich schon mit dem Thema auseinander gesetzt und für sich eine positive Entscheidung getroffen hat, kann im wahrhaft schlimmsten Fall auch für sein Kind entscheiden.

Darum bitten wir Sie alle: Informieren Sie sich! Unter anderem unter

Auf unserer Seite :: Downloads :: können Sie sich den Organspende-Ausweis in verschiedenen Sprachen (Englisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Arabisch, Hebräisch, Kurdisch) herunterladen.

:: Organspende_Flyer_deutsch.pdf 692 K ::